Energiekontor Aktie: Viel in der Pipeline
19.01.26 10:08
Der Anlegerbrief
Krefeld (www.aktiencheck.de) - Energiekontor-Aktienanalyse von "Der Anlegerbrief":
Die Experten von "Der Anlegerbrief" nehmen in einer aktuellen Aktienanalyse die Aktie der Energiekontor AG (ISIN: DE0005313506, WKN: 531350, Ticker-Symbol: EKT) unter die Lupe.
Der Projektentwickler und Betreiber von Wind- und Solarparks habe in den letzten beiden Jahren enttäuscht. Das Unternehmen habe dabei mit Verzögerungen im Projektgeschäft zu kämpfen gehabt und habe insbesondere 2025 das Ergebnisziel deutlich verfehlt. Das habe die Aktie stark belastet, die seit dem Allzeithoch im Jahr 2022 um mehr als 60% korrigiert habe. Die Pipeline sei aber dennoch erfolgreich weiterentwickelt worden, was Potenzial für einen Verkaufsschub biete. 2026 könnte der Knoten platzen.
Energiekontor entwickle Wind- und Solarparks in fünf Ländern (D, GB, FR, PT, USA) und habe eine breite Pipeline mit mehr als 12 GW/GWp aufgebaut. Üblicherweise werde etwa die Hälfte der Projekte verkauft und der übrige Teil in den Eigenbestand überführt, so dass die Gesellschaft aktuell bereits ein Portfolio von 436 MW besitze. Das sorge, abgesehen von Wetterschwankungen, für gut kalkulierbare Einnahmen aus der Stromerzeugung. Das Projektgeschäft sei hingegen deutlich volatiler und u.a. abhängig von der Entwicklung der Rahmenbedingungen.
Die Branche kämpfe derzeit mit verschiedenen Engpässen, wobei für Energiekontor insbesondere der Netzanschluss von Projekten in Großbritannien ein Nadelöhr sei. Nachdem schon 2024 mit 36,3 Mio. Euro nur ein Vorsteuerergebnis am unteren Ende der ursprünglichen Zielspanne (30 bis 70 Mio. Euro) erzielt worden sei, sei 2025 mit ca. 30 bis 40 Mio. Euro der Zielkorridor (70 bis 90 Mio. Euro) sogar deutlich verfehlt worden. Doch zugleich habe die Pipeline enorm ausgeweitet werden können - mit aktuell 21 Projekten (640 MW) im Bau oder der Bauvorbereitung. Da die Behörden in Großbritannien das Netzproblem in Angriff nehmen würden und ab dem zweiten Quartal eine Besserung in Sicht sei, bestehe derzeit eine starke Basis für einen Schub in der Geschäftsentwicklung.
Energiekontor habe die Erwartungen in den letzten zwei Jahren nicht erfüllen können, das habe zusammen mit rückläufigen Strompreisen und generell relativ schwierigen Branchenbedingungen für einen starken Rückgang der Aktie gesorgt. Dennoch habe das Unternehmen in der Projektentwicklung durchaus substanzielle Fortschritte gemacht, die sich in einem hohen Volumen von Projekten im Bau und in der Bauvorbereitung widerspiegeln würden. Damit könnte die Ertragsentwicklung 2026 deutlich Fahrt aufnehmen.
Die Experten von "Der Anlegerbrief" haben die Energiekontor-Aktie als spekulative Position in das Musterdepot aufgenommen. Das Kursziel laute 60 Euro. (Ausgabe 2 vom 17.01.2026)
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link. (19.01.2026/ac/a/nw)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
Die Experten von "Der Anlegerbrief" nehmen in einer aktuellen Aktienanalyse die Aktie der Energiekontor AG (ISIN: DE0005313506, WKN: 531350, Ticker-Symbol: EKT) unter die Lupe.
Der Projektentwickler und Betreiber von Wind- und Solarparks habe in den letzten beiden Jahren enttäuscht. Das Unternehmen habe dabei mit Verzögerungen im Projektgeschäft zu kämpfen gehabt und habe insbesondere 2025 das Ergebnisziel deutlich verfehlt. Das habe die Aktie stark belastet, die seit dem Allzeithoch im Jahr 2022 um mehr als 60% korrigiert habe. Die Pipeline sei aber dennoch erfolgreich weiterentwickelt worden, was Potenzial für einen Verkaufsschub biete. 2026 könnte der Knoten platzen.
Energiekontor entwickle Wind- und Solarparks in fünf Ländern (D, GB, FR, PT, USA) und habe eine breite Pipeline mit mehr als 12 GW/GWp aufgebaut. Üblicherweise werde etwa die Hälfte der Projekte verkauft und der übrige Teil in den Eigenbestand überführt, so dass die Gesellschaft aktuell bereits ein Portfolio von 436 MW besitze. Das sorge, abgesehen von Wetterschwankungen, für gut kalkulierbare Einnahmen aus der Stromerzeugung. Das Projektgeschäft sei hingegen deutlich volatiler und u.a. abhängig von der Entwicklung der Rahmenbedingungen.
Energiekontor habe die Erwartungen in den letzten zwei Jahren nicht erfüllen können, das habe zusammen mit rückläufigen Strompreisen und generell relativ schwierigen Branchenbedingungen für einen starken Rückgang der Aktie gesorgt. Dennoch habe das Unternehmen in der Projektentwicklung durchaus substanzielle Fortschritte gemacht, die sich in einem hohen Volumen von Projekten im Bau und in der Bauvorbereitung widerspiegeln würden. Damit könnte die Ertragsentwicklung 2026 deutlich Fahrt aufnehmen.
Die Experten von "Der Anlegerbrief" haben die Energiekontor-Aktie als spekulative Position in das Musterdepot aufgenommen. Das Kursziel laute 60 Euro. (Ausgabe 2 vom 17.01.2026)
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link. (19.01.2026/ac/a/nw)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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