BTC/EUR (Bitcoin / EURO)
WKN: A2YZK6 / ISIN: EU000A2YZK67Bitcoins der nächste Monsterhype steht bevor!
| eröffnet am: | 23.06.11 22:51 von: | potzblitzzz |
| neuester Beitrag: | 27.04.26 13:06 von: | Blumenpflueckerin |
| Anzahl Beiträge: | 232407 | |
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bewertet mit 199 Sternen |
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27.04.26 11:30
#232401
Blumenpflueck.
Kornblume
Dein Posting wirkt auf den ersten Blick logisch, aber es bleibt leider ziemlich oberflächlich und vermischt Begriffe, die man sauber trennen müsste.
Ja, natürlich stehen sich bei einer Transaktion Käufer und Verkäufer gegenüber – das ist fast schon eine banale Feststellung. Daraus aber direkt ein klassisches Kontrahentenrisiko im selben Sinne wie im traditionellen Finanzsystem abzuleiten, greift zu kurz. Genau hier liegt der Denkfehler: Bei Bitcoin wird das Settlement atomar und ohne zentrale Gegenpartei abgewickelt. Es gibt kein dauerhaftes Kreditverhältnis zwischen den Parteien, wie es bei echten Kontrahentenrisiken der Fall wäre.
Du beschreibst im Grunde nur, dass zwei Marktteilnehmer existieren – nicht, dass ein strukturelles Risiko wie im Interbankenhandel oder bei Derivaten vorliegt. Das ist ein Unterschied, den man mit etwas mehr Präzision eigentlich nicht übersehen sollte.
Und die „Polaritität im Thread“ als Beleg anzuführen, ist eher ein soziologisches als ein ökonomisches Argument. Meinungsverschiedenheiten ersetzen keine saubere Analyse.33692975
Ja, natürlich stehen sich bei einer Transaktion Käufer und Verkäufer gegenüber – das ist fast schon eine banale Feststellung. Daraus aber direkt ein klassisches Kontrahentenrisiko im selben Sinne wie im traditionellen Finanzsystem abzuleiten, greift zu kurz. Genau hier liegt der Denkfehler: Bei Bitcoin wird das Settlement atomar und ohne zentrale Gegenpartei abgewickelt. Es gibt kein dauerhaftes Kreditverhältnis zwischen den Parteien, wie es bei echten Kontrahentenrisiken der Fall wäre.
Du beschreibst im Grunde nur, dass zwei Marktteilnehmer existieren – nicht, dass ein strukturelles Risiko wie im Interbankenhandel oder bei Derivaten vorliegt. Das ist ein Unterschied, den man mit etwas mehr Präzision eigentlich nicht übersehen sollte.
Und die „Polaritität im Thread“ als Beleg anzuführen, ist eher ein soziologisches als ein ökonomisches Argument. Meinungsverschiedenheiten ersetzen keine saubere Analyse.
27.04.26 11:44
#232402
Schimmi75
Löschung
Moderation
Zeitpunkt: 27.04.26 12:08
Aktionen: Löschung des Beitrages, Nutzer-Sperre für 1 Tag
Kommentar: Nutzerhetze
Zeitpunkt: 27.04.26 12:08
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Kommentar: Nutzerhetze
27.04.26 12:27
#232403
Kornblume
Es läuft immer alles über Börsen.
Eine Börse ist KEIN Kontrahent, sondern nur eine Plattform, bei der sich Käufer und Verkäufer (Kontrahenten) gegenüberstehen und ihre Geschäfte abwickeln.
BTW: Wenn ich Aktien halte, dann ist die Firma NICHT mein Kontrahent, sondern ich bin Mitbesitzer.
BTW: Wenn ich Aktien halte, dann ist die Firma NICHT mein Kontrahent, sondern ich bin Mitbesitzer.
27.04.26 12:33
#232404
Kornblume
Wenn ich mein Geld gegen Zinsen verborge
habe ich auch ein Kontrahentenrisiko.
Das ist bei Krediten in Bitcoin genauso.
Das ist bei Krediten in Bitcoin genauso.
27.04.26 12:44
#232405
Blumenpflueck.
Korblume
Bitcoin und deren Käufer oder Verkäufer haben KEIN Kontrahenten-Risiko.
Man kauft oder verkauft. Ende der Geschichte.
Du schriebst ja: "Bitcoin nicht, aber die Käufer dieser virtuellen Token schon.".
Hier die Definition: "Ein Kontrahentenrisiko (auch Gegenparteirisiko oder Counterparty Risk) beschreibt in der Finanzwelt das Risiko, dass die andere Partei eines Geschäfts ihre vertraglichen Verpflichtungen nicht erfüllt.".
Es geht also um Verpflichtungen, die während der Laufzeit eines Vertrags erbracht werden (müssen). Z. B. bei Krediten oder Derivaten oder bei Lieferung von Waren auf Rechnung.
Wenn man einen Kredit aufnimmt, um Bitcoin zu kaufen, hat Bitcoin auch kein Kontrahenten-Risiko. Der Kreditgeber und der Kreditnehmer haben eins.
Man kauft oder verkauft. Ende der Geschichte.
Du schriebst ja: "Bitcoin nicht, aber die Käufer dieser virtuellen Token schon.".
Hier die Definition: "Ein Kontrahentenrisiko (auch Gegenparteirisiko oder Counterparty Risk) beschreibt in der Finanzwelt das Risiko, dass die andere Partei eines Geschäfts ihre vertraglichen Verpflichtungen nicht erfüllt.".
Es geht also um Verpflichtungen, die während der Laufzeit eines Vertrags erbracht werden (müssen). Z. B. bei Krediten oder Derivaten oder bei Lieferung von Waren auf Rechnung.
Wenn man einen Kredit aufnimmt, um Bitcoin zu kaufen, hat Bitcoin auch kein Kontrahenten-Risiko. Der Kreditgeber und der Kreditnehmer haben eins.
27.04.26 12:55
#232406
Kornblume
Du hast das wieder nicht verstanden.
Ich meine Kredite IN Bitcoin und nicht UM Bitcoin zu kaufen.
Käufer und Verkäufer einer Ware sind immer Kontrahenten
Das Risiko bei Käufen, beispielsweise von Bitcoin ist, dass in weiterer Folge viel mehr Verkäufe als Käufe getätigt werden, somit hätte ich auch bei einem Verkauf einen Verlust.
Also gibt es auch hier ein Kontrahentenrisiko.
Anders beispielsweise ist das bei Kartoffeln, die man nach dem Kauf selber verzehrt
Da hat man auch einen Kontrahenten, den Kartoffelverkäufer, aber kein Kontrahentenrisiko
Käufer und Verkäufer einer Ware sind immer Kontrahenten
Das Risiko bei Käufen, beispielsweise von Bitcoin ist, dass in weiterer Folge viel mehr Verkäufe als Käufe getätigt werden, somit hätte ich auch bei einem Verkauf einen Verlust.
Also gibt es auch hier ein Kontrahentenrisiko.
Anders beispielsweise ist das bei Kartoffeln, die man nach dem Kauf selber verzehrt
Da hat man auch einen Kontrahenten, den Kartoffelverkäufer, aber kein Kontrahentenrisiko
27.04.26 13:06
#232407
Blumenpflueck.
Korblume
Kornblume, du wirfst hier zwei völlig unterschiedliche Dinge in einen Topf.
Ja, Käufer und Verkäufer sind immer Kontrahenten – das ist trivial. Aber Kontrahentenrisiko bedeutet nicht „es könnte später jemand zu einem anderen Preis handeln“. Das ist schlicht Marktpreisrisiko, nicht Kontrahentenrisiko.
Kontrahentenrisiko heißt: Die andere Partei erfüllt ihre Verpflichtung nicht.
Beispiel: Du verkaufst etwas auf Rechnung und bekommst dein Geld nicht. Oder bei einem Kredit zahlt jemand nicht zurück.
Bei einem normalen Bitcoin-Kauf (Spot, sofortige Abwicklung) passiert genau das nicht:
Du gibst Geld und bekommst Bitcoin. Fertig. Kein offener Anspruch, kein „der andere muss noch was liefern“. Damit auch kein Kontrahentenrisiko.
Dein Beispiel („mehr Verkäufe als Käufe also ich mache Verlust“) beschreibt einfach nur, dass sich der Preis bewegt. Das ist Börsen-Grundlagenwissen, kein Gegenparteiausfall.
Die Kartoffeln passen übrigens perfekt:
Du hast einen Verkäufer: ja
Aber kein Kontrahentenrisiko: auch ja
Genauso wie bei einem sofort abgewickelten Bitcoin-Trade.
Kurz gesagt:
Du beschreibst ein Risiko, aber das falsche.
Ja, Käufer und Verkäufer sind immer Kontrahenten – das ist trivial. Aber Kontrahentenrisiko bedeutet nicht „es könnte später jemand zu einem anderen Preis handeln“. Das ist schlicht Marktpreisrisiko, nicht Kontrahentenrisiko.
Kontrahentenrisiko heißt: Die andere Partei erfüllt ihre Verpflichtung nicht.
Beispiel: Du verkaufst etwas auf Rechnung und bekommst dein Geld nicht. Oder bei einem Kredit zahlt jemand nicht zurück.
Bei einem normalen Bitcoin-Kauf (Spot, sofortige Abwicklung) passiert genau das nicht:
Du gibst Geld und bekommst Bitcoin. Fertig. Kein offener Anspruch, kein „der andere muss noch was liefern“. Damit auch kein Kontrahentenrisiko.
Dein Beispiel („mehr Verkäufe als Käufe also ich mache Verlust“) beschreibt einfach nur, dass sich der Preis bewegt. Das ist Börsen-Grundlagenwissen, kein Gegenparteiausfall.
Die Kartoffeln passen übrigens perfekt:
Du hast einen Verkäufer: ja
Aber kein Kontrahentenrisiko: auch ja
Genauso wie bei einem sofort abgewickelten Bitcoin-Trade.
Kurz gesagt:
Du beschreibst ein Risiko, aber das falsche.

