Uns steht ein heißer Börsenherbst bevor
09.08.19 12:05
Merck Finck Privatbankiers
München (www.aktiencheck.de) - Gemessen an seinem Volatilitätsindex schwankte der DAX diese Woche so stark wie seit Jahresbeginn nicht mehr, so Robert Greil, Chefstratege von Merck Finck Privatbankiers.
Und nicht nur der DAX: "Trumps Zoll-Hammer und Chinas Yuan-Retourkutsche haben ein kleines Börsenbeben ausgelöst", habe Robert Greil gesagt. "Und das dürfte es auch noch nicht gewesen sein: Uns steht ein heißer Börsenherbst bevor", meine er. Greil weiter: "Trumps Handelspolitik dürfte weiterhin der zentrale Auslöser für Unruhe an den Finanzmärkten bleiben." Noch sei auch ungewiss, was Trump etwa gegenüber der EU noch plane. "Darüber hinaus dürfen wir weitere politische Themen nicht vergessen, wie den Brexit-Showdown oder die immer wahrscheinlicheren Neuwahlen in Italien. Gemeinsam mit zunehmenden Rezessionsbedenken gibt es also genügend Zündstoff für weitere Pulsattacken an den Börsen - und damit erhöhte Schwankungen und stärkere Ausschläge."
Konjunkturell spannend werde es kommende Woche in Deutschland vor allem am Mittwoch: dann veröffentliche das Statistische Bundesamt seine erste Schätzung für das Wirtschaftswachstum im zweiten Quartal. Greil rechne in etwa mit demselben Niveau wie im ersten Quartal. Dennoch könnte das Wachstum im Vergleich mit den ersten drei Monaten sogar leicht negativ ausfallen, nicht zuletzt aufgrund von Sondereffekten. Das würde definitiv für Schlagzeilen sorgen. Ansonsten stünden am Dienstag die ZEW-Konjunkturerwartungen für August sowie die finale Juli-Inflation auf der deutschen Agenda. Für die gesamte Eurozone wichtig seien am Mittwoch die zweite Schätzung der Wirtschaftsleistung im zweiten Quartal und die Industrieproduktion im Juni sowie am Freitag die Handelsbilanz für denselben Monat.
In den USA würden auf die Inflationsdaten für Juli (Dienstag) am Donnerstag Produktions- und Einzelhandelszahlen für Juli folgen. Immobilienmarktdaten und das Michigan Verbrauchervertrauen würden am Freitag die Woche abschließen. In Asien seien Chinas Juli-Zahlen für die Industrie und den Einzelhandel am Mittwoch das Highlight.
Zitate:
"Trumps Zoll-Hammer und Chinas Yuan-Retourkutsche haben ein kleines Börsenbeben ausgelöst. Und das dürfte es auch noch nicht gewesen sein: Uns steht ein heißer Börsenherbst bevor."
"Trumps Handelspolitik dürfte weiterhin der zentrale Auslöser für Unruhe an den Finanzmärkten bleiben. Es ist auch ungewiss, was Trump etwa gegenüber der EU noch plant. Darüber hinaus dürfen wir weitere politische Themen nicht vergessen, wie den Brexit-Showdown oder die immer wahrscheinlicheren Neuwahlen in Italien. Gemeinsam mit zunehmenden Rezessionsbedenken gibt es also genügend Zündstoff für weitere Pulsattacken an den Börsen - und damit erhöhte Schwankungen und stärkere Ausschläge." (09.08.2019/ac/a/m)
Und nicht nur der DAX: "Trumps Zoll-Hammer und Chinas Yuan-Retourkutsche haben ein kleines Börsenbeben ausgelöst", habe Robert Greil gesagt. "Und das dürfte es auch noch nicht gewesen sein: Uns steht ein heißer Börsenherbst bevor", meine er. Greil weiter: "Trumps Handelspolitik dürfte weiterhin der zentrale Auslöser für Unruhe an den Finanzmärkten bleiben." Noch sei auch ungewiss, was Trump etwa gegenüber der EU noch plane. "Darüber hinaus dürfen wir weitere politische Themen nicht vergessen, wie den Brexit-Showdown oder die immer wahrscheinlicheren Neuwahlen in Italien. Gemeinsam mit zunehmenden Rezessionsbedenken gibt es also genügend Zündstoff für weitere Pulsattacken an den Börsen - und damit erhöhte Schwankungen und stärkere Ausschläge."
Konjunkturell spannend werde es kommende Woche in Deutschland vor allem am Mittwoch: dann veröffentliche das Statistische Bundesamt seine erste Schätzung für das Wirtschaftswachstum im zweiten Quartal. Greil rechne in etwa mit demselben Niveau wie im ersten Quartal. Dennoch könnte das Wachstum im Vergleich mit den ersten drei Monaten sogar leicht negativ ausfallen, nicht zuletzt aufgrund von Sondereffekten. Das würde definitiv für Schlagzeilen sorgen. Ansonsten stünden am Dienstag die ZEW-Konjunkturerwartungen für August sowie die finale Juli-Inflation auf der deutschen Agenda. Für die gesamte Eurozone wichtig seien am Mittwoch die zweite Schätzung der Wirtschaftsleistung im zweiten Quartal und die Industrieproduktion im Juni sowie am Freitag die Handelsbilanz für denselben Monat.
Zitate:
"Trumps Zoll-Hammer und Chinas Yuan-Retourkutsche haben ein kleines Börsenbeben ausgelöst. Und das dürfte es auch noch nicht gewesen sein: Uns steht ein heißer Börsenherbst bevor."
"Trumps Handelspolitik dürfte weiterhin der zentrale Auslöser für Unruhe an den Finanzmärkten bleiben. Es ist auch ungewiss, was Trump etwa gegenüber der EU noch plant. Darüber hinaus dürfen wir weitere politische Themen nicht vergessen, wie den Brexit-Showdown oder die immer wahrscheinlicheren Neuwahlen in Italien. Gemeinsam mit zunehmenden Rezessionsbedenken gibt es also genügend Zündstoff für weitere Pulsattacken an den Börsen - und damit erhöhte Schwankungen und stärkere Ausschläge." (09.08.2019/ac/a/m)
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