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Sa, 18. April 2026, 11:25 Uhr

DAX

WKN: 846900 / ISIN: DE0008469008

DAX gelingt erneut ein Intraday-Reversal


04.12.08 14:55
Trendbrief Chartanalyst/Optionsbrief

Rosenheim (aktiencheck.de AG) - Dem DAX gelang gestern nach einem Rücksetzer bis 4.378 Punkte abermals ein Intraday-Reversal, denn der Handelsschluss lag rund 170 Zähler höher, berichten die Experten von "Trendbrief Chartanalyst/Optionsbrief" in ihrer aktuellen Ausgabe von "Trends & Tradings am Mittag".

Heute sei der Markt mit 4.600 Punkten wieder fester, womit die Konturen einer Bodenbildung immer deutlicher würden. Nach der erfolgreichen Verteidigung bisheriger Unterstützungszonen von 4.000 und 4.300 Punkten, gehe es jetzt darum, auch in der Offensive erste Erfolge vorzuweisen. Entscheidend dafür wäre ein spürbares Übertreffen der 4.500er-Marke zum Handelsschluss, welches dann eine Aufwärtsbewegung bis 4.800 Punkte starten könne. Oberhalb würden erstmals wieder kurzfristige Kaufsignale gelten, womit es dann auf die äußerst wichtige 5.000-Punkte-Grenze ankomme.

Der Dow Jones habe gestern eine regelrechte Berg- und Talfahrt vollzogen. Denn dem Anstieg bis 8.550 Punkte sei ein Rücksetzer auf 8.300 Punkte gefolgt, ehe die Kurse wieder aufwärts gedreht und den Handel bei 8.592 beendet hätten. Somit sei jetzt die von den September-Hochs ausgehende Abwärtstrendgerade überboten worden, sodass eine unmittelbare neue Verkaufswelle zunächst vom Tisch sei. Deswegen sollte nun ein Angriff auf die 9.000er-Marke starten, wobei spürbare Signale erst wieder über der Marke von 9.600 gelten würden. Bis zu diesem Zeitpunkt würden die übergeordneten Abwärtstrends intakt bleiben.

Der DAX-Halbleiterkonzern Infineon sei gestern auf ein Intraday-Tief von 0,94 Euro gestürzt und damit zeitweilig der erste Pennystock im deutschen Leitindex geworden. Per Schlusskurs habe immerhin die 1-Euro-Marke abermals erreicht werden können. Dabei sei Infineon ein Musterbeispiel für eine Trend-Strategie der Experten: Denn das Unterbieten der 200-Tage-Linie bei 6 Euro (!) Mitte September sei ein klares Signal zur Glattstellung der Aktie gewesen.

Der Bund-Future gehe nach wie vor unaufhaltsam nach oben und stelle dadurch immer wieder neue Allzeithochs. Aus Sicht der Charttechnik bleibe der Weg nach oben selbstverständlich frei, doch um den Übergang in eine Übertreibungsphase zu vermeiden wäre eine baldige Verschnaufphase von Nutzen.

Die Anzeichen für eine Bodenbildung an den Börsen würden sich mehren. (04.12.2008/ac/a/m)





 
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