TOPCALL International O.N.
WKN: 907993 / ISIN: AT0000848809Topcall neutral
02.12.04 16:00
Raiffeisen Centrobank
Die Analysten der Raiffeisen Centrobank stufen die Aktie von Topcall mit "neutral" ein und stellen das Coverage für den Titel ein.
2004 sei für den österreichischen Unified Communications-Anbieter Topcall ein turbulentes Jahr gewesen. Nach dem gescheiterten Übernahmeversuch der Brain Force habe die Dicom-Gruppe Interesse an Topcall gezeigt. Die Übernahme durch ihr Tochterunternehmen EDC Investment Limited sei letzten Endes erfolgreich gewesen. Das Dicom-Management habe angekündigt, die Börsenotiz von Topcall mittelfristig einzustellen.
Am 1. September habe die Dicom-Gruppe ein Übernahmeangebot für Topcall vorgelegt. Über ihre 100%-Tochter EDC Investment Limited habe Dicom EUR 4 je Aktie geboten. Das Angebot habe seinerzeit 17,3% über dem Schlusskurs des Vortages von EUR 3,41 gelegen und knapp 30% über dem von den Analysten errechneten Fair Value von EUR 3,1. Die Dicom-Gruppe habe ihren Sitz in Großbritannien und sei weltweiter Marktführer im Bereich der elektronischen Informationserfassung, d.h. dem Sammeln, Speichern und Verwalten von Dokumenten und Daten. Topcall stelle für Dicom eine strategische Ergänzung für den Ausbau der schnell wachsenden Branche der Geschäftsprozessautomatisierung dar und solle in Form eines eigenen Geschäftsbereichs erhalten bleiben.
Das Übernahmeangebot habe die Bedingung einer mindestens 75-prozentigen Zustimmung der Aktionäre enthalten. Auf Grund einer nur zögerlichen Angebotsannahme sei die Angebotsfrist verlängert worden. Nachdem einige Großaktionäre nicht bereit gewesen seien, zu EUR 4 ihre Anteile abzugeben, habe Dicom am 29. Oktober den Angebotspreis auf EUR 4,28 angehoben. Zum Ende der regulären Angebotsfrist am 12. November hätten 8,6 Mio. Aktien oder rund 85% des Stimmkapitals der Übernahme zugestimmt gehabt. Weitere 6% hätten dem Angebot in der Nachfrist, d.h. bis zum 30. November, zugestimmt. Somit seien nun 91% des Stammkapitals oder 9,2 Mio. Aktien im Besitz von Dicom, dessen Management bekundet habe, Topcall von der Wiener Börse nehmen zu wollen. Der verbleibende Free Float betrage bis dato 9%.
Topcall notiere deshalb seit dem 1. Dezember 2004 im Bereich Standard Market Auction der Wiener Börse. Die Übernahme durch Dicom habe die Streubesitzkapitalisierung unter die Mindestvoraussetzungen für den Prime Market sowie den Fließhandel des ViDX reduziert. Nachdem Dicom nun mehr als 90% der Stimmrechte besitze, sei nach österreichischem Recht ein Squeeze-out der übrigen Aktionäre möglich.
Die Analysten der Raiffeisen Centrobank bewerten die Topcall letztmalig mit "neutral".
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
2004 sei für den österreichischen Unified Communications-Anbieter Topcall ein turbulentes Jahr gewesen. Nach dem gescheiterten Übernahmeversuch der Brain Force habe die Dicom-Gruppe Interesse an Topcall gezeigt. Die Übernahme durch ihr Tochterunternehmen EDC Investment Limited sei letzten Endes erfolgreich gewesen. Das Dicom-Management habe angekündigt, die Börsenotiz von Topcall mittelfristig einzustellen.
Am 1. September habe die Dicom-Gruppe ein Übernahmeangebot für Topcall vorgelegt. Über ihre 100%-Tochter EDC Investment Limited habe Dicom EUR 4 je Aktie geboten. Das Angebot habe seinerzeit 17,3% über dem Schlusskurs des Vortages von EUR 3,41 gelegen und knapp 30% über dem von den Analysten errechneten Fair Value von EUR 3,1. Die Dicom-Gruppe habe ihren Sitz in Großbritannien und sei weltweiter Marktführer im Bereich der elektronischen Informationserfassung, d.h. dem Sammeln, Speichern und Verwalten von Dokumenten und Daten. Topcall stelle für Dicom eine strategische Ergänzung für den Ausbau der schnell wachsenden Branche der Geschäftsprozessautomatisierung dar und solle in Form eines eigenen Geschäftsbereichs erhalten bleiben.
Topcall notiere deshalb seit dem 1. Dezember 2004 im Bereich Standard Market Auction der Wiener Börse. Die Übernahme durch Dicom habe die Streubesitzkapitalisierung unter die Mindestvoraussetzungen für den Prime Market sowie den Fließhandel des ViDX reduziert. Nachdem Dicom nun mehr als 90% der Stimmrechte besitze, sei nach österreichischem Recht ein Squeeze-out der übrigen Aktionäre möglich.
Die Analysten der Raiffeisen Centrobank bewerten die Topcall letztmalig mit "neutral".
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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