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DAX

WKN: 846900 / ISIN: DE0008469008

DAX technische Analyse


23.05.11 09:10
Santander Bank

Frankfurt (aktiencheck.de AG) - In den ersten Handelswochen im Mai schien es so, als würde sich die alte Börsenweisheit "sell in may an go away" bewahrheiten: Der DAX verlor nach dem Erreichen eines neuen Jahreshochs Anfang Mai bei 7.600 Punkten innerhalb weniger Handelstage mehr als 300 Punkte, so die Analysten der Santander Bank in ihrem aktuellen "MarketFlash".

Die Hoffnung auf ein bevorstehendes Ende der Abwärtsgegenbewegung werde nun allerdings durch die Verteidigung der gewichteten Dreizehnwochenlinie genährt. Sie veraufe aktuell bei 7.257 Punkten. Den längerfristig positiven Aussichten habe die Abwärtsgegenbewegung ohnehin keinen Abbruch getan.

Die langfristigen Trendindikatoren MACD und Momentum würden einen hohen
Überhang an Aufwärtspotenzial und -dynamik bescheinigen, der auch in der Abwärtsbewegung kaum reduziert worden sei. Die mittelfristigen Overbought/Oversold-Indikatoren würden allerdings (noch) zur Schwäche neigen. Sie seien nach unten abgedreht und würden die Aufnahme einer Abwärtsbewegungsdynamik andeuten.

Es sei also noch keineswegs sicher, dass die Korrektur mit der Verteidigung des Niveaus um 7.250 Punkte bereits beendet sei. Rücksetzer in den Bereich von 7.000/6.900 Punkte seien zwar weniger wahrscheinlich geworden, aber nicht auszuschließen. Doch erst ein nachhaltiger Durchbruch unter die gewichtete 52-Wochenlinie (aktuell 6.940 Punkte) würde das Kursziel der Analysten von mindestens 7.700 Punkten in diesem Jahr nachhaltig gefährden. Von einem solchen negativen Signal gehe man jedoch nicht aus. Vielmehr stelle das Kursziel von 7.700 Punkten eher das Minimum dar. Eine positive Überraschung bis 8.132 Punkte und damit ein Anstieg in die Nähe der bisherigen Allzeithochs sei nicht ausgeschlossen.

Kurzfristig gebe es zwei Optionen: Der DAX steige über die Zone bei 7.427/7.438 an und generiere damit ein kurzfristiges Kaufsignal. Ein schneller Angriff auf die runde Marke bei 7.500 bzw. das Jahreshochbei 7.600 wäre die Folge. Dieses Szenario werde von den Analysten favorisiert, zumal die kurzfristigen Overbought/Oversold-Indikatoren den Anschein einer "Aufholjagd" erwecken würden.

Das zweite, für die Analysten weniger wahrscheinliche, aber nicht ganz von der Hand zu weisende Szenario, bestehe in einem Durchbruch unter das Niveau bei 7.250 Punkten. Dann würde der DAX wohl auch - wie eingangs beschrieben - die psychologische Marke von 7.000 Punkten bzw. die gewichtete 52-Wochenlinie bei 6.940 Punkten erreichen. Es sei also mehr die Frage, wann Anleger in den DAX ansteigen sollten, nicht ob. Da die Analysten auch die kurzfristigen Aussichten nun positiver bewerten würden, lohne sich ein langes Zögern wohl kaum. (Ausgabe vom 20.05.2011) (23.05.2011/ac/a/m)





 
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