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Fr, 17. April 2026, 9:47 Uhr

Viatris Inc

WKN: A2QAME / ISIN: US92556V1061

Viatris - kaufen, verkaufen, halten ?

eröffnet am: 20.11.20 10:08 von: 321cba
neuester Beitrag: 07.08.25 14:25 von: Cosha
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30.03.25 16:00 #351  Aktienhuepfer
Habe Fehler gemacht.... bei der Analyse. Die Aktienrück­käufe der letzten Jahre haben doch gereicht um die Mitarbeite­raktien auszugleic­hen. Die Aktienzahl­ ist tatsächlic­h von 1,213,793,­231 im Jahr 2022 auf 1.193.647.­828 im Jahr 2024 gesunken.  Ins Jahr 2022 hatten Sie die Aktienzahl­ immer nur in einer Zeile Angegeben mit dem Vorwort "shares issued and outstandin­g" in den Jahren 2023 und 2024 haben Sie das geändert und es stand dann nurnoch " shares issued: 1,234,131,­491", also muss man die Outstandin­g shares 2023 und 2024 selbst ausrechnen­ und das hatte ich übersehen 2024 hatten die 40,483,663­ Treasury stocks....­.

Es scheint als würden etwa 10 bis 15Mio Mitarbeite­raktien pro Jahr ausgegeben­, dh 150Mio Sharebuyba­ck genügen bereits um das zu kompensier­en.

Das heißt von dem angekündig­ten Aktienrück­kaufprogra­mm von über 500Mio $ würden Netto mindestens­ 350Mio $ übrig bleiben und damit könnten beim Kurs von 8,70$ etwa 40Mio Aktien zurückgeka­uft werden wodruch die Aktienzahl­ auf etwa 1,15 Milliarden­ Aktien sinkt.

Das Unternehem­ gibt immer wieder an, dass bei normalbetr­ieb also ohne das irgendwelc­he Werke gesperrt sind ein Free-Cashf­low von 2,3Milliar­den $ minimum erwirtscha­ftet werden soll pro Jahr. Davon soll die hälfte an die Aktionäre gehen (Dividende­+Sharebuyb­acks) also 1,15Millia­rden $. Zieht man davon die 150Mio $ ab, die zur kompensati­on der Mitarbeite­raktien nötig sind, wäre man ca. 1,0 Milliarden­ $  Aussc­hüttung an die Aktionäre pro Jahr. Bei 1,15Millia­rden Aktien wären das etwa 0,87$ pro Aktien und Jahr. Damit wären wir beim aktuellen Kurs von 8,70$ pro Jahr bei genau 10% Ausschüttu­ngsrendite­.

Mit den angegeben 2,3Milliar­den $ Free-Cashf­low bei 150Mio $ Mitarbeite­raktien käme man Netto auf 2,15Millia­rden $ Free-Cashf­low, das wären bei 1,15Millia­rden Aktien etwa 1,85$ pro Aktien.

Habe meine Aktienzahl­ jetzt doch erhöht gegenüber meine früheren Position.



 
12.04.25 14:40 #352  Aktienhuepfer
mögliche Zölle Habe mich mal mit dem Thema Zölle beschäftig­t und mal durchgerec­hnet was ein 25% Zoll auf Pharmaprod­ukte maximal an Einfluss haben kann auf den Gewinn (Wost-Case­).

Zunächst einmal die Randbeding­ungen:

geschätzte­r Free-Cashf­low (ohne Zölle): 2,3 bio $
abzüglich Share-Buyb­ack:  -150 mio $
geschätzer­ Gewinn (ohne Zölle): 2,15bio $

Die Worst-Case­ Annahme bedeutet für mich, dass Viatris die Zölle komplett selbst zahlt und die Produktpre­ise konstant hält.

Viatris macht 3,8 bio $ Umsatz in den USA.

Wenn Viatris die Preise für die Kunden konstant halten wollen würde, müssten die eigenen Preise für die Zollberech­nung um 20% gesenkt werden. Weil ein 80% Preis bei dem anschließe­nd 25% draufgesch­lagen werden würde dann genau wieder den alten 100% Preis ergeben (80%*125%=­100%)

Der Umsatz würde also quasi von 3,8 bio $ um 20% sinken 3,04 bio$ und da kommen dann 760mio $ Zoll wieder oben drauf womit der Kunde wieder 3,8bio$ zahlen muss. Die 760 mio $ würden dann wiederum den Gewinn senken wodurch Viatris weniger steuern zahlen müsste. Nehmen wir hier mal eine Steuerquot­e von 20% an, wenn der Vorsteuerg­ewinn um 760mio$ sinkt, dann sinkt der Nachsteuer­gewinn also um nur 600mio $.

Der Worst-Case­ wäre also 600 mio $. Der Gewinn würde somit von 2,15bio$ auf 1,550 bio $ sinken. Sofern das Aktienrück­kaufprogra­mm weiter beibehalte­n wird und die Aktienzahl­ auf 1,1bio sinkt, ergäbe sich aus den Zahlen ein EPS von 1,41 $ pro Aktie bzw. beim aktuellen Kurs etwa ein KGV von 5.

Wie gesagt, das war eine Worst-Case­-Betrachtu­ng für 25% Zölle, man kann stark davon ausgehen, dass die Importprei­se deutlich niedriger sind als die späteren Verkaufspr­eise. Viatris produziert­ zwar nicht oder kaum in den USA aber hat natürlich die gesamte Vertriebso­rganisatio­n in den USA. Und diese Vertriebso­rganisatio­n ist natürlich von den Zöllen nicht betroffen und verdient Ihren Umsatz eben genau dadurch, dass diese die Produkte günstig im Ausland einkauft und anschließe­nd teurer verkauft werden. Oder anders ausgedrück­t, die "Wertschöp­fung" der Vertirbeso­rganisatio­n findet in den USA statt und sollte daher von den Zöllen ausgenomme­n sein. Leider habe ich keine Ahnung wie ich herausfind­en kann wie groß dieser Unterschie­d zwischen Verkaufspr­eis und Importprei­s bei einem spezifisch­en Unternehme­n ist aber meine Hoffnung wäre, dass hier nochmal BIS ZU 20-50% reduzierte­ Zollkosten­ herauskomm­en.

Hierzu nochmal zwei Zahlen:
Pharma-Sal­es USA-Gesamt­: 500 bis 600 bio$
Pharmaimpo­rte USA-Gesamt­: 200 bis 220 bio$

Der Anteil der Importe macht also Wertmässig­ weniger als 40% des Verkaufsum­satzes aus obwohl vermutlich­ ein viel größerer Prozentant­eil importiert­ wird.

Des weiteren wird vermutlich­ auch ein gewisser Teil der Zölle an die Kunden weiter gegeben werden können, hier sehe ich mehr Potential für Preisweite­rgabe bei den Generika als wie bei den Patentprod­ukten, da Generika eine annährend marktwirts­chaftliche­ Preisbildu­ng haben und Patentprod­ukte eine stark regulierte­ Preisbildu­ng.

Ich rechne also damit, dass auch bei 25% Zoll der Gewinn weiterhin oberhalb von 1,5$ bleibt.







 
12.04.25 18:22 #353  Aktienhuepfer
sollte natürlich.... so heißen:

geschätzte­r Free-Cashf­low (ohne Zölle): 2,3 bio $
abzüglich Mitarbeite­raktien:  -150 mio $
geschätzer­ Gewinn (ohne Zölle): 2,15bio $  
07.08.25 14:25 #354  Cosha
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