DigitalPost Interactive Inc
WKN: A0MU7X / ISIN: US25400D1046DigitalPost Interactive spekulativer Kauf
09.10.07 09:32
Global SmallCap Report
Siegen (aktiencheck.de AG) - Nach Ansicht der Wertpapierexperten von "Global SmallCap Report" ist die Aktie des Unternehmens DigitalPost Interactive ein spekulativer Kauf.
Das Internet entwickele sich in rasanter Geschwindigkeit, Milliarden von Webseiten stünden für die Nutzer bereit. Mit Web 2.0 habe sich in den vergangenen Monaten ein neuer Trend entwickelt, der die Besucher von Internetplattformen noch mehr in das Geschehen in der digitalen Welt einbinden solle. Die Anbieter der neuen Applikationen würden von dem Ansturm regelrecht überrollt, Web 2.0 sei schon jetzt ein riesiger Erfolg. Bislang hätten Internetnutzer zumeist nur vorgegebene Anwendungen einsetzen können, die eigene Kreativität sei oft auf der Strecke geblieben. Mit Web 2.0 habe sich dies nun grundlegend gewandelt, die Nutzer würden ihre Inhalte im neuen Web weitestgehend selbst bestimmen und würden so stärker an die Anbieter gebunden. Einer der Vorreiter in Bezug auf Web 2.0-Applikationen sei das Unternehmen DigitalPost Interactive.
DigitalPost Interactive stelle Online-Plattformen bereit, die es den Nutzern ermöglichen würden, ihre eigenen digitalen Medien auf selbst erstellten, professionell wirkenden, Webseiten zu veröffentlichen. Innerhalb weniger Minuten würden umfangreiche Internetauftritte entstehen, die bei Bedarf unter Einsatz der vom Unternehmen entwickelten "QwikPost"-Technologie mit wenigen Klicks überarbeitet werden könnten. Kein Wunder, dass das Management gerne darauf hinweise, dass man den Wettbewerbern im Hinblick auf die eingesetzte Technologie um etwa 2 Jahre voraus sei.
Derzeit biete das Unternehmen zwei äußerst erfolgreiche Plattformen an: "TheFamilyPost.com" und "WebsitesForHeroes.com". "TheFamilyPost.com" sei ein cleveres Angebot, das sich besonders an größere Familien richte, die Fotos, Videos und Erzählungen miteinander austauschen oder sich im Internet präsentieren wollten. Die Seite könne auch mittels Passwort geschützt und damit für fremde Besucher unzugänglich gemacht werden.
Der ganz große Wurf sei dem Unternehmen mit "WebsitesForHeroes.com" gelungen. Die Plattform wende sich an die Angehörigen im Ausland stationierter amerikanischer Soldaten und ermögliche es den Beteiligten, auch über große Entfernungen hinweg Medien und Informationen auszutauschen. Ein Angebot, das im patriotischen Amerika sofort großen Anklang gefunden habe. Nahezu alle großen Fernsehsender, darunter NBC, ABC und Fox, hätten über die neue Plattform berichtet und dem Unternehmen einen regen Zulauf beschert. Nachdem das US-Militär den Zugang zu Konkurrenz-Plattformen wie YouTube und MySpace eingeschränkt habe, würden auch die Nutzer dieser Angebote zunehmend auf Alternativen wie "WebsitesForHeroes.com" ausweichen. Als einzige Plattform sei "WebsitesForHeroes.com" vom Pentagon geprüft und für Mitglieder des US-Militärs zugelassen worden.
Das Unternehmen verdiene an monatlichen Abogebühren, welche die Kunden im Gegenzug für die Nutzung der Angebote bezahlen würden. Bereits für das laufende Geschäftsjahr erwarte DigitalPost Interactive einen Umsatz von mehr als 18 Mio. USD, der Gewinn solle nach Angaben des Managements bei rund 5,1 Mio. USD liegen. Der entscheidende Faktor sei die Entwicklung der Nutzerzahlen. Hier erwarte das Unternehmen einen Anstieg von 240.000 Kunden im ersten auf über 2,3 Mio. Kunden im vierten Geschäftsjahr. Gelinge es DigitalPost Interactive, diese Prognose zu erreichen oder gar zu übertreffen, stünde vier Jahre nach Gründung des Unternehmens bereits ein Umsatz in Höhe von mehr als 130 Mio. USD in den Büchern.
Michael Sawtell, Gründer und CEO von DigitalPost Interactive, habe bereits einmal eine Internetplattform zum Erfolg geführt. Sawtell habe mit "Local.com" eine führende Suchmaschine aufgebaut, die heute mehr als 10 Mio. Nutzer pro Monat zähle. Nach seinem Einstieg als President und COO habe "Local.com" sieben profitable Quartale in Folge erreicht. Der Börsengang im Jahr 2004 habe dem Unternehmen 23 Mio. USD in die Kasse gespült.
Verglichen mit den Wettbewerbern punkte DigitalPost Interactive in nahezu jeder Hinsicht. Bei einem lediglich geringfügig höheren Abopreis liege das Angebot des Unternehmens angesichts der Vielfalt an Features und der nutzerfreundlichen Bedieneroberfläche immer eine Nasenlänge vorn. Dieser Wettbewerbsvorteil mache DigitalPost Interactive zu einem höchst interessanten Übernahmeziel. Yahoo! habe es mit der Übernahme von Flickr vorgemacht, mit Photobucket sei ein weiterer Wettbewerber von einem großen Medienkonzern (Fox Interactive Media, eine Tochtergesellschaft von Rupert Murdochs News Corp.) übernommen worden. Für die Übernahme von Flickr habe Yahoo! nach Angaben des "Wall Street Journal" rund 50 Mio. USD bezahlt, die Übernahme von Photobucket habe sich Fox Interactive Media sogar 300 Mio. USD kosten lassen.
Führe man sich nun vor Augen, dass die von DigitalPost angebotenen Plattformen sogar noch umfangreichere Features bieten würden, könnte das Unternehmen im Fall einer Übernahme in ähnliche Bewertungsregionen vorstoßen. Bei einer aktuellen Marktkapitalisierung von rund 27 Mio. EUR sei jedenfalls ausreichend Potenzial vorhanden.
Die Aktie von DigitalPost Interactive sei spekulativ, biete aber ein überdurchschnittliches Kurspotenzial und berge jede Menge Übernahmefantasie. Man sehe das Kursziel für das Wertpapier bei 1 EUR. Anlegern, die sich die Aktie ins Depot legen würden, empfehle man, ein Stop-Loss bei der Marke von 0,35 EUR zu platzieren und dies bei steigenden Kursen entsprechend nachzuziehen.
Die Experten des Börsenbriefs "Global SmallCap Report" raten Anlegern bei der Aktie des Unternehmens DigitalPost Interactive zum spekulativen Kauf. (Analyse vom 09.10.07) (09.10.2007/ac/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
Das Internet entwickele sich in rasanter Geschwindigkeit, Milliarden von Webseiten stünden für die Nutzer bereit. Mit Web 2.0 habe sich in den vergangenen Monaten ein neuer Trend entwickelt, der die Besucher von Internetplattformen noch mehr in das Geschehen in der digitalen Welt einbinden solle. Die Anbieter der neuen Applikationen würden von dem Ansturm regelrecht überrollt, Web 2.0 sei schon jetzt ein riesiger Erfolg. Bislang hätten Internetnutzer zumeist nur vorgegebene Anwendungen einsetzen können, die eigene Kreativität sei oft auf der Strecke geblieben. Mit Web 2.0 habe sich dies nun grundlegend gewandelt, die Nutzer würden ihre Inhalte im neuen Web weitestgehend selbst bestimmen und würden so stärker an die Anbieter gebunden. Einer der Vorreiter in Bezug auf Web 2.0-Applikationen sei das Unternehmen DigitalPost Interactive.
DigitalPost Interactive stelle Online-Plattformen bereit, die es den Nutzern ermöglichen würden, ihre eigenen digitalen Medien auf selbst erstellten, professionell wirkenden, Webseiten zu veröffentlichen. Innerhalb weniger Minuten würden umfangreiche Internetauftritte entstehen, die bei Bedarf unter Einsatz der vom Unternehmen entwickelten "QwikPost"-Technologie mit wenigen Klicks überarbeitet werden könnten. Kein Wunder, dass das Management gerne darauf hinweise, dass man den Wettbewerbern im Hinblick auf die eingesetzte Technologie um etwa 2 Jahre voraus sei.
Derzeit biete das Unternehmen zwei äußerst erfolgreiche Plattformen an: "TheFamilyPost.com" und "WebsitesForHeroes.com". "TheFamilyPost.com" sei ein cleveres Angebot, das sich besonders an größere Familien richte, die Fotos, Videos und Erzählungen miteinander austauschen oder sich im Internet präsentieren wollten. Die Seite könne auch mittels Passwort geschützt und damit für fremde Besucher unzugänglich gemacht werden.
Der ganz große Wurf sei dem Unternehmen mit "WebsitesForHeroes.com" gelungen. Die Plattform wende sich an die Angehörigen im Ausland stationierter amerikanischer Soldaten und ermögliche es den Beteiligten, auch über große Entfernungen hinweg Medien und Informationen auszutauschen. Ein Angebot, das im patriotischen Amerika sofort großen Anklang gefunden habe. Nahezu alle großen Fernsehsender, darunter NBC, ABC und Fox, hätten über die neue Plattform berichtet und dem Unternehmen einen regen Zulauf beschert. Nachdem das US-Militär den Zugang zu Konkurrenz-Plattformen wie YouTube und MySpace eingeschränkt habe, würden auch die Nutzer dieser Angebote zunehmend auf Alternativen wie "WebsitesForHeroes.com" ausweichen. Als einzige Plattform sei "WebsitesForHeroes.com" vom Pentagon geprüft und für Mitglieder des US-Militärs zugelassen worden.
Michael Sawtell, Gründer und CEO von DigitalPost Interactive, habe bereits einmal eine Internetplattform zum Erfolg geführt. Sawtell habe mit "Local.com" eine führende Suchmaschine aufgebaut, die heute mehr als 10 Mio. Nutzer pro Monat zähle. Nach seinem Einstieg als President und COO habe "Local.com" sieben profitable Quartale in Folge erreicht. Der Börsengang im Jahr 2004 habe dem Unternehmen 23 Mio. USD in die Kasse gespült.
Verglichen mit den Wettbewerbern punkte DigitalPost Interactive in nahezu jeder Hinsicht. Bei einem lediglich geringfügig höheren Abopreis liege das Angebot des Unternehmens angesichts der Vielfalt an Features und der nutzerfreundlichen Bedieneroberfläche immer eine Nasenlänge vorn. Dieser Wettbewerbsvorteil mache DigitalPost Interactive zu einem höchst interessanten Übernahmeziel. Yahoo! habe es mit der Übernahme von Flickr vorgemacht, mit Photobucket sei ein weiterer Wettbewerber von einem großen Medienkonzern (Fox Interactive Media, eine Tochtergesellschaft von Rupert Murdochs News Corp.) übernommen worden. Für die Übernahme von Flickr habe Yahoo! nach Angaben des "Wall Street Journal" rund 50 Mio. USD bezahlt, die Übernahme von Photobucket habe sich Fox Interactive Media sogar 300 Mio. USD kosten lassen.
Führe man sich nun vor Augen, dass die von DigitalPost angebotenen Plattformen sogar noch umfangreichere Features bieten würden, könnte das Unternehmen im Fall einer Übernahme in ähnliche Bewertungsregionen vorstoßen. Bei einer aktuellen Marktkapitalisierung von rund 27 Mio. EUR sei jedenfalls ausreichend Potenzial vorhanden.
Die Aktie von DigitalPost Interactive sei spekulativ, biete aber ein überdurchschnittliches Kurspotenzial und berge jede Menge Übernahmefantasie. Man sehe das Kursziel für das Wertpapier bei 1 EUR. Anlegern, die sich die Aktie ins Depot legen würden, empfehle man, ein Stop-Loss bei der Marke von 0,35 EUR zu platzieren und dies bei steigenden Kursen entsprechend nachzuziehen.
Die Experten des Börsenbriefs "Global SmallCap Report" raten Anlegern bei der Aktie des Unternehmens DigitalPost Interactive zum spekulativen Kauf. (Analyse vom 09.10.07) (09.10.2007/ac/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
12.12.07
, Global SmallCap Report
DigitalPost Interactive attraktives EinstiegsniveauSiegen (aktiencheck.de AG) - Nach Ansicht der Experten von "Global SmallCap Report" wird die Aktie des Unternehmens ...
09.10.07
, Global SmallCap Report
DigitalPost Interactive spekulativer KaufSiegen (aktiencheck.de AG) - Nach Ansicht der Wertpapierexperten von "Global SmallCap Report" ist die Aktie ...
