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DAX

WKN: 846900 / ISIN: DE0008469008

DAX - technische Analyse


26.11.12 13:03
WGZ BANK

Düsseldorf (www.aktiencheck.de) - Bei der letzten Betrachtung berichteten wir über eine erwartete Erholung, die der DAX in der letzten Woche auch tatsächlich schaffte, so die Analysten der WGZ BANK.

Etwas überrascht habe die Analysten die Dynamik dieser Bewegung, die auch am Freitag noch angehalten habe. Eine grundsätzliche Änderung des Trends sei aber weder im DAX-Kursmuster noch in den meisten Charts der Einzelaktien zu erkennen. Auch hier würden die Bilder nur eine zwischenzeitliche Erholung und noch keinen Trendwechsel andeuten.

Unter charttechnischen Gesichtspunkten besitze momentan der abwärts gerichtete Trendkanal die Beachtung der Analysten, denn er deute die aktuelle Tendenz an. Die Kurse hätten zur heutigen Eröffnung zwar zwischenzeitlich ausbrechen können, seien danach aber wieder etwas abgerutscht und würden zurzeit knapp unter der maßgeblichen Gerade rangieren. Nur falls der DAX heute über 7.315 Zähler schließen sollte, wäre der Ausbruch geglückt. Sollte der Index heute aber erneut Richtung Süden drehen, gewinne die Marke von 7.110 Punkten an Bedeutung. Solange sie nicht unterboten werde, sei ein Anstieg bis zu den bisherigen Jahreshöchstkursen möglich. Grundsätzlich würden die Analysten aber skeptisch bleiben, was die weitere Entwicklung des DAX angehe, denn die zyklischen Hoch- und Tiefpunkte würden weiter abfallen. Bis gut 7.430 Punkte könnte der Index anziehen, bevor nach den Regeln der Dow-Theorie Entwarnung gegeben werden könne.

Hinweise für eine solche Entwicklung würden sich aber auch im Chart des Dow Jones-Index nicht finden lassen. Das amerikanische Aktienbarometer habe nach Erreichen der Unterstützung bei 12.500 Punkten deutlich ansteigen können, habe aktuell aber bereits das daraus resultierende Potenzial ausgenutzt. Aktuell verlaufe der Index knapp unter einem Widerstand bei gut 13.000 Zählern.

Hinzu komme, dass auch die hiesigen Indikatoren keine Umkehr anzeigen würden. Der RSI habe zwar deutlich anziehen können, rangiere aber bereits am überkauften Bereich. Ein Verkaufsignal sei aber noch nicht generiert worden. Wesentlich wichtiger empfinde man aber die abfallenden, zyklischen Tiefpunkte des MACD-Histogramms. Erst bei einer positiven Divergenz, die aktuell nicht erkennbar sei, würde der Indikator auf eine Wende deuten.

Obwohl weitere Gewinne (nach einem kurzen Rücksetzer?) durchaus möglich seien, könne man immer noch keine Anzeichen einer übergeordneten Wende erkennen. (26.11.2012/ac/a/m)





 
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