Universal Health Services Inc.
WKN: 866462 / ISIN: US9139031002Universal Health Services Aktie: Es geht in Richtung des Rekordhochs!
30.10.25 14:19
BNP Paribas
Paris (www.aktiencheck.de) - Universal Health Services-Aktienanalyse von BNP Paribas:
Egmond Haidt von der BNP Paribas nimmt in einer aktuellen Aktienanalyse die Aktie von Universal Health Services Inc. (ISIN: US9139031002, WKN: 866462, Ticker-Symbol: UHS, NYSE-Symbol: UHS) unter die Lupe.
Seit dem Ende der Corona-Krise habe sich die Lage bei vielen US-Krankenhausbetreibern deutlich normalisiert. Es gebe wieder mehr Operationen, während die Unternehmen die Preise deutlich angehoben hätten. Dieses Umfeld komme auch Universal Health Services zugute, wie die Zahlen vom 27. Oktober zeigen würden, woraufhin die Aktie deutlich gestiegen sei. Das Unternehmen betreibe 29 stationäre Akutkrankenhäuser, 345 psychiatrische Einrichtungen sowie 156 ambulante Einrichtungen.
Im dritten Quartal habe der Umsatz um 13,4 Prozent auf 4,50 Milliarden Dollar zugelegt, das habe deutlich über den Schätzungen der Analysten von 3,34 Milliarden Dollar gelegen. Neben den etwas gestiegenen Patientenzahlen hätten vor allem kräftige Preiserhöhungen zu dem Erlöszuwachs beigetragen. Dabei sei der bereinigte Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) um 27,4 Prozent auf 670,6 Millionen Dollar nach oben geschossen, damit seien die Erwartungen von 615 Millionen Dollar deutlich übertroffen worden. Zudem habe sich die Marge von 13,3 auf 14,9 Prozent deutlich verbessert.
Zu der Gewinnsteigerung habe auch eine Zahlung von 90 Millionen Dollar aus einem Medicaid-Programm des Bundesdistrikts Washington, D.C. beigetragen, die nicht in der Prognose des Managements enthalten gewesen sei. Medicaid sei ein Gesundheitsfürsorgeprogramm für Menschen mit geringem Einkommen, Kinder, ältere Menschen und Menschen mit Behinderungen in den USA. Hingegen habe es Belastungen von 35 Millionen Dollar für die Erhöhung der Rückstellungen für Haftpflichtansprüche aufgrund höherer Schadensfälle gegeben. Vor allem wegen des obigen Effekts von 90 Millionen Dollar sei der bereinigte Gewinn je Aktie um 53,4 Prozent auf 5,69 Dollar nach oben geschossen, das habe weit über den Erwartungen von 4,84 Dollar gelegen.
Prognose angehoben
Bei der Präsentation der Ergebnisse habe sich Vorstandschef Marc D. Miller sehr zufrieden gezeigt. Wegen der guten Geschäftsentwicklung habe der Konzern im dritten Quartal für 234,3 Millionen Dollar Aktien zurückgekauft, damit summiere sich der Wert seit Jahresanfang auf 565,8 Millionen Dollar. Zudem habe das Management das Aktienrückkaufprogramm um 1,5 Milliarden Dollar aufgestockt, womit nun 1,759 Milliarden Dollar dafür zur Verfügung stünden.
Miller habe zudem die Prognose für das Gesamtjahr nach oben geschraubt. Demnach solle 2025 ein Umsatz zwischen 17,306 und 17,445 Milliarden Dollar erzielt werden, statt der zuvor geplanten 17,096 bis 17,312 Milliarden Dollar. Den Ausblick für das bereinigte Ebitda habe der Vorstandschef auf 2,569 bis 2,619 Milliarden Dollar erhöht, was einer Marge von 14,8 bis 15,0 Prozent entspreche, statt der zuvor avisierten 2,458 bis 2,543 Milliarden Dollar. Außerdem solle ein bereinigter Gewinn je Aktie von 21,50 bis 22,10 Dollar erwirtschaftet werden, statt 20,00 bis 21,00 Dollar. Bei der Ergebnisprognose spiele natürlich der obigen Effekt von 90 Millionen Dollar eine große Rolle.
2026 solle es ergebnistechnisch weiter aufwärts gehen. Dazu sollten auch zwei neue Krankenhäuser beitragen, die zuletzt eröffnet worden seien, einerseits das West Henderson Hospital in Henderson im US-Bundesstaat Nevada, andererseits das Cedar Hill Regional Medical Center in Washington D.C.. Zudem solle das Alan D. Miller Medical Center in Palm Beach Gardens im US-Bundesstaat Florida im Frühjahr 2026 den Betrieb aufnehmen. Zwar belaste die Eröffnung neuer Einrichtungen kurzfristig die Profitabilität, allerdings sollten sie später für höhere Gewinne sorgen.
So würden die Schätzungen aussehen
Analysten würden für 2025 einen Umsatzanstieg um 9,3 Prozent auf 17,31 Milliarden Dollar prognostizieren. 2026 solle es um 4,8 Prozent auf 18,1 Milliarden Dollar nach oben gehen, womit sich allerdings das Wachstum deutlich abschwächen würde. Zudem solle das bereinigte Ebitda 2025 um 15,9 Prozent auf 2,60 Milliarden Dollar zulegen, gefolgt von einem Anstieg um 2,7 Prozent auf 2,67 Milliarden Dollar für 2026. Außerdem solle der bereinigte Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) 2025 um 19,2 Prozent auf 2,0 Milliarden Dollar steigen, um 2026 praktisch zu stagnieren. Damit würde die Marge zuerst deutlich zulegen, von 10,6 auf 11,6 Prozent, um 2026 etwas nachzugeben, auf 11,1 Prozent.
Wie gehe es weiter mit der Aktie?
Nach dem Höhenflug liege der Börsenwert bei 14,0 Milliarden Dollar. Inklusive der Nettoschulden von 4,6 Milliarden Dollar liege der Enterprise Value (EV) bei 18,6 Mrd. Dollar. Das entspreche dem 9,3-Fachen des von Analysten für 2026 vorhergesagten Ebit. Haidt finde, das sei keine zu hohe Bewertung, sondern lasse vielmehr noch etwas Spielraum nach oben. Und das 2026er-KGV liege bei lediglich 9,5.
Nach Meinung von Haidt dürfte der Höhenflug der Aktie in Richtung des Rekordhochs von 241,50 Dollar vom September 2024 weitergehen, denn Investoren könnten weiter darauf setzen, dass der Umsatz in den nächsten Jahren weiter robust wachsen könnte, was Vorstandschef Miller nutzen könnte, um die Margen allmählich zu steigern. (Analyse vom 29.10.2025)
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU für das genannte Analysten-Haus unter folgendem Link. (30.10.2025/ac/a/n)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
Egmond Haidt von der BNP Paribas nimmt in einer aktuellen Aktienanalyse die Aktie von Universal Health Services Inc. (ISIN: US9139031002, WKN: 866462, Ticker-Symbol: UHS, NYSE-Symbol: UHS) unter die Lupe.
Seit dem Ende der Corona-Krise habe sich die Lage bei vielen US-Krankenhausbetreibern deutlich normalisiert. Es gebe wieder mehr Operationen, während die Unternehmen die Preise deutlich angehoben hätten. Dieses Umfeld komme auch Universal Health Services zugute, wie die Zahlen vom 27. Oktober zeigen würden, woraufhin die Aktie deutlich gestiegen sei. Das Unternehmen betreibe 29 stationäre Akutkrankenhäuser, 345 psychiatrische Einrichtungen sowie 156 ambulante Einrichtungen.
Im dritten Quartal habe der Umsatz um 13,4 Prozent auf 4,50 Milliarden Dollar zugelegt, das habe deutlich über den Schätzungen der Analysten von 3,34 Milliarden Dollar gelegen. Neben den etwas gestiegenen Patientenzahlen hätten vor allem kräftige Preiserhöhungen zu dem Erlöszuwachs beigetragen. Dabei sei der bereinigte Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) um 27,4 Prozent auf 670,6 Millionen Dollar nach oben geschossen, damit seien die Erwartungen von 615 Millionen Dollar deutlich übertroffen worden. Zudem habe sich die Marge von 13,3 auf 14,9 Prozent deutlich verbessert.
Zu der Gewinnsteigerung habe auch eine Zahlung von 90 Millionen Dollar aus einem Medicaid-Programm des Bundesdistrikts Washington, D.C. beigetragen, die nicht in der Prognose des Managements enthalten gewesen sei. Medicaid sei ein Gesundheitsfürsorgeprogramm für Menschen mit geringem Einkommen, Kinder, ältere Menschen und Menschen mit Behinderungen in den USA. Hingegen habe es Belastungen von 35 Millionen Dollar für die Erhöhung der Rückstellungen für Haftpflichtansprüche aufgrund höherer Schadensfälle gegeben. Vor allem wegen des obigen Effekts von 90 Millionen Dollar sei der bereinigte Gewinn je Aktie um 53,4 Prozent auf 5,69 Dollar nach oben geschossen, das habe weit über den Erwartungen von 4,84 Dollar gelegen.
Prognose angehoben
Bei der Präsentation der Ergebnisse habe sich Vorstandschef Marc D. Miller sehr zufrieden gezeigt. Wegen der guten Geschäftsentwicklung habe der Konzern im dritten Quartal für 234,3 Millionen Dollar Aktien zurückgekauft, damit summiere sich der Wert seit Jahresanfang auf 565,8 Millionen Dollar. Zudem habe das Management das Aktienrückkaufprogramm um 1,5 Milliarden Dollar aufgestockt, womit nun 1,759 Milliarden Dollar dafür zur Verfügung stünden.
Miller habe zudem die Prognose für das Gesamtjahr nach oben geschraubt. Demnach solle 2025 ein Umsatz zwischen 17,306 und 17,445 Milliarden Dollar erzielt werden, statt der zuvor geplanten 17,096 bis 17,312 Milliarden Dollar. Den Ausblick für das bereinigte Ebitda habe der Vorstandschef auf 2,569 bis 2,619 Milliarden Dollar erhöht, was einer Marge von 14,8 bis 15,0 Prozent entspreche, statt der zuvor avisierten 2,458 bis 2,543 Milliarden Dollar. Außerdem solle ein bereinigter Gewinn je Aktie von 21,50 bis 22,10 Dollar erwirtschaftet werden, statt 20,00 bis 21,00 Dollar. Bei der Ergebnisprognose spiele natürlich der obigen Effekt von 90 Millionen Dollar eine große Rolle.
So würden die Schätzungen aussehen
Analysten würden für 2025 einen Umsatzanstieg um 9,3 Prozent auf 17,31 Milliarden Dollar prognostizieren. 2026 solle es um 4,8 Prozent auf 18,1 Milliarden Dollar nach oben gehen, womit sich allerdings das Wachstum deutlich abschwächen würde. Zudem solle das bereinigte Ebitda 2025 um 15,9 Prozent auf 2,60 Milliarden Dollar zulegen, gefolgt von einem Anstieg um 2,7 Prozent auf 2,67 Milliarden Dollar für 2026. Außerdem solle der bereinigte Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) 2025 um 19,2 Prozent auf 2,0 Milliarden Dollar steigen, um 2026 praktisch zu stagnieren. Damit würde die Marge zuerst deutlich zulegen, von 10,6 auf 11,6 Prozent, um 2026 etwas nachzugeben, auf 11,1 Prozent.
Wie gehe es weiter mit der Aktie?
Nach dem Höhenflug liege der Börsenwert bei 14,0 Milliarden Dollar. Inklusive der Nettoschulden von 4,6 Milliarden Dollar liege der Enterprise Value (EV) bei 18,6 Mrd. Dollar. Das entspreche dem 9,3-Fachen des von Analysten für 2026 vorhergesagten Ebit. Haidt finde, das sei keine zu hohe Bewertung, sondern lasse vielmehr noch etwas Spielraum nach oben. Und das 2026er-KGV liege bei lediglich 9,5.
Nach Meinung von Haidt dürfte der Höhenflug der Aktie in Richtung des Rekordhochs von 241,50 Dollar vom September 2024 weitergehen, denn Investoren könnten weiter darauf setzen, dass der Umsatz in den nächsten Jahren weiter robust wachsen könnte, was Vorstandschef Miller nutzen könnte, um die Margen allmählich zu steigern. (Analyse vom 29.10.2025)
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU für das genannte Analysten-Haus unter folgendem Link. (30.10.2025/ac/a/n)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
22.01.26
, Börse Global
Universal Health Services Aktie: Investitionsentschei [...]Barclays hat das Kursziel für Universal Health Services (UHS) nur leicht von 263 auf 262 US-Dollar gesenkt, behält ...
03.11.25
, aktiencheck.de
Universal Health Aktie: Analysten-Upgrade von Ray [...]Bad Marienberg (www.aktiencheck.de) - 📌 Upgrade mit Signalwirkung – Raymond James setzt Universal Health auf ...
30.10.25
, Guggenheim Securities
Universal Health Services Aktie: Aufholpotenzial da [...]New York (www.aktiencheck.de) - Universal Health Services-Aktienanalyse von Guggenheim Securities: Der Guggenheim-Analyst ...
