DAX verliert 3%
29.09.08 12:10
Trendbrief Chartanalyst/Optionsbrief
Rosenheim (aktiencheck.de AG) - Der Beinahe-Zusammenbruch des Münchener Immobilienfinanzierers Hypo Real Estate lässt die Börsen heute deutlich ins Minus rutschen, so die Experten von "Trendbrief Chartanalyst/Optionsbrief" in ihrer aktuellen Ausgabe von "Trends & Tradings am Mittag".
Der DAX büße zur Stunde 3% auf 5.880 Zähler ein, womit sich die Technik deutlich verschlechtert habe. Denn mit dem Unterbieten der Marke von 6.000 Punkten lägen neue charttechnische Verkaufssignale vor, wobei das kurzfristige Abwärtspotenzial mit dem Test der Jahres-Tiefs bei 5.860 Punkten bereits ausgelotet worden sei. Schließe der DAX darunter, dürfte sich der Kursrutsch noch bis zum Auffangbereich aus dem Sommer 2006 zwischen 5.715 Punkten und 5.780 Punkten fortsetzen.
Die MAN-Aktie sei am heutigen Tag unter die psychologisch wichtige Marke von 50 Euro zurückgegangen und habe sich dadurch Abwärtspotenzial bis 43 Euro verschafft. Die Experten würden die leichtere Tendenz nutzen, um ihre schnellen Gewinne abzusichern.
Der Euro gehe heute ebenfalls in die Knie und verliere gegenüber dem US-Dollar 2% auf 1,43. Damit könne man die jüngste Aufwärtsreaktion bis 1,48 als abwärtstrendbestätigendes Pull-Back werten. Damit dürfte es nun zu einem neuerlichen Test der Jahres-Tiefs bei 1,39 kommen.
Der Dow Jones-Index habe am Freitag die 11.000er Grenze per Schlusskurs zurückerobert, falle im vorbörslichen Handel aber wieder zurück. Damit sei der Markt nach wie vor in einer Spanne zwischen 10.700 und 11.000 Punkten, aus der sich keine vernünftige Trendindikation ableiten lasse. Die Experten würden neutral bleiben, würden aber Neu-Engagements eingehen, sobald klare Signale vorlägen.
Die neuerliche Zuspitzung der Finanzkrise bringe die Aktienmärkte abermals unter Druck. Die Abwärtstrends seien weiterhin intakt. (29.09.2008/ac/a/m)
Der DAX büße zur Stunde 3% auf 5.880 Zähler ein, womit sich die Technik deutlich verschlechtert habe. Denn mit dem Unterbieten der Marke von 6.000 Punkten lägen neue charttechnische Verkaufssignale vor, wobei das kurzfristige Abwärtspotenzial mit dem Test der Jahres-Tiefs bei 5.860 Punkten bereits ausgelotet worden sei. Schließe der DAX darunter, dürfte sich der Kursrutsch noch bis zum Auffangbereich aus dem Sommer 2006 zwischen 5.715 Punkten und 5.780 Punkten fortsetzen.
Der Euro gehe heute ebenfalls in die Knie und verliere gegenüber dem US-Dollar 2% auf 1,43. Damit könne man die jüngste Aufwärtsreaktion bis 1,48 als abwärtstrendbestätigendes Pull-Back werten. Damit dürfte es nun zu einem neuerlichen Test der Jahres-Tiefs bei 1,39 kommen.
Der Dow Jones-Index habe am Freitag die 11.000er Grenze per Schlusskurs zurückerobert, falle im vorbörslichen Handel aber wieder zurück. Damit sei der Markt nach wie vor in einer Spanne zwischen 10.700 und 11.000 Punkten, aus der sich keine vernünftige Trendindikation ableiten lasse. Die Experten würden neutral bleiben, würden aber Neu-Engagements eingehen, sobald klare Signale vorlägen.
Die neuerliche Zuspitzung der Finanzkrise bringe die Aktienmärkte abermals unter Druck. Die Abwärtstrends seien weiterhin intakt. (29.09.2008/ac/a/m)
Werte im Artikel
05:47
, Börse Global
DAX: Siemens-Spin-off fix!Ein diplomatischer Durchbruch am Persischen Golf und eine strategische Weichenstellung bei Siemens haben den deutschen ...
05:17
, Börse Global
DAX: Doppelschlag stützt KurseSteigende Inflation und zögerliche Notenbanken bremsen den deutschen Leitindex derzeit nicht aus. Der DAX hält ...
01:00
, dts Nachrichtenagentur
Dax-Konzerne zögern bei 1.000-Euro-PrämieBERLIN (dts Nachrichtenagentur) - Die Dax-Konzerne reagieren verhalten auf die von der Bundesregierung geplante mögliche ...

