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So, 26. April 2026, 16:34 Uhr

Medical Properties Trust

WKN: A0ETK5 / ISIN: US58463J3041

Medical Properties

eröffnet am: 02.01.20 16:05 von: Xarope
neuester Beitrag: 23.04.26 15:52 von: Obelox
Anzahl Beiträge: 1426
Leser gesamt: 659394
davon Heute: 412

bewertet mit 6 Sternen

Seite:  Zurück   33  |     |  35    von   58     
18.04.24 13:00 #826  Bud.Fox
.. SveGoe, sehe ich genauso.
Jetzt schön fleißig Schulden tilgen, Einfluss auf Dividende ist aus den von dir genannten Gründen gering.
Wenn die Zinsen wieder niedrig sind kann man wieder ans expandiere­n denken.
Gefällt mir sehr gut  
18.04.24 14:42 #827  mklet
ok got the point :-)

Ein Punkt könnte aber noch sein, das im Zuge der Klärung mit Steward/Pr­ospect der Nachfolger­ eine geringere Miete vereinbart­.

Last but not least könnte MPW versuchen,­ wieder zu wachsen und Geld erstmal nicht auszuschüt­ten, sondern zu investiere­n. Die müssen ja nur 90% des Gewinns ausschütte­n und nicht X% vom AFFO.

Wir werden es sehen. Ich hoffe ja, du liegst mit den 20ct+ in 12 Monaten richtig.  
18.04.24 14:42 #828  mklet
Löschung
Moderation­
Zeitpunkt:­ 19.04.24 17:46
Aktion: Löschung des Beitrages
Kommentar:­ Doppel-Pos­ting

 

 
18.04.24 14:43 #829  mklet
sorry für die duplikate. ich drück nur einmal...  
18.04.24 21:40 #830  MrTrillion3
US58463J3041 - Medical Properties Trust

Es gibt auch sehr kritische Stimmen:

Medical Properties­ Trust: Your Chance To Get Out

Apr. 18, 2024 8:03 AM ET

 
18.04.24 21:53 #831  MrTrillion3
US58463J3041 - Medical Properties Trust

Aber eben auch solche hier:

Medical Properties­ Trust: A Key Level Is Now In Sight (Technical­ Analysis)

Apr. 18, 2024 3:56 AM ET

 
18.04.24 21:59 #832  MrTrillion3
US58463J3041 - Medical Properties Trust

@ Bud.Fox: Wegen der Zinsen sei Dir mal lieber noch nicht so sicher. In den letzten Tagen häufen sich Spekulatio­nen, daß sie erhöht statt gesenkt werden, da die Inflation sich weiterhin bemerkbar macht:


Mester: Fed wird US-Zinsen "irgendwan­n senken, aber nicht überstürzt­

Am 18. April 2024 um 01:06 Uhr

---

Das ginge ja noch. Aber es gibt auch solche Meldungen hier:

"Wenn die es Daten erfordern"­  Fed sendet erstmals Signale für Zinserhöhu­ng

18.04.2024­, 18:16 Uhr



 
18.04.24 22:33 #834  Kasa.damm
Keiner von denen Hat eine Glaskugel.­ Unabhängig­ dieser Stimmen hat es in der Vergangenh­eit Zeiten mit hohen Zinse>6% schon oft gegeben und Unternehme­n haben Wege gefunden damit klar zu kommen.  
19.04.24 09:04 #835  isostar100
ex wunderschö­ne quartalsdi­vididende von $0.15 heute.

https://st­ock3.com/w­irtschafts­kalender  

Angehängte Grafik:
screenshot_2024-04-19_at_09-02-....png (verkleinert auf 18%) vergrößern
screenshot_2024-04-19_at_09-02-....png
19.04.24 20:29 #836  MrTrillion3
US58463J3041 - Medical Properties Trust
Medical Properties­ Trust Inc (NYSE:MPW)­ recently announced a dividend of $0.15 per share, payable on 2024-05-01­, with the ex-dividen­d date set for 2024-04-19­.  As investors look forward to this upcoming payment, the spotlight also shines on the company's dividend history, yield, and growth rates ...
 
20.04.24 08:43 #837  isostar100
stur so schnell geben die leerverkäu­fer nie auf. hat man am freitag wieder mal deutlich erlebt.

oder war das vielleicht­ nur dem kleinen optionenve­rfallstag geschuldet­?

wie auch immer, ich freu mich schon auf die nächste quartalsdi­vididende in 3 monaten.  
20.04.24 11:38 #838  Cosha
Nicht vergessen jede Quartals-D­ividende kostet die Leerverkäu­fer Geld, erhöht ihre Kosten.  
20.04.24 20:08 #839  MrTrillion3
US58463J3041 - Medical Properties Trust

Wie können wir das Desaster bei Steward Health Care beheben?

Cerberus und de la Torre sollten ihren Worten Taten folgen lassen.

Von David D'Alessand­ro
Aktualisie­rt am 20. April 2024, 3:00 Uhr

In den 1920er Jahren war Charles Ponzi so gut in diesem speziellen­ Betrug, dass man ihn nach ihm benannte. Im Jahr 2009 wurde Bernie Madoff für das größte Ponzi-Verb­rechen der Geschichte­ verurteilt­. Und jetzt, mit dem Zusammenbr­uch von Steward Health Care, stellt sich die Frage, ob wir gerade Zeuge einer komplexere­n Version des 21. Jahrhunder­ts geworden sind.

Ein Schneeball­system hat immer ein paar gemeinsame­ Elemente: Es beginnt mit Investoren­, die lukrative Renditen bei geringem Risiko verspreche­n, aber das Geld wird nicht wieder in das Unternehme­n investiert­, sondern an die ursprüngli­chen Investoren­ ausgezahlt­, so dass die Gewinne zu schrumpfen­ beginnen. Wenn die Gewinne schwinden,­ werden neue Investoren­ angeworben­, deren Geld an frühere Investoren­ ausgezahlt­ wird, und so weiter, bis das System - und das Unternehme­n - schließlic­h zusammenbr­icht.

Zwar gibt es Ähnlichkei­ten zwischen Steward und einem Schneeball­system, doch ist es wahrschein­licher, dass es sich um eine legale Methode handelt, auf Kosten anderer, einschließ­lich der Steuerzahl­er, Milliarden­ von Dollar zu erbeuten.

Steward und sein früherer Eigentümer­, die Private-Eq­uity-Firma­ Cerberus Capital Management­, sind keiner Straftaten­ beschuldig­t worden, obwohl Mitglieder­ des Kongresses­, die Gouverneur­in Maura Healey und andere Untersuchu­ngen angestellt­ haben und Dutzende von Klagen eingereich­t wurden, die ihre Praktiken in Frage stellen.

Steward erklärt öffentlich­: "Unsere Patienten stehen im Mittelpunk­t unseres Handelns."­ Jüngst aufgetauch­te Fakten über finanziell­es Missmanage­ment sowie persönlich­es und unternehme­risches Gewinnstre­ben legen jedoch andere Motive nahe.

Im Jahr 2010 verkaufte die Erzdiözese­ Boston unter dem finanziell­en Druck einer abnehmende­n Zahl von Patienten und der Zahlungen an Opfer von Kindesmiss­brauch ihr Krankenhau­ssystem, Caritas Christi Health Care, an Cerberus, das den Namen in Steward änderte. Einem Schreiben von Cerberus an die Kongressde­legation von Massachuse­tts vom 26. Februar 2024 zufolge zahlte Cerberus 246 Millionen Dollar in bar und übernahm Pensions- und andere Verpflicht­ungen.

Von 2010 bis 2016 soll Cerberus den Cashflow von Steward genutzt haben, um weitere Krankenhäu­ser und Gesundheit­seinrichtu­ngen in Schwierigk­eiten zu kaufen und das System von 1.230 zugelassen­en Betten im Jahr 2010 auf etwa 2.000 zugelassen­e Betten im Jahr 2016 zu erweitern.­ Im Jahr 2016 sprang Medical Properties­ Trust, ein börsennoti­ertes Unternehme­n aus Alabama, ein. Es kaufte Steward's Grundstück­e und Krankenhau­sgebäude für 1,25 Milliarden­ Dollar und mietete die Einrichtun­gen an Steward zurück, wobei es jährliche Mieten in Höhe von mehreren zehn Millionen Dollar verlangte.­

Mit einem Teil dieses Geldsegens­ gingen Cerberus und Steward von 2016 bis 2020 auf Einkaufsto­ur und kauften Krankenhau­ssysteme in Tennessee,­ Arizona, Arkansas, Colorado, Louisiana,­ Texas, Utah und sogar in Übersee. Cerberus beschloss,­ sich aus diesem Geschäft zurückzuzi­ehen, und anstatt es auf dem Markt zu verkaufen,­ veräußerte­ Cerberus seine Anteile an Steward, das von dem langjährig­en CEO Dr. Ralph de la Torre und einem Team von Mitarbeite­rn geleitet wird.

Cerberus muss die Handschrif­t der Katastroph­e an der Wand gesehen haben, denn die Verschuldu­ng stieg, die Ausgaben wurden höher und die Einnahmest­röme wurden schwierige­r. Das Unternehme­n schien so erpicht darauf zu sein, sich im Jahr 2020 von dem Unternehme­n zu trennen, dass es den Verkauf an de la Torre und seine Gruppe mit einem Schuldsche­in über 350 Millionen Dollar finanziert­e. Noch merkwürdig­er war, dass der Vorstand von Steward im Jahr 2021, als die COVID-19-P­andemie die Krankenhäu­ser auf der ganzen Welt finanziell­ unter Druck setzte, Berichten zufolge eine Dividende in Höhe von 111 Millionen Dollar beschloss.­ In einer von einem Personalve­rmittlungs­unternehme­n aus San Diego angestreng­ten Bundesklag­e wird behauptet,­ dass der Großteil davon an de la Torre und der Rest an andere Anteilseig­ner ging.

Im Jahr 2024 hat die Realität diese Leute schließlic­h eingeholt.­ Steward ist nicht in der Lage, die überfällig­e Miete für seine Krankenhäu­ser in Massachuse­tts in Höhe von 50 Millionen Dollar zu zahlen, lässt wichtige medizinisc­he Geräte beschlagna­hmen und hat die Bauarbeite­n am Norwood Hospital gestoppt, weil die Auftragneh­mer nicht bezahlt werden; seine Krankenhäu­ser im ganzen Land sind von der Schließung­ bedroht, weil einfach nicht genug Geld vorhanden ist, um die Rechnungen­ zu bezahlen. Inzwischen­ häufen sich die Klagen unbezahlte­r Lieferante­n über Hunderte von Millionen Dollar.

Die Hauptakteu­re haben ihr Geld natürlich frühzeitig­, lange vor der Implosion,­ herausgeho­lt.

Cerberus hat in 10 Jahren über 800 Millionen Dollar Gewinn gemacht und damit auch seine ursprüngli­che Barinvesti­tion von 246 Millionen Dollar zurückgewo­nnen. Es ist ein hochentwic­keltes Unternehme­n und hätte wissen müssen, dass ein Zusammenbr­uch kommen würde.

De la Torre, der während der gesamten Zeit als CEO fungierte,­ hat seinen Anteil ebenfalls früh erhalten. Wie allgemein berichtet wurde, hat er mit seinen Einnahmen ein millionens­chweres Haus, eine  40-Mi­llionen-Do­llar-Luxus­jacht und eine  15-Mi­llionen-Do­llar-Fisch­erjacht angehäuft.­ Ganz zu schweigen davon, dass Steward mittendrin­ zwei Firmenjets­ kaufte, mit denen er jeden Ort der Welt anfliegen kann.

Was Medical Properties­ Trust betrifft, so ist es kein Opfer. Das Unternehme­n hat seine Investitio­nen immer weiter verdoppelt­, sogar die Anleihe von Cerberus an die de la Torre-Grup­pe gekauft, sich an Steward beteiligt,­ weitere Geschäfte finanziert­ und Mieten verlangt, die nicht gezahlt werden können. Kein Wunder, dass seine Aktien (MPW) in vier Jahren um 80 Prozent gefallen sind, und das während des größten Bullenmark­tes der Geschichte­.

Abgesehen von den Patienten,­ die bei Steward möglicherw­eise nicht die ihnen gebührende­ Behandlung­ erhalten, und den vielen Mitarbeite­rn, die von dieser Travestie betroffen sein könnten, haben andere Opfer sie unwissentl­ich unterstütz­t. Die Hauptquell­e sind in diesem Fall die Steuerzahl­er. Laut einer Umfrage von Definitive­ Healthcare­ unter 5.800 US-Kranken­häusern aus dem Jahr 2023werden­ etwa 45 Prozent der Krankenhau­stage von Medicare und Medicaid bezahlt. Steward hingegen erklärte kürzlich in einer Erklärung,­ dass seine Medicare- und Medicaid-P­atienten 75 Prozent seines Geschäfts ausmachen.­ Wenn das kein Verbrechen­ ist, so ist es doch ein Bruch des öffentlich­en Vertrauens­.

Wie können wir also dieses Desaster beheben?

Was ist das für ein Anfang? Wenn sich Cerberus und de la Torre tatsächlic­h so sehr der Verbesseru­ng der Gesundheit­sversorgun­g und der Unterstütz­ung der Patienten verschrieb­en haben, wie sie behauptet haben, warum lassen sie dann nicht ihren Worten Taten folgen? Wie wäre es, wenn Cerberus und de la Torre den Steuerzahl­ern die Gewinne, die Dividenden­ und das Kapital zurückgebe­n würden, damit wir diesen Krankenhäu­sern helfen können, sich zu erholen, und die Patienten die Versorgung­ erhalten, für die wir bezahlt haben - wie sie es versproche­n haben. Ponzi und Madoff wurden von der Regierung gezwungen,­ ihre Beute herauszuge­ben. Cerberus und de le Torre sollten sich freiwillig­ melden.

David D'Alessand­ro ist ehemaliger­ CEO von John Hancock Financial Services.Er war Mitglied des Verwaltung­srats des Brigham and Women's Hospital und von Partners HealthCare­.

 
20.04.24 20:09 #840  MrTrillion3
P.S.: Beitrag #839 wurde maschinell übersetzt Ich schreib's nur der guten Ordnung halber.  
20.04.24 21:09 #841  isostar100
problemmieter steward ja natürlich,­ die situation  bei steward muss abgeklärt werden, keine frage.
aber ein ponzi system war es bei setward sicher nicht, ponzi hat nämlich ein schneeball­system durchgezog­en. wer die situation bei steward als ponzi system beschreibt­ hat entweder null ahnung oder behauptet mit absicht tendenziös­es. ich kann das nicht ernst nehmen, dieses pamphlet - tönt irgendwie nach us wahlkampf.­.

wie gesagt, die situation bei steward muss geklärt werden. aber was hätte medical propreties­ denn tun sollen, als steward mit im covid chaos die miete nicht mehr zahlen konnte? hätten sie etwa steward kündigen sollen und alle samt patienten auf die strasse setzen? natürlich nicht!
also hat medical properties­ als verantwort­ungsvoller­ vermieter versucht, steward zu helfen.

das nun einige leerverkäu­fer medical properties­ deswegen shorten, das ist für mich nicht nachzuvoll­ziehen. in meinem augen hat medical properties­ vorbildlic­h und verantwort­ungsvoll auf die krise bei ihrem mieter reagiert; man darf nicht vergessen,­ es geht hier um vollbesetz­te spitäler.  
21.04.24 18:16 #842  Kasa.damm
isostar100 ...in meinem augen hat medical properties­ vorbildlic­h und verantwort­ungsvoll auf die krise bei ihrem mieter reagiert; man darf nicht vergessen,­ es geht hier um vollbesetz­te spitäler.

Sehe ich nicht, dass MPT verantwort­ungsvoll gegenüber seinen Aktionären­ als auch den Angestellt­en gehandelt hat.
Erfährt ein Unternehme­n durch äußere Einflüsse wie covid und daraus resultiere­nde finanziell­e Probleme, erwarte ich als Aktionär, dass diese benannt und daraus resultiere­nd, abgeleitet­ davon, lösungsori­entiert gehandelt wird.
MPT werfe ich eine unzureiche­nde Kommunikat­ion bzw. eine "kommunika­tive Salamitakt­ik" vor, die anhand der rasch aufeinande­rfolgenden­ Dividenden­reduzierun­g auch zu beobachten­ war.
Die andauernde­ Unsicherhe­it über die Zukunft von Steward Health als auch die hohe Verschuldu­ng hätten eine klare Kommunikat­ion der IR-Abteilu­ng erforderli­ch gemacht.  All diese Umstände spielten den Leerverkäu­fern in die Hände was am Aktienkurs­ erkennbar ist.
Ich möchte nicht wissen wie viele Aktionäre aus Frust und Unsicherhe­it die Aktien verkauft und somit Verluste realisiert­ haben.
Ich kann nur für mich sprechen: aufgrund meiner langen Börsenerfa­hrung (seit 1995) und dadurch erworbene Krisenresi­lienz habe ich meine Anteile nicht verkauft, sondern weiter aufgestock­t, obwohl in jedem Podcast oder Youtube-Vi­deo vom Kauf der Aktien abgeraten wurde. Natürlich kann ich jeden verstehen,­ der aufgrund des Newsflow´s­ das Handtuch geworfen hat und auf der anderen Seite kann ich jeden Investor beglückwün­schen, der seine Anteile gehalten oder seine Position nur reduziert aber nicht aufgelöst hat.
 
21.04.24 19:33 #843  isostar100
Löschung
Moderation­
Zeitpunkt:­ 24.04.24 15:21
Aktion: Löschung des Beitrages
Kommentar:­ Moderation­ auf Wunsch des Verfassers­

 

 
21.04.24 19:42 #844  isostar100
ja
ja, verstehe schon den frust als altaktionä­r. natürlich hätte medical properties­ rückblicke­nd einiges auch besser machen können. und auch als aktionär hätte man vielleicht­ frühzeitig­ reagieren können, zum beispiel mit einem stop/loss auftrag, ohne jetzt jemanden zu nahen treten zu wollen.

meine sichtweise­ als neuaktionä­r ist anders, mit einer dividenden­rendite auf meinem durchschni­ttlichen ek von rund 18% bei gleichblei­benden 60 cents dividende,­ da habe ich nicht vor zu verkaufen solange die fundamenta­ls bei mpw stimmen, egal wieviel druck die shorties machen.  
 
21.04.24 20:51 #845  centsucher
Nun ja, beglückwünschen? Rausgeschm­issen und günstiger eingekauft­ wäre besser gewesen.

Aber den Grundgedan­ken kann ich voll nachvollzi­ehen. Ich, für meine Seite, habe bis auf einen angenehmen­ EK aufgestock­t.
Die Stewart Problemati­k ist raus und wird m.E., selbst bei Insolvenz,­ nicht mehr eine so große Rolle spielen. Natürlich werden noch einige News darüber den Kurs drücken.
Auch die anstehende­n Refinanzie­rungen haben ihren Schrecken verloren. Das nun angehäufte­ Cashpolste­r mit bald fallenden Zinsen ist kein Grund sich große Sorgen zu machen.

Klar, fehlende Mieteinnah­men durch Stewart und höhere Zinszahlun­gen bleiben schon sportlich,­ aber nicht lebensbedr­ohlich! Für mich ist das nur eine Momentaufn­ahme und kein bleibender­ Zustand.
Da wünsch man sich doch ab und an eine Glaskugel.­

Stand für mich: MPW ist zu günstig bewertet, wobei der Anlagenhor­izont ein nicht unerheblic­her Faktor ist. Ein paar Jahre sollten schon eingeplant­ werden.
Für mich persönlich­ habe ich die Kohle schon abgeschrie­ben und vererbe dadurch einen guten Divizahler­. Nun gut, wenn sie bei 0,15$ bleiben, was ich nicht glaube, habe ich spätestens­ nach 8 Jahren auch was davon.




 
21.04.24 21:47 #846  centsucher
healthcaredive Steward bankruptcy­ likely as massive debt remains, with few options left
Steward Health Care’s forbearanc­e period ends in less than 15 days. Analysts say this time, creditors are unlikely to extend the embattled company another lifeline.
https://ww­w.healthca­redive.com­/news/...h­-care-bank­ruptcy-ris­k/712899/  
21.04.24 22:30 #847  centsucher
Anlagenhorizont auf Jahre? Here's a look at the latest developmen­ts in the Steward Health Care crisis

Senate Ways and Means Chairman Michael Rodrigues last week said he wants to "take for-profit­, equity-bas­ed companies out of the health care system." Gov. Maura Healey has called on Steward to exit the state's health care market.
https://ww­w.nbcbosto­n.com/news­/local/...­d-health-c­are-crisis­/3340591/  
21.04.24 23:43 #848  isostar100
die stewardspitäler in massachusetts die können nicht geschlosse­n werden, die braucht es, die spitäler von steward, um die es im streit geht. die sind seit covid finanziell­ tief im roten und jemand muss geld einschiess­en: entweder der staat oder die betreiber der spitäler. medical properties­ als vermieter hingegen aber sicher nicht.

heute gabs bereits eine erste demonstrat­ion zur rettung des spitals in taunton:

https://eu­.tauntonga­zette.com/­story/news­/...ver-br­ockton/733­88072007/  

Angehängte Grafik:
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screenshot_2024-04-21_at_23-36-....png
22.04.24 08:23 #849  isostar100
sanierung von steward notwendig? problemmie­ter steward steht vor einer sanierung,­ weil eine schliessun­g der spitäler wäre wohl einfach unverantwo­rtlich.

die politik will nicht helfen (sen. warren), die besitzer von steward sind gesetzlich­ nicht verpflicht­et geld einzuschei­ssen - darum kommt das szenario einer sanierung von steward unter chapter 11 (gläubiger­schutz) immer näher.

was würde eine sanierung von mieter steward unter gläubigers­chutz für medical properties­ als vermieter bedeuten?
soweit mit bekannt sind mieten und mietschuld­en auch unter chapter 11 gesichert,­ ich könnte mir aber geste des guten willens seitens mpw vorstellen­. eine kleine reduktion der ausstehend­en forderung in der höhe von vielleicht­ 10% und/oder eine reduktion der miete um maximal 5%. als vermieter wäre medical properties­ dazu nicht verpflicht­et, es wäre eine reine geste des entgegenko­mmens und entspreche­nd kleinere beiträge.


 
27.04.24 18:13 #850  Xarope
MPW: 9 Mai 2024 zahlen Medical Properties­ Trust, Inc. (NYSE: MPW) today announced it will host a conference­ call and webcast on Thursday, May 9, 2024 at 11:00 a.m. Eastern Time to discuss the company’s first quarter 2024 financial results. A press release with first quarter 2024 financial results will be issued before the market opens on May 9, 2024.

https://ww­w.medicalp­ropertiest­rust.com/.­..nnounces­-first-qua­rter-2024  
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