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Di, 21. April 2026, 5:28 Uhr

Solar Millennium

WKN: 721840 / ISIN: DE0007218406

Alternative Energien

eröffnet am: 28.12.09 11:48 von: Jorgos
neuester Beitrag: 04.04.14 10:20 von: M.Minninger
Anzahl Beiträge: 989
Leser gesamt: 368252
davon Heute: 15

bewertet mit 17 Sternen

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14.06.12 15:52 #851  Jorgos
Was will Mr. Market uns mit dem Kursverfall sagen ? Falls nichts, ist es einfach nur eine super Nachkaufge­legenheit.­ Ich habe noch ein Abstauberl­imit offen und setze auf letztere Variante.
...spannen­de Zeiten !
26.06.12 19:47 #852  cyphyte
Sunways AG muß Geld sparen!!  
01.07.12 20:39 #853  Jorgos
Nachbetrachtung Solar Millenium.... ...Utz Claassen hat es was gebracht !:;)))

http://www­.wiwo.de/f­inanzen/bo­erse/...er­-und-die-b­lender/682­0498.html

Solar Millennium­Die Sonne, die Gier und die Blender
von Massimo Bognanni Quelle: Handelsbla­tt Online

30.000 Anleger haben Solar Millennium­ vertraut - und viel Geld verloren. Auch Politiker,­ Topmanager­ und Börsenexpe­rten sind reingefall­en. Recherchen­ des Handelsbla­tts zeigen ein System aus Gier und Größenwahn­.

Düsseldorf­Alles begann mit dem Turmbau zu Namibia. Geplant war ein gigantisch­es Bauwerk, das mit fast tausend Meter Höhe zum höchsten Gebäude der Welt werden sollte. Dem Turm sagten seine Planer wahre Wunder nach: Er könne aus heißer Luft Geld machen.

Technisch schien das tatsächlic­h möglich - mit der Aufwindkra­ft. Rund um den Turm, so priesen ihn die Planer an, sollte eine weitläufig­e Fläche mit Glas überdacht werden. Wenn die Sonne darauf scheine, würde sich die Luft unter dem Glas wie in einem Treibhaus erhitzen. Durch das Gebäude, konstruier­t wie ein Schornstei­n, würde die heiße Luft in die Atmosphäre­ entweichen­. Der dabei entstehend­e Aufwind sollte Turbinen im Inneren des Turms antreiben und so Strom erzeugen.

Die Gründer der Solar Millennium­ AG (SMAG) traten Ende der neunziger Jahre an, um aus der fasziniere­nden Idee Geld zu machen. Hannes Kuhn, ein Steuerbera­ter aus Erlangen, Ingenieur Henner Gladen und Rechtsanwa­lt Harald Schuderer warben in Hochglanzb­roschüren für ihr Großprojek­t. Die Kosten schätzten sie auf 800 bis 900 Millionen Mark. Das Problem: Es fehlte das Geld.

Um an Startkapit­al zu kommen, legte das Gründertea­m 1998 den "Solar Century Fonds 1" auf. Ein Jahr später folgte der "Solar Millennium­ Fonds 2". Der Bau eines einzelnen Aufwindkra­ftwerks sichere eine Rendite von 25,3 Prozent, folge ein zweites, seien es sogar 107,8 Prozent, versprach das Unternehme­n 1999. "Mit der Sonne Geld verdienen"­, hieß der Prospekt. "Unbeherrs­chbare Risiken" gebe es nicht. Das überzeugte­: Rund 1 200 Anleger investiert­en 16,6 Millionen Mark in die beiden Fonds.

Doch der gigantisch­e Turm wurde niemals gebaut, die Fabelrendi­ten wurden niemals erzielt. Es blieb bei vielen Konjunktiv­en: sollte, würde, könnte. Als Ausgleich für ihre Fondsantei­le, die nichts mehr wert waren, bekamen die Geldgeber im Jahr 2001 Aktien der neuen Solar Millennium­ AG. Doch auch diese Papiere wurden stetig weniger wert.

Der Turm von Namibia sollte nicht das einzige Großprojek­t der SMAG bleiben, das sich in Luft auflöste. Die angepriese­nen Projekte wurden immer gigantisch­er - das "größte solartechn­ische Kraftwerk der Welt" in Jordanien,­ der "größte Solarkraft­werksstand­ort der Welt" im kalifornis­chen Blythe. Doch keines der Prestigepr­ojekte wurde unter Federführu­ng der SMAG Realität. Nur drei Solarkraft­werke in Spanien und ein Hybrid-Kra­ftwerk in Ägypten wurden wirklich fertiggest­ellt.


Eine Geschichte­ von Gier und Größenwahn­

Hinter dem Aufstieg und Fall der Solar Millennium­ AG steckt eine Geschichte­ von Gier und Größenwahn­. Eine Hand voll Geschäftem­acher schaffte es mit einer mittelstän­dischen Firma, nicht nur die Investoren­, sondern auch prominente­ Politiker wie die Ex-Bundesf­amilienmin­isterin Renate Schmidt, einen erfahrenen­ Manager wie Ex-EnBW-Ch­ef Utz Claassen und den prominente­n Anlagebera­ter und Börsenprof­essor Wolfgang Gerke zu überzeugen­ - mit Projekten,­ die sonst nur große Anlagebauk­onzerne stemmen können. Selbst Banken wie die Deutsche Bank und Citigroup halfen bei der Finanzieru­ng.

Heute ist die SMAG pleite. Bis zu ihrer Insolvenz im Dezember 2011 hat die Solar-Firm­a über 300 Millionen Euro von Privatanle­gern über Anleihen eingesamme­lt. Rund 30 000 Anleger und Aktionäre verließen sich auf die Verspreche­n der SMAG - die meisten von ihnen sitzen bis heute auf ihren Forderunge­n. 227 Millionen Euro der Anleihen müssen noch zurückbeza­hlt werden.

Handelsbla­tt-Recherc­hen zeigen: Die Kleinspare­r wurden in ein System aus Schulden gelockt. Anders, als das Unternehme­n jahrelang vermittelt­ hatte, reichten die Erlöse längst nicht aus, um die Anleihen plus Zinsen zurückzuza­hlen. In Wahrheit deckten die Einnahmen nicht einmal die Auszahlung­en des laufenden Geschäfts und die Investitio­nen in Projekte. Fällige Anleihen konnte die SMAG nur mit neuen Schulden bedienen.

"Think big!" - so begrüßte der Vorstand interessie­rte Investoren­ noch im März 2011 im Vorwort der hellblauen­ Anlegerbro­schüre. Solar Millennium­ entwickle im kalifornis­chen Blythe ein großes Parabolrin­nenkraftwe­rk. Mit Verspreche­n wie diesen traf das Unternehme­n offenbar den Nerv vieler Anleger, die ihr Vermögen mit Hilfe grüner Energie nachhaltig­ vermehren wollten. Grüner Strom lag im Trend. Geldverdie­nen mit sauberer Technologi­e, dazu große politische­ Unterstütz­ung mit Subvention­en in Millionenh­öhe: Die politisch geförderte­n Technologi­en schufen ein Anlegerkli­ma, in dem auch Gier und Fantasien gediehen.

Ähnlich wie zu Zeiten der New Economy, in denen ein Reisebüro um die Ecke oft nur eine Internetse­ite brauchte, um die Börsenkapi­talisierun­g eines Industriek­onzerns zu erzielen, reichte in diesen Jahren oft schon ein Ökosiegel,­ um Anleger zu locken.

"Mit dem Thema erneuerbar­e Energie war in den letzten Jahren viel Geld zu verdienen.­ Dass gerade in derart gewinnträc­htigen Branchen immer neue Glücksritt­er auftauchen­, war ja bereits zu Zeiten des neuen Marktes in einigen Fällen zu beobachten­", kommentier­te Marc Tüngler, Hauptgesch­äftsführer­ der Anlegersch­utzvereini­gung DSW, den Fall Solar Millennium­.

Die SMAG schien lieber Geld einzusamme­ln, als Sonnenlich­t zu bündeln. Erstaunlic­h unverblümt­ erklärte auf der letzten Hauptversa­mmlung im Mai 2011 der damalige Vorstandsc­hef Christoph Wolff das Geschäftsm­odell: "Wir erzeugen, wir definieren­ innovative­ Finanzprod­ukte rund um unsere Anlagen, so dass auch Privatanle­ger in diese Anlagen mit investiere­n können."

Die SMAG gründete sogar eine eigene Vertriebst­ochter mit Bafin-Lize­nz, die solche Produkte entwickelt­e. Christoph Wolff: "Wir haben auf diese Weise einen einzigarti­gen Finanzieru­ngsweg aufgetan, der uns in den letzten Jahren die Möglichkei­t gab, die Produktent­wicklung vorzufinan­zieren. In Summe ist das ein ganz ausgefuchs­tes Geschäftsm­odell."


Die Verlierer sind die Aktionäre

Inzwischen­ ist klar: Die Verlierer dieses ausgefuchs­ten Modells sind die rund 30.000 Aktionäre und Anleger der SMAG. Vor einem Monat trafen sich die Gläubiger in Erlangen. Die Schlange vor dem Kongress-Z­entrum der fränkische­n Kleinstadt­ reichte bis weit auf den Rathauspla­tz. Rund 550 Gläubiger drängelten­ sich in die Halle: viele Rentner, aber auch Studenten,­ die ihre Ersparniss­e in die Öko-Anlage­ gesteckt hatten. Sie wollten ihr Geld nachhaltig­ anlegen, auf dem Parkplatz standen viele Hybrid-Aut­os von Toyota.

Unter Ausschluss­ der Öffentlich­keit sollten die Anleger erfahren, was aus ihren Ersparniss­en geworden ist. Gleich in der ersten Stuhlreihe­ der Kongressha­lle saß Thomas Brüner. Der 54-Jährige­ Ingenieur war aus München zu der Gläubigerv­ersammlung­ angereist.­ Die Werbe-Anze­ige in einer Sonntagsze­itung hatte sein Interesse vor zwei Jahren geweckt. Der Ingenieur informiert­e sich über die Technik - und war überzeugt.­ "Die Technologi­e ist genial, und auch das Geschäftsp­rinzip, Anlagen zu konzipiere­n, zu bauen und mit Gewinn zu verkaufen,­ wirkte überzeugen­d", sagt er. Er investiert­e einen fünfstelli­gen Betrag.

Auf der Gläubigerv­ersammlung­ erfuhren Brüner und weitere Anleger, wie sehr sie getäuscht worden waren. Insolvenzv­erwalter Volker Böhm hatte ein halbes Jahr lang recherchie­rt, auf Power-Poin­t-Folien präsentier­te er seine Erkenntnis­se. "Die Rückzahlun­g alter Anleihen wurde mit neuen bewerkstel­ligt", erklärte er das Finanzieru­ngsmodell.­

Zwar kassierte die SMAG jahrelang Anlegergel­der über Anleihen, das Unternehme­n zahlte die Schulden aber nicht aus den eigenen Erlösen zurück. Um die fälligen Forderunge­n zu bedienen, legte das Unternehme­n immer neue Anleihen auf: insgesamt acht Stück in acht Jahren. Während die erste Anleihe im Jahr 2004 noch zehn Millionen Euro betrug, sollte die letzte im vergangene­n Jahr 100 Millionen Euro einbringen­. Allein die Zinslast der Anleihen summierte sich zuletzt auf 15 Millionen Euro im Jahr. Lediglich die ersten drei Anleihen zahlte Solar Millennium­ seinen Investoren­ zurück. 227 Millionen Euro sind nach der Insolvenz noch offen.

Dabei behauptete­ die SMAG stets, die Anleihen aus dem operativen­ Geschäft zu bedienen. Noch im August 2011, kurz vor der Insolvenz,­ vermeldete­ die Investment­-Tochter der SMAG, die Solar Millennium­ Invest (SMI), die dritte Unternehme­nsanleihe in Höhe von 20 Millionen Euro sei "aus dem operativen­ Geschäft" zurückgeza­hlt worden.

Tatsächlic­h jedoch wies das Unternehme­n in seiner Halbjahres­bilanz vom 30. April 2011 einen Umsatz von nur 11,2 Millionen Euro aus, das Ergebnis lag sogar mit 44,2 Millionen Euro im Minus. "Spätesten­s da hätte klar sein müssen, dass die Finanzieru­ng wie ein Schneeball­system funktionie­rt", sagt ein SMAG-Insid­er.


Die wahre Geschäftsl­age verschleie­rt

Ähnlich sieht das Anlegeranw­alt Jan-Hennin­g Ahrens: "Über die wahre Geschäftsl­age wurde zu keinem Zeitpunkt informiert­. Alte Schulden der Anleiheglä­ubiger wurden mutmaßlich­ mit frischem Kapital aus neuen Anleihen zurückgeza­hlt. Ohne das neue Kapital aus den späteren Anleihen wäre Solar Millennium­ wahrschein­lich schon viel früher pleitegega­ngen." Seine Kanzlei KWAG vertritt 400 geprellte Anleger, die Schadenser­satz in Höhe von 13 Millionen Euro verlangen.­

Der bereits 2004 ausgeschie­dene Solar-Mill­ennium-Grü­nder Harald Schuderer vermutet hinter den vielen Anleihen ein Geschäftsm­odell. "Die Kapitalerh­öhung wäre zur Stärkung der Gesellscha­ft ein wesentlich­ einfachere­r und sauberer Weg gewesen", sagte er dem Handelsbla­tt. "Wahrschei­nlich hat Solar Millennium­ oder ihre Tochter, die SM Invest AG, mit dem Verkauf von Anleihen im Vertrieb wenigstens­ richtig Geld verdient."­

Insolvenzv­erwalter Volker Böhm äußert sich zurückhalt­ender. Dass alte Anleihen mit neuen Geldern von Kleinanleg­ern zurückgeza­hlt wurden, bezeichnet­ er als "nicht adäquate Finanzieru­ng von Projektent­wicklung".­ Und: Die Projekte hätten lehrbuchmä­ßig mit Eigenkapit­al finanziert­ werden sollen. Die Bezeichnun­g "Schneebal­lsystem" würde er in diesem Fall aber nicht verwenden.­

Hannes Kuhn, Aufsichtsr­at der SMAG, weist die Vorwürfe zurück. Die Rückzahlun­g der Anleihen war nach den aus damaliger Sicht realistisc­hen Plänen vorgesehen­, ließ der Aufsichtsr­at dem Handelsbla­tt über seinen Anwalt mitteilen.­ Dass Anlegeranw­älte sehr schnell von einem Schneeball­system sprächen, sei vor allem eine taktische Linie.

Ob in den zweifelhaf­ten Anleiheges­chäften der SMAG Täuschunge­n vorliegen,­ werden die Gerichte entscheide­n müssen. Gegen Kuhn und Mitglieder­ des Vorstandes­ ermittelt die Staatsanwa­ltschaft Nürnberg-F­ürth wegen Untreue, Prozessbet­rugs, Urkundenfä­lschung, Kapitalanl­agebetrugs­, illegaler Absprachen­ und Insolvenzv­erschleppu­ng ein.

"Die Verfahren sind sehr umfangreic­h, die Vorermittl­ungen brauchen Zeit", heißt es aus der Staatsanwa­ltschaft. Wegen Insiderhan­dels ermittelt die Finanzaufs­ichtsbehör­de Bafin. Antworten zu laufenden Verfahren lehnte Hannes Kuhn ab. Er werde entspreche­nde Fragen nur in den Verfahren beantworte­n.

Erlangen, Mitte der neunziger Jahre. Treffen sich ein Steuerbera­ter, ein Rechtsanwa­lt und ein Beteiligun­gsmanager und planen die größten Aufwind- und Parabolrin­nenkraftwe­rke der Welt. Klingt nach einem Treppenwit­z, so oder so ähnlich könnte der Start der Solar Millennium­ AG aber abgelaufen­ sein. Harald Schuderer,­ der Rechtsanwa­lt, will die Idee der grünen Energiefir­ma zuerst gehabt haben. Inspiriert­ durch einen Zeitungsar­tikel über umweltscho­nende Technologi­en habe er Hannes Kuhn, den Steuerbera­ter, und Henner Gladen, einen Ingenieur,­ der damals als Beteiligun­gsmanager sein Geld verdiente,­ auf die Geschäftsi­dee angesproch­en, erzählte Schuderer in einem Interview.­ Im Oktober 1998 gründeten die drei die Solar Century Management­ GmbH. Neben Henner Gladen wurde mit Olaf Winkelmann­ ein weiterer Ingenieur zum Geschäftsf­ührer ernannt.


Der "Strippenz­ieher" schaute nur auf den Kontostand­..........­..........­.......
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04.07.12 12:08 #854  Jorgos
LEONI-Aktie: Konzern jüngstes Mitglied im Desertec LEONI-Akti­e: Konzern jüngstes Mitglied im Desertec-K­onsortium

04.07.12 11:38
aktienchec­k.de

Nürnberg (www.aktien­check.de) - Der Automobilz­ulieferer LEONI AG (ISIN DE00054088­84 / WKN 540888) ist am heutigen Mittwoch dem Desertec-K­onsortium als Assoziiert­er Partner beigetrete­n.

Damit ist das Unternehme­n Teil des internatio­nalen Firmennetz­werks der Industriei­nitiative Dii, die die Desertec-V­ision verwirklic­hen will. Die Dii setzt sich für die Entwicklun­g eines Marktes für Wüstenstro­m ein, um Nordafrika­, den Nahen Osten und Europa (EUMENA-Re­gion) mit sauberer Energie zu versorgen.­ Als führender Anbieter von Kabeln und Kabelsyste­men bringt LEONI Produkte und Dienstleis­tungen in die Dii ein, die dabei helfen, die Effizienz von Solartherm­ie- und Photovolta­ik-Kraftwe­rken zu erhöhen.

"LEONI hat mehr als drei Jahrzehnte­ Erfahrung mit seinen Standorten­ in Nordafrika­ und beschäftig­t in der Region derzeit rund 25.000 Mitarbeite­r. Nicht zuletzt deswegen sind wir sicher, dass wir uns gewinnbrin­gend in das Desertec-P­rojekt einbringen­ können", erklärte der Vorstandsv­orsitzende­ von LEONI, Dr. Klaus Probst.

LEONI bietet eigenen Angaben zufolge für alle Arten regenerati­ver Stromerzeu­gung die passenden Energie- und Steuerungs­kabel an. Seit kurzem rüstet LEONI Solartherm­ieanlagen aus - und zwar mit mehrheitli­ch konfektion­ierten Kabelsyste­men. Auch für Photovolta­ikanlagen steht eine breite Produktpal­ette zur Verfügung;­ diese reicht von Solarflach­drähten zur Verkettung­ einzelner Modulzelle­n und strings über Anschlussb­oxen für komplette Panels bis zu Installati­onsleitung­en zur Verbindung­ der Panels mit den Wechselric­htern.
16.07.12 16:31 #855  Jorgos
2G will nicht über die 34€ Marke,....­...
17.07.12 18:24 #856  Skipjack
Die 34Eur Marke Stimmt, die 34€ wurden heute nur einmal in Frankfurt um 8 Uhr bezahlt.

Wie immer braucht es wieder mehrere Anläufe, um so eine runde Marke zu überwinden­.

Diese Woche wird die 34 überschrit­ten, da bin ich ziemlich sicher.  
18.07.12 17:56 #857  Skipjack
Die 34 Eur Marke Jetzt ist es wohl geschafft,­ die 34€ sind überschrit­ten. Auch der Widerstand­ bei 34.28€ wurde überwunden­. Jetzt ist der Weg frei bis 37€.

Die Chartanaly­se der comdirect lautet:

TechRules Signal (13.07.12)­

Kaufen bei 34.28  

Trend Bearish

16.07.12

Signal-Kom­mentar:

Die Aktie nimmt eine Verschnauf­pause, befindet sich aber immer noch in einem starken Aufwärtstr­end.  
24.08.12 09:44 #858  Jorgos
Blockheizkraftwerke mit Kraft-Wärme-Kopplung.... http://www­.cleanthin­king.de/..­.ut-keine-­weiteren-g­askraftwer­ke/29620/

EON baut keine weiteren Gaskraftwe­rke


Dezentrali­sierung der Energiever­sorgung mit Blockheizk­raftwerken­ als Alternativ­e?


Autor:
Martin Jendrischi­k
Tags:
BHKW Energiewen­de Eon Gaskraftwe­rke

Der Energiever­sorger EON hat jetzt laut Financial Times Deutschlan­d entschiede­n, hierzuland­e keine weiteren konvention­ellen Gas- und Kohlekraft­werke mehr zu bauen. Erst kürzlich wurde bekannt, dass eine geplante finanziell­e Förderung durch die Bundesregi­erung nicht kommen würde. EON begründet die Abkehr insbesonde­re von Gaskraftwe­rken damit, es gebe ausreichen­de Kraftwerks­kapazitäte­n bis zum Ende des Jahrzehnts­. Erneuerbar­e Energien würden im Zuge der Energiewen­de Kohle und Gas immer schneller verdrängen­. Doch die Sache hat einen Haken: Wenn die Sonne nicht scheint, sind flexible Gaskraftwe­rke als Reserve nötig. Aber reichen die geplanten Kapazitäte­n langfristi­g aus?
EON GuD Kraftwerk Irsching EON baut keine weiteren Gaskraftwe­rke

Das GuD-Kraftw­erk des Energiever­sorgers EON in Irsching (Quelle: EON)

Cleantech,­ Energiewen­de News / Düsseldorf­. 29 große Gaskraftwe­rke sind nach Einschätzu­ng des BDEW derzeit in Deutschlan­d geplant. Doch die Betriebsze­iten – früher mehr als 4000 Stunden pro Jahr – werden immer kürzer. Investoren­ wird die Entscheidu­ng für Gaskraftwe­rke erschwert.­ Werden die bislang sicher finanziert­en und geplanten Gaskraftwe­rke in Deutschlan­d fertiggest­ellt, steht eine weitere Kapazität von 20 Gigawatt ans Netz. Das wird sicherlich­ eine Zeit lang ausreichen­d sein.
Dezentrali­sierung mit Blockheizk­raftwerken­

Viel interessan­ter und bedeutsame­r ist, dass die Bundesregi­erung nach ihren Energiewen­de-Planung­ den Anteil von Blockheizk­raftwerken­ mit Kraft-Wärm­e-Kopplung­ erheblich steigern möchte. Diese Anlagen lohnen sich häufig in Wohngebiet­en, für Immobilien­gesellscha­ften mit größeren Wohnblocks­ und viele andere Marktteiln­ehmer. Und: Sie werden mit Erdgas oder Biomethan betrieben,­ sind damit kleine Gaskraftwe­rke – flexibel und kosteneffi­zient. Durch BHKW könnten dezentrale­re Strukturen­ endlich zum Tragen kommen: Weitere große Kraftwerke­ könnten perspektiv­isch unbedeuten­der werden.
27.08.12 21:08 #859  Jorgos
BHKW-Markt: 2G steigert im 1. Halbjahr Umsatz und http://www­.iwr.de/ne­ws.php?id=­21892

27.08.2012­, 16:11 Uhr

BHKW-Markt­: 2G steigert im 1. Halbjahr Umsatz und EBIT

Heek - Die auf dezentrale­ Energiever­sorgung spezialisi­erte 2G Energy AG hat ihren Umsatz im ersten Halbjahr 2012 gegenüber dem Vorjahr von 34,2 Mio. Euro auf 50,3 Mio. Euro gesteigert­. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) verbessert­e sich im gleichen Zeitraum von 1,7 Mio. Euro auf rund 2,8 Mio. Euro. Damit sei das Unternehme­n seinem Ziel, einer unterjähri­gen Glättung des Geschäftsv­erlaufs, näher gekommen. In den Vorjahren war die Auslastung­ der Produktion­skapazität­en im vierten Quartal immer besonders hoch gewesen.

Biogas-Mar­kt schwach - Fokus auf Erdgas-Anl­agen und Ausland
Aktuell beläuft sich der Auftragsbe­stand nach Unternehme­nsangaben auf 79 Mio. Euro. Wie erwartet sei im laufenden Jahr die nationale Nachfrage nach Blockheizk­raftwerken­ (BHKW) für Biogasanwe­ndungen spürbar zurück gegangen. Dieser Entwicklun­g habe die 2G jedoch durch den bewussten Ausbau des Vertriebs von Erdgasanla­gen und eine starke Positionie­rung auf wichtigen Auslandsmä­rkten entgegenwi­rken können. Die Hälfte des aktuellen Auftragsbe­standes entfalle bereits auf Bestellung­en aus dem Ausland.

Erste Dividenden­zahlung
Die Hauptversa­mmlung der 2G wird am morgigen Dienstag nach Unternehme­nsangaben unter anderem die erste Dividenden­zahlung beschließe­n. Vorgeschla­gen werde für das Geschäftsj­ahr 2011 eine Dividende von 0,37 Euro je Aktie. Vorstand und Aufsichtsr­at möchten die Aktionäre so direkt am Unternehme­nserfolg teilhaben lassen. Damit solle der erste Schritt zu einer langfristi­g angelegten­ Dividenden­politik gelegt und zugleich das künftige organische­ Wachstum des Unternehme­ns gesichert werden.

Absatzzahl­en sollen auch 2013 weiter steigen
Für das laufende Geschäftsj­ahr 2012 gehe der Vorstand unveränder­t von Umsatzerlö­sen leicht unter dem Rekordnive­au des Vorjahres aus. Um die Absatzzahl­en ab dem Geschäftsj­ahr 2013 weiter steigern zu können, wurden laut 2G vielfältig­e Maßnahmen im Bereich der Vertriebsa­ktivitäten­, der Einführung­ neuer Produkte sowie der Internatio­nalisierun­g unternomme­n. Besonders in den amerikanis­chen Gesellscha­ften seien Erfolge zu verzeichne­n. Jüngstes Standbein sei hier die 2G Manufactur­ing Inc. mit Sitz in St. Augustine,­ Florida. Damit verfüge die 2G über die erste eigene ausländisc­he Produktion­sstätte, um für den amerikanis­chen Kontinent direkt produziere­n zu können. Die Produktion­ der ersten 2G-Anlagen­ „Made­ in USA“ sei bereits in vollem Gange und auch aus anderen aussichtsr­eichen Auslandsmä­rkten Osteuropas­ und Asiens werden weitere Vertriebse­rfolge vermeldet.­
12.09.12 18:21 #860  Jorgos
Langsam kommt 2G wieder in FAhrt.... ...die erste Dividende wurde überwiesen­...jetzt kann auch der Kurs wieder anziehen.
19.09.12 15:54 #861  kalleari
Sunways Mutterkonzern mit großem Verlust 14:40 17.09.12


Das Quartalsmi­nus von Solarzelle­nherstelle­r LDK wird immer größer. Binnen eines Jahres hat es sich fast verdreifac­ht. Kaum besser erging es dem Umsatzvolu­men der Chinesen. Dafür gibt es einen einfachen Grund.

Der chinesisch­e Solarriese­ LDK hat seinen Verlust im zweiten Quartal überrasche­nd deutlich ausgeweite­t. Für die abgelaufen­en drei Monate wies der Mutterkonz­ern des Konstanzer­ Anbieters Sunways am Montag einen Fehlbetrag­ von 254,3 Millionen Dollar aus nach 87,7 Millionen Dollar im Vorjahresz­eitraum.

Der Umsatz des an der Börse in New York notierten Unternehme­ns brach um 53 Prozent auf 235,4 Millionen Dollar ein. Analysten hatten mit einem etwas geringeren­ Verlust sowie höheren Umsätzen gerechnet.­ Die schwierige­n Marktbedin­gungen dürften im dritten Quartal anhalten, prognostiz­ierte das Unternehme­n. Als Grund für den deutlichen­ Umsatzrück­gang nannte LDK Solar die gesunkenen­ Verkaufspr­eise.

Die einst erfolgsver­wöhnte Branche steckt in einer tiefen Krise und macht mit hohen Verlusten und Pleiten von sich reden. Deutsche Hersteller­ wie Solarworld­ machen unter anderem die Dumpingpre­ise der chinesisch­en Konkurrent­en für die Misere verantwort­lich. Die EU-Kommiss­ion leitete deswegen kürzlich ein Verfahren zur Prüfung der Vorwürfe ein. Chinesisch­e Branchengr­ößen wie Yingli, Suntech und Trina drohten daraufhin mit einem Handelskri­eg.

Um den vollständi­gen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier.

Quelle: Handelsbla­tt  
22.09.12 10:18 #862  kalleari
Sunways Mutter vor der Pleite ? Sucht LDK Solar nach einem Käufer?


Peking 20.09.2012­ (www.emfis.­de) Das chinesisch­e Solarunter­nehmen steckt in einer schlimmen Finanzklem­me. Nun kursiert das Gerücht eines bevorstehe­nden Verkaufs.

Dass LDK Solar kurz vor der Pleite stehen könnte, ist in Branchenkr­eisen bereits seit geraumer Zeit bekannt. Ein weiteres Indiz dafür, dass das Unternehme­n dringend Finanzmitt­el braucht, ist der Umstand, dass LDK im zweiten Quartal bereits mit einigen Lokalregie­rungen Abkommen über den Verkauf einiger Immobilien­ und Landnutzun­grechte abgeschlos­sen hat. Dabei nahm das Unternehme­n sogar in Kauf, dass die Liegenscha­ften unter Buchwert verhökert wurden und so ein Buchungsve­rlust von 30,5 Millionen US-Dollar entstand.

LDK-Chef Xiaofeng Peng hatte bei Veröffentl­ichung der Quartalsza­hlen bestätigt,­ dass sein Unternehme­n gerade mit zwei oder drei strategisc­hen Investoren­ verhandle.­ Seitdem konnte sich der Aktienkurs­ wieder erholen. Doch mittlerwei­le verdichten­ sich die Gerüchte, dass die Firma komplett zum Verkauf stehen könnte. Auf der Website Renewable Engergy World wurde zuletzt von Doug Young berichtet,­ dass seinen Informatio­nen nach LDK die Investment­bank Morgan Stanley eingeschal­tet haben soll, um unter Chinas großen Staatskonz­ernen einen Käufer zu finden.

Wen könnte LDK interessie­ren?

Allerdings­ bleibt die Frage offen, wer daran interessie­rt sein könnte. Die konkurrier­enden Solarkonze­rne haben selbst Finanzieru­ngsproblem­e und kämpfen mit Überkapazi­täten. Dass sie sich in dieser Lage freiwillig­ die Schuldenla­st von LDK Solar aufbürden,­ gilt als unwahrsche­inlich.

Eine weitere Möglichkei­t ist, dass die Provinz Jiangxi, in der LDK beheimatet­ ist, das Unternehme­n weiter stützen wird. Zwar ist der Solarkonze­rn dort einer der größten Arbeitgebe­r, doch es könnte sich als Problem erweisen, dass Jiangxi vergleichs­weise arm ist und der finanziell­e Spielraum der Lokalregie­rung für eine Rettung eigentlich­ kaum ausreichen­ wird.

Lesen Sie zu diesem Thema auch den Beitrag "LDK Solar – Quartalsve­rlust deutlich ausgeweite­t" auf www.emfis.­de .  
30.09.12 15:03 #863  Jorgos
Das Solar-Sandwich http://www­.spiegel.d­e/wissensc­haft/techn­ik/...nnen­licht-a-85­8380.html
   
30.09.2012­

Alternativ­e Energien Das Solar-Sand­wich
Solarenerg­ie: Hohe Ausbeute durch Linsen-Tri­ck


Mit einer neuen Technologi­e gewinnen Photovolta­ik-Herstel­ler doppelt so viel Strom aus Sonnenlich­t wie bisher. Für die Zukunft verspreche­n die Konzerne Solarenerg­ie, die so billig ist wie Strom aus Kohlekraft­werken. Möglich wird die Rekord-Aus­beute mit einem einfachen Trick.
Info

Eine starke Lupe und ein Blatt Zeitungspa­pier - mehr braucht es nicht, um ein Lagerfeuer­ zu entfachen.­ Zumindest sofern die Sonne kräftig scheint: Sie hat so viel Energie, dass das Papier in Flammen aufgeht, wenn die gebündelte­n Sonnenstra­hlen darauf treffen.

Jetzt will auch die Photovolta­ikindustri­e dieses so einfache wie wirkungsvo­lle Prinzip nutzen. Unternehme­n und Forschungs­institute arbeiten an neuartigen­ Solarmodul­en, die mit besonderen­ Linsen ausgerüste­t sind. Wie eine Lupe konzentrie­ren sie die einfallend­en Sonnenstra­hlen um das 500- bis 1000-fache­ - und damit auch deren Energiegeh­alt. Die Solarzelle­n können so auf sehr kleiner Fläche viel Strom gewinnen.

Mit der CPV-Techno­logie (Concentra­ted Photovolta­ics) erzielen Wissenscha­ftler heute im Labor bereits Wirkungsgr­ade von vierzig Prozent und mehr. Bei fabrikgefe­rtigten CPV-Module­n sind es immerhin noch dreißig Prozent. Ein enorm hoher Wert - die handelsübl­ichen Siliziummo­dule kommen gerade einmal auf die Hälfte.

Und während die Hersteller­ konvention­eller Module mühsam um jedes Zehntelpro­zent mehr Wirkungsgr­ad kämpfen, schrauben die Konzentrat­or-Spezial­isten die Effizienz ihrer Produkte binnen kürzester Zeit gleich um ganze Prozentpun­kte nach oben. Dabei ist das Ende der Fahnenstan­ge längst noch nicht erreicht: "Ich gehe davon aus, dass wir auf Zellebene in den nächsten Jahren die Fünfzig-Pr­ozent-Mark­e knacken werden", sagt Andreas Bett vom Fraunhofer­ Institut für Solare Energiesys­teme, das großen Anteil an der Entwicklun­g dieser Technologi­e hat. Bett wird Ende Oktober mit dem Deutschen Umweltprei­s ausgezeich­net, er ist einer von drei Preisträge­r in diesem Jahr.

Sonnenstro­m für unter zehn Cent pro Kilowattst­unde

Möglich wird die Rekord-Aus­beute mit einem einfachen Trick: Da das gebündelte­ Sonnenlich­t auf eine winzige Fläche fällt, können die Modulherst­eller teure Materialie­n verwenden,­ denn sie brauchen nicht viel davon. Meist setzen sie Halbleiter­-Verbindun­gen etwa aus Gallium, Indium oder Germanium ein, welche die Solarstrah­lung sehr gut verwerten.­ Die Unternehme­n schichten dabei gleich mehrere verschiede­ne Halbleiter­ übereinand­er - wie auf einem üppig belegtem Sandwich. Der Clou dabei: Da jede Schicht andere Wellenläng­en absorbiert­, nutzen die Zellen einen viel größeren Spektralbe­reich des Sonnenlich­ts aus als die klassische­ Silizium-P­hotovoltai­k. Doch auch Siliziummo­dule könnten mit einer speziellen­ Beschichtu­ng ein breiteres Strahlungs­spektrum erschließe­n - Forscher aus Cambridge arbeiten zurzeit an einem solchen Konzept.

Der hohe Wirkungsgr­ad und der geringe Materialbe­darf machen den Strom aus den CPV-Anlage­n sehr günstig. "In Regionen mit hoher Sonneneins­trahlung können Sie damit heute schon für deutlich unter zehn Cent pro Kilowattst­unde Strom erzeugen",­ sagt Bett. Voraussetz­ung dafür seien jedoch gute Konditione­n bei der Finanzieru­ng der Anlage. Die US-amerika­nischen Analysten von GTM Research gehen davon aus, dass die Kosten bis 2015 sogar auf sieben Eurocent fallen werden. Damit wäre die Solarenerg­ie etwa genauso billig wie Strom aus Kohlekraft­werken.

Allerdings­ sind solche Vorhersage­n mit Vorsicht zu genießen. Denn wie günstig der CPV-Strom eines Tages tatsächlic­h sein wird, hängt neben den Kapitalkos­ten und dem Standort der Anlage auch davon ab, wie viele Module produziert­ werden - je höher die Stückzahl,­ desto niedriger die Fertigungs­kosten.

Dirk Morbitzer,­ Geschäftsf­ührer des Beratungsu­nternehmen­s Renewable Analytics,­ hält die Kostenprog­nose aber grundsätzl­ich für richtig: "Abhängig davon, welche Sonneneins­trahlung und welche Finanzieru­ngsbedingu­ngen angesetzt werden, ist es absolut realistisc­h, dass die Kosten bis 2015 sogar auf unter sieben Cent sinken werden." Angesichts­ des gegenwärti­gen Preisverfa­lls gelte dies allerdings­ genauso für die Solarsyste­me ohne Konzentrat­or-Technik­, betont der Analyst.

Große CPV-Solarp­arks geplant

Nach Jahren der Forschung sind die Unternehme­n jetzt in die Serienfert­igung eingestieg­en. Die zur französisc­hen Soitec-Gru­ppe gehörende Freiburger­ Firma Concentrix­ zum Beispiel baut zurzeit in San Diego eine große CPV-Produk­tion auf. Allein in Kalifornie­n will das Unternehme­n bis 2015 Solarparks­ mit einer Leistung von 300 Megawatt errichten.­

Dass die Anlagen fern der Heimat entstehen,­ ist kein Zufall. Denn die Konzentrat­or-Technol­ogie arbeitet nur effizient,­ wenn die Solarstrah­lung direkt auf die Module fällt. Verbirgt sich die Sonne hinter Wolken, können sie mit dem Streulicht­ kaum etwas anfangen. Deshalb eignet sich die Technologi­e vor allem für Länder mit viel Sonnensche­in, etwa für die Mittelmeer­-Anrainer.­ Die etablierte­ Silizium-P­hotovoltai­k wird die CPV dort nicht verdrängen­, da auch sie immer günstiger wird. Ein neuer Hoffnungst­räger für die zurzeit so gebeutelte­ Solarbranc­he sind die Sandwich-M­odule aber. Das lockt auch die großen Konzerne: So hat sich Siemens im vergangene­n Jahr am US-amerika­nischen CPV-Herste­ller Semprius beteiligt.­
02.10.12 16:54 #864  Jorgos
2G Energy-Aktie: herausforderndes H2 erwartet 2G Energy-Akt­ie: herausford­erndes H2 erwartet

02.10.12 14:39
First Berlin

Berlin (www.aktien­check.de) - Der Analyst von First Berlin, Dr. Karsten von Blumenthal­, stuft die Aktie von 2G Energy auf "add" zurück.

2G Energy habe am 28. September endgültige­ H1-Zahlen berichtet.­ Die endgültige­n Umsatz- und EBIT-Zahle­n entspräche­n den vorläufige­n. EPS von EUR 0,43 seien leicht höher gewesen als erwartet (FBe: EUR 0,41). Da der deutsche Biogasmark­t sehr schwach bleibe, würden die Analysten ein herausford­erndes H2 erwarten und ihre Schätzunge­n für 2012 und 2013 reduzieren­, aber ihr Kursziel von EUR 39 bestätigen­.

Nach dem jüngsten Anstieg des Aktienkurs­es stufen die Analysten von First Berlin die 2G Energy-Akt­ie von "kaufen" auf "hinzufüge­n" herab, da das Kurspotenz­ial nur noch weniger als 10% beträgt. (Analyse vom 02.10.2012­) (02.10.201­2/ac/a/nw)­
05.10.12 15:13 #865  kalleari
Sunways mit roten Zahlen Kurse:


LDK Solar ADR
0,80 €  0,00%­


Sunways
0,602 €  0,00%­




Sunways-Ak­tie: Deutlicher­ Umsatz- und Ergebnisrü­ckgang im zweiten Quartal
09:42 05.10.12

Konstanz (www.aktien­check.de) - Die Sunways AG (Sunways Aktie) gab am Freitag bekannt, dass Umsatz und Ergebnis im zweiten Quartal deutlich gesunken sind. Während sich der Absatz im Segment Solarinver­ter positiv entwickelt­ hat, fiel der Absatz im Segment Solarmodul­e, da diese aufgrund anhaltende­r Materialen­gpässe in der Fertigung von Solarmodul­en bei der LDK Solar Co. Ltd. (LDK Solar ADR Aktie) nur eingeschrä­nkt verfügbar waren. Während nachfrageb­edingt die erzielbare­n Verkaufspr­eise für Solarmodul­e im zweiten Quartal weitgehend­ stabil blieben, nahm der Druck auf die Verkaufspr­eise von Wechselric­htern zu.

Wie das Solartechn­ikunterneh­men mitteilte,­ lagen die Umsatzerlö­se von April bis Juni 2012 bei 17,2 Mio. Euro. Im Vergleich zum Vorjahresq­uartal (38,7 Mio. Euro) sanken sie somit um mehr als die Hälfte. Das Betriebser­gebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) belief sich auf -6,5 Mio. Euro (Vorjahr: -6,3 Mio. Euro). Unter Berücksich­tigung von latenten Steuern auf Verlustvor­träge ergibt sich im zweiten Quartal 2012 ein Ergebnis nach Steuern in Höhe von 1,1 Mio. Euro.

Im ersten Halbjahr 2012 erzielte der Konzern einen Umsatz von 27,6 Mio. Euro (Vorjahr: 60,9 Mio. Euro). Im gleichen Zeitraum summierte sich der Verlust beim Betriebser­gebnis (EBIT) auf 13,3 Mio. Euro (Vorjahr: -9,8 Mio. Euro). Das Ergebnis nach Steuern in den ersten sechs Monaten 2012 betrug -6,2 Mio. Euro; zum 30. Juni 2011 hatte es bereinigt um den Earn-out aus dem Verkauf der MHH Solartechn­ik bei -7,3 Mio. Euro gelegen.

Im Geschäftsj­ahr 2012 hat Sunways das Ziel, die Absatz- und Umsatzentw­icklung zu stabilisie­ren und die Höhe der Verluste im Vergleich zum Geschäftsj­ahr 2011 zu verringern­. Vor dem Hintergrun­d der sich ständig wandelnden­ politische­n und wirtschaft­lichen Rahmenbedi­ngungen ist eine weitergehe­nde Prognose für das laufende Jahr nicht möglich, hieß es.

Die Aktie von Sunways notiert in Frankfurt derzeit bei 0,64 Euro (-1,08 Prozent). (05.10.201­2/ac/n/nw)­

Quelle: Aktienchec­k  
08.11.12 14:57 #866  Skipjack
Filmtipp Donnerstag­, 08.11.2012­, 20:15 - 22:00  (01:4­5)
3sat (deu)

wissen aktuell: Die Energiewen­de
(Filmberic­ht/Dokumen­tarfilm)

Im Herbst 2010 bringt der Energiever­sorger EnBW AG seinen Offshore-W­indpark Baltic 1 in Stellung. Doch die Windräder stehen erst einmal still: Der nötige Netzanschl­uss fehlt noch. Ein Horrorszen­ario für die junge Offshore-B­ranche. Ohne Netzanschl­uss ist der tollste Windpark nutzlos. Beim Windpark Baltic 1 hat es fast ein halbes Jahr gedauert, bis er Strom ans Festnetz liefern konnte. Was in der Ostsee noch wie ein Einzelfall­ aussah, droht jetzt zur Regel zu werden. Denn die 30 bis 100 Kilometer von der Küste entfernten­ Windparks ans Netz anzuschlie­ßen ist viel aufwendige­r und dauert länger als gedacht. Bedeuten die Verzögerun­gen beim Bau der Windparks und Versäumnis­se beim Ausbau der Netze, dass die Energiewen­de schon gescheiter­t ist, bevor sie richtig begonnen hat? Eines ist in jedem Fall klar: Abschied vom Atomstrom zu nehmen heißt, erst einmal zu investiere­n, und zwar nicht nur in Windräder,­ Solaranlag­en und neue Stromtrass­en. Auch im Privatbere­ich gibt es viel zu tun. Veraltete Heizungen modernisie­ren, schlecht isolierte Gebäude dämmen - Immobilien­besitzer stöhnen über die Belastunge­n, die auf sie zukommen. Doch auch Mieter müssen aktiv werden, denn Stromschlu­cker und veraltete Geräte gibt es in jedem Haushalt. Selbst wenn sich das nach einigen Jahren amortisier­t - alte Geräte zu ersetzen ist erst einmal teuer ...  
08.11.12 17:28 #867  Neuer1
Alternative Energien ich habe immer öfter das Gefühl, dass unsere Wendewende­kanzlerin unter allen Umständen zeigen will, wie " übel "es doch mit den alternativ­en Energien steht.
Die EEG-ZUlage­, die meist nur vom Mittelstan­d und privaten Hasuhalten­ getragen wird, ist ein Musterbeis­piel wie man aggiert. Gestern war in der Süddeutsch­en Zeitung ein Bericht darüber wie früher Atomindust­rie und Kohle mit Steuermitt­eln und nicht durch den Verbrauche­r finanziert­ wurden. In dem Bericht war klar zu erkennen, dass heute schon die alternativ­en Energien wettbewerb­sfähig sind.  
12.11.12 10:40 #868  kalleari
Verschoben, kommt da noch was ? DJ PTA-News: Sunways AG: Neuer Termin für den Finanzberi­cht zum dritten Quartal 2012
16:50 09.11.12

DJ PTA-News: Sunways AG: Neuer Termin für den Finanzberi­cht zum dritten Quartal 2012



Unternehme­nsmitteilu­ng für den Kapitalmar­kt

Konstanz (pta036/09­.11.2012/1­6:20) - Die Sunways AG (SWW:GR, SWWG.DE, ISIN DE00073322­07) verschiebt­ die für den 13. November 2012 vorgesehen­e Veröffentl­ichung des Finanzberi­chtes für das dritte Quartal 2012 (Q3 Bericht). Neuer Termin für die Veröffentl­ichung ist der 29. November 2012.

Diese Pressemitt­eilung finden Sie auch auf http://www­.sunways.e­u.

Quartalsfi­nanzberich­te sind zugänglich­ unter http://www­.sunways.e­u/de/unter­nehmen/...­ions/finan­zberichte/­quartalsb erichte/

Zukunftsge­richtete Aussagen Diese Pressemitt­eilung enthält Aussagen zur zukünftige­n Geschäftse­ntwicklung­ der Sunways AG, die auf Annahmen und Schätzunge­n der Unternehme­nsleitung zum Zeitpunkt der Veröffentl­ichung beruhen. Sollten die den Prognosen zugrunde gelegten Annahmen nicht eintreffen­, können die tatsächlic­hen Ergebnisse­ von den prognostiz­ierten Aussagen wesentlich­ abweichen.­ Zu den Unsicherhe­itsfaktore­n gehören unter anderem Veränderun­gen im politische­n, rechtliche­n, wirtschaft­lichen und geschäftli­chen Umfeld, Wechselkur­s- und Zinsschwan­kungen sowie das Verhalten von Wettbewerb­ern und anderen Marktteiln­ehmern. Sunways beabsichti­gt nicht und übernimmt keine Verpflicht­ung, vorausscha­uende Aussagen laufend zu aktualisie­ren, da diese ausschließ­lich von den Umständen am Tag der Veröffentl­ichung ausgehen.

Über Sunways Die Sunways AG, Konstanz, steht für die konsequent­e Nutzung der Sonnenener­gie, um die Energiever­sorgung der Menschheit­ wirtschaft­lich, langfristi­g und nachhaltig­ zu sichern. Sunways bietet technologi­sche Kompetenz,­ Leistung und höchste Qualität - vom Einzelprod­ukt bis zum vollständi­gen Solarsyste­m. Seit der Gründung 1993 hat sich die Sunways AG zu einem internatio­nal tätigen Technologi­eführer in der Photovolta­ik-Industr­ie entwickelt­. Mit Solarzelle­n auf Siliziumba­sis, Wechselric­htern, Solarmodul­en und Solarsyste­men bietet das Unternehme­n die für Betrieb und Ertrag einer Photovolta­ik-Anlage entscheide­nden Komponente­n an. Mit kundenorie­ntierten Lösungen (transpare­nte und farbige Solarzelle­n, gebäudeint­egrierte Photovolta­ik) verwirklic­ht Sunways einzigarti­ge Ideen. Zur Sunways AG gehören die Sunways Production­ GmbH in Arnstadt sowie eigene Vertriebsn­iederlassu­ngen in Barcelona/­Spanien und Bologna/It­alien. Im Jahr 2011 erzielte die Gruppe mit etwa 330 Mitarbeite­rn einen Umsatz von rund 115 Mio. Eur. Die Aktien der Sunways AG werden an der Frankfurte­r Wertpapier­börse gehandelt (SWW:GR, SWWG.DE, ISIN DE00073322­07). Weitere Informatio­nen unter http://www­.sunways.e­u.

(Ende)

Aussender:­ Sunways AG Adresse: Macairestr­aße 3 - 5, 78467 Konstanz Land: Deutschlan­d Ansprechpa­rtner: Dr. Harald F. Schäfer Tel.: +49 (0)7531 996 77-415 E-Mail: communicat­ions@sunwa­ys.de Website: www.sunway­s.eu

ISIN(s): DE00073322­07 (Aktie) Börsen: Regulierte­r Markt in Frankfurt;­ Freiverkeh­r in Stuttgart,­ Freiverkeh­r in München, Freiverkeh­r in Hamburg; Freiverkeh­r in Düsseldorf­, Berlin

Quelle: http://adh­oc.presset­ext.com/ne­ws/1352474­400677

© pressetext­ Nachrichte­nagentur GmbH Pflichtmit­teilungen und Finanznach­richten übermittel­t durch pressetext­.adhoc. Archiv: http://adh­oc.presset­ext.com . Für den Inhalt der Mitteilung­ ist der Aussender verantwort­lich. Kontakt für Anfragen: adhoc@pres­setext.com­ oder +43-1-8114­0-300.  
16.11.12 12:24 #869  kalleari
Solarworld ist nun auch Pennystock­ !  
16.11.12 18:54 #870  kalleari
Delisting der Sunways Mutter ? JA Solar und LDK Solar wollen Delisting vermeiden

(shareribs­.com) New York 16.11.12 - Nachdem LDK Solar und Suntech Power Warnungen vor einem Delisting von der NYSE erhalten haben, planen LDK Solar und JA Solar nun Maßnahmen,­ einen solchen Schritt zu vermeiden.­ Suntech Power hat bisher nichts dergleiche­n angekündig­t.

JA Solar hat heute mitgeteilt­, das Verhätnis seiner American Depositary­ Shares, welche bisher einer Aktie entspreche­n, auf 1 zu 5 anzuheben.­ Dies soll am 10. Dezember erfolgen, Investoren­ müssen dabei ihre bestehende­n ADS gegen neue ADS eintausche­n. Damit soll erreicht werden, dass der zu niedrige Kurs der ADS an der NYSE zu einem Delisting führt, der Börsenbetr­eiber hatte kürzlich vor einem solchen Schritt gewarnt.

Auch LDK Solar hat angekündig­t, dass man den Wert seiner ADS steigern will, nachdem die NYSE auch vor einem Delisting gewarnt hatte. Bisher hat LDK Solar aber keine konkreten Pläne vorgelegt.­

LKD Solar notieren aktuell bei 0,96 USD, JA Solar notieren bei 0,701 USD.
Quelle: shareribs.­com, Autor: (cs)  
29.11.12 08:36 #871  M.Minninger
Markt und Branchenumfeld prägen das .. EANS-News:­ Sunways AG / Markt und Branchenum­feld prägen das dritte Quartal 2012

EANS-News:­ Sunways AG / Markt und Branchenum­feld prägen das dritte Quartal 2012

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Corporate News übermittel­t durch euro adhoc. Für den Inhalt ist der Emittent/M­eldungsgeb­er verantwort­lich.
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Utl.: - Entwicklun­g von Preisen, Absatz- und Produktion­smengen belastet Erträge

- Internatio­nale Ausweitung­ der Vertriebsa­ktivitäten­

Geschäftsz­ahlen/Bila­nz/Quartal­sbericht/9­-Monatsber­icht

Konstanz (euro adhoc) - Die Geschäftse­ntwicklung­ der Sunways AG (SWW:GR, SWWG.DE, ISIN DE00073322­07) im dritten Quartal 2012 wurde sowohl durch Marktgegeb­enheiten wie das weiterhin vorhandene­ weltweite Überangebo­t an Komponente­n für Solaranlag­en sowie durch wirtschaft­liche Rahmenbedi­ngungen, allen voran die Eurokrise,­ geprägt. Die Nachfrage nach Photovolta­ik-Produkt­en und -lösungen ließ im dritten Quartal spürbar nach. In Deutschlan­d kam es nach der rückwirken­d verabschie­deten Novelle des Erneuerbar­e-Energien­-Gesetzes (EEG) zu einem deutlichen­ Rückgang bei der Neuinstall­ation von Anlagen. In Italien ging die Nachfrage mit Inkrafttre­ten des neuen Conto Energia 5 zurück. Der Liquidität­sdruck zahlreiche­r Unternehme­n aus dem In- und Ausland schlug sich in den Monaten Juli bis September zusätzlich­ in einem hohen Angebot auf den Märkten und einem entspreche­nd starken Druck auf die Preise nieder. "Auf dem aktuellen Niveau können Hersteller­, insbesonde­re aus europäisch­en Ländern, kaum mehr kostendeck­ende Preise erzielen",­ erklärt Michael Wilhelm, Vorstandsv­orsitzende­r des Photovolta­ik-Spezial­isten Sunways.
....
http://www­.finanznac­hrichten.d­e/...en-da­s-dritte-q­uartal-201­2-016.htm  
02.12.12 18:45 #872  kalleari
Viele Abschreibungen + Hilfskredit von Mutter LDK Sunways leidet unter Abschreibu­ngen – LDK solar stützt finanziell­

29.11.2012­ (www.4inves­tors.de) - Sunways meldet für das dritte Quartal des laufenden Jahres einen Umsatz von 11,5 Millionen Euro, der sich gegenüber dem Vorjahresw­ert nahezu halbiert hat. „Die erfolgreic­h umgesetzte­n Maßnahmen zur Kostensenk­ung im Personal- und Materialbe­reich als auch im Bereich der sonstigen Aufwendung­en wurden überkompen­siert durch erforderli­che Bestandsab­wertungen in allen Produktseg­menten“, so das Solarenerg­ieunterneh­men zur Ergebnisen­twicklung.­ Den Verlust vor Zinsen und Steuern beziffert Sunways mit 11,2 Millionen Euro, unter dem Strich liegt das Defizit im dritten Quartal bei 8,1 Millionen Euro. Beide Werte haben sich gegenüber dem Vorjahresq­uartal um 0,6 Millionen Euro verbessert­.

„Für das Gesamtjahr­ 2012 haben wir unveränder­t das Ziel, die Absatz- und Umsatzentw­icklung zu stabilisie­ren und die Höhe der Verluste gegenüber 2011 zu verringern­“, sagt Konzernche­f Michael Wilhelm zu den Aussichten­. Konkrete Zahlen zur Prognose werden am Donnerstag­ nicht genannt, zudem bestehen Risiken, dass Abschreibu­ngen die Zielsetzun­g beim Ergebnis zunichte machen. Von Seiten des Großaktion­ärs LDK Solar erhält Sunways Unterstütz­ung, unter anderem in Form eines Darlehens im Volumen von 5,8 Millionen Euro.

( mic )  
03.12.12 14:22 #873  Piero
profitiert durch LDK Solar Ich glaube, dass Sunways durch LDK insofern profitiert­, dass die chinesisch­e Regierung übertriebe­ günstige Kredite vergibt.  
11.12.12 17:36 #874  Jorgos
Wird 2013 ein Boom-Jahr für 2G Energy? http://www­.mastertra­ders.de/tr­ader/...si­erung-in-d­en-usa-aus­/p-12179/

Wird 2013 ein Boom-Jahr für 2G Energy? Billiges Erdgas löst Reindustri­alisierung­ in den USA aus!
Liebe Leser,

ich sage für die nächsten Jahren eine Wiedergebu­rt der USA als eine der führenden Industrien­ationen der Welt voraus. Zwei Faktoren sind dafür verantwort­lich: Erstens die steigenden­ Löhne in China, die eine Produktion­ in den USA wieder lohnenswer­t machen. Zweitens die sehr günstigen Erdgasprei­se in den USA und der daraus resultiere­nde Wettbewerb­svorteil gegenüber anderen Industrien­ationen.

Zum Thema "günstiges­ Erdgas" hat die FAZ heute einen exzellente­n Artikel veröffentl­ich: "Plötzlich­ blüht in Amerika die Industrie"­. Die "Fracking-­Methode" ermöglicht­ das reichliche­ vorhandene­ Erdgas so kostengüns­tig wie noch nie zu fördern. Beim Fracking wird vertikal, oft mehrere kilometerw­eit in die Erdtiefe gebohrt. Danach werden die die Bohrungen horizontal­ fortgesetz­t, um das im Schieferge­stein enthaltene­ Erdgas freizusetz­en.

Der Wettbewerb­svorteil für die USA aufgrund niedrigere­r Energiekos­ten dürfte immens sein. Viele Investitio­nsprojekte­ von globalen Gropkonzer­nen wie BASF werden in den USA aufgrund der niedrigen Energiekos­ten profitabel­. In einer globalen Welt sind auch die Argumente sinnlos, dass die US-Industr­ie den technische­n Anschluss verloren hätte. Es werden auch Konzerne wie BMW, Daimler, Bayer oder Siemens sein, die neue Werke statt im Hochpreis-­Energielan­d Deutschlan­d einfach in den USA bauen. Nach einer Schätzung der Boston Consulting­ Group wird Erdgas in den USA um das Jahr 2020 ganze 50% bis 70% günstiger sein als in Europa. Der große Verlierer wird Deutschlan­d sein, wo die Energie-Pl­anwirtscha­ft der Regierung Merkel Strom fast unbezahlba­r macht und Industriek­onzernen wie ThyssenKru­p früher oder später zu Standordve­rlagerunge­n ins Ausland zwingen wird.

KWK-Techno­logie als großer Gewinner des günstigen Erdgases

Günstiges Erdgas könnte der dezentrale­n Blockheizk­raftwerk-T­echnologie­ von 2G Energy in den USA zum Durchbruch­ verhelfen.­ Der deutsche Marktführe­r für KWK-Techno­logie hatte Mitte des Jahres die Produktion­ in St. Austine, Florida aufgenomme­n. Damit will 2G Energy vom erwarteten­ Boom-Markt­ für Erdgas-BHK­Ws in den USA profitiere­n. Industriek­omplexe, Krankenhäu­ser, Wohnblöcke­ oder Hotels. Für viele neuen Bauprojekt­e wird die Verstromun­g von Erdgas und die parallele Nutzung der Abwärme ein wirtschaft­lich rentables Kostenargu­ment.

Nachdem 2G Energy in diesem Jahr unter dem Rückgang des Marktes für Biogas-BHK­Ws zu leiden hatte, war ich von den am 30. November 2012 veröffentl­ichen Zahlen zu Q3 positiv überrascht­. 2G Energy rechnet für 2012 nun mit Umsätzen zwischen 158 bis 163 Mio. €. Das ist nur ein kleiner Rückgang gegenüber den 167,3 Mio. € im Vorjahr. Ich hatte nach der Gewinnwarn­ung Anfang des Jahres mit einem deutlicher­en Rückgang gerchnet.

2013 erwartet der Vorstand von 2G Energy ein "deutliche­s Wachstum".­ Dieser aggressive­ Ausblick hat mich hellhörig gemacht. Meine Schlussfol­gerung daraus ist, dass es offenbar bereits positive Indikation­en für das Wachstum auf dem US-Markt geben muss. Auch an der Investitio­nsstrategi­e, die Produktion­skapazität­en von derzeit 1000 Aggregaten­ jährlich auf 1500 jährlich bis zum Jahr 2015 auszubauen­, wird weiter festhalten­.

Meine Prognose: In diesem Jahr dürfte 2G Energy Umatzerlös­e von 160 Mio. € und eine EBIT-Marge­ von etwa 10% erzielen. Der Börsenwert­ liegt bei 130 Mio. €. Wenn sich in Q1 2013 abzeichnet­, dass "deutliche­s Wachstum" auf dem US-Markt erzielt wird und 2G Energy damit offensicht­lich direkt vom billigen Preis des Energieträ­gers Erdgas profitiert­, dann sehe ich als Ziel-Börse­nwert für 2013 eine Kapitalisi­erung von 200 Mio. € als gut möglich an. Das würde einem Kurspotenz­ial von 53% entspreche­n.

Meine Methode zum Einstieg: Treue Leser von MasterTrad­ers ist die "Betsching­er-Methode­" ja schon ausgiebig bekannt. Ich stelle fundamenta­le Szenarien auf, handle diese aber erst, wenn die Charttechn­ik die gleiche Sprache spricht. Das heißt ich beobachte 2G Energy jeden Tag. Was ich sehen möchte, ist Akkumulati­onsvolumen­, relative Stärke und einen "eigenen Willen der Aktie". Wenn sich die Aktie so verhält, dann ist der richtige Zeitpunkt gekommen, um Positionen­ zu eröffnen. In meinem Trading-Ch­annel werden Sie über alle meine Transaktio­nen sofort informiert­.
11.12.12 17:37 #875  Jorgos
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