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Sa, 25. April 2026, 4:46 Uhr

DAX

WKN: 846900 / ISIN: DE0008469008

Intern. Börsen auf breiter Front emporgeschossen


25.11.08 12:15
Trendbrief Chartanalyst/Optionsbrief

Rosenheim (aktiencheck.de AG) - Die Milliardenhilfe für die angeschlagene Großbank Citigroup durch die US-Regierung hat die Börsen gestern auf breiter Front emporschießen lassen, so die Experten von "Trendbrief Chartanalyst/Optionsbrief" in ihrer aktuellen Ausgabe von "Trends & Tradings am Mittag".

Der DAX habe rund 390 Zähler respektive 10% aufgesattelt. Damit sei der charttechnische Bremsbereich von 4.500 Zählern per Schlusskurs zurückerobert worden. Zur Stunde sei der Aktienmarkt mit Kursen im Bereich von 4.460 Zählern wieder leichter, was man zunächst einmal als normale Reaktion auf den Anstieg von gestern werten könne.

Von entscheidender Bedeutung sei jetzt, ob die technische Aufwärtsreaktion wieder abverkauft oder Rücksetzer zum Einstieg genutzt würden. Wegen der Vehemenz der gestrigen Kursbewegung rechne man damit, dass jetzt eine stärkere technische Erholung beginne, zumal die charttechnische Umkehrformation in Form eines W deutlich an Konturen gewonnen habe. D.h. oberhalb von 4.300 Punkten könne die technische Erholung jederzeit an Fahrt aufnehmen. Somit stelle sich das nächste Kursziel dann auf 4.500 Zähler und darüber rücke sogar die 5.000er Grenze ins Visier.

Auch an der Wall Street gebe es beste Chancen für nun beginnende technische Erholungen. Denn durch die Rally von gestern (Dow Jones: +5%, S&P 500: +6,5%) habe sich das Unterschreiten der psychologisch bedeutenden 8.000er Marke im Dow Jones und der 2003er Tiefs im Bereich von 780 im S&P 500 als Bärenfalle entpuppt. Solche Fehlsignale - wenn diese auch noch an eminent wesentlichen Chartmarken auftreten würden -würden oft neuen Aufwärtstrends vorausgehen, sodass sich die Erholungsbewegung im Dow Jones-Index zunächst bis 9.000 Zähler und im S&P bis 900 Zähler fortsetzen sollte.

Die Aktienmärkte hätten am gestrigen Tag einen beeindruckenden Umkehrtag hingelegt, der jetzt durch zwei Drittel festere Folgesitzungen bestätigt werden müsse. Sofern dies geschafft werde, dürfte eine kräftige Bärenmarkt-Rally beginnen, wobei sich die Experten dann auch selektiv auf der Hausse-Seite engagieren würden. (25.11.2008/ac/a/m)





 
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