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Sa, 18. April 2026, 12:29 Uhr

DAX

WKN: 846900 / ISIN: DE0008469008

DAX wieder schwächer


19.11.08 12:26
Trendbrief Chartanalyst/Optionsbrief

Rosenheim (aktiencheck.de AG) - Der DAX präsentiert sich trotz guter US-Vorgaben heute mit Kursen im Bereich von 4.550 Punkten wieder schwächer, sodass der Unterstützungszone von 4.500 Punkten weiterhin eine große Bedeutung zukommt, so die Experten von "Trendbrief Chartanalyst/Optionsbrief" in ihrer aktuellen Ausgabe von "Trends & Tradings am Mittag".

Während bei einem Schlusskurs unter der Marke von 4.500 Punkten noch einmal 4.300 Punkte auf dem Programm stünden, könne oberhalb der 4.500er Marke die technische Erholung zu jeder Zeit erneut aufgenommen werden. Letztgenanntes würde auch mit dem großen Umkehrszenario der Experten in Form einer inversen Schulter-Kopf-Schulter korrespondieren, die aus mittelfristiger Sicht sehr bullish interpretiert werden müsste. Weil zählbare Signale erst über 5.000 beziehungsweise unter 4.300 Punkten gültig seien, würden die Experten ihr Pulver im DAX noch trocken halten.

Der Dow Jones-Index habe gestern im Bereich der 8.000er Marke abermals aufwärts gedreht und sei 375 Punkte höher aus dem Handel gegangen. Somit seien die Jahrestiefstände knapp verteidigt worden, womit der Bodenbildungsprozess hier nach wie vor laufe. Für eine sichtbare Entspannung der Technik sei der Break über die Marke von 9.000 Zählern notwendig, während neue Jahrestiefs eine nochmalige Verkaufswelle einleiten sollten.

Die Aktie der Deutschen Bank gehe heute um 5% auf 22,40 Euro zurück. Damit sei das Oktober-Tief von 23,90 unterboten worden. Der Titel befinde sich somit weiterhin in allen Zeitebenen in Abwärtstrends, wobei jetzt auch neue charttechnische Verkaufssignale greifbar würden. Denn liege der Handelsschluss unter 23,90 Euro, eröffne sich Platz bis zur 20-Euro-Marke, was dann den tiefsten Stand seit 1988 bedeuten würde.

Die Aktienmärkte könnten bisher wichtige Haltebereiche mit Erfolg verteidigen, sodass nach wie vor mit einer Bodenbildung gerechnet werden könne. Doch je länger die notwendigen Anschlusskäufe ausbleiben würden, desto wahrscheinlicher würden neue Abwärtsschübe. (19.11.2008/ac/a/m)





 
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