DAX knackt den Widerstand bei 7.240 Punkten
21.04.11 15:25
DaxVestor
Gerbrunn (aktiencheck.de AG) - In dieser Woche gab es ein heftiges Auf und Ab an den Aktienmärkten, so die Experten vom "DaxVestor".
Zu Wochenbeginn habe noch das Downgrade durch Standard & Poor's für das Rating von US-Staatsanleihen auf die Stimmung gedrückt. Dazu kämen die Probleme in der Eurozone: Die Gerüchte über einen teilweisen Schuldenerlass für Griechenland seien neu aufgelebt und der Wahlsieg der Euroskeptiker in Finnland habe ebenfalls für Unsicherheit gesorgt. Die Börsen hätten daraufhin kräftig nachgegeben: Der DAX sei bis zur Marke von 7.000 Punkten zurückgefallen und an der Wall Street seien die heftigsten Kursverluste seit dem Erdbeben in Japan verzeichnet worden.
Doch die Sorgen seien im Wochenverlauf von starken Zahlen vom US-Immobilienmarkt und vor allem von besser als erwarteten Quartalszahlen der Unternehmen weggewischt worden. Viele Anleger hätten sich dadurch in ihrer Einschätzung bestätigt gesehen, dass der weltweite Konjunkturaufschwung trotz allen Gegenwinds weitergehe. Es schien so, als hätten viele nur auf diesen Startschuss gewartet, um wieder in Aktien einzusteigen, so die Experten vom "DaxVestor". Der Dow Jones Industrial sei sogar gleich auf den höchsten Stand seit drei Jahren gestiegen und der DAX habe fast spielend den Widerstand bei 7.240 Punkten überwunden, der in der Woche zuvor noch weitere Kursavancen verhindert habe.
Der Optimismus sei durchaus berechtigt: Die meisten der zuletzt veröffentlichten Quartalszahlen seien wirklich gut gewesen. Besonders Apple (ISIN US0378331005 / WKN 865985) habe einen Gewinn gemeldet, der um 19 Prozent über der Konsensusschätzung der Analysten gelegen habe. Zudem habe der Vorstand verneint, dass sich die Ereignisse in Japan negativ auf das Geschäft auswirken würden. Die Aktie habe in wenigen Tagen - offenbar habe es schon zuvor Gerüchte über ein gutes Ergebnis gegeben - einen Großteil des Kursrückgangs der Vorwochen wieder wettgemacht.
Neben Apple hätten auch Intel (ISIN US4581401001 / WKN 855681), IBM (ISIN US4592001014 / WKN 851399), Yahoo! (ISIN US9843321061 / WKN 900103), General Electric (ISIN US3696041033 / WKN 851144) und J.P. Morgan (ISIN US46625H1005 / WKN 850628) starke Zahlen präsentiert. Aber auch aus Europa habe es positive Meldungen gegeben: Peugeot (ISIN FR0000121501 / WKN 852363), L'Oréal (ISIN FR0000120321 / WKN 853888), Akzo Nobel (ISIN NL0000009132 / WKN 914188) und LVMH (ISIN FR0000121014 / WKN 853292) hätten über den Erwartungen liegende Ergebnisse veröffentlicht. Die Aktie des Luxusgüterkonzerns LVMH habe einen besonders spektakulären Kursanstieg gezeigt.
Im DAX seien BASF (ISIN DE000BASF111 / WKN BASF11), Linde (ISIN DE0006483001 / WKN 648300), FMC (ISIN DE0005785802 / WKN 578580) und Fresenius (ISIN DE0005785604 / WKN 578560) auf neue Allzeithochs gestürmt und viele andere Titel hätten ebenfalls kräftig zugelegt. Infineon (ISIN DE0006231004 / WKN 623100) habe z.B. davon profitiert, dass in den USA die Technologieaktien Apple, Intel und IBM mit ihren Quartalszahlen positiv überrascht hätten. Die deutsche Chipaktie sei an der wichtigen Unterstützung bei 6,90 Euro nach oben abgeprallt. Sollte auch der Anstieg über den Widerstand bei 7,60 Euro gelingen, dann könne es weiter nach oben gehen. Neben Technologieaktien hätten in den letzten Tagen besonders konjunktursensible Werte, z.B. aus den Branchen Chemie und Automobil, vom wiederbelebten Konjunkturoptimismus profitiert.
Im Handelsverlauf am heutigen Donnerstag sei die Euphorie über die guten Quartalszahlen wieder etwas abgeebbt. Offenbar wollten sich viele vor den Feiertagen nicht zu weit aus dem Fenster lehnen. Positiv sei auf jeden Fall, dass der DAX über den Widerstand bei 7.240 Punkten habe steigen können. Sollten die Quartalzahlen weiterhin gut ausfallen, dann könne es kurzfristig weiter nach oben gehen. Das Jahreshoch bei 7.430 Punkten sei in Reichweite. Bei alldem dürfe aber nicht vergessen werden: Die Risiken, die die Börsen zuletzt gedrückt hätten, würden bestehen bleiben und sie würden auch wieder in den Blickpunkt rücken. (21.04.2011/ac/a/m)
Zu Wochenbeginn habe noch das Downgrade durch Standard & Poor's für das Rating von US-Staatsanleihen auf die Stimmung gedrückt. Dazu kämen die Probleme in der Eurozone: Die Gerüchte über einen teilweisen Schuldenerlass für Griechenland seien neu aufgelebt und der Wahlsieg der Euroskeptiker in Finnland habe ebenfalls für Unsicherheit gesorgt. Die Börsen hätten daraufhin kräftig nachgegeben: Der DAX sei bis zur Marke von 7.000 Punkten zurückgefallen und an der Wall Street seien die heftigsten Kursverluste seit dem Erdbeben in Japan verzeichnet worden.
Doch die Sorgen seien im Wochenverlauf von starken Zahlen vom US-Immobilienmarkt und vor allem von besser als erwarteten Quartalszahlen der Unternehmen weggewischt worden. Viele Anleger hätten sich dadurch in ihrer Einschätzung bestätigt gesehen, dass der weltweite Konjunkturaufschwung trotz allen Gegenwinds weitergehe. Es schien so, als hätten viele nur auf diesen Startschuss gewartet, um wieder in Aktien einzusteigen, so die Experten vom "DaxVestor". Der Dow Jones Industrial sei sogar gleich auf den höchsten Stand seit drei Jahren gestiegen und der DAX habe fast spielend den Widerstand bei 7.240 Punkten überwunden, der in der Woche zuvor noch weitere Kursavancen verhindert habe.
Neben Apple hätten auch Intel (ISIN US4581401001 / WKN 855681), IBM (ISIN US4592001014 / WKN 851399), Yahoo! (ISIN US9843321061 / WKN 900103), General Electric (ISIN US3696041033 / WKN 851144) und J.P. Morgan (ISIN US46625H1005 / WKN 850628) starke Zahlen präsentiert. Aber auch aus Europa habe es positive Meldungen gegeben: Peugeot (ISIN FR0000121501 / WKN 852363), L'Oréal (ISIN FR0000120321 / WKN 853888), Akzo Nobel (ISIN NL0000009132 / WKN 914188) und LVMH (ISIN FR0000121014 / WKN 853292) hätten über den Erwartungen liegende Ergebnisse veröffentlicht. Die Aktie des Luxusgüterkonzerns LVMH habe einen besonders spektakulären Kursanstieg gezeigt.
Im DAX seien BASF (ISIN DE000BASF111 / WKN BASF11), Linde (ISIN DE0006483001 / WKN 648300), FMC (ISIN DE0005785802 / WKN 578580) und Fresenius (ISIN DE0005785604 / WKN 578560) auf neue Allzeithochs gestürmt und viele andere Titel hätten ebenfalls kräftig zugelegt. Infineon (ISIN DE0006231004 / WKN 623100) habe z.B. davon profitiert, dass in den USA die Technologieaktien Apple, Intel und IBM mit ihren Quartalszahlen positiv überrascht hätten. Die deutsche Chipaktie sei an der wichtigen Unterstützung bei 6,90 Euro nach oben abgeprallt. Sollte auch der Anstieg über den Widerstand bei 7,60 Euro gelingen, dann könne es weiter nach oben gehen. Neben Technologieaktien hätten in den letzten Tagen besonders konjunktursensible Werte, z.B. aus den Branchen Chemie und Automobil, vom wiederbelebten Konjunkturoptimismus profitiert.
Im Handelsverlauf am heutigen Donnerstag sei die Euphorie über die guten Quartalszahlen wieder etwas abgeebbt. Offenbar wollten sich viele vor den Feiertagen nicht zu weit aus dem Fenster lehnen. Positiv sei auf jeden Fall, dass der DAX über den Widerstand bei 7.240 Punkten habe steigen können. Sollten die Quartalzahlen weiterhin gut ausfallen, dann könne es kurzfristig weiter nach oben gehen. Das Jahreshoch bei 7.430 Punkten sei in Reichweite. Bei alldem dürfe aber nicht vergessen werden: Die Risiken, die die Börsen zuletzt gedrückt hätten, würden bestehen bleiben und sie würden auch wieder in den Blickpunkt rücken. (21.04.2011/ac/a/m)
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