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DAX

WKN: 846900 / ISIN: DE0008469008

DAX weiter freundlich


06.02.12 08:36
Santander Bank

Frankfurt (aktiencheck.de AG) - Aktien setzten ihre freundliche Tendenz fort, berichten die Analysten der Santander Bank im aktuellen "MarketFlash".

Damit gehe die Aufwärtsbewegung für z. B. den DAX 30 (ISIN DE0008469008 / WKN 846900) in die siebte Woche. Die Dynamik habe aber nachgelassen. Dringende Probleme, die zu lösen seien, wie z. B. der Schuldenschnitt Griechenlands, seien immer noch nicht spruchreif. Dies solle Anfang dieser Woche konkreter werden. Doch der Ernst der Lage sei seitens der Parteien erkannt.

Insgesamt sei festzuhalten, dass die Grundstimmung positiv geblieben sei. Dies sei insofern bemerkenswert, da jüngst einige Wirtschaftsdaten, nun auch aus den USA, und einige Unternehmensberichte, teils im Wege eines moderaten Ausblicks, enttäuscht hätten.

Die Bilanz bei den Quartalszahlen in der vergangenen Woche sei weiter sehr differenziert. Von herben Enttäuschungen bis zu positiven Überraschungen sei alles dabei. Manche anfängliche Enttäuschung sei erst auch nach genauerer Betrachtung nicht nachhaltig abgestraft worden, weil z. B. nochmals vorgenommene Wertberichtigungen wie u. a. bei der Deutschen Bank, zwar einen Quartalsverlust (vor Steuern) beschert hätten, aber letztendlich für eine Bereinigung von Altlasten stünden. Ähnliches sei im Falle Infineon zu konstatieren. Der Chiphersteller habe zwar die schwächere Konjunktur zu spüren bekommen, doch auch ein Steuereffekt habe belastet. Insgesamt habe Infineon ein ziemlich solides Quartal hingelegt.

Die Munich Re (ISIN DE0008430026 / WKN 843002) z. B. habe 2011 angesichts einer Vielzahl von Großschäden zwar einen Ergebniseinbruch hinnehmen müssen, habe aber überzeugen können. Schäden zu bewältigen sei ihr Kerngeschäft, das die Münchener gut im Griff hätten. Munich Re stehe für Nachhaltigkeit im Geschäftsmodell und auch bei der Ausschüttung. Die hohe Dividende aus 2010 von 6,25 Euro/Aktie solle trotz niedrigerem Gewinn beibehalten werden.

Negative Impulse seien zwischenzeitlich von enttäuschenden Wirtschaftsdaten ausgegangen. Sie hätten aber nicht nachhaltig belastet, weil ein Trendbruch nicht erfolgt sei. In den USA hätten z. B. alle drei am Dienstag veröffentlichten Daten (Hauspreisindex, Chicagoer PMI, Verbrauchervertrauen) recht deutlich unter den Prognosen gelegen. Demgegenüber hätten nahezu alle europäischen Frühindikatoren, die zuvor die konjunkturelle Schwäche bestätigt hätten, wieder nach oben gezeigt. Die FED habe am Donnerstag ihr "Versprechen" wiederholt und bekräftigt, dass die Nullzinspolitik bis Ende 2014 wohl beibehalten werde.

Die Berichtssaison stehe diese Woche eher im Vordergrund. Von den Wirtschaftsdaten seien "nur" ein paar von größerer Bedeutung. Im Zentrum stehen dürfte die EZB (09.02.), obwohl keine neuen Beschlüsse zu erwarten seien. EZB-Chef Draghi dürfte die Auswirkungen des Dreijahrestenders schildern, vor allem inwieweit er helfe, eine Kreditklemme nachhaltig zu unterbinden. In den USA sei das wichtigste der Uni Michigan-Index (10.02.). In Deutschland würden am 06.02. die Auftragseingänge und am 07.02. die Industrieproduktion bekannt gegeben. Beide seien zuletzt rückläufig gewesen und könnten sich gemäß den neuesten Erwartungen auf dem aktuellen Niveau stabilisieren.

Folgende Unternehmen würden ihren Jahresabschluss 2011 präsentieren: UBS (07.02.), Sanofi (08.02.), CS Group (ISIN CH0012138530 / WKN 876800), Daimler (ISIN DE0007100000 / WKN 710000), ING Group (09.02.), Barclays, Total (ISIN FR0000120271 / WKN 850727) (10.02.). (Ausgabe vom 03.02.2012) (06.02.2012/ac/a/m)





 
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