Global Fashion Group SA
WKN: A2PLUG / ISIN: LU2010095458Global Fashion Group AG - Thread!
| eröffnet am: | 20.06.19 23:11 von: | BorsaMetin |
| neuester Beitrag: | 21.04.26 21:36 von: | Scansoft |
| Anzahl Beiträge: | 7472 | |
| Leser gesamt: | 3526502 | |
| davon Heute: | 710 | |
bewertet mit 20 Sternen |
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18.11.25 19:49
#6826
Katjuscha
Chart ist leider jetzt angeschlagen
Der Trendkanal, den ich das Jahr über immer mal gepostet hatte, ist nun leider gebrochen worden.
Fällt mir fundamental gesehen trotzdem schwer daraus jetzt Kursziele von 21 Cents oder gar 18 Cents abzuleiten. Technisch wären zumindest 20-21 Cents jetzt erstmal die Konsequenz daraus.
https://assets.wallstreet-online.de/_media/3361/...1454-img-9860.jpeg
Fällt mir fundamental gesehen trotzdem schwer daraus jetzt Kursziele von 21 Cents oder gar 18 Cents abzuleiten. Technisch wären zumindest 20-21 Cents jetzt erstmal die Konsequenz daraus.
https://assets.wallstreet-online.de/_media/3361/...1454-img-9860.jpeg
18.11.25 21:40
#6827
PickTheCherries.
Chart
Die kurzfristige Unterschreitung würde ich technisch heute nicht überwerten. Vielmehr sollte man den Wochenschluss oder gar den Monatsschluss abwarten. Jedenfalls stehen wir nun an dem/der ehemaligen Widerstands- bzw. Unterstützungszone bei etwa ~0,25€. Eine Gegenreaktion erscheint nicht abwegig. Sollte der Kurs bis Wochenende / Monatsende wieder zurück in den Trendkanal laufen wäre er technisch aus meiner Sicht intakt.
Das ist keine Handlungsempfehlung. Angaben nach bestem Wissen/Gewissen aber ohne Gewähr.
Das ist keine Handlungsempfehlung. Angaben nach bestem Wissen/Gewissen aber ohne Gewähr.
18.11.25 23:01
#6828
Chris7x7
Publication
vom 18.11.25
COMPANY OVERVIEW NOV25:
https://ir.global-fashion-group.com/media/...erview_November_2025.pdf
PS: Meine 0.25€ (5k) wurde heute ausgeführt :)
COMPANY OVERVIEW NOV25:
https://ir.global-fashion-group.com/media/...erview_November_2025.pdf
PS: Meine 0.25€ (5k) wurde heute ausgeführt :)
19.11.25 06:47
#6829
PickTheCherries.
Präsentation
Die Präsentationen gefallen mir persönlich immer gut. Geben einen groben Überblick über die aktuelle Situation. Auch wieder schön, die Aufteilung nach Regionen. ANZ auf gutem Weg und LATAM und SEA sind nicht weit vom Turnaround entfernt, auch wenn man nach der Pressemitteilung zum Q3 zunächst einen anderen Eindruck hatte. An der Börse wird die Zukunft gehandelt. Offensichtlich sieht der Markt hier nach wie vor den Worst Case, obwohl sich die Situation aufgehellt hat. Mal gespannt, ob es wirklich eine Gelegenheit gibt unter 0,20€ nachzukaufen. Kann ich mir kaum vorstellen. Aber neulich ging es ja schon mal für Sekunden auf 0,22€ runter. Die Limitorder setzen kostet ja nix. ;)
Keine Empfehlung meinerseits.
Keine Empfehlung meinerseits.
20.11.25 14:53
#6830
Chris7x7
Update zu Job-Openings SEA
Antwort der IR:
"...Apologies for the delay. The majority of SEA's open roles are actually closed - we're investigating why they still appear as open so thank you very much for flagging!
For actual open roles, these primarily relate to essential backfilling from natural attrition. In line with our cost conscious approach, we carefully evaluate each vacancy to determine whether the function can be strategically consolidated and relocated to lower labour cost markets. One nuance is that as we can hire in multiple countries, a job will be posted multiple times even if there is only one role, which artificially inflates the number of open roles."
Übersetzung:
"...bitte entschuldigen Sie die verspätete Antwort. Die meisten offenen Stellen bei SEA sind tatsächlich bereits besetzt. Wir untersuchen derzeit, warum sie noch als offen angezeigt werden und danken Ihnen daher sehr für Ihren Hinweis!
Die tatsächlich offenen Stellen beziehen sich in erster Linie auf die Besetzung von Stellen, die aufgrund natürlicher Fluktuation neu zu besetzen sind. Im Einklang mit unserem kostenbewussten Ansatz prüfen wir jede freie Stelle sorgfältig, um festzustellen, ob die Funktion strategisch konsolidiert und in Märkte mit niedrigeren Arbeitskosten verlagert werden kann. Ein Aspekt dabei ist, dass wir in mehreren Ländern einstellen können, sodass eine Stelle auch dann mehrfach ausgeschrieben wird, wenn es nur eine Stelle gibt, was die Zahl der offenen Stellen künstlich erhöht."
Da kann man natürlich etwas über die internen HR-Prozesse verwundert sein. Aber letztlich zählt wohl doch die Erkenntnis: Kein Personalaufbau in SEA, kein versteckter Kostenanstieg. Im Gegenteil: klare Kostendisziplin und Fokus auf Effizienz.
Die Zahl der ausgeschriebenen Zalora-Stellen ist auf LinkedIn & der Marken-Webseite mittlerweile auf ca 70 reduziert :D
"...Apologies for the delay. The majority of SEA's open roles are actually closed - we're investigating why they still appear as open so thank you very much for flagging!
For actual open roles, these primarily relate to essential backfilling from natural attrition. In line with our cost conscious approach, we carefully evaluate each vacancy to determine whether the function can be strategically consolidated and relocated to lower labour cost markets. One nuance is that as we can hire in multiple countries, a job will be posted multiple times even if there is only one role, which artificially inflates the number of open roles."
Übersetzung:
"...bitte entschuldigen Sie die verspätete Antwort. Die meisten offenen Stellen bei SEA sind tatsächlich bereits besetzt. Wir untersuchen derzeit, warum sie noch als offen angezeigt werden und danken Ihnen daher sehr für Ihren Hinweis!
Die tatsächlich offenen Stellen beziehen sich in erster Linie auf die Besetzung von Stellen, die aufgrund natürlicher Fluktuation neu zu besetzen sind. Im Einklang mit unserem kostenbewussten Ansatz prüfen wir jede freie Stelle sorgfältig, um festzustellen, ob die Funktion strategisch konsolidiert und in Märkte mit niedrigeren Arbeitskosten verlagert werden kann. Ein Aspekt dabei ist, dass wir in mehreren Ländern einstellen können, sodass eine Stelle auch dann mehrfach ausgeschrieben wird, wenn es nur eine Stelle gibt, was die Zahl der offenen Stellen künstlich erhöht."
Da kann man natürlich etwas über die internen HR-Prozesse verwundert sein. Aber letztlich zählt wohl doch die Erkenntnis: Kein Personalaufbau in SEA, kein versteckter Kostenanstieg. Im Gegenteil: klare Kostendisziplin und Fokus auf Effizienz.
Die Zahl der ausgeschriebenen Zalora-Stellen ist auf LinkedIn & der Marken-Webseite mittlerweile auf ca 70 reduziert :D
20.11.25 23:47
#6832
Chris7x7
Der CEO
von THE ICONIC hat soeben auf LinkedIN die BlackFriday Kampagne mit den Worten "It’s here - the most aggressive sales period of the year.." angekündigt (https://www.linkedin.com/posts/...BcZyGUBmo52fbVuwKRtS27f-IEVi_kJIkI)
Auf der Webseite sieht das dann wie folgt aus: https://www.theiconic.com.au/black-friday/
Auf der Webseite sieht das dann wie folgt aus: https://www.theiconic.com.au/black-friday/
21.11.25 14:58
#6833
Zwiebelritter
ich kapiere nicht, was der Markt hier macht
Wir reden über Marktkapitalisierung von rund 60 Mio. EUR und das bei einer Firma, die:
160 Mio. EUR Cash auf der Bilanz stehen hat
nach Abzug der Wandelanleihe 2026 bei ca. 98 Mio. EUR Netto-Cash liegt
also de facto einen negativen Enterprise Value hat
>600 Mio. EUR Jahresumsatz erzielt
in Q2/Q3 2025 bereits Adj. EBITDA positiv geliefert hat
die Bruttomarge deutlich verbessert
die Kostenbasis um >10 % reduziert
in allen Regionen den Marketplace-Anteil weiter erhöht (Margenhebel)
und laut NuWays-Analyse jetzt schon „priced for insolvency“ ist, obwohl die Fakten das Gegenteil sagen
Wenn man sich das vor Augen führt, ist das eine komplett absurde Fehlbewertung.
Wir reden hier nicht über eine Storybude ohne Umsatz, sondern über einen Multi-Regionen-Player mit starken Marken
Ich halte, ich kaufe nach, und ich habe langfristig 0,0 Bedenken.
Das Chance/Risiko-Verhältnis sieht man in dieser Form vielleicht einmal alle paar Jahre (zumindest ich)
160 Mio. EUR Cash auf der Bilanz stehen hat
nach Abzug der Wandelanleihe 2026 bei ca. 98 Mio. EUR Netto-Cash liegt
also de facto einen negativen Enterprise Value hat
>600 Mio. EUR Jahresumsatz erzielt
in Q2/Q3 2025 bereits Adj. EBITDA positiv geliefert hat
die Bruttomarge deutlich verbessert
die Kostenbasis um >10 % reduziert
in allen Regionen den Marketplace-Anteil weiter erhöht (Margenhebel)
und laut NuWays-Analyse jetzt schon „priced for insolvency“ ist, obwohl die Fakten das Gegenteil sagen
Wenn man sich das vor Augen führt, ist das eine komplett absurde Fehlbewertung.
Wir reden hier nicht über eine Storybude ohne Umsatz, sondern über einen Multi-Regionen-Player mit starken Marken
Ich halte, ich kaufe nach, und ich habe langfristig 0,0 Bedenken.
Das Chance/Risiko-Verhältnis sieht man in dieser Form vielleicht einmal alle paar Jahre (zumindest ich)
21.11.25 17:04
#6834
Chris7x7
Was wären denn
aus eurer Sicht die Trigger die der Markt benötigt um den Kurs aus dem Dornröschenschlaf zu wecken?
- Ein einziges Quartal mit positivem Free Cashflow?
- SEA stabilisiert sich?
- Guidance-Anhebung oder Margen-Überraschung?
- Externer Investor oder M&A-Gerüchte bzw. Unit-Sale?
- Aktienrückkaufprogramm?
- mehr Analysten Coverage?
- Ein einziges Quartal mit positivem Free Cashflow?
- SEA stabilisiert sich?
- Guidance-Anhebung oder Margen-Überraschung?
- Externer Investor oder M&A-Gerüchte bzw. Unit-Sale?
- Aktienrückkaufprogramm?
- mehr Analysten Coverage?
21.11.25 20:38
#6835
Zwiebelritter
Aufmerksamkeit
Die Aktie braucht einfach mehr Aufmerksamkeit, dann kommen automatisch auch passende neue Investoren dazu. Ich hatte vor einigen Wochen folgende Bewerbung an den www.valueinvestorsclub.com gesendet:
Description
Global Fashion Group / Emerging Market E-Commerce at a Deep Discount
Global Fashion Group (GFG) is a deeply discounted emerging-market e-commerce operator with a credible path toward break-even, a moderate net cash position of about 98 million euros after accounting for its convertible bond due in 2026, and valuable regional assets such as Zalora in Southeast Asia, Dafiti in Latin America, and The Iconic in Australia.
Headquartered in Luxembourg and reporting under IFRS, GFG operates under Western governance standards through its major shareholder Kinnevik AB. Despite its emerging-market exposure, the company is regulated and audited under EU standards, providing a level of transparency and investor protection uncommon among peers in developing markets.
At a market capitalization of around 60 million euros, GFG trades below its adjusted net cash and at less than 0.2 times sales. The market effectively prices in insolvency, which appears increasingly inconsistent with the company’s fundamentals. The setup offers limited downside with meaningful multi-year upside potential.
Business Overview
GFG operates three regional online fashion marketplaces: Zalora in Southeast Asia, Dafiti in Latin America, and The Iconic in Australia. Each focuses on branded fashion with high order values and strong gross margins above 40 percent. The company holds leading regional positions, leveraging logistics, data, and marketing scale.
Historically, GFG struggled with operational fragmentation and overhead inefficiency. Since 2023, management has consolidated logistics, technology, and administration, cutting annual cash burn from more than 100 million euros to near operational break-even as of mid-2025. With about 160 million euros in cash and a 2026 convertible bond of roughly 62 million euros, GFG maintains around 98 million euros in net cash and is positioned to achieve sustainable profitability without raising new capital.
Peer Comparison
Zalando trades at 0.8 times sales, Boozt at 0.9 times, and SEA Group at 1.2 times. GFG trades at only 0.2 times, despite operational progress and a stabilizing balance sheet. The gap is driven by investor neglect rather than fundamentals.
Market is pricing failure, but the balance sheet ensures survival.
With around 98 million euros in net cash and breakeven operations, GFG can operate without external funding. The company’s liquidity materially reduces insolvency risk and provides time for valuation normalization.
Break-even reached or imminent.
The Iconic and Dafiti already deliver positive EBITDA, and group-level breakeven is expected in 2025. Cost synergies and higher-margin private label penetration support a shift to sustained profitability.
Portfolio optionality.
Zalora remains the most likely divestment candidate given active regional interest. A sale or partial monetization could unlock value and highlight the underlying worth of GFG’s platform network.
Strategic and M&A appeal.
With established logistics, brand relationships, and market coverage across more than 15 countries, GFG could attract strategic or private equity buyers once profitability stabilizes.
At the current price of about 0.40 euros, investors pay less than adjusted net cash for a company approaching profitability.
Key Drivers
Fixed cost base reduced by more than 25 percent since 2023.
Operating leverage now evident with breakeven close.
Improved cash conversion and inventory management.
Oversight from Kinnevik AB ensures governance and accountability.
Sector re-rating across comparable e-commerce names.
Risks and Mitigants
Macroeconomic exposure in emerging markets is mitigated by regional diversification.
Execution risk remains but most restructuring is complete.
Stock liquidity is low but should improve once profitability is visible.
The 2026 convertible bond is fully covered by existing cash holdings.
Governance risk has decreased with performance-linked management incentives.
Conclusion
Global Fashion Group is a mispriced turnaround with limited downside and substantial upside potential. The company has survived the post-pandemic e-commerce correction, holds a strong cash position, and is nearing sustainable profitability. The current valuation assumes failure, yet financial and operational indicators suggest stabilization. If GFG merely survives, the stock should re-rate; if it executes, it could multiply. In this setup, survival equals upside.
Catalyst
Confirmation of full-year group breakeven in FY2025 results.
Possible sale or monetization of Zalora.
Return of institutional investors and renewed research coverage.
Multiple expansion in global online retail once profitability is achieved.
Description
Global Fashion Group / Emerging Market E-Commerce at a Deep Discount
Global Fashion Group (GFG) is a deeply discounted emerging-market e-commerce operator with a credible path toward break-even, a moderate net cash position of about 98 million euros after accounting for its convertible bond due in 2026, and valuable regional assets such as Zalora in Southeast Asia, Dafiti in Latin America, and The Iconic in Australia.
Headquartered in Luxembourg and reporting under IFRS, GFG operates under Western governance standards through its major shareholder Kinnevik AB. Despite its emerging-market exposure, the company is regulated and audited under EU standards, providing a level of transparency and investor protection uncommon among peers in developing markets.
At a market capitalization of around 60 million euros, GFG trades below its adjusted net cash and at less than 0.2 times sales. The market effectively prices in insolvency, which appears increasingly inconsistent with the company’s fundamentals. The setup offers limited downside with meaningful multi-year upside potential.
Business Overview
GFG operates three regional online fashion marketplaces: Zalora in Southeast Asia, Dafiti in Latin America, and The Iconic in Australia. Each focuses on branded fashion with high order values and strong gross margins above 40 percent. The company holds leading regional positions, leveraging logistics, data, and marketing scale.
Historically, GFG struggled with operational fragmentation and overhead inefficiency. Since 2023, management has consolidated logistics, technology, and administration, cutting annual cash burn from more than 100 million euros to near operational break-even as of mid-2025. With about 160 million euros in cash and a 2026 convertible bond of roughly 62 million euros, GFG maintains around 98 million euros in net cash and is positioned to achieve sustainable profitability without raising new capital.
Peer Comparison
Zalando trades at 0.8 times sales, Boozt at 0.9 times, and SEA Group at 1.2 times. GFG trades at only 0.2 times, despite operational progress and a stabilizing balance sheet. The gap is driven by investor neglect rather than fundamentals.
Market is pricing failure, but the balance sheet ensures survival.
With around 98 million euros in net cash and breakeven operations, GFG can operate without external funding. The company’s liquidity materially reduces insolvency risk and provides time for valuation normalization.
Break-even reached or imminent.
The Iconic and Dafiti already deliver positive EBITDA, and group-level breakeven is expected in 2025. Cost synergies and higher-margin private label penetration support a shift to sustained profitability.
Portfolio optionality.
Zalora remains the most likely divestment candidate given active regional interest. A sale or partial monetization could unlock value and highlight the underlying worth of GFG’s platform network.
Strategic and M&A appeal.
With established logistics, brand relationships, and market coverage across more than 15 countries, GFG could attract strategic or private equity buyers once profitability stabilizes.
At the current price of about 0.40 euros, investors pay less than adjusted net cash for a company approaching profitability.
Key Drivers
Fixed cost base reduced by more than 25 percent since 2023.
Operating leverage now evident with breakeven close.
Improved cash conversion and inventory management.
Oversight from Kinnevik AB ensures governance and accountability.
Sector re-rating across comparable e-commerce names.
Risks and Mitigants
Macroeconomic exposure in emerging markets is mitigated by regional diversification.
Execution risk remains but most restructuring is complete.
Stock liquidity is low but should improve once profitability is visible.
The 2026 convertible bond is fully covered by existing cash holdings.
Governance risk has decreased with performance-linked management incentives.
Conclusion
Global Fashion Group is a mispriced turnaround with limited downside and substantial upside potential. The company has survived the post-pandemic e-commerce correction, holds a strong cash position, and is nearing sustainable profitability. The current valuation assumes failure, yet financial and operational indicators suggest stabilization. If GFG merely survives, the stock should re-rate; if it executes, it could multiply. In this setup, survival equals upside.
Catalyst
Confirmation of full-year group breakeven in FY2025 results.
Possible sale or monetization of Zalora.
Return of institutional investors and renewed research coverage.
Multiple expansion in global online retail once profitability is achieved.
21.11.25 20:40
#6836
Zwiebelritter
valueinvestorsclub
Meine Bewerbung wurde leider nicht angenommen. Möglicherweise hat jemand von euch ja mehr Glück, aber bitte nicht alle auf einmal, das wäre kontraproduktiv :-)
Aber kann auch sein, dass die Mcap einfach noch zu klein ist.
Aber kann auch sein, dass die Mcap einfach noch zu klein ist.
24.11.25 02:39
#6837
JanOliver
FX Nachteil baut sich ab
Ich sehe den Nachteil durch schwache Wechselkurse nicht mehr als relevant an, da die Kurse sich zum Euro seit geraumer Zeit stabilisiert haben. Ich habe sogar Hoffnung, dass Brasilien, Australien und Neuseeland bessere Wechselkurse sehen werden. In jedem Fall sollte die GFG Zentrale deutlich Kosten senken. Mein Investment Marley Spoon ist längst mit ihren digitalen Entwicklung im billigeren Portugal.
24.11.25 09:36
#6838
Börsentrader200.
Q4 - das stärkste Quartal
Wer es noch nicht begriffen hat, was im März veröffentlicht wird, ist hier wohl eher falsch.
24.11.25 19:07
#6839
Chris7x7
Deutsche Börse EK-Forum
Heute hat CEO Barchewitz zwischen 16:15 - 16:45 auf dem Eigenkapitalforum in Frankfurt gesprochen. Hat jemand weitere Infos dazu?
https://www.eigenkapitalforum.com/de/238/244
https://www.eigenkapitalforum.com/de/238/244
25.11.25 02:11
#6840
JanOliver
Vorgezogene Q4 Zahlen mE möglich
Wenn ich mir Consumer Sentiment, Retail Sales und Service PMI aller Märkte von GFG gepaart mit stabilisierten und teilweise vorteilig entwickelnden Währungskursen anschaue, sehe ich die Chance eines sehr hohen adj. EBITDA als hoch an und damit auch eine Veröffentlichung im Januar 26. Ich würde also nicht warten, sich hier zu positionieren.
25.11.25 10:19
#6841
FederalReserve
@Pusher detected!
Ich denke, erst ein operativ ausgeglichener CF auf Jahresbasis wird hier wirklich die Wende bringen. Was soll der Markt schon mit einem „adj. EBITDA“ anfangen? Solange das Unternehmen weiterhin Cash verbrennt, ändert sich nichts Entscheidendes. Und bis wir einen ausgeglichenen OCF sehen, dauert es meiner Meinung nach noch mindestens zwei Jahre. In zwei Jahren kann noch viel passieren …
– und der Kurs spiegelt genau das wider.
– und der Kurs spiegelt genau das wider.
25.11.25 10:44
#6842
Katjuscha
Also einen ausgeglichenen OCF sehen wir womöglich
schon im laufenden Jahr 2025, natürlich abhängig vom working Capital in Q4.
Cash Earnings könnten jedenfalls minimal positiv sein, wenn das AEbitda bei 7-10 Mio rauskommt.
Cashburn wird man aber sicherlich noch bis 2027 haben. Da erwarte ich dann 2028 erstmals positive Zahlen. Beim bereinigten FCF könnte man schon 2026 in die Nähe des Breakeven kommen. Hängt da eher am Capex und Steuern.
Cash Earnings könnten jedenfalls minimal positiv sein, wenn das AEbitda bei 7-10 Mio rauskommt.
Cashburn wird man aber sicherlich noch bis 2027 haben. Da erwarte ich dann 2028 erstmals positive Zahlen. Beim bereinigten FCF könnte man schon 2026 in die Nähe des Breakeven kommen. Hängt da eher am Capex und Steuern.
26.11.25 08:38
#6843
Scansoft
Es hat sich ja am Case
nichts geändert. Das Konstrukt GFG macht mittelfristig keinen Sinn und muss aufgelöst werden. Dafiti ist saniert und dürfte alleine wegen der Logistikinfrastruktur 50-100 Mill. bringen (das neuste Logistikzentrum steht in Brasilien). The Iconic ist die Perle mit einem Wert von 150-200 Mill. und Zalora der Optionsschein. Wenn man - wie derzeit absehbar - noch 100-120 Mill. Nettocash über die Ziellinie bringt, dann hat man einen sehr ansprechenden Zerschlagungswert.
26.11.25 12:47
#6844
Chris7x7
Man könnte auch sagen...
ANZ/TheIconic erreicht seine hohe EBITDA-Marge nur als Teil der Gruppe. Würden SEA und LATAM verkauft, würden zentrale Tech-, Marketing- und Plattformkosten voll auf ANZ lasten und die Marge sinken.
Die Perle glänzt gerade wegen der Plattform (auch durch gemeinsame Einkaufskonditionen) und würde isoliert nicht so gut dastehen.
Die Perle glänzt gerade wegen der Plattform (auch durch gemeinsame Einkaufskonditionen) und würde isoliert nicht so gut dastehen.
26.11.25 14:46
#6845
trustone
wobei
wobei die gesamte Branche aktuell ja stark unter Druck ist,
Puma, Nike Aktie auf mehr Jahrestiefs,
und auch die Zalando Aktie hier unter Druck,
das gleiche Bild bei der asos Aktie die auf ein mehr Jahrestief gefallen ist,
Zalando und asos sind ja gestandene Marktführer mit dem gleichen Geschäftsmodell wie die GFG
selbst Marktführerschaft und Größe helfen den beiden aktuell nicht,
wird da überall mehr Konkurrenz durch Shein, Amazon usw. eingepreist,
oder auch hier KI Angst ??
dem Kapitalmarkt hat halt wohl auch das weiter so in Südamerika und vor allem in Asien nicht gefallen,
man müsste längst mal mit einem Zeitplan klar sagen ab wann man die Töchter zum break even bringen will, kann man das nicht sagen, müsste man für beide Märkte längst ein Exit Szenario kommunizieren,
denn aktuell verliert man in beiden Märkten klar Marktanteile und ich wüsste auch nicht wie sich das ändern soll gegen die Giganten wie Mercadolibre, Shein und ein paar anderen großen,
Puma, Nike Aktie auf mehr Jahrestiefs,
und auch die Zalando Aktie hier unter Druck,
das gleiche Bild bei der asos Aktie die auf ein mehr Jahrestief gefallen ist,
Zalando und asos sind ja gestandene Marktführer mit dem gleichen Geschäftsmodell wie die GFG
selbst Marktführerschaft und Größe helfen den beiden aktuell nicht,
wird da überall mehr Konkurrenz durch Shein, Amazon usw. eingepreist,
oder auch hier KI Angst ??
dem Kapitalmarkt hat halt wohl auch das weiter so in Südamerika und vor allem in Asien nicht gefallen,
man müsste längst mal mit einem Zeitplan klar sagen ab wann man die Töchter zum break even bringen will, kann man das nicht sagen, müsste man für beide Märkte längst ein Exit Szenario kommunizieren,
denn aktuell verliert man in beiden Märkten klar Marktanteile und ich wüsste auch nicht wie sich das ändern soll gegen die Giganten wie Mercadolibre, Shein und ein paar anderen großen,
26.11.25 16:36
#6846
Gipfel71
Das sehe ich kurzfristig nicht
Exit Strategie und Zerschlagung würde das Headquarter in Lu überflüssig machen und da sind Manager genauso eigen wie Politiker
Sie werden sich nicht selbst weg rationalisieren und da sie nun wohl auf einem guten Weg sind und auch noch länger genug Spielgeld haben,werden sie alles versuchen,den ganzen Laden über die Ziellinie zu ziehen um ihren "Auftrag" zu erfüllen.
Insofern haben wir Aktionäre und das Management nicht unbedingt die gleichen Interessen.
Das würde sich nur ändern,wenn die großen Aktionäre an einer guten Lösung interessiert wären.
Sie werden sich nicht selbst weg rationalisieren und da sie nun wohl auf einem guten Weg sind und auch noch länger genug Spielgeld haben,werden sie alles versuchen,den ganzen Laden über die Ziellinie zu ziehen um ihren "Auftrag" zu erfüllen.
Insofern haben wir Aktionäre und das Management nicht unbedingt die gleichen Interessen.
Das würde sich nur ändern,wenn die großen Aktionäre an einer guten Lösung interessiert wären.
27.11.25 16:59
#6847
Goethe21
@Gipfel
Deinen Beitrag kann ich so komplett nachvollziehen und zustimmen.
Was für mich aber viel wichtiger ist und in vielen Diskussionen untergeht, ist die aktuelle Bewertung. Wir reden hier über einen Konzern, der an der Börse bewertet wird wie ein Insolvenzfall. Obwohl allein das Geschäft in Südamerika wahrscheinlich mehr wert ist als der momentane gesamte Marktwert. Das wirkt schon ziemlich absurd. Zwiebelritter hatte das in seinem Posting bereits gut ausgeführt.
Dass das Interesse an börsennotierten (Online)-Modehändlern gerade super gering ist, stimmt natürlich. Aber genau das macht es für mich spannend. Wenn keiner hinsehen will, entstehen häufig die besten Chancen. Antizyklisch kaufen klappt ja meistens dann gut, wenn man sich traut, bevor der Rest wieder aufwacht.
Operativ haben sie in den letzten Quartalen ordentlich Tempo bei den Kosten gemacht und das war absolut nötig. Wenn es ihnen gelingt, diese Effekte dauerhaft zu halten und gleichzeitig den Umsatz zu stabilisieren bzw. in 2026 zu steigern, dann kann sich das Bild sehr schnell drehen. Die Märkte lieben Unternehmen, die zeigen, dass sie aus einer schwierigen Situation wieder rauskommen. Und die Infrastruktur, die Kundenbasis und die Marktposition in den einzelnen Regionen sind definitiv vorhanden.
Für mich wirkt GFG gerade wie ein Titel, der komplett aus dem Fokus gefallen ist, obwohl die Struktur für eine ordentliche Erholung gegeben ist. Klar bleibt ein Risiko, aber das Chancen Risiko Verhältnis sieht für mich ziemlich attraktiv aus, vor allem auf dem aktuell niedrigen Niveau. Ich halte bereits eine große Position, baue bei diesen Kursen aber weiter auf. Am Ende ist es auch ein Geduldspiel.
Was für mich aber viel wichtiger ist und in vielen Diskussionen untergeht, ist die aktuelle Bewertung. Wir reden hier über einen Konzern, der an der Börse bewertet wird wie ein Insolvenzfall. Obwohl allein das Geschäft in Südamerika wahrscheinlich mehr wert ist als der momentane gesamte Marktwert. Das wirkt schon ziemlich absurd. Zwiebelritter hatte das in seinem Posting bereits gut ausgeführt.
Dass das Interesse an börsennotierten (Online)-Modehändlern gerade super gering ist, stimmt natürlich. Aber genau das macht es für mich spannend. Wenn keiner hinsehen will, entstehen häufig die besten Chancen. Antizyklisch kaufen klappt ja meistens dann gut, wenn man sich traut, bevor der Rest wieder aufwacht.
Operativ haben sie in den letzten Quartalen ordentlich Tempo bei den Kosten gemacht und das war absolut nötig. Wenn es ihnen gelingt, diese Effekte dauerhaft zu halten und gleichzeitig den Umsatz zu stabilisieren bzw. in 2026 zu steigern, dann kann sich das Bild sehr schnell drehen. Die Märkte lieben Unternehmen, die zeigen, dass sie aus einer schwierigen Situation wieder rauskommen. Und die Infrastruktur, die Kundenbasis und die Marktposition in den einzelnen Regionen sind definitiv vorhanden.
Für mich wirkt GFG gerade wie ein Titel, der komplett aus dem Fokus gefallen ist, obwohl die Struktur für eine ordentliche Erholung gegeben ist. Klar bleibt ein Risiko, aber das Chancen Risiko Verhältnis sieht für mich ziemlich attraktiv aus, vor allem auf dem aktuell niedrigen Niveau. Ich halte bereits eine große Position, baue bei diesen Kursen aber weiter auf. Am Ende ist es auch ein Geduldspiel.
27.11.25 19:55
#6848
Katjuscha
Ich vermute dass die meisten Anleger auf den
hohen Nettoverlust schauen, der wohl auch 2025 noch bei 50 Mio liegen dürfte. Cashburn rund 30 Mio.
Ewig Kosten senken geht dann bald nicht mehr. Viel weniger Capex geht auch nicht. Sprich, ab 2026 muss nun Wachstum und profitablerer Umsatzmix her. Und daran scheint der Markt nicht zu glauben.
Ewig Kosten senken geht dann bald nicht mehr. Viel weniger Capex geht auch nicht. Sprich, ab 2026 muss nun Wachstum und profitablerer Umsatzmix her. Und daran scheint der Markt nicht zu glauben.
28.11.25 14:32
#6849
Chaecka
@Goethe21
Meiner Meinung nach ist es völlig gerechtfertigt, dass dieses Unternehmen wie ein Insolvenzfall bewertet wird, denn es ist ja nach wie vor auf dem Weg dorthin.
Noch nie in seiner Geschichte konnte es Geld verdienen, die Anleihegläubiger sind dazu bereit, sich weit unter Nennwert der Anleihe tilgen zu lassen, das Geschäft in der grössten Region musste abgegeben werden, in Südamerika haben zwei Landesgesellschaften auch schon dichtgemacht.
Optimisten (wie ich) sehen aber auch ein paar Bremsspuren in Richtung Insolvenz und haben deshalb gekauft. Diese Bremsspuren Richtung Insolvenz sind leider durch den überraschend hohen Umsatzrückgang der letzten beiden Quartale wieder kleiner geworden. Heute würde ich deswegen wohl nicht mehr kaufen.
Was hier immer gerne übersehen wird: GFG ist ein Unternehmensverbund, in dem viele Funktionen in Luxemburg zentral vorgehalten werden.
Das Ergebnis der Einheiten muss um diese Kosten anteilig korrigiert werden.
Das bedeutet, dass man den Unternehmenswert nicht dadurch bestimmen kann, Dafiti, TheIconic und Zalora zusammenzuaddieren. Man muss den hohen negativen Wert des Headquarters davon in Abzug bringen.
Noch nie in seiner Geschichte konnte es Geld verdienen, die Anleihegläubiger sind dazu bereit, sich weit unter Nennwert der Anleihe tilgen zu lassen, das Geschäft in der grössten Region musste abgegeben werden, in Südamerika haben zwei Landesgesellschaften auch schon dichtgemacht.
Optimisten (wie ich) sehen aber auch ein paar Bremsspuren in Richtung Insolvenz und haben deshalb gekauft. Diese Bremsspuren Richtung Insolvenz sind leider durch den überraschend hohen Umsatzrückgang der letzten beiden Quartale wieder kleiner geworden. Heute würde ich deswegen wohl nicht mehr kaufen.
Was hier immer gerne übersehen wird: GFG ist ein Unternehmensverbund, in dem viele Funktionen in Luxemburg zentral vorgehalten werden.
Das Ergebnis der Einheiten muss um diese Kosten anteilig korrigiert werden.
Das bedeutet, dass man den Unternehmenswert nicht dadurch bestimmen kann, Dafiti, TheIconic und Zalora zusammenzuaddieren. Man muss den hohen negativen Wert des Headquarters davon in Abzug bringen.

