FRoSTA halten
20.07.07 15:23
Falkenbrief
Augsburg (aktiencheck.de AG) - Philipp Leipold, Analyst von GBC Research, empfiehlt im aktuellen "Falkenbrief" die Aktie von FRoSTA zu halten.
Eine erfreuliche Kursentwicklung habe der Falkendepot-"classic"-Wert in den letzten Wochen vorweisen können. In der Zwischenzeit notiere der Aktienkurs der FRoSTA AG bei über 23,00 Euro. Somit sei auch der Dividendenabschlag von 0,60 Euro schon wieder aufgeholt worden. Auf der Hauptversammlung am 21. Juni habe sich die Geschäftsführung zuversichtlich über die weiteren Perspektiven der Gesellschaft geäußert.
Detaillierte Zahlen über das erste Halbjahr des angelaufenen Geschäftsjahres 2007 würden die Analysten allerdings erst Ende August erwarten. Dann werde FRoSTA erstmalig einen Halbjahresbericht veröffentlichen. Für die ersten fünf Monate sei lediglich bekannt gegeben worden, dass die Umsatzerlöse moderat über dem Vorjahr liegen würden und dass auch das operative Ergebnis gegenüber dem Vorjahreswert weiter habe gesteigert werden können. Entsprechend positiv habe der Aktienkurs auf die Äußerungen des Vorstandes reagiert.
Für das laufende Geschäftsjahr würden die Analysten davon ausgehen, dass die Gesellschaft die Umsatzerlöse um rund 8% auf 332,0 Mio. Euro steigern werde. Die Rohertragsmarge, die in den letzten beiden Jahren rückläufig gewesen sei, sollte in 2007 gegenüber 2006 wieder leicht ansteigen.
Hier sollte sich positiv bemerkbar machen, dass FRoSTA die Packungsgröße für Tiefkühlgerichte verkleinert habe, was dem Effekt einer Preiserhöhung gleichkomme. Direkte Preiserhöhungen seien in den Verhandlungen mit dem Handel nur schwierig durchzusetzen gewesen, sodass FRoSTA sich für diesen Schritt entschlossen habe. Zudem hätten schrittweise Preiserhöhungen im Bereich Gemüseprodukte Anfang 2007 realisiert werden können. Für das Gesamtjahr würden die Analysten ein Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) von 29,8 Mio. Euro (Vorjahr 27,4 Mio. Euro) erwarten, was einer EBITDA-Marge von rund 9,0% entspreche. Das operative Ergebnis (EBIT) sehe man in 2007 bei 19,3 Mio. Euro.
Das Finanzergebnis sollte nach Schätzung der Analysten schlechter als im Vorjahr ausfallen. Vor allem die hohen geplanten Investitionen in Polen von knapp 15 Mio. Euro in die Produktion und die Lagerung würden sich nicht vollständig aus dem Cash Flow finanzieren lassen und würden daher eine zusätzliche Aufnahme von Bankverbindlichkeiten erfordern, die das Zinsergebnis belasten würden. Die Kapazitätserweiterungen in Polen sollten sich dann bereits 2008 positiv in der Umsatzentwicklung niederschlagen. Unterm Strich würden die Analysten ein Nettoergebnis in Höhe von 10,9 Mio. Euro erwarten, was einem Ergebnis pro Aktie von 1,73 Euro (Vorjahr 1,65 Euro) entspreche. Ausgehend vom aktuellen Kursniveau bedeute dies ein 2007er KGV von 13,4.
Die Rohertragsmarge werde aufgrund anhaltend hoher Fisch- und Gemüsepreise auch im laufenden Jahr weiter unter Druck bleiben, auch wenn die Analysten mit einer leichten Erholung rechnen würden. Aufgrund der hohen Cash Flows in den letzten Jahren und einer Eigenkapitalquote von inzwischen über 40% seien in 2007 die Marketingausgaben erhöht und die FRoSTA-Fertiggerichte von einer TV-Werbekampagne in den Monaten März bis Juni unterstützt worden. Im Bereich tiefgekühlter Fertiggerichte sei FRoSTA heute mit einem Marktanteil von über 20% klarer Marktführer in Deutschland. FRoSTA werde im kommenden Jahr auch von der Unternehmensteuerreform erheblich profitieren. Für das Jahr 2008 würden die Analysten dann ein EPS von 2,24 Euro erwarten.
Im Rahmen des DCF-Modells hätten die Analysten für die FRoSTA-Aktie einen neuen fairen Wert in Höhe von 25,41 Euro ermittelt und somit ihr Kursziel leicht nach oben von bislang 22,19 Euro auf 25,41 Euro angehoben. Aufgrund der hervorragenden Kursperformance in den letzten Monaten sei das Potenzial aktuell eher beschränkt.
Die Analysten von GBC Research vergeben daher im aktuellen "Falkenbrief" für die FRoSTA-Aktie das Rating "halten". (Analyse vom 20.07.2007)
(20.07.2007/ac/a/nw)
Eine erfreuliche Kursentwicklung habe der Falkendepot-"classic"-Wert in den letzten Wochen vorweisen können. In der Zwischenzeit notiere der Aktienkurs der FRoSTA AG bei über 23,00 Euro. Somit sei auch der Dividendenabschlag von 0,60 Euro schon wieder aufgeholt worden. Auf der Hauptversammlung am 21. Juni habe sich die Geschäftsführung zuversichtlich über die weiteren Perspektiven der Gesellschaft geäußert.
Detaillierte Zahlen über das erste Halbjahr des angelaufenen Geschäftsjahres 2007 würden die Analysten allerdings erst Ende August erwarten. Dann werde FRoSTA erstmalig einen Halbjahresbericht veröffentlichen. Für die ersten fünf Monate sei lediglich bekannt gegeben worden, dass die Umsatzerlöse moderat über dem Vorjahr liegen würden und dass auch das operative Ergebnis gegenüber dem Vorjahreswert weiter habe gesteigert werden können. Entsprechend positiv habe der Aktienkurs auf die Äußerungen des Vorstandes reagiert.
Für das laufende Geschäftsjahr würden die Analysten davon ausgehen, dass die Gesellschaft die Umsatzerlöse um rund 8% auf 332,0 Mio. Euro steigern werde. Die Rohertragsmarge, die in den letzten beiden Jahren rückläufig gewesen sei, sollte in 2007 gegenüber 2006 wieder leicht ansteigen.
Das Finanzergebnis sollte nach Schätzung der Analysten schlechter als im Vorjahr ausfallen. Vor allem die hohen geplanten Investitionen in Polen von knapp 15 Mio. Euro in die Produktion und die Lagerung würden sich nicht vollständig aus dem Cash Flow finanzieren lassen und würden daher eine zusätzliche Aufnahme von Bankverbindlichkeiten erfordern, die das Zinsergebnis belasten würden. Die Kapazitätserweiterungen in Polen sollten sich dann bereits 2008 positiv in der Umsatzentwicklung niederschlagen. Unterm Strich würden die Analysten ein Nettoergebnis in Höhe von 10,9 Mio. Euro erwarten, was einem Ergebnis pro Aktie von 1,73 Euro (Vorjahr 1,65 Euro) entspreche. Ausgehend vom aktuellen Kursniveau bedeute dies ein 2007er KGV von 13,4.
Die Rohertragsmarge werde aufgrund anhaltend hoher Fisch- und Gemüsepreise auch im laufenden Jahr weiter unter Druck bleiben, auch wenn die Analysten mit einer leichten Erholung rechnen würden. Aufgrund der hohen Cash Flows in den letzten Jahren und einer Eigenkapitalquote von inzwischen über 40% seien in 2007 die Marketingausgaben erhöht und die FRoSTA-Fertiggerichte von einer TV-Werbekampagne in den Monaten März bis Juni unterstützt worden. Im Bereich tiefgekühlter Fertiggerichte sei FRoSTA heute mit einem Marktanteil von über 20% klarer Marktführer in Deutschland. FRoSTA werde im kommenden Jahr auch von der Unternehmensteuerreform erheblich profitieren. Für das Jahr 2008 würden die Analysten dann ein EPS von 2,24 Euro erwarten.
Im Rahmen des DCF-Modells hätten die Analysten für die FRoSTA-Aktie einen neuen fairen Wert in Höhe von 25,41 Euro ermittelt und somit ihr Kursziel leicht nach oben von bislang 22,19 Euro auf 25,41 Euro angehoben. Aufgrund der hervorragenden Kursperformance in den letzten Monaten sei das Potenzial aktuell eher beschränkt.
Die Analysten von GBC Research vergeben daher im aktuellen "Falkenbrief" für die FRoSTA-Aktie das Rating "halten". (Analyse vom 20.07.2007)
(20.07.2007/ac/a/nw)
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