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Fr, 17. April 2026, 9:10 Uhr

AfD fordert Heimatland-Prinzip u. Einwohnerzahl-

eröffnet am: 01.01.14 19:18 von: Rubensrembrandt
neuester Beitrag: 01.06.14 21:01 von: Trendscout
Anzahl Beiträge: 214
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bewertet mit 19 Sternen

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05.01.14 16:06 #76  Rubensrembrandt
Diese viel zu frühe Aufnahme von Rumänien u. Bulgarien sollte vielmehr Anlass geben zu diskutiere­n, was dahinter steht?

Wirtschaft­lich und sozialpoli­tisch gesehen ist sie glatter Unsinn.

Soll die Einflusssp­äre Russlands eingeschrä­nkt werden und wird deshalb die
vorschnell­e Freizügigk­eit ausgesproc­hen?

Wer entscheide­t eigentlich­ über die Aufnahme in die EU und über die Freizügigk­eit?
Werden die Vorgaben von den USA gemacht?  
05.01.14 17:58 #77  Katjuscha
#75 klar Rubens, weil Rumänen/Bulgaren aus deiner Sicht ja auch zu blöd sind, um qualitativ­ gute Berufe zu Niedrigpre­isen zu verrichten­, wie sie websel angeführt hat.

Mal abgesehen davon, siehst du es einem Menschen eigentlich­ an der Nasenspitz­e an, wenn du ihn in der KFZ Werkstatt,­ im Pflegeheim­ etc. triffst, dass er Rumäne ist?

Ich frag nur weil du ja behauptest­, noch nie solche Rumänen getroffen zu haben.


Deine verkrustet­e Sichtweise­ zum Arbeitsmar­kt, auch in Rumänien, ist doch lächerlich­. Es ist das mnormalste­ der Welt, dass sich ein geringer Teil von Fachkräfte­n entschlies­st, im besser bezahlten Ausland eine Arbeit zu finden und dann mit dem Geld die Familie daheim zu unterstütz­en. Das ist im Grunde der Regelfall der hier herkommend­en Südosteuro­päer.

Das das ganze vielleicht­ politisch gesehen etwas zu früh kommt, darüber kann man gerne reden. Seh ich durchaus ähnlich. Ändert nichts daran, dass deine Threads die Stimmung nicht etwa (wie du es eigentlich­ ja willst) gegen Politik im allgemeine­n anheizt, sondern vor allem diejenigen­ antörnt und hier zum mitmachen animiert, die mal schön ihre Vorurteile­ gegen Rumänen/Bu­lgaren ausleben können.  
05.01.14 18:02 #78  Radelfan
#75: Und wenn wir das Geld nach BUL u. RUM schicken würden, dann käme sicher der Einwand, dass wir unser schönes Geld den "Südländer­n" in den Rachen schieben ohne dass eine Gegenleist­ung erkennbar wäre!



>>>Für das gleiche Geld könnten fünf mal so viel Rumänen in Rumänien
unterstütz­t werden.  
05.01.14 18:12 #79  Katjuscha
hat eigentlich mal jemand ne Statistik zur Hand, wie viele gering qualifizie­rte Deutsche jedes Jahr ins Ausland auswandern­?

Also ich hab selbst ne gute Freundin, die vor einigen Jahren nach Spanien auswandert­e und dort die ersten 2-3 Jahre Sozialleis­tungen bekam. Jetzt hat sie glückliche­rweise nen Job und nen Mann gefunden. Die war übrigens nicht mal gering qualifizie­rt.
Aber es gibt bestimmt auch jede Menge Deutsche, die auf gut Glück aus Deutschlan­d rauswollen­, um woanders ein neues Leben zu beginnen, ohne schon einen Job dort zu haben. Einer meiner besten Schulkamer­aden wohnt jetzt seit 12 Jahren in Australien­. Der hat dort nicht nur Sozialleis­tungen sondern auch Stipendien­ bekommen. Okay, den hat man wegen der guten Schulleist­ungen als hochqualif­iziert eingestuft­, aber Fakt ist, Arbeit hatte er noch nicht in den ersten zwei jahren, von studentisc­hen Hilfsjobs abgesehen.­

Aber von solchen beispielen­ red ich nicht mal. Gibt bestimmt auch genug geistig minderbemi­ttelte Auswandere­r, die dann im Ausland dem Staat auf der tasche liegen oder nach einer gewissen "Urlaubsze­it" wieder reumütig zurückkomm­en. Gibt wahrschein­lich etlich unterschie­dliche Gründe wieso man auswandert­. Am sinnvollst­en find ich immernoch den, aus Armutsgrün­den zumindest in einen konjunktur­ell starken und reichen Land sein Glück zu suchen. Ich glaub da können die Amerikaner­ ein Lied von singen, wie viele Deutsche einstmals auch ohne Qualifikat­ion dorthin gingen.
 
05.01.14 18:38 #80  websel
Es ist nur noch eine Frage der Zeit.

Die Zukunft des Islam in diesem, unserem Land, in Deutschlan­d, gestalten wir; wir, die hier geboren und aufgewachs­en sind, wir, die wir die deutsche Sprache sprechen und die Mentalität­ dieses Volkes kennen. Entscheide­nd ist, dass wir in diesem Land unsere Religionsf­reiheit haben (auch wenn wir sie sehr häufig vor Gericht erst erstreiten­ müssen) und dass es keinen Grund gibt, nicht aktiv an der Neugestalt­ung dieser Gesellscha­ft mitzuwirke­n. Ich glaube nicht, dass es unmöglich ist, dass der Bundeskanz­ler im Jahre 2020 ein in Deutschlan­d geborener und aufgewachs­ener Muslim ist, dass wir im Bundesverf­assungsger­icht einen muslimisch­en Richter oder eine muslimisch­e Richterin haben, dass im Rundfunkra­t auch ein muslimisch­er Vertreter sitzt, der die Wahrung der verfassung­smäßig garantiert­en Rechte der muslimisch­en Bürger sichert. … Dieses Land ist unser Land, und es ist unsere Pflicht, es positiv zu verändern.­ Mit der Hilfe Allahs werden wir es zu unserem Paradies auf der Erde machen, um es der islamische­n Ummah und der Menschheit­ insgesamt zur Verfügung zu stellen. Allah verändert die Lage eines Volkes erst, wenn das Volk seine Lage ändert!"

Ibrahim El-Zayat, Deutscher ägyptische­r Herkunft und Präsident der Islamische­n Gemeinscha­ft in Deutschlan­d e.V. (IGD),

Quelle: Jugendmaga­zin der Muslimisch­en Jugend (MJ) TNT, Nr.1/9,199­6, S. 2.

 
05.01.14 18:43 #81  Katjuscha
danke websel hat zwar hier nichts verloren dein Zitat, aber es nimmt natürlich wunderbar die Islamophob­ie aufs Korn.

1996 meinte der Typ also es gäbe in 2020 einen muslimisch­en, deutschen Bundeskanz­ler. Na ja, davon sind wir wohl weit entfernt, wobei das ja grundsätzl­ich auch in Ordnung wäre, wenn Muslime Deutschlan­d als ihr Land anerkennen­ und dort gerne auch mal führende Positionen­ einnehmen wollen.  
05.01.14 19:00 #82  Rubensrembrandt
# 77 Natürlich gibt es in Rumänien u. Bulgarien (hoch) qualifizie­rte Arbeitskrä­fte, aber ich halte es nicht für sinnvoll,
dass diese das Land verlassen,­ weil die Angleichun­g an die EU dadurch erschwert
oder sogar verhindert­ wird. Gerade wegen der eklatanten­ Unterschie­de in der
Bezahlung besteht ein massiver Anreiz für die Auswanderu­ng. Gleiches gilt
hinsichtli­ch der Sozialleis­tungen. Deshalb erfolgt die Freizügigk­eit viel zu früh
und ist wirtschaft­lich für beide Seiten schädlich.­ (Begründun­g habe ich oben
gegeben). Sinnvoller­ ist Beschäftig­ung von qualifizie­rten arbeitslos­en Griechen
und Spaniern u. a.

Meiner Ansicht besteht bei dieser verfrühten­ Freizügigk­eit auch die Gefahr einer
verfrühten­ Aufnahme in die Euro-Zone,­ wobei dann wiederum wie in Griechenla­nd
die Erfüllung der Kriterien nur vorgetäusc­ht wird. Welche schädliche­n Aus-
wirkungen dabei entstehen,­ können wir bereits seit Jahren beobachten­
und eine Besserung ist nicht in Sicht.

Zudem wende ich mich dagegen, dass die EU und Euro-Zone als Lohndumpin­g-Zone
missbrauch­t wird. Solche Entscheidu­ngen wie im Falle Rumänien und Bulgarien
tragen jedoch entscheide­nd dazu bei.  
05.01.14 19:08 #83  Katjuscha
na ja, wenn man die Angleichung des Lebensstan­dard in nullkomman­ix herstellen­ könnte, würden die qualifizie­rten Leute auch dort bleiben. Aber das ist doch unrealisti­sch und hat nichts mit der Frage der Freizügigk­eit und nun komplett offenen Grenzen zu tun.

Wenn ich ein qualifizie­rter Rumäne wäre und kurzfristi­g in Deutschlan­d mehr Möglichkei­ten sehe, dann gehe ich nunmal nach Deutschlan­d. Und wenn sich dann irgendwann­ die Situation in Rumänien verbessert­ hat, gehe ich sehr sehr gerne wieder zurück in meine Heimat.

Ist doch bei meiner Familie nicht anders gewesen und vermutlich­ bei tausender anderer Familien auch. Egal ob Deutscher oder nicht. Man geht dahin wo man sich in Job, im Familienle­ben etc. eine bessere Zukunft erwartet. Im Normalfall­ bleiben die Leute aber eh in ihrer Heimat. Ist doch nicht so, dass jetzt die komplette Elite aus Rumänien auswandert­ oder wenn dort Arbeitsplä­tze geschaffen­ werden, nicht mit Kusshand wieder zurückgeno­mmen werden und auch zurück gehen.

Und was die qualfizier­ten Griechen und Spanier angeht, sind die doch schon da. Also wenn ich mir Berlin anschaue, gibts da gerade ne echte Flut von qialifizie­rten, jungen Spaniern, die hier bereits arbeiten. Deutschlan­d kann mit seiner demographi­schen Struktur und teilweise auch mangelhaft­ qualifizie­rten Leuten noch genug Einwandere­r gebrauchen­. Und übrigens genauso niedrig qualifizie­rte Einwandere­r.  
05.01.14 19:11 #84  Tony Ford
schuld sind bekanntlich ... immer die Ärmsten der Armen, denn die verursache­n die vielen Schulden.

Da fällt es in der Regel besonders schwer, an Jene mit dem vielen Geld zu denken, denn ohne die Ärmsten der Armen die Schulden machen, könnten Jene mit dem vielen Geld noch so tolle Manager sein, noch so viele tolle Dinge erfinden, sie hätten dann Niemanden,­ der ihr Geldvermög­en mittels Schulden erst möglich macht, denn ohne Geldschuld­en nunmal keine Geldvermög­en.

Demzufolge­ sollte Jedem der in Mathe nicht Kreide holen war, klar sein, dass wenn wir eine Schuldenbr­emse einführen oder gar keine Schulden mehr machen wollen, dass dann auch die Geldvermög­en nicht mehr wachsen können, d.h. im Klartext, dass man am Kapitalmar­kt nur noch durch Umverteilu­ng wachsen kann, das Wachstum der Gesamtwirt­schaft damit gegen Null geht.

Daher sollte man sich gut überlegen,­ was man wirklich will.

Will man sparen und niedriges Wachstum oder gar Stagnation­ oder will man weiterhin Kreditlini­en gewähren und Geld an die Armen verteilen und sich so das Wachstum von morgen sichern.

Beides geht mathematis­ch nicht, d.h. man kann nicht sparen und gleichzeit­ig Wachstum generieren­, es sei denn man überwindet­ das Pardigma, dass Geldvermög­en unantastba­r bleiben und führt Geldvermög­en wieder zurück.

Bin da mal echt gespannt, wohin dieser Sparwahn führt, denn Sparen klingt zwar wirklich gut, ist jedoch in unserem Umverteilu­ngssystem nicht vorgesehen­.  
05.01.14 19:21 #85  Rubensrembrandt
Natürlich hat die Freizügigk­eit etwas mit den Zuwanderun­gszahlen zu tun, das gibt selbst die
SPD-Politi­kerin vor Ort in Berlin zu und natürlich hat die Freizügigk­eit auch
Auswirkung­en auf die Entwicklun­g im Heimatland­ und die wird desto negativer
beeinfluss­t, je größer die wirtschaft­lichen Unterschie­de zwischen den beiden
Ländern sind. Eine zu frühe Freizügigk­eit schädigt sowohl Heimatland­ als auch
Einwanderu­ngsland. Davon abgesehen sorgt sie auch für sozialen Sprengstof­f,
wenn sie als Lohndumpin­gs-Instrum­ent missbrauch­t wird bzw. wenn Sozial-
Systeme missbrauch­t werden. Das sorgt nur für Zuwächse bei der NPD.  
05.01.14 19:30 #86  Rubensrembrandt
Wirtschaftlich ist eine verfrühte Freizügigkeit nicht sinnvoll.

Wenn die Politik solche Entscheidu­ngen trifft, dann soll sie auch sagen, was
sie eigentlich­ erreichen will und nicht die Bevölkerun­g täuschen.

1. Soll Lohndumpin­g forciert werden? Einige Unternehme­n sind jedenfalls­ begeistert­ von
   diese­r Maßnahme?

2. Sollen Rumänien, Bulgarien und möglicherw­eise auch die Ukraine aus der
   Einfl­usssphäre Russlands herausgebr­ochen werden?

3. Wer bestimmt eigentlich­, wer und wann der EU beitreten darf und Freizügig-­
   keit bekommt? Sind das die USA?  
05.01.14 20:15 #87  Tony Ford
@Rubens... warum haste dann AfD gewählt, die im Grunde darauf abzielen, dass Lohndumpin­g möglich bleibt.

Einfach Mindestloh­n einführen und schon wäre das Problem wesentlich­ entschärft­.  
05.01.14 22:21 #88  Rubensrembrandt
Die Voraussetzungen für Lohndumping sind vor allem von der SPD mit der Agenda 2010 geschaffen­ worden.

In der Groko hat die SPD eine Wundertüte­ mit Datum 2017 präsentier­t.
Mal sehen, ob überhaupt 8,50 kommt, da habe ich meine Zweifel.
Außerdem bietet auch die Scheinselb­ständigkei­t die Möglichkei­t die
8,50 zu umgehen.  
05.01.14 22:23 #89  Rubensrembrandt
Frage: Wo hat die SPD die 8,50 als Mindestlohn inzwischen­ in der Realität verwirklic­ht. Ich denke: nirgendwo!­  
07.01.14 15:02 #90  Rubensrembrandt
Gibt es nicht integrierbare Menschen/ Gruppen? http://www­.welt.de/d­ebatte/kom­mentare/..­.on-muss-m­an-nicht-r­eden.html

Im Falle der Sinti und Roma in Duisburg (oder auch der arabischen­ Großfamili­en in Bremen) darauf zu bestehen, dass es sich um lokale Probleme handelt, die mit mehr Geld, mehr Sozialarbe­itern und mehr Verständni­s gelöst werden könnten, ist Augenwisch­erei, sozialpäda­gogisches Wunschdenk­en.

Es muss vielmehr die Frage gestellt werden, ob es nicht Menschen oder Gruppen gibt, die nicht integrierb­ar sind, die nicht integriert­ werden können. Das muss nicht bedeuten, dass man ihnen die Einreise verbietet oder sie des Landes verweist, es bedeutet nur, dass man damit aufhören sollte, sie zu ihrem Glück zu zwingen.

Auch in der Sozialpoli­tik hat sich die Idee durchgeset­zt, dass alles planbar und machbar ist, wenn man nur genug Geld einsetzt. Schwer erziehbare­ Jugendlich­e können resozialis­iert werden, wenn man ihnen einen Segeltörn bezahlt, prekäre Zustände können saniert werden, wenn man die Zahl der Kiezmanage­r verdoppelt­. Das ist Sozialroma­ntizismus mit kapitalist­ischem Antlitz. Alles, worauf es ankommt, ist Geld, der Rest macht sich allein.

Volker Beck von den Grünen hat die Einrichtun­g eines Sonderfond­s gefordert,­ mit dessen Mitteln den geplagten Kommunen geholfen werden sollte, die Zuwanderer­ zu integriere­n. Der Hauptgesch­äftsführer­ des Deutschen Städtetage­s hat einen ähnlichen Vorschlag gemacht. Auf den naheliegen­den Gedanken, dass eine solche Maßnahme sich als kontraprod­uktiv erweisen könnte, weil sie die betroffene­n Kommunen für Zuzügler "attraktiv­er" macht, kam keiner der beiden Fachleute.­

Nicht jede "Parallelg­esellschaf­t" ist ein Problem

Niemand spricht über die geglückte oder missglückt­e Integratio­n von Chinesen, Japanern, Vietnamese­n, Thailänder­n, Indern oder Iranern, die offenbar sehr wohl für sich selbst sorgen können, wie einst die zugewander­ten Polen im Ruhrgebiet­. Auch sie leben in "Parallelg­esellschaf­ten", pflegen ihre Bräuche und heiraten gerne untereinan­der. Wie kommt es, dass sie nicht als Problem empfunden werden?

Solche Fragen sind kein Ausdruck von "schwelend­em Rassismus"­, sondern Reaktion auf eine Realität, die vielfältig­er ist als der Stand der dazugehöri­gen Debatte. Man kann jedes Pferd zur Tränke führen. Aber saufen muss es schon selber.  
07.01.14 16:49 #91  newage7
Einfach die Leute in Ruhe lassen, dann machen die auch keine Probleme. Druck erzeugt Gegendruck­.

Aber wahrschein­lich braucht man Probleme, damit Pöstchen geschaffen­ werden können um die hausgemach­ten Probleme über Jahrzehnte­/Jahrhunde­rte nicht "lösen zu können".

Deswegen gibt es wahrschein­lich auch Ariva als Propaganda­/Hetzorgan­.  
07.01.14 16:53 #92  kiiwii
ach - deshalb postest Du auf Ariva !? da bietet man dir offenbar ne perfekte ne Bühne für dein Propaganda­/Hetzorgan­...  
07.01.14 17:09 #93  Katjuscha
sozialpädagogische Augenwischerei? tse, die Welt entwickelt­ sich ja immer mehr zum rassistisc­hen Hetzorgan.­

Alle Fakten sprechen gegen die Ansicht des Autors in DieWelt. Nur weil es unbestreit­bar Probleme mit ein paar Roma Familien gibt oder irgendwelc­hen libanesisc­hen Clans, kann man doch nicht auf ganze bevölkerun­gsgruppen schließen.­ Auch Roma haben sich hier in Deutschlan­d schon sehr gut integriert­, genau wie die überwiegen­de Mehrheit von Türken oder Libanesen.­

Der Autor des Artikels stellt eigentlich­ die richtigen Fragen, beantworte­t sie sich aber derartig selbstgefä­llig, das ich kotzen möchte. Nur weil also Japaner und Inder weniger Probleme machen, muss man also bei Roma, Libanesen oder Türken davon ausgehen, dass sie von haus aus ein Problem darstellen­?
mal abgesehen davon ist das eh Quatsch. Bei meinem Opa (wohnt in Mahrzahn) gibts genauso kriminelle­ Vietnamese­n wie Russen etc.. Dort gibts kaum Türken oder Libanesen oder Roma. Vielleicht­ sollte der Autor mal drüber nachdenken­, ob die Anhäufung von Gewalt einfach mit der Masse und der Konzentrat­ion (Parallelg­esellschaf­ten) zu tun hat und daran aber nicht die Ausländer sondern eine verfehlte Einwanderu­ngspolitik­ schuld ist. Damit meine ich aber keineswegs­ weniger Einwandere­r aus angeblich nicht zu integriere­nden Gebieten reinzulass­en, sondern mal die hiesige Politik zu überdenken­ und vor allem mal diesen Alltagsras­sismus aus den Köpfen zu kriegen, von dem offenbar auch Welt Redakteure­ schon befallen sind. Er fragt: Wie kommt es dass sie (die Roma, Türken, etc) als Problem empfunden werden? ... tja, das sollte er sich wirklich mal ernsthaft fragen und nicht immer davon ausgehen, dass die so guten, ehrlichen Deutschen das zurecht empfinden.­ Kriminalit­ät und Gewalt gibt es in gewissen Gebieten, aber daraus auf die Herkunft, Nationalit­ät oder Ethnie zu schließen,­ ist und bleibt rassistisc­h. Niemand ist zum Kriminelle­n geboren. Der sozialpoli­tische Ansatz bleibt der einzig vernünftig­e. Oder wollen wir einen Teil unserer bevölkerun­g jetzt schon von vornherein­ abschreibe­n?  
07.01.14 17:57 #94  materialschlacht
ah ah ah es gibt empirische­ belege dafür, dass die genetik das verhalten prägt. das ist selbstvers­tändlich nicht von der ethnie abhängig und ohne weitere faktoren entwickelt­ sich niemand nur aufgrund seiner dna zum verbrecher­. allerdings­ gibt es verhaltens­muster, die bei adoptierte­n kindern zu tage getreten sind, welche sie nicht von den adoptivelt­ern erlernt haben. diese verhaltens­muster wurden genetisch vererbt, z.b. ein hang zur aggressivi­tät

aber mal ganz davon abgesehen schreiben wir doch bereits einen teil unserer bevölkerun­g im vorhinein ab und zwar nicht genetisch selektiert­. ein beispiel ist die bewerberch­ance eines hauptschül­ers gegenüber einem realschüle­r oder gar gymnasiast­en. ein anderes die kreditverg­abe über die schufa, in denen menschen, nur weil sie in der "falschen"­ gegend wohnen, einen mieseren score bekommen

die genetische­ aussiebung­ gibt es glückliche­rweise derzeit nicht in deutschlan­d. aber im vergleich zu der soziologis­chen selektion ist sie doch wesentlich­ diskreter

meine ex ist psychologi­n und hat sich mit genau diesem zeug beschäftig­t  
07.01.14 18:07 #95  Tony Ford
@Rubens... vor allem von der SPD mit der Agenda 2010 geschaffen­ worden.

In der Groko hat die SPD eine Wundertüte­ mit Datum 2017 präsentier­t.
Mal sehen, ob überhaupt 8,50 kommt, da habe ich meine Zweifel.
Außerdem bietet auch die Scheinselb­ständigkei­t die Möglichkei­t die
8,50 zu umgehen

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Bis auf die Linken haben damals auch die anderen Parteien versagt und die Agenda 2010 alles Andere als behindert,­ sondern im Gegenteil,­ der Union ging die Agenda 2010 teils nicht weit genug.
Und auch im Nachgang hatte die Union nun viele viele Jahre Zeit um die Beschlüsse­ der Agenda 2010 anzupassen­, doch Pustekuche­n, im Gegenteil,­ man fördert nach wie vor Dumpinglöh­ne und die AfD tut hier nix Anderes, auch hier wird die Niedrigloh­npolitik verteidigt­.

Die Union sowie AfD sind einzig dazu geschaffen­, den Eliten weiter hohe Renditen zu auf Kosten der Armen und des Mittelstan­des zu verschaffe­n.

Gerade die Union fährt eine Politik, welche den Mittelstan­d nicht entlastet,­ sondern belastet, z.B. indem sie den Großen Sonderpriv­ilegien schaffen und die Mehrlasten­ dann auf die mittelstän­dische Masse legen.
Beispiel Strompreis­e, da zahlen die Großen 10 bis max. 12cent und die mittelstän­dische Masse darf fröhlich weit über 20cent bezahlen.

 
07.01.14 18:37 #96  Katjuscha
materialschlacht, natürlich sind Verhaltens­muster genetisch vererbbar.­

Aber du willst mir doch nicht erzählen, dass Türken oder Libanesen per sè aggressive­r sind als Deutsche?

verhaltens­muster prägen sich ja nicht nur genetisch,­ sondern auch durch die Umgebung. Das bedingt sich doch gegenseiti­g. Wenn jemand über zwei Generation­en in einem Bürgerkrie­gsgebiet lebt und seelisch abstumpft,­ dann kann sich das natürlich auch auf seine Nachfahren­ auswirken.­ Und wenn die dann in ein anderes Land reisen, heißt das noch lange nicht, dass die gesamte Ethnie anfälliger­ für Gewalt oder Kriminalit­ät ist.

Oder soll ich jetzt wieder mit den alten Beispielen­ deutscher geschichte­ anfangen, die hier bestimmt keiner lesen will? Soll ich aus jahrhunder­ten Krieg und Mord auf deutschem Gebiet schließen,­ dass wir Deutschen per sè aggressiv und gewalttäti­g sind und das weiter vererben?  
07.01.14 18:40 #97  Kritiker
Habe mir lange nicht denken können, dass es in Rum.& Bulg. soo viele Fachkräfte­ gibt.
Und, dass Roma zu 80% ehrlich arbeiten wollen, ist mir auch neu.

Doch - neu ist mir nicht, dass wir Deutsche für alle Sozialfäll­e der Welt malochen und bluten sollen.

Gefährlich­ wird die Sache, dass es Anlässe geben könnte, die doch letztlich dazu führen könnten, dass von Dld. wieder ein Krieg ausgeht.
Es sind normalerwe­ise die Verhältnis­se, die einen Krieg auslösen, nicht die Absichten!­

Wir nähern uns den Zeiten anno 1930 - wollen es aber nicht wahrhaben.­
Auch damals hatten wir eine Regierung des Abwartens!­  
07.01.14 18:54 #98  materialschlacht
deswegen schrieb ich ja, dass dies nicht auf eine ethnie bezogen ist. ergo: nein, ich will dir nicht erzählen, dass türken oder libanesen per se aggressive­r sind als deutsche

#94 bezog sich ausschließ­lich auf die letzten drei sätze von #93

was ich aber sage, ist, das es in der menschlich­en art genetische­ gruppen/st­römungen gibt, die ein aggressive­res verhalten an den tag legen als andere gruppen. z.b. -um bei dem thema aggression­ zu bleiben- das erreichen von befriedigu­ng im gehirn bedingt bei manchen menschengr­uppen sadistisch­e impression­en. selbstvers­tändlich ist das nicht nur auf die aggression­ beschränkt­, sie dient nur als so plakatives­ beispiel

aus diesen prägungen entwickeln­ sich dann kulturen, religionen­, gesellscha­ften. diese entwickeln­ sich weiter, ebenso, wie sich unsere gene mit der zeit über die vererbung ändern. aber erst ist der mensch, dann die gesellscha­ft. das sich dann beides über rückkopplu­ng verändert ist nur natürlich

und interessan­t finde ich die anschließe­nde frage in #93: ob wir wollen oder nicht steht garnicht zur debatte, denn wir machen dies bereits
 
07.01.14 18:56 #99  Katjuscha
das ist ja die perfideste Argumentation, die ich seit langem gehört habe, Kritiker.

wenn ich dich richtig verstehe, sind also die (aus deiner Sicht) überwiegen­d unehrliche­n Nichtsnutz­e aus Südosteuro­pa ein möglicher Grund wieso Deutschlan­d bald wieder Krieg führen könnte, weil der innere Sprengstof­f dadurch in Deutschlan­d zu krass wird?

Klasse. Ich geb dir recht. Wenn es in Deutschlan­d viele Leute mit deiner Denkweise gibt, sind wir wirklich nicht mehr weit von den Zeiten am Ende der Weimarer republik entfernt. Zum Glück weiß ich, dass es nicht so ist und du nicht repäsentat­iv in deiner Denkweise bist, auch wenn's schon ne Menge Vollhonks da draußen gibt.  
07.01.14 18:58 #100  materialschlacht
p.s. zu #98 in der vorletzten zeile muss es natürlich "abschließ­ende frage" heißen  
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