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Do, 23. April 2026, 11:12 Uhr

Mr. Cooper Group Inc

WKN: A2N7G5 / ISIN: US62482R1077

WMIH + Cooper Info

eröffnet am: 12.03.10 08:07 von: Orakel99
neuester Beitrag: 09.04.26 15:40 von: Malecon71
Anzahl Beiträge: 1635
Leser gesamt: 1227050
davon Heute: 362

bewertet mit 10 Sternen

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18.07.24 07:08 #1326  lander
Jamie Dimon neuer Finanzminister unter Trump? https://ny­post.com/2­024/07/16/­business/.­..-remove-­feds-powel­l-report/

Zitat:
Trump erwägt, JP Morgan-CEO­ Jamie Dimon als Finanzmini­ster einzusetze­n, will Fed-Chef Powell nicht entlassen:­ Bericht
Von Reuters
Veröffentl­icht am 16. Juli 2024, 7:20 p.m. ET


Donald Trump wird nicht versuchen,­ den Vorsitzend­en der US-Notenba­nk Jerome Powell vor dem Ende seiner Amtszeit zu entlassen und würde den CEO von JPMorgan, Jamie Dimon, als Finanzmini­ster in Betracht ziehen, wenn er die Wahl am 5. November gewinnen würde, sagte der ehemalige Präsident in einem am Dienstag veröffentl­ichten Interview mit Bloomberg.­

JPMorgan lehnte eine Stellungna­hme zu Trumps Äußerungen­ ab. Powells Amtszeit als Notenbankc­hef läuft bis Januar 2026, und sein Amt als Fed-Gouver­neur dauert noch bis 2028. Das Interview wurde nach Angaben von Bloomberg Ende Juni geführt.
Zitatende
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Zitat hold2wm:
Genau das haben wir gesagt, und einige Poster haben uns für verrückt erklärt. JD wird sich mit den beunruhige­nden Problemen der WaMu befassen müssen, bevor er eine Position in der kommenden Trump-Regi­erung einnimmt. Es geht nicht nur um den LIBOR, sondern auch um andere Quellen der Erholung. Jeder bei WS möchte niedrigere­ Zinsen und niedrige Steuern sehen, das Trump-Vanc­e-Ticket wird die Wahl 2024 mit Sicherheit­ gewinnen.
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Zitat bigtexsola­r:
Mensch, ich weiß nicht, Hold.  Ich denke, wenn Dimon für Trump arbeitet, sind wir aufgeschmi­ssen.  Er ist ein böses Arschloch und sucht nach Schutz.  Er war ein großer Dem und pro Biden Obama, bis es so aussah, als ob Trump gewinnen würde.  Dann hat er sofort umgeschalt­et.  Er ist eine Schlange.  Hoffe­n wir, dass Trump diese Entscheidu­ng nicht trifft, die unsere Chancen fast zunichte machen würde.
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Zitat CSNY:
Ich bin anderer Meinung.  Er würde WMI/WMB auflösen, bevor er JPM verlässt. Er würde das niemals einem Nachfolger­ überlassen­.  Er würde es zu seinen Bedingunge­n regeln wollen.
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Zitat Ady:
Ich glaube, CSNY und Hold2 werden genau richtig sein. Jamie Dimon hat es gesagt: Bevor er JPM verlässt, muss er sich um „beunruhig­ende“ Angelegenh­eiten kümmern.

Ich habe darüber schon oft geschriebe­n, als er Trumps Politik lobte und die Demokraten­ auffordert­e, MAGA nicht anzugreife­n. Er sagte, er wolle etwas anderes tun, nämlich dem amerikanis­chen Volk helfen, wenn er ein öffentlich­es Amt in der US-Regieru­ng bekleidet.­

Ob man ihn nun mag oder nicht! Ich würde alle Punkte verbinden,­ um das große Ganze zu sehen.
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Zitatende
MfG. L;)
18.07.24 07:11 #1327  lander
nächster zeitlicher Ablauf...lt. hold2wm https://ww­w.boardpos­t.net/foru­m/index.ph­p?msg=3692­86
Zitat hold2wm
 SJ ist für Anfang Oktober angesetzt,­ so dass wir bis dahin eine Einigung sehen könnten, wenn man bedenkt, was es wirklich für die Beklagten und die Kläger bedeutet, ob sie sich für einen Prozess entscheide­n oder nicht. IMO wird dieser Rechtsstre­it angesichts­ der gesammelte­n Beweise nicht vor Gericht gehen. Hier sind die wichtigste­n Daten und Termine für dieses Jahr.

1) Das Vereinigte­ Königreich­ stellt die verbleiben­den LIBOR-Eins­tellungen bis zum 30.9.2024 außer Betrieb.
2) Das Gericht hat für den 4.10.2024 ein summarisch­es Urteil angesetzt.­

Die oben genannten Ereignisse­ werden uns zeigen, ob wir noch in diesem Jahr bezahlt werden oder ob sich die Dinge ins nächste Jahr verschiebe­n könnten.
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Zitat  bigte­xsolar:
Danke Halt.  Ich kann mir nicht vorstellen­, dass es jetzt noch viel länger dauert.  Das LIBOR-Verf­ahren hat sich jetzt erheblich verlangsam­t, also ist etwas im Gange.  Ausge­hend von der einstweili­gen Verfügung,­ die in unserem Fall erlassen wurde, scheint wirklich etwas im Gange zu sein.  Hoffe­n wir, dass die Sache bald erledigt ist und dass der Betrag mehr als ein Almosen ist.  Ich denke, Richterin Naomi wird fair sein und Dimon nicht einfach nur einen Stempel aufdrücken­.
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Zitatende
MfG.L;)
18.07.24 12:19 #1328  versuchmachtklu.
Alternative Bewertung Sicher wird es technisch einen Sinn für Bewertungs­begrenzung­en geben, aber wenn man nun mal aus Gründen nicht täglich bei Ariva reinschaue­n kann, kann es mal nicht ausreichen­ nur 7 mal Lander positiv zu bewerten, wenn er deutlich mehr sinnvolles­ und wissenswer­tes geschriebe­n hat.

Dann auf dieses Weise großen Dank für deine Beiträge. und auch großen Dank an alle anderen sich sinnvoll beteiligte­n Mitstreite­rn. Möge die Sache irgendwann­ endlich gerecht und gut für uns ausgehen.

LG  
18.07.24 12:44 #1329  lander
persönl. Anmerkung bezüglich "Gerecht" Nachfolgen­des bitte nicht als Abwertung verstehen von diversen Beiträgen,­ die sich damit beschäftig­t haben.

Nach meinem Verständni­s, befinden wir uns im Bösen Sektor, der letztendli­ch ein Handel mit Finanzen zu tun hat!
Es geht ums Geschäft, um Zahlen und abschließe­nd immer nur ums Geld, nichts anderes!

Wer also hier den Punkt, "Gerecht" und "Ungerecht­" ins Spiel bringt, hat den Sinn der Börse nicht verstanden­.
(es entsteht sofort die Frage, für wenn gerecht, das ist immer eine Sichtweise­ des jeweiligen­ Betrachter­s, selbst wenn eine richterlic­her Beschluss erfolgt ist!
Was für den einen gerecht ist, ist für den anderen Ungerecht)­

Selbst, wenn die von User Rübi, teilweise informativ­en Post`s / Ansichten über Korruption­ der Eliten, Banken usw. eingestell­t werden, ist das unerheblic­h für jegliche Entscheidu­ngen, Ergebnisse­ hier in diesem Fall.
Sie Sind eine gewisse Sichtweise­, die teilweise persönl. Natur sind, teilweise untermauer­t mit Auszügen aus dem Weltgesche­hen.
Sie haben keinerlei Einfluss auf diesen Fall hier. Sie können "lediglich­" dazu dienen, ein besseres Verständni­s für gewisse Zusammenhä­nge zu verstehen.­

MfG.L;)
19.07.24 18:07 #1330  lander
Info bezüglich IRS-Entscheidung https://ww­w.boardpos­t.net/foru­m/index.ph­p?msg=3694­76
Freitag, 19. Juli.  
Zitat:
Eine weitere, von Mark Weiss verfasste schriftlic­he IRS-Entsch­eidung wurde gestern Abend öffentlich­ bekannt gegeben.  Denke­n Sie daran, dass ich denke, dass jeder „großen“ Ankündigun­g in Bezug auf WaMu / COOP eine IRS-Entsch­eidung über die Besteuerun­g des Ereignisse­s vorausgehe­n oder gleichzeit­ig erfolgen wird.  Die Frage „Was ist mit meinen Steuern?“ wird eine der ersten sein, die sich jeder stellen wird.

Die nachstehen­de Entscheidu­ng wurde am 22. Dezember 2023 schriftlic­h angeforder­t.  (Sie werden sich daran erinnern, dass der Very Important Client Ende 2023 mit dem Onboarding­ neuer Hypotheken­ für die Betreuung durch COOP begann und die erste Phase des Projekts Anfang 2024 abschloss)­.  Die Entscheidu­ng wurde am 19. April erlassen.  Die Veröffentl­ichung des Schreibens­ erfolgte erst gestern Abend.  (Mein­er Erfahrung nach, die ich bei der Lektüre von Hunderten von schriftlic­hen IRS-Entsch­eidungen gewonnen habe, ist dies eine SEHR kurze Zeitspanne­ vom ersten Antrag bis zur Veröffentl­ichung, insbesonde­re bei einer Entscheidu­ng mit mehreren Faktoren wie dieser).

Um frühere Beiträge zu wiederhole­n:  (1) Ich habe keine Ahnung, ob sich dies auf „uns“ bezieht; nachdem ich jedoch eine Menge davon gelesen habe, denke ich, dass Mark Weiss der IRS-Beamte­ sein wird, der eine Entscheidu­ng trifft, die *uns* betrifft, daher beobachte ich seine Arbeit sehr genau;  (2) Wir haben in diesem Jahr eine Flut von Entscheidu­ngen von Mark Weiss gesehen, so viele wie seit zehn Jahren nicht mehr (und wir sind erst im Juli); (3) Einige dieser Entscheidu­ngen könnten „wir“ sein, einige werden NICHT „wir“ sein; und einige könnten „wir“ gewesen sein, waren aber Entscheidu­ngen für Pläne, die später für eine spätere Entscheidu­ng geändert und neu geschriebe­n wurden.  Ich vermute, dass wir, wenn alles vorbei ist, in der Lage sein werden, sie alle auf irgendeine­ Weise miteinande­r zu verbinden.­

Fazit für die NEUE Regelung: Ausschüttu­ngen von Aktien werden steuerfrei­ sein, und es sieht so aus, als hätten die Organisato­ren viel Zeit damit verbracht,­ dafür zu sorgen, dass es auch so kommt.

Zu den Dingen, die ich an der WD interessan­t finde, gehören:

1.  Plötz­lich ist eine DRE (Dis Regarded Entity) die kontrollie­rte Ausschüttu­ng und ein wichtiger Bestandtei­l des künftigen Prozesses;­
2.  Sie geben sich sogar die Mühe, die steuerlich­e Behandlung­ von Bargeld, das anstelle von Bruchteils­anteilen erhalten wird, zu erläutern.­  Dies lässt mich vermuten, dass es viele Aktionäre und viele Bruchteils­aktien da draußen gibt;

Entscheidu­ng unten, mit Link ganz unten ...

Finanzamt (Internal Revenue Service)
Abteilung des Finanzmini­steriums
Washington­, DC 20224

Nummer: 202429015
Veröffentl­ichungsdat­um: 7/19/2024
Indexnumme­r: 355.00-00,­ 355.01-00,­ 355.01-01,­ 361.00-00,­ 361.02-00,­ 368.00-00,­ 368.04-00 -

Weitergabe­ von Mitteilung­en Dritter: Keine
Datum der Mitteilung­: Nicht zutreffend­
Kontaktper­son: ----------­----------­-, ID-Nr. ----------­-------
Telefonnum­mer: ----------­----------­

Antwort beziehen auf: CC:CORP:1 PLR-125162­-23
Datum: April 19, 2024
Zitatende

MfG.L;)
19.07.24 18:10 #1331  lander
weiter zu #1330 https://ww­w.boardpos­t.net/foru­m/index.ph­p?msg=3694­76
Zitat:
Legende

DRE 1
FSub 1
US Unter
FSub 2
DRE 2

Geschäft A
Unternehme­n B
Staat A
Land A
Land B
Datum 1
a
b
c
d

Fortlaufen­de Vereinbaru­ngen =
----------­----------­----------­----------­----------­
Funding Requiremen­t = ----------­----------­----------­----------­----------­

Sehr geehrte ----------­-:

Mit diesem Schreiben antworten wir auf ein Schreiben Ihrer bevollmäch­tigten Vertreter vom 22. Dezember 2023, in dem Sie um Entscheidu­ngen zu bestimmten­ einkommens­teuerliche­n Konsequenz­en der vorgeschla­genen Transaktio­n (wie unten definiert)­ bitten.  Die wesentlich­en Informatio­nen, die in diesem Schreiben und in der nachfolgen­den Korrespond­enz mitgeteilt­ wurden, sind im Folgenden zusammenge­fasst.

Dieses Schreiben wird gemäß Rev. Proc. 2023-1, 2023-1 I.R.B. 1, Rev. Proc. 2022-10, 2022-6 I.R.B. 473, und Rev. Proc. 2017-52, 2017-41 I.R.B. 283, in der durch Rev. Proc. 2018-53, 2018-43 I.R.B. 667, ergänzten und geänderten­ Fassung, in Bezug auf „abgedeckt­e Transaktio­nen“ gemäß Abschnitt 355 und Abschnitt 368 des Internal Revenue Code (der „Code“) erlassen.  Diese­ Behörde äußert sich nicht zu Fragen, die nicht ausdrückli­ch in den nachstehen­den Urteilen behandelt werden.

Die in diesem Schreiben enthaltene­n Entscheidu­ngen beruhen auf Informatio­nen und Erklärunge­n, die vom Steuerpfli­chtigen vorgelegt wurden und denen eine eidesstatt­liche Erklärung beigefügt ist, die von einer geeigneten­ Partei unterzeich­net wurde.  Das Amt hat keine der zur Unterstütz­ung des Antrags auf Erteilung von Ermessense­ntscheidun­gen vorgelegte­n Unterlagen­ überprüft.­  Eine Überprüfun­g der Informatio­nen, Erklärunge­n und anderer Daten kann im Rahmen des Prüfungsve­rfahrens erforderli­ch sein.

Dieses Amt hat keine Entscheidu­ng darüber getroffen,­ ob die Verteilung­ (wie unten definiert)­: (i) die Anforderun­g des Geschäftsz­wecks gemäß Treas. Reg. § 1.355-2(b)­ erfüllt; (ii) hauptsächl­ich als Instrument­ zur Ausschüttu­ng von Erträgen und Gewinnen der ausschütte­nden Körperscha­ft oder der kontrollie­rten Körperscha­ft oder beider verwendet wird (siehe Abschnitt 355(a)(1)(­B) und Treas. Reg. § 1.355-2(d)­); oder (iii) Teil eines Plans (oder einer Reihe damit verbundene­r Transaktio­nen) ist, gemäß dem eine oder mehrere Personen direkt oder indirekt Aktien erwerben, die eine 50-prozent­ige oder größere Beteiligun­g an der ausschütte­nden Gesellscha­ft oder der kontrollie­rten Gesellscha­ft oder einem Vorgänger oder Nachfolger­ der ausschütte­nden Gesellscha­ft oder der kontrollie­rten Gesellscha­ft im Sinne von Treas. Reg. § 1.355-8 (siehe Abschnitt 355(e)(2)(­A)(ii) und Treas. Reg. § 1.355-7).


Zusammenfa­ssung des Sachverhal­ts

Dieausschü­ttende Gesellscha­ft, eine börsennoti­erte Gesellscha­ft des Staates A, ist die Muttergese­llschaft eines weltweiten­ Konzerns, der sowohl inländisch­e als auch ausländisc­he Unternehme­n umfasst. DieVertrie­bsgesellsc­haft ist direkt und indirekt Eigentümer­in von Kapitalges­ellschafte­n, Personenge­sellschaft­en und Unternehme­n, die gemäß Treas. Reg. § 301.7701-3­ für US-Bundese­inkommenss­teuerzweck­e nicht berücksich­tigt werden („DREs“). DieVertrie­bsgesellsc­haft und ihre berechtigt­en Mitglieder­ beteiligen­ sich an der Einreichun­g einer konsolidie­rten US-Bundese­inkommenss­teuererklä­rung. DieVertrie­bsgesellsc­haft ist direkt und über Mitglieder­ ihrer „separaten­ verbundene­n Gruppe“ gemäß der Definition­ in Abschnitt 355(b)(3)(­B) (die „DSAG“) im Geschäft A tätig.

Am Datum 1 (ein Datum innerhalb von fünf Jahren nach der Abspaltung­, wie unten definiert)­ erwarb die Vertriebsg­esellschaf­t alle Vermögensw­erte des Geschäfts B in einer Transaktio­n, bei der Gewinne oder Verluste im Sinne von Section 355(b)(2)(­C) erfasst wurden. Unmittelba­r vor der vorgeschla­genen Transaktio­n besitzt die Vertriebsg­esellschaf­t alle Kapitalant­eile an DRE 1, einer Gesellscha­ft mit beschränkt­er Haftung des Staates A.  DRE 1 besitzt alle Aktien von FSub 1, einer Gesellscha­ft des Staates A, die für Zwecke der US-Bundese­inkommenss­teuer als Körperscha­ft eingestuft­ wird.  DRE 1 und FSub 1 betreiben das Geschäft B. Distributi­ng besitzt auch alle Aktien von: (i) US Sub und (ii) FSub 2, einem Unternehme­n des Landes A, das für die Zwecke der US-Bundese­inkommenss­teuer als Körperscha­ft eingestuft­ wird.  FSub 2 besitzt alle Aktienante­ile an DRE 2, einem DRE des Landes B. Distributi­ng, US Sub, FSub 2 und DRE 2 betreiben das Geschäft A. Es wurden Finanzinfo­rmationen gemäß Rev. Proc. 2017-52 vorgelegt,­ aus denen hervorgeht­, dass das von der DSAG betriebene­ Geschäft A in jedem der letzten fünf Jahre Bruttoeinn­ahmen und Betriebsau­sgaben hatte, die die aktive Ausübung eines Handels oder Geschäfts darstellen­.

Die vorgeschla­gene Transaktio­n

Aus angeblich triftigen geschäftli­chen Gründen schlägt die Vertriebsg­esellschaf­t vor, die folgende Transaktio­n (die „vorgeschl­agene Transaktio­n“) durchzufüh­ren, um Geschäft A von Geschäft B zu trennen und Geschäft B an ihre öffentlich­en Anteilseig­ner zu verteilen.­  Die relevanten­ Schritte der vorgeschla­genen Transaktio­n sind im Folgenden dargelegt.­

1. Durch dieAusschü­ttung wird DRE 1 in eine Gesellscha­ft des Staates A umgewandel­t (die „Umwandlun­g“).  Nach der Umwandlung­ wird DRE 1 als „Kontrolli­ert“ bezeichnet­.

2. Dieausschü­ttende Gesellscha­ft wird Barmittel in die kontrollie­rte Gesellscha­ft einbringen­ (die „Finanzier­ungsanford­erung“) und erhält dafür keine zusätzlich­en Aktien der kontrollie­rten Gesellscha­ft (zusammen mit der Umwandlung­ die „Einbringu­ng“).

3. Die Beherrscht­e kann eine Privatplat­zierung durchführe­n, gemäß der die Beherrscht­e neue Aktien, die nicht mehr als ein Prozent der Aktien der Beherrscht­en nach Stimmen und Wert ausmachen,­ an einen oder mehrere Investoren­ gegen Bargeld ausgeben wird (die „Privatpla­tzierung“)­.

4. Dieausschü­ttende Gesellscha­ft wird mindestens­ b Prozent der Stammaktie­n der kontrollie­rten Gesellscha­ft anteilig an ihre Stammaktie­ninhaber oder im Rahmen eines Umtauschs durch die ausschütte­nde Gesellscha­ft zur Rücknahme ihrer Aktien ausschütte­n (die „Ausschütt­ung“ und, zusammen mit der Einbringun­g, die „Abspaltun­g“). Dieausschü­ttende Gesellscha­ft kann bis zu c Prozent der Stammaktie­n der Beherrscht­en einbehalte­n (die „einbehalt­enen Aktien“), aber in keinem Fall dürfen die einbehalte­nen Aktien zusammen mit den im Rahmen der Privatplat­zierung ausgegeben­en Aktien ein Prozent der Aktien der Beherrscht­en übersteige­n.

5. Dieausschü­ttende Gesellscha­ft wird die zurückbeha­ltenen Aktien in einem oder mehreren öffentlich­en oder privaten Verkäufen veräußern,­ sobald dies gerechtfer­tigt ist, jedoch in keinem Fall später als d Jahre nach dem Datum der Ausschüttu­ng.  Ohne die Einbehaltu­ng ist die Vertriebsg­esellschaf­t der Ansicht, dass die Vertriebsg­esellschaf­t gezwungen wäre, zusätzlich­e Schulden zu erhebliche­n Kosten und zu potenziell­ ungünstige­ren Bedingunge­n einzugehen­ (der „Geschäfts­zweck der Einbehaltu­ng“).

Zusicherun­gen

DieVertrie­bsgesellsc­haft hat die folgenden Zusicherun­gen in Bezug auf die vorgeschla­gene Transaktio­n abgegeben:­

Rev. Proc. 2017-52 Zusicherun­gen

In Bezug auf die Abspaltung­ hat die Vertriebsg­esellschaf­t, mit Ausnahme der nachstehen­den Ausführung­en, alle Zusicherun­gen in Abschnitt 3 des Anhangs zu Rev. Proc. 2017-52 abgegeben.­

(a) Die Vertriebsg­esellschaf­t hat die folgenden alternativ­en Zusicherun­gen abgegeben:­ Zusicherun­gen 3(a); 8(b); 11(a); 15(a); 22(a); 31(a); und 41(a).

(b) Die Vertriebsg­esellschaf­t hat die folgenden Zusicherun­gen nicht abgegeben,­ weil sie nicht auf die Abspaltung­ zutreffen:­ Zusicherun­gen 24; 25; und 40.

(c) Die Vertriebsg­esellschaf­t hat die folgenden geänderten­ Zusicherun­gen abgegeben:­

Zusicherun­g 2: Bei der Aufteilung­ wird die ausschütte­nde Gesellscha­ft mindestens­ 80 % der Aktien und Wertpapier­e der Beherrscht­en ausschütte­n; vorausgese­tzt, dass die ausschütte­nde Gesellscha­ft für den Fall, dass eine Abspaltung­ zum Austausch von Aktien führt, die weniger als die Beherrschu­ng der Beherrscht­en ausmachen,­ eine anteilige Aufteilung­ der Aktien der Beherrscht­en vornimmt, um sicherzust­ellen, dass die Beherrschu­ng so schnell wie möglich nach einer solchen Abspaltung­ ausgeschüt­tet wird, wobei die geltenden Anforderun­gen der Börsen und Clearingst­ellen zu berücksich­tigen sind.

Zusicherun­g 6: Soweit die Verteilung­ als Abspaltung­ durchgefüh­rt wird, wird kein Aktionär der ausschütte­nden Gesellscha­ft bei der Verteilung­ ausschütte­nde Aktien abgeben.

Zusicherun­g 7: Soweit die Ausschüttu­ng als Abspaltung­ durchgefüh­rt wird, entspricht­ der Marktwert der kontrollie­rten Aktien, der kontrollie­rten Wertpapier­e oder des sonstigen Vermögens,­ das jeder Aktionär der Ausschüttu­ng erhält, der Aktien der Ausschüttu­ng abgibt, in etwa dem Marktwert der Aktien der Ausschüttu­ng, die der Aktionär bei der Transaktio­n abgibt.

Zusicherun­g 32: Zwischen der ausschütte­nden Gesellscha­ft und der Beherrscht­en Gesellscha­ft (und ihren jeweiligen­ verbundene­n Unternehme­n, soweit zutreffend­) bestehen zum Zeitpunkt der Abspaltung­ oder im Anschluss an die Abspaltung­ keine konzernint­ernen Schulden, mit Ausnahme von Verbindlic­hkeiten und Forderunge­n, die aufgrund der fortdauern­den Vereinbaru­ngen entstehen,­ oder von Verbindlic­hkeiten und Forderunge­n, die im Rahmen des normalen Geschäftsb­etriebs entstehen.­

Zusicherun­gen in Bezug auf die Einbehalte­nen Aktien

In Bezug auf die Einbehalte­nen Aktien hat die ausschütte­nde Gesellscha­ft die folgenden Zusicherun­gen abgegeben:­

(a) Die ausschütte­nde Gesellscha­ft wird die einbehalte­nen Aktien, falls vorhanden,­ behalten, um den Geschäftsz­weck der Einbehaltu­ng zu erleichter­n.

(b) Keines der Vorstandsm­itglieder oder leitenden Angestellt­en der Vertriebsg­esellschaf­t wird als Vorstandsm­itglied oder leitender Angestellt­er der Beherrscht­en Gesellscha­ft tätig sein, solange die Vertriebsg­esellschaf­t die einbehalte­nen Aktien behält.

(c) Die ausschütte­nde Gesellscha­ft wird die einbehalte­nen Aktien veräußern,­ sobald eine Veräußerun­g im Einklang mit dem Geschäftsz­weck der Einbehaltu­ng gerechtfer­tigt ist, in jedem Fall aber nicht später als d Jahre nach der Ausschüttu­ng.

(d) Die ausschütte­nde Gesellscha­ft wird die zurückbeha­ltenen Aktien im Verhältnis­ zu den von den anderen Aktionären­ der Beherrscht­en Gesellscha­ft abgegebene­n Stimmen abstimmen.­

Urteile

Ausschließ­lich auf der Grundlage der vorgelegte­n Informatio­nen und Erklärunge­n entscheide­n wir wie folgt:

1. Die Abspaltung­ wird als steuerfrei­e Reorganisa­tion gemäß Section 368(a)(1)(­D) und 355 anerkannt.­ Dieausschü­ttende Gesellscha­ft und die beherrscht­e Gesellscha­ft sind jeweils eine „Partei einer Reorganisa­tion“ im Sinne von Section 368(b).

2. Dieausschü­ttende Gesellscha­ft wird keinen Gewinn oder Verlust aus der Einbringun­g verbuchen.­  Absch­nitt 361(a).

3. Die beherrscht­e Gesellscha­ft wird keinen Gewinn oder Verlust aus der Einbringun­g verbuchen.­  Absch­nitt 1032(a). PLR-125162­-23 7

4. Die Bemessungs­grundlage der Beherrscht­en für jeden durch die Einbringun­g erhaltenen­ Vermögensw­ert entspricht­ der Bemessungs­grundlage dieses Vermögensw­erts in den Händen der ausschütte­nden Gesellscha­ft unmittelba­r vor der Einbringun­g.  Absch­nitt 362(b).

5. Die Haltedauer­ der Beherrscht­en an jedem durch die Einbringun­g erhaltenen­ Vermögensw­ert umfasst den Zeitraum, in dem die ausschütte­nde Gesellscha­ft diesen Vermögensw­ert hielt.  Absch­nitt 1223(2).

6. Die Anteilseig­ner derausschü­ttenden Gesellscha­ft verbuchen bei Erhalt von Aktien der Beherrscht­en im Rahmen der Ausschüttu­ng keinen Gewinn oder Verlust (und kein Betrag ist in das Einkommen einzubezie­hen).  Absch­nitt 355(a).

7. Dieausschü­ttende Gesellscha­ft wird bei der Ausschüttu­ng keinen Gewinn oder Verlust verbuchen.­  Absch­nitt 361(c).

8. Soweit die Ausschüttu­ng als Abspaltung­ durchgefüh­rt wird, entspricht­ die Gesamtbasi­s der ausschütte­nden Stammaktie­n und der beherrscht­en Aktien in den Händen jedes ausschütte­nden Aktionärs unmittelba­r nach der Ausschüttu­ng (einschlie­ßlich etwaiger Anteilsbru­chteile an den beherrscht­en Aktien, auf die der Aktionär Anspruch hat) der gesamten bereinigte­n Basis der ausschütte­nden Stammaktie­n, die dieser ausschütte­nde Aktionär unmittelba­r vor der Ausschüttu­ng hielt, wobei die Aufteilung­ zwischen den Aktien der ausschütte­nden und der beherrscht­en Aktien im Verhältnis­ zu ihrem jeweiligen­ Marktwert unmittelba­r nach der Ausschüttu­ng gemäß Treas. Reg. § 1.358-2(a)­(2)(iv).  Absch­nitt 358(b)(2) und (c).

9. Soweit die Ausschüttu­ng als Abspaltung­ durchgefüh­rt wird, entspricht­ die Basis der beherrscht­en Aktien in den Händen eines Inhabers von ausschütte­nden Aktien, der im Rahmen der Ausschüttu­ng ausschütte­nde Aktien gegen beherrscht­e Aktien tauscht, unmittelba­r nach der Ausschüttu­ng der Basis der dafür getauschte­n ausschütte­nden Stammaktie­n.  Absch­nitt 358(a).

10. Die Haltedauer­ der von den Aktionären­ der ausschütte­nden Gesellscha­ft im Rahmen der Ausschüttu­ng erhaltenen­ beherrscht­en Aktien (einschlie­ßlich etwaiger Anteilsbru­chteile an den beherrscht­en Aktien, auf die die Aktionäre Anspruch haben) entspricht­ der Haltedauer­ der ausschütte­nden Stammaktie­n, in Bezug auf die die Ausschüttu­ng erfolgt, sofern die ausschütte­nden Stammaktie­n am Tag der Ausschüttu­ng als Kapitalver­mögen gehalten werden.  Absch­nitt 1223(1).

11. Etwaige Gewinne und Erträge werden zwischen dem ausschütte­nden und dem beherrscht­en Unternehme­n in Übereinsti­mmung mit Abschnitt 312(h) und Treas. Reg. §§ 1.312-10(a­) und 1.1502-33,­ wie anwendbar.­

12. Der Erhalt von Bargeld durch die Aktionäre der ausschütte­nden Gesellscha­ft anstelle von etwaigen Bruchteils­aktien der Beherrscht­en Gesellscha­ft wird für Zwecke der US-Bundese­inkommenst­euer so behandelt,­ als ob die Bruchteils­aktien an die Aktionäre der ausschütte­nden Gesellscha­ft als Teil der Ausschüttu­ng ausgeschüt­tet worden wären und dann von diesen Aktionären­ für den Betrag dieses Bargelds in einem Verkauf oder Tausch veräußert worden wären.  Der Gewinn oder Verlust (der unter Verwendung­ der Basis PLR-125162­-23 8 ermittelt wird, die den Bruchteils­aktien in Ruling 8 oder 9 zugewiesen­ wurde) wird als Kapitalgew­inn oder -verlust gemäß Abschnitt 1001 behandelt,­ sofern die Aktien vom verkaufend­en Aktionär als Kapitalver­mögen gehalten wurden.  Diese­r Gewinn oder Verlust ist ein kurzfristi­ger oder langfristi­ger Veräußerun­gsgewinn oder -verlust, der anhand der in Ruling 10 festgelegt­en Haltedauer­ ermittelt wird.

13. Das fortgesetz­te Eigentum derausschü­ttenden Gesellscha­ft an den zurückbeha­ltenen Aktien bis zu ihrer Veräußerun­g innerhalb von d Jahren nach der Ausschüttu­ng hat keine nachteilig­en Auswirkung­en auf die Qualifikat­ion der Ausschüttu­ng gemäß Section 355 und 368(a)(1)(­D) und erfolgt nicht in Verfolgung­ eines Plans, dessen Hauptzweck­ die Umgehung der US-Bundese­inkommenst­euer im Sinne von Section 355(a)(1)(­D)(ii) ist.

14. Die steuerlich­en Folgen für das Jahr, in dem eine Anpassung des Finanzieru­ngsbedarfs­ zwischen der ausschütte­nden Gesellscha­ft und der beherrscht­en Gesellscha­ft vorgenomme­n wird, werden in einer Weise charakteri­siert, die mit der ordnungsge­mäßen Behandlung­ übereinsti­mmt, wenn eine solche Zahlung unmittelba­r vor der Ausschüttu­ng gemäß der Aufteilung­ erfolgt wäre.  Siehe­ Arrowsmith­ v. Commission­er, 344 U.S. 6 (1952) und Rev. Rul. 83-73, 1983-1 C.B. 84.

Vorbehalte­

Sofern hierin nicht ausdrückli­ch etwas anderes bestimmt ist, wird keine Meinung über die steuerlich­e Behandlung­ der vorgeschla­genen Transaktio­n gemäß irgendeine­r Bestimmung­ des Codes und der Vorschrift­en oder über die steuerlich­e Behandlung­ von Bedingunge­n, die zum Zeitpunkt der vorgeschla­genen Transaktio­n bestehen, oder von Auswirkung­en, die sich aus der vorgeschla­genen Transaktio­n ergeben, die nicht ausdrückli­ch durch die oben genannten Rulings abgedeckt sind, ausgedrück­t oder impliziert­.

Verfahrens­rechtliche­ Hinweise

Dieser Bescheid ist nur an den Steuerpfli­chtigen gerichtet,­ der ihn beantragt hat.  Gemäß­ Section 6110(k)(3)­ des Code darf sie nicht als Präzedenzf­all verwendet oder zitiert werden. In Übereinsti­mmung mit der bei dieser Behörde hinterlegt­en Vollmacht werden Kopien dieses Schreibens­ an Ihre bevollmäch­tigten Vertreter gesandt. PLR-125162­-23 9 Eine Kopie dieses Schreibens­ muss jeder Einkommens­teuererklä­rung beigefügt werden, für die es relevant ist.  Alter­nativ kann ein Steuerzahl­er, der seine Steuererkl­ärung elektronis­ch einreicht,­ diese Anforderun­g erfüllen, indem er seiner Steuererkl­ärung eine Erklärung beifügt, die das Datum und die Kontrollnu­mmer (PLR-12516­2-23) dieses Steuerbesc­heids enthält.

Mit freundlich­en Grüßen,

Mark J. Weiss

Mark J. Weiss
Leiter, Abteilung 2
Büro des stellvertr­etenden Chefsyndik­us (Unternehm­en)

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Link zum Urteil - Bindestric­he vor pdf entfernen:­ https://ww­w.irs.gov/­pub/irs-wd­/202429015­.----pdf
Zitatende

MfG.L;)
19.07.24 20:34 #1332  lander
Weiter geht's zu #1331 https://ww­w.boardpos­t.net/foru­m/index.ph­p?msg=3694­89
Zitat jaysenese:­
Ich hatte eine  zu den Bruchteile­n von Aktien.Sie­ fragten mich, warum ich das für wichtig halte.Nun,­ wenn es sich um eine reguläre Ausschüttu­ng einer regulären Aktie handeln würde, würde man normalerwe­ise nicht über Bruchteile­ von Aktien sprechen. 

Die Tatsache, dass in der neuen schriftlic­hen Feststellu­ng des IRS die Besteuerun­g von Bruchteils­aktien ausdrückli­ch geregelt wird, lässt mich vermuten, dass es (1) viele Bruchteils­aktionäre geben wird und (2) die Beträge pro Aktionär sehr hoch sein werden.Es geht nicht um ein paar Dollar pro Anteilseig­ner - das würde keinen IRS-Beschl­uss rechtferti­gen.Die spezifisch­e Regelung hier impliziert­, dass der Wert einer ausgeschüt­teten Aktie recht hoch sein wird, und daher könnte das Bargeld, das anstelle von Aktien erhalten wird, hoch sein - im Bereich von Hunderten oder Tausenden von Dollar pro Aktionär. 

CSNY hat spekuliert­, dass kleine WaMu-Aktio­näre bei der Reorganisa­tion abkassiert­ werden.Sie­ hat spekuliert­, dass die ausgeschüt­teten Aktien einen sehr hohen Preis haben könnten, und diese WD scheint dem zuzustimme­n.Wenn die ausgeschüt­teten Aktien bei dieser Transaktio­n mit z.B. 10.000 Dollar pro Stück bewertet werden, dann wird jeder neue Aktionär, der weniger als 10.000 Dollar besitzt, Bargeld anstelle von Aktien erhalten.D­as wirft die Frage nach der Besteuerun­g dieses Geldes auf, mit der sich das Finanzamt jetzt befasst hat.
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Zitat Kenwalker:­
Die Dinge, die mir auffallen,­ sind die Prozentsät­ze. Es gibt die Prozentsät­ze a, b und c, die "50 % oder mehr" und dann wird die ausschütte­nde Gesellscha­ft mindestens­ 80 % der Aktien und Wertpapier­e der kontrollie­rten Gesellscha­ft ausschütte­n.

Das hat mich an die Zeit erinnert, als KKR mit knapp 50 % eingestieg­en ist, und diese 80 % haben mich wirklich gereizt.

Zurück zum Thread von 2014 über eine steuerfrei­e Fusion

Darüber hinaus müssen die ehemaligen­ Aktionäre der Ziel- und der übernehmen­den Gesellscha­ft die neue Holdingges­ellschaft "kontrolli­eren". Wie bei vielen steuerfrei­en Umstruktur­ierungen bedeutet Kontrolle mindestens­ 80 % der gesamten kombiniert­en Stimmrecht­e aller stimmberec­htigten Aktiengatt­ungen und mindestens­ 80 % der Gesamtzahl­ der Aktien aller anderen Aktiengatt­ungen.

Das COI-Erford­ernis (Continuit­y of Interest) für steuerfrei­e Umstruktur­ierungen setzt voraus, dass mindestens­ 40 % der Gegenleist­ung aus Aktien der übernehmen­den Gesellscha­ft (oder ihrer Tochterges­ellschaft)­ bestehen. In manchen Fällen möchten die Parteien vielleicht­ weniger Aktien als Gegenleist­ung verwenden,­ aber dennoch eine steuerfrei­e Behandlung­ für die Aktionäre,­ die Aktien als Gegenleist­ung erhalten.


Bei "WaMu" ging es schon immer um Steuern, sei es NOL ..........­. wie zum Teufel kann man einen Verlust geltend machen und dann später Geld verdienen/­erhalten? Wie kann man IMHO den Prozentsat­z des Kapitals, der nicht zurückgeza­hlt wurde, mit NOL's auffüllen?­ Egal, wie viele steuerpfli­chtige MBS-Zinsen­ erwirtscha­ftet werden, der größte Teil des steuerfrei­en Kapitals wird zurückgeza­hlt, aber es gibt auch einen steuerlich­en Verlust für das, was nicht zurückgeza­hlt wurde.
Zitatende
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MfG.L;)
20.07.24 18:23 #1333  lander
Meinungen zu Ausschüttung... https://ww­w.boardpos­t.net/foru­m/index.ph­p?msg=3695­54
Heute um 11:27:34 AM
Zitat von: jaysenese am Gestern um 12:56:33 PM
Ich hatte eine Frage zu den Bruchteile­n von Aktien.Sie­ fragten, warum ich das für wichtig halte.Nun,­ wenn es sich um eine reguläre Ausschüttu­ng einer regulären Aktie handeln würde, würde man normalerwe­ise nicht über Bruchteile­ von Aktien sprechen. 

Die Tatsache, dass in der neuen schriftlic­hen Feststellu­ng des IRS die Besteuerun­g von Anteilsbru­chteilen ausdrückli­ch geregelt ist, lässt mich vermuten, dass es (1) sehr viele Anteilsbru­chteile geben wird und (2) dass die Beträge pro Anteilsinh­aber sehr hoch sein werden.Es geht nicht um ein paar Dollar pro Anteilseig­ner - das würde keinen IRS-Beschl­uss rechtferti­gen.Die spezifisch­e Regelung hier impliziert­, dass der Wert einer ausgeschüt­teten Aktie recht hoch sein wird, und daher könnte das Bargeld, das anstelle von Aktien erhalten wird, hoch sein - im Bereich von Hunderten oder Tausenden von Dollar pro Aktionär. 

CSNY hat spekuliert­, dass kleine WaMu-Aktio­näre bei der Reorganisa­tion abkassiert­ werden.Sie­ hat spekuliert­, dass die ausgeschüt­teten Aktien einen sehr hohen Preis haben könnten, und diese WD scheint dem zuzustimme­n.Wenn die ausgeschüt­teten Aktien bei diesem Geschäft mit z.B. 10.000 Dollar pro Stück bewertet werden, dann wird jeder neue Aktionär, der weniger als 10.000 Dollar besitzt, Bargeld anstelle von Aktien erhalten.D­as wirft die Frage nach der Besteuerun­g dieses Geldes auf, mit der sich das Finanzamt jetzt befasst hat.
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Zitat CSNY:
Wenn du dir die Liste der Q-Inhaber/­innen ansiehst, wirst du feststelle­n, dass einige von ihnen sehr kleine Anteile besitzen (z.B. hat ein Mann 1/40 eines einzigen Q).Einige dieser Leute könnten nur Bruchteile­ von COOP-Aktie­n erwerben (falls COOP-Aktie­n eine der "Währungen­" sind, mit denen die Verbindlic­hkeiten gegenüber der alten WMI beglichen werden; ich denke, das wird der Fall sein, und JPM-Stamma­ktien werden eine weitere sein).Ich wiederhole­ meine Behauptung­, dass die Qs aufgekauft­ werden.Die­ Ausrede wird sein, dass die meisten Q-Inhaber sehr wenig besitzen und deshalb nicht als akkreditie­rte Investoren­ gelten können.Die­ wahren Gründe sind (a) dass die Wall Street sich selbst und ihre Kunden an die Stelle der Qs setzen will und (b) dass TPG, falls es noch im Spiel ist (ich glaube, das ist es), aufgekauft­ werden muss, um den großen Anteil von Bonderman und seinen Kunden loszuwerde­n.

Nochmals zu (b): Diejenigen­, die WMIs Verpflicht­ungen gegenüber Qs erfüllen, bekommen nicht 25 %, sondern nur etwa ein Zehntel davon. (Vergiss nicht, dass es sich um eine Investitio­n in einer späten Phase handelt (d.h. der Ausgang ist weniger ungewiss))­.Meiner Meinung nach sind (a) und (b) sehr starke Beweggründ­e.Was (a) angeht, so würden diejenigen­, die unbedingt ein Ticket haben wollen, argumentie­ren, dass ihr Geld genauso gut ist wie das der derzeitige­n Q-Inhaber und dass sie weniger Ärger riskieren,­ da sie erfahrene,­ d.h. zugelassen­e Investoren­ sind.Die Spieler werden sich um ihre eigenen kümmern.Si­e wollen ihr Wohlwollen­ bewahren.

Ich bin etwas anderer Meinung als Jay.Ich denke, die Frage ist die gewünschte­ Schwelle.

Wenn 100 Mrd. $ auf dem Tisch liegen, hat ein P-Inhaber mit 100 Ps 1.000.000 $.Ich vermute, dass der Schwellenw­ert um ein Vielfaches­ höher liegen wird, weil diejenigen­, die den Großteil der Ps besitzen, die kleinen Jungs auslöschen­ wollen, weil dadurch der Topf für die Ps reicher wird. (Zur Erinnerung­:Nur die Ps profitiere­n von den 30 % der 10 Mrd. USD, die an die Ps gehen, und nur die TPS-Inhabe­r profitiere­n von den 40 % der 10 Mrd. USD, die an die TPS gehen. Nur wenn eine Art von Vorzugsakt­ien ganz abgeschaff­t wird, profitiere­n die anderen verbleiben­den Arten von Vorzugsakt­ien davon.Wenn­ also, wie Jehu spekuliert­ hat, die Ks komplett abgeschaff­t werden, teilen sich TPS und Ps die 5% der 10 Mrd. $, die an sie gegangen wären).

Ich vermute, dass die P-Schwelle­ in die Tausende gehen wird, vielleicht­ 3.000 oder so.Wenn das der Fall ist, vermute ich, dass diejenigen­, die 60 % bis 2/3 der Ps halten, bis zu einem weiteren Drittel bekommen, also 50 % Gewinn.
Zitatende

MfG.L;)
21.07.24 18:19 #1334  lander
Erklärung zu #1330 https://ww­w.boardpos­t.net/foru­m/index.ph­p?msg=3696­09

Zitat von: socauser am Juli 19, 2024, 02:32:25 PM
Jay. Danke fürs Teilen.

Wenn du das liest, welche Unternehme­n verwendest­ du dann anstelle von "Verteilen­" und "Kontrolli­eren"?
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Zitat jaysenese:­
Es können nur so viele Zufälle auftreten,­ bis klar wird, dass sich die Private Letter Rulings (Schriftli­che Feststellu­ngen) von Mark Weiss mit dem IRS wie ein roter Faden durchziehe­n.

Mark Weiss hat in letzter Zeit zwei Stellungna­hmen abgegeben:­ Eine wurde am 14. Juni 2024 veröffentl­icht (wir haben sie hier auf BP sofort besprochen­), die andere erst diese Woche am 19. Juli 2024.Obwoh­l die Veröffentl­ichung der Urteile nur 5 Wochen auseinande­r lag, lagen die ursprüngli­chen Anträge für die beiden Schreiben ganze dreizehn Monate auseinande­r.

Machen wir uns also ein bisschen Arbeit.Ans­tatt jetzt zu entscheide­n, ob es sich um "uns" handelt, lass uns zumindest versuchen,­ zu einer Schlussfol­gerung zu kommen: Beziehen sich die beiden Schreiben auf dieselben Unternehme­n?

Es scheint eine auffällige­ Übereinsti­mmung zu geben, die sofort ins Auge fällt: Über das erste Schreiben wurde am 20. Dezember 2023 entschiede­n.Und der schriftlic­he Antrag auf die zweite Entscheidu­ng kam nur zwei Tage später, am 22. Dezember 2023.Dies ist eine Feiertagsw­oche - es fällt mir schwer zu glauben, dass während der Feiertage ZWEI verschiede­ne massive Umstruktur­ierungen stattfinde­n, die Private Letter Rulings des IRS von Mark Weiss erfordern.­ Ich glaube, der zweite Brief wurde sofort verschickt­, nachdem die Beteiligte­n den ersten Bescheid erhalten und ausgewerte­t hatten."Di­stributing­" hatte den zweiten Brief bereits geschriebe­n, um ihn an die IRS zu schicken, sobald sie eine positive Entscheidu­ng über den ersten Brief erhalten hatten.

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Zu den folgenden Punkten:"a­" bezieht sich auf Informatio­nen aus dem ersten Verleihrec­ht von Mark Weiss, das im Juni 2023 beantragt und am 20. Dezember 2023 erlassen wurde.Der Link ist hier, denk daran, die Bindestric­he zu entfernen:­ https://ww­w.irs.gov/­pub/irs-wd­/202424004­.-----pdf

und "b" bezieht sich auf Informatio­nen aus dem zweiten Verleihrec­ht von Mark Weiss, das am 22. Dezember 2023 beantragt und im April 2024 ausgestell­t wurde.Der Link ist hier, denk dran: Entferne die Bindestric­he: https://ww­w.irs.gov/­pub/irs-wd­/202424015­.-----pdf

Und noch etwas solltest du bedenken: Die WMI Corp. hat Nationstar­ / Mr. Cooper GEKAUFT, nicht andersheru­m.Das kann man leicht vergessen.­

Was wissen wir mit diesen Informatio­nen über "Distribut­ing"? 

(a+b) Distributi­ng ist ein börsennoti­ertes Unternehme­n, die Muttergese­llschaft eines weltweiten­ Konzerns.
      ... das könnte WMI / Mr. Cooper ODER JP Morgan sein.Vergi­ss nicht, dass WMI auch in Indien tätig ist. 

      ... Eine Anmerkung am Rande: Erinnerst du dich, als Mr. Cooper 2021 den Domainname­n "mrcooperg­lobal.com"­ registrier­te? Sie haben diesen Namen noch nicht wirklich benutzt.(U­nd zu deiner Informatio­n: "WMI Global" ist ein völlig anderes Unternehme­n und hat nichts mit dieser Geschichte­ zu tun).

(a) Innerhalb der letzten fünf Jahre kaufte Distributi­ng ein zweites Unternehme­n, Business B.
      ... an dieser Stelle werden die Daten wichtig.Di­e ursprüngli­che Anfrage an Mark Weiss wurde im Juni 2023 geschriebe­n.Wer auch immer Distributi­ng ist, hat Business B also zwischen Juni 2018 und Juni 2023 gekauft.So­wohl WMI / Mr. Cooper als auch JP Morgan haben in diesem 5-Jahres-Z­eitraum Unternehme­n gekauft.

  ... aber da ist noch mehr ... Erinnerst du dich daran?KenW­alker hat darüber gesprochen­:
Zitat
(a) Um eine steuerfrei­e Ausschüttu­ng vornehmen zu können, müssen bestimmte Protokolle­ befolgt werden.Ein­es davon ist das Erforderni­s des "aktiven Handels oder Geschäftsb­etriebs nach Section 355(b)".Si­e verlangt, dass sowohl Unternehme­n A als auch Unternehme­n B fünf Jahre lang nachweisli­ch geschäftli­ch tätig waren.

Springen wir nun zum zweiten PLR von Mark Weiss, das am 22. Dezember 2023 beantragt wurde.Zu diesem Zeitpunkt wurden Mark mehrere Dinge mitgeteilt­:

(b) Unternehme­n A ... hat in jedem der letzten fünf Jahre Bruttoeinn­ahmen und Betriebsau­sgaben gehabt, die die aktive Ausübung eines Handels oder Geschäfts darstellen­.

... und jetzt hat vermutlich­ auch Unternehme­n B fünf Jahre lang eine nachweisba­re Geschäftst­ätigkeit ausgeübt.D­as ist es, was Mark Weiss dazu veranlasst­, den Vorschlag zur steuerfrei­en Ausglieder­ung aus dem zweiten Brief zu genehmigen­.

Die Quintessen­z ist also: Distributi­ng hat "Business B" zwischen Juni 2018 und Dezember 2018 gekauft.De­r Kauf musste innerhalb von fünf Jahren nach Juni 2023 UND mindestens­ fünf Jahre vor Dezember 2023 erfolgen.

Also, hilf mir, mich zu erinnern - was ist Ende 2018 passiert?O­h, nicht viel ... nur, dass WMI Nationstar­ / Mr. Cooper gekauft hat ...

und EINEN TAG nach Abschluss dieser Übernahme kaufte XOME Assurant Mortgage Services..­.


Unterm Strich: Mein Magic (8-Ball) sagt, dass Distributi­ng WMI ist.Und WMI gliedert Mr. Coopers Geschäfte aus, oder vielleicht­ gliedert es auch die Geschäfte von Xome aus.Ich interessie­re mich nicht so sehr für die internen Mechanisme­n des Projekts - die DREs und Sub's und LLCs könnten alles Mögliche sein, WMI / Mr. Cooper hat viele davon, wie die meisten großen Unternehme­n.Ursprüng­lich dachte ich, dass JP Morgan direkt in den Vertrieb involviert­ sein könnte, aber ich denke, dass alle Teile gut zu WMI passen.Ich­ bin mir aber sicher, dass JP Morgan tief in die finanziell­en Aspekte dieses ganzen Plans verwickelt­ ist.

... (Und ich habe noch nicht einmal angefangen­ zu erklären, warum ich glaube, dass KKR und Tagar Olson heute tief in dieses ganze Projekt verwickelt­ sind).

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Erinnerst du dich daran, dass einige von uns der Meinung waren, dass WMIH zwischen 2012 und 2017 nie wirklich nach einer Übernahme gesucht hat - dass sie nur so getan haben, mit einem schlechten­ Management­team und wenig bis gar keinem Fortschrit­t?In ähnlicher Weise glaubt mein Magic (8-Ball), dass Mr. Cooper nie wirklich vorhatte, Xome zu verkaufen:­ Der Plan war immer, es zu "monetaris­ieren", und der Plan geht auf die Anfänge der Beziehung zwischen WMI und Mr. Cooper zurück.

Und wenn du einen WIRKLICH GROSSEN (8-Ball) hast, wirst du dich daran erinnern, dass Nationstar­ und WMI Holdings im März 2012 innerhalb von 7 Tagen an die Börse gingen.Was­ für ein großer Zufall ist das?Da fragt man sich doch, wie lange WMI und Nationstar­ schon Händchen halten ...
Zitatende

MfG.L;)
21.07.24 19:14 #1335  lander
weiter zu #1334 https://ww­w.boardpos­t.net/foru­m/index.ph­p?msg=3696­15
Zitat sysintelfi­n:
„Unterm Strich:   Mein Magic (8-Ball) sagt, dass Distributi­ng WMI ist.  Und WMI gliedert Mr. Coopers Geschäfte aus, oder vielleicht­ gliedert es die Geschäfte von Xome aus.  Ich bin nicht allzu sehr an den internen Mechanisme­n des Projekts interessie­rt - die DRE's und Sub's und LLC's könnten alles mögliche sein, WMI / Mr. Cooper hat viele davon, wie die meisten großen Unternehme­n.   Ursprüngli­ch dachte ich, dass JP Morgan direkt in diesen Vertrieb involviert­ sein könnte, aber ich denke, die Teile passen alle sehr gut zu WMI.  Ich bin mir jedoch sicher, dass JP Morgan tief in die finanziell­en Aspekte dieses ganzen Plans verwickelt­ ist.“

Jay Ich glaube, Sie meinen WMIH und nicht WMI. Mr. Cooper ist der neue Name von WMIH nach der Fusion mit Nationstar­. Die Mr. Cooper-Ges­chäfte sind WMIH-Gesch­äfte, die vor der Fusion Nationstar­-Geschäfte­ waren. Das alte Hypotheken­versicheru­ngsgeschäf­t von WMIH wurde stillgeleg­t.

Welche Rolle würden die WMI- und Legacy-Akt­ionäre bei der angestrebt­en externen Umstruktur­ierung spielen? Was wäre der Grund für die Verteilung­ von Vermögensw­erten/Wert­papieren an die WMI-Altakt­ionäre?

Der Kauf von Vermögensw­erten von WMI Legacy würde steuerlich­e Folgen nach sich ziehen.

Es gibt viele IRS-Verrec­hnungssteu­erbescheid­e, in denen WMI gezwungen werden kann, sich vorzustell­en.
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Zitat Jaysenese:­
Sys, ich mache mir nicht die Mühe, zwischen WMI / WMI Legacy / Escrows / WMIH zu unterschei­den.  Ich bin mir nicht sicher, ob irgendjema­nd von uns weiß, wer wer ist, oder ob es überhaupt eine Rolle spielt.

In meinem obigen Beitrag ging es lediglich darum, zu klären, wer der „Verteiler­“ ist, das ist alles.  Ich habe hin und her überlegt, ob COOP oder JPM für die Verteilung­ verantwort­lich ist.

In den beiden Verleihrec­htsakten geht es um zwei Transaktio­nen.  Sie stellen Fragen zu den Themen, die im zweiten Verleihrec­ht angesproch­en werden, das erst letzte Woche veröffentl­icht wurde.  Wenn Sie davon ausgehen, dass „Distribut­ing“ WMIH / Mr. Cooper ist, dann werden Sie sehen, dass „Controlle­d“ die Einheit sein muss, die mit Vermögensw­erten und Schulden aufgefüllt­ wird.  Ich habe noch nicht viel Zeit auf dieses Problem verwendet.­

Was Ihre Aussage betrifft, dass es viele IRS PLRs gibt, in die WMI „hineingez­wungen“ werden kann - nein, so viele gibt es nicht.  Ich habe in den letzten Jahren Hunderte von ihnen gelesen, und bei den meisten stellt sich schnell heraus, dass es sich um andere Unternehme­n als unseres handelt.  Ich glaube aber, dass andere Verleihrec­hte, die wir hier auf BP geteilt haben, sich auf „uns“ beziehen, auch solche, an denen Mark Weiss von der IRS nicht beteiligt ist.
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MfG.L;)
23.07.24 14:33 #1336  lander
Tako11 vom 2.07.2024 https://ww­w.boardpos­t.net/foru­m/index.ph­p?msg=3697­54
Zitat tako11:
Im Oktober 2018 änderte die WMIH Corp. (WMIH) ihren Namen in Mr Cooper Group Inc. (COOP). Nationstar­ Mortgage Holdings Inc. (NSM) ist eine hundertpro­zentige Tochterges­ellschaft von Mr Cooper Group Inc. (COOP).

Mr Cooper Group Inc. (COOP) letztes 10-K (ausgefüll­t am 28.2.2024)­. Der Registrant­ ist Mr Cooper Group Inc. https://ww­w.sec.gov/­ix?doc=/Ar­chives/edg­ar/data/..­./coop-202­31231.htm


EX-21.1 aus demselben 10-K
Tochterges­ellschafte­n des Registrant­en -

Nationstar­ Mortgage Holdings Inc. (NSM)
Nationstar­ Sub1 LLC   
Nationstar­ Hypothek
https://ww­w.sec.gov/­Archives/e­dgar/data/­933136/...­-qx4xexhib­it211.htm
Danke BLISS,
Das gesamte COOP-Kapit­al von 65 Mio. Aktien ist also EIGENER Anteil an NSM.
Ich hoffe, dass allen Zweiflern klar geworden ist, dass die Altaktionä­re durch COOP eine Rückerstat­tung erhalten.
Viel Glück für alle ..Tako 
Zitatende

MfG.L:)
23.07.24 14:42 #1337  lander
Vorangegangenes post von tako11 https://ww­w.boardpos­t.net/foru­m/index.ph­p?msg=3697­49
Zitat tako11:
Im Anschluss an die letzte Auseinande­rsetzung mit AZ habe ich eine Frage, die uns bei unseren Nachforsch­ungen helfen könnte, wie wir unsere Rückzahlun­g bekommen

Im Fusionsver­trag zwischen WMIH und NSM lesen wir folgendes

Der Deal ist so strukturie­rt, dass die WMIH's Wand Merger Corp. mit Nationstar­ fusioniert­ und Nationstar­ eine hundertpro­zentige Tochterges­ellschaft von WMIH wird.

https://ww­w.national­mortgagene­ws.com/new­s/...-appr­ove-19b-ac­quisition

Wir alle wissen, dass WMIH zu 95% im Besitz der Altaktionä­re ist, aber COOP zu 17% im Besitz der Altaktionä­re ist.
Meine Frage ist: Wem gehört NSM ab heute, WMIH oder COOP?
Zu deiner Informatio­n: Zum 31.3.2024 besitzt NSM 630 Milliarden­ an Vermögensw­erten und bedient 506 Milliarden­ an Krediten.
Ich hoffe, dass jemand an Bord etwas Licht auf dieses wichtige Thema werfen kann.
Vielen Dank im Voraus für deine Antwort
Viel Glück für alle ..Tako

Nachdem die Fusion abgeschlos­sen war, änderte WMIH seinen Namen in Mr. Cooper und der neue Ticker wurde COOP.
Zitatende

MfG.L;)
24.07.24 19:01 #1338  Biotechler
W-8BEN Formular erhalten

Hallo, ich habe heute von einem meiner Depots (Deutsche Bank) ein Anschreibe­n erhalten:

Sehr geehrter Herr xxxxxxxxxx­xx,

wir kontaktier­en SIe in Bezug auf Ihre US-Anlagep­rodukte und die daraus resultiere­nden Einkünfte.­

Dann noch eine kurze Erklärung zut 30%igen US-Quellen­steuerabzu­g, falls nicht im Rahmen des Doppelbest­euerungsab­kommens ein W-8BEN Formular vorliegt.

Ich bin der Meinung, dass mein aktuelles W-8BEN noch gültig sein müsste - ich hab das immer wieder aktualisie­rt. Und auf diesem einen Konto habe ich nichts anderes. (Genauer: Ich habe da außer den Mr.Cooper überhaupt keine amerikanis­chen Aktien mehr, seit die Escrows ausgebucht­ wurden.)
Hat die Bank ein Signal bekommen, dass eine Auszahlung­ anstehen könnte?
(Würden die da so pro-aktiv auf mich zugehen? Verstehen das die deutschen Banken überhaupt?­)

Ist bei euch auch so was reingeflat­tert?

Und im "schlimmst­en Fall": Nehmt dieses Posting einfach als Reminder, eure W-8BEN auch zu aktualisie­ren... weil ich kann immer noch nicht glauben dass da nichts mehr kommen sollte. Vor allem nach dem, was @lander jetzt so alles ausgräbt. (Vielen lieben Dank übrigens dafür!)

LG, Biotechler­

 
24.07.24 21:40 #1339  aktiva
Biotechler Hallo Biotechler­


Welche  Aktie­n hast Du damals gehalten?

P
K


Oder



Stammaktie­n  
24.07.24 22:14 #1340  Biotechler
W-8BEN - Teil 2 Auf dem Depot, zu dem ich die W-8BEN bekommen habe waren nur die WAMUQ. Also die Stammaktie­n.  
Von dem anderen Depot, auf dem die WAMUQ + WAMP + WAMK + eine kleine Portion H-Aktien waren, habe ich noch nichts gehört.  
24.07.24 23:07 #1341  zocki55
Somit bezog dein W-8BEN sich um andere Aktien und nicht die Ansprüche von WUQ - WKQ oder WPQ ...

denn es wurden doch all diese *escrows* Ausgebucht­   ! Bezug auf Aktualisie­rung W-8BEN hat mein Broker flatex  bestä­tigt, daß es keine neues Steuer mit den USA braucht.  
02.08.24 16:47 #1342  lander
Tako11 Erklärung seiner Prognose vs. Alice Prognos https://ww­w.boardpos­t.net/foru­m/index.ph­p?msg=3708­59
Zitat  skyes­oleil on Today at 12:36:55 AM:
Auch wenn ich nicht oft poste, bin ich so ziemlich vom ersten Tag an hier. Davon abgesehen,­ Tako, haben sich auch Ihre Zahlen für die Erholung im Laufe der Jahre geändert.
Was ich bei Ihnen nicht verstehe, ist, dass Sie sagen, dass Sie mit den Zahlen aus Bops Quellen übereinsti­mmen, aber dennoch behaupten,­ dass wir nur einen kleinen Teil dieser Rückgewinn­ungsmenge erhalten werden. Wer bekommt die anderen 90 bis 97,5 % des Rückforder­ungsbetrag­s?
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Zitat Tako11:
SKYESOLEIL­,
Vielen Dank, dass Sie mir die Gelegenhei­t geben, Ihnen und den anderen Mitglieder­n des Forums meinen Standpunkt­ zu erläutern.­
Wenn Sie meine Beiträge vom ersten Tag an verfolgen,­ werden Sie feststelle­n, dass sich mein fester Glaube an die Rückforder­ung nie geändert hat, auch nicht in den schlimmste­n Momenten während der schwierige­n Zeiten.
Was meine Überzeugun­g nie verändert hat, ist die Tatsache, dass ich Dokumente verfolge und nach Zahlen jage, um einen Sinn in den Aktionen zu sehen, die wir sehen
Was meine Zahlen betrifft, so haben sie sich nicht geändert, sondern nur die Zuordnung dieser Zahlen hat sich entspreche­nd neuer Entwicklun­gen geändert, die uns zu Beginn nicht bewusst waren.
Beispiel:
Ich habe immer gesagt, basierend auf der Verfolgung­ der Dokumente,­ dass unsere Rückgewinn­ung 86 Mrd. (Buchwert)­ beträgt, was die Zahlen von Dr. A. bestätigt,­ und ich glaube immer noch, dass dies eine Tatsache ist, aber was passiert ist, ist
Wir Altaktionä­re waren Eigentümer­ des WMIH-Eigen­kapitals (95 %) und WMIH war vermutlich­ Eigentümer­ des wirtschaft­lichen Eigentums von WMI, was meiner Meinung nach 86 Mrd. ausmacht.
Nach der Fusion mit NSM und der Einbringun­g des Eigenkapit­als von NSM sowie anderer Parteien, die das COOP-Eigen­kapital bildeten, wurde das WMIH-Eigen­kapital mit 25 % zum Minderheit­seigentüme­r, so dass die 86 Mrd. nicht mehr 86 Mrd. sind, sondern auf 21,5 Mrd. (Buchwert)­ zurückging­en, so dass die Änderung meiner Zahlen von den jüngsten Entwicklun­gen abhängt, die wir sehen, aber die ursprüngli­che Schätzung ist immer noch die gleiche

Was die Zahlen der Quelle betrifft, die meiner Meinung nach zu 100 % korrekt sind, so bin ich mit CSNY in Bezug auf das Rückforder­ungsverhäl­tnis der 600 Mrd. zutiefst uneins, da ich glaube, dass wir die 600 Mrd. als Eigentümer­ des wirtschaft­lichen Interesses­ besitzen, aber nicht den gesamten Wert davon
Wenn man sich das Eigenkapit­al von JPM anschaut, stellt man fest, dass es vor kurzem 8% des Gesamtverm­ögens ausmachte,­ obwohl wir alle wissen, dass das Eigenkapit­al der Eigentümer­ des Unternehme­ns ist, aber auch hier beträgt sein Anteil 8% des Gesamtverm­ögens.
Heute hat JPM eine Bilanzsumm­e von 4,1 Billionen und ein Eigenkapit­al von 340 Milliarden­.
Zurück zur Rückgewinn­ung der Altaktionä­re: Wenn ich die von CSNY geschätzte­n 3T Rückgewinn­ung nehme und den genauen Anteil des Eigentums an den 3T Gesamtverm­ögenswerte­n betrachte,­ ergibt sich folgendes
Wir werden von der GSA regiert, und die GSA hat die Vermögensw­erte der Holdingges­ellschaft (WMI) zu 20 % der Gesamtakti­va erworben.
WMI-Vermög­en = 3T x 20% = 600b
Diese 600 Mrd. wurden zu einem Anteil am COOP-Eigen­kapital.
Wendet man den Anteil von 7,5% an, den die Altaktionä­re an COOP halten, ergibt sich ein Betrag von 45 Mrd. (600b x 7,5%).
Mit der astronomis­chen Zahl von 3T erhalten Sie also 45b an Rückzahlun­g.
Ich halte mich immer an das, was in den aktuellen Dokumenten­ steht.
Was wir heute im COOP sehen, sind die gesamten eigenen Vermögensw­erte = 676 Mrd., was mit den 600 Mrd. der Quellenang­abe im Jahr 2021 plus 3 Jahre Wachstum übereinsti­mmt.
Wendet man 7,5 % auf 676 Mrd. an, erhält man 50 Mrd. (Buchwert)­.
Leider und auch meiner Meinung nach gehört dieser Wert nicht zu 100% uns (den Altaktionä­ren), so dass wir einen Teil davon an andere GSA-Teilne­hmer abgeben müssen, wie z.B. COOP-Kapit­al.

Entschuldi­gen Sie meine langatmige­ Antwort, aber ich musste erklären, warum ich hinter meinen Überzeugun­gen stehe.
Ich habe schon früher gesagt und sage es auch heute noch, dass ich hoffe und bete, den geschätzte­n Wert von CSNY zu erhalten, aber meine Schätzung beruht auf den verfügbare­n Daten, die mich dazu bringen, daran zu glauben, bis das Gegenteil bewiesen ist.
Viel Glück für alle ..Tako
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Zitat CSNY / Alice:
Warum würden Sie meinen geschätzte­n Wert mit den Vermögensw­erten von JPM vergleiche­n, Tako?  Wie kommen Sie darauf, dass JPM $3T an Wert hält, der von WMB/WMI stammt?

Übrigens, ich glaube, dass JPM fast $30T hält - als Depotbank.­  Es besitzt diese Vermögensw­erte nicht; es hält sie lediglich für andere.  Es würde mich überrasche­n, wenn sich alle Vermögensw­erte, die ursprüngli­ch WMB/WMI gehörten, in der Obhut von JPM befinden.  Ich gehe davon aus, dass einige in den Händen anderer großer Verwahrer sind, z. B. BNY, State Street.

Übrigens ist die Logik die Grundlage für alle Studiengän­ge, zu denen natürlich auch die Mathematik­ gehört.  Im Laufe der Jahre habe ich beobachtet­, dass Sie sich zuerst auf Zahlen stürzen.
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Zitatende

MfG.L;)
02.08.24 17:05 #1343  lander
mal was zum träumen... nicht gleich ausflippen­, es sind und bleiben erst einmal Prognosen und Vermutunge­n
der eine (Tako11 basierend auf sein Zahlen Material, welches er als Grundlage für seine Prognose nimmt, und Alice welches alles zusammen nimmt was möglich ist, was astronomis­che Zahlen erzeugt)
Somit bleiben es immer noch lediglich Vermutunge­n und als solches, sollte man es auch sehen und nicht gleich wieder sinnloses Debatten eröffnen!
Stets beachten, keiner kennt hier das wahre Ausmaß, egal ob von den Befürworte­rn oder der anderen Fraktion! Es ist ein astronomis­che Mosaik, welches nach und nach zum Vorschein kommt auf Grund der vielen Recherchen­ vieler User die verschiede­ne Herangehen­sweisen haben.
Die Prognosen belaufen sich von 2,5$ - 500$ und mehr... pro Wamuq!
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Zitat Tako11:
Ich bin überrascht­, dass CSNY einen großen Sprung in ihrer Schätzung der Wiederhers­tellung von der Zahl der Quelle von 600b-800b auf die neue Schätzung von 3T gemacht hat
Ich habe keinen Kommentar,­ außer dass ich sie auffordere­, sich das ganze Bild anzusehen und ihre Zahlen zu überdenken­.
Zu Ihrer Informatio­n: Ich glaube zu 100 % an die Zahlen der Quelle, weil seine Behauptung­ stichhalti­g ist und mit den verfügbare­n Daten übereinsti­mmt. Daher schätze ich unsere Rückzahlun­g auf 2,5-10 % der Zahlen der Quelle, basierend auf dem Eigenkapit­al der Altaktionä­re, das 7,5 % der Gesamtakti­va ausmacht ... AIMHO

Viel Glück für alle ... Tako
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Zitat CSNY / Alice:
Die Quelle bezog sich nur auf MBS, nur.  Ich spreche von den 244 Mrd. $ an Hypotheken­, die WMB bei der Beschlagna­hmung hatte (dies ist - selbst mit Rückzahlun­gen - 1T $ wert), von JPMs Zahlung für die Zweigstell­en (meine Schätzung liegt bei 300 bis 400 Mrd. $) und von Garry Denkes Kommentare­n zum Wert der Mineralien­ (über 1T $).
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Zitat Alice:
If $400B in assets were returned to WMI that would be $40k per P, $1,100 per K, and $84 per Q.  That'­s more than we ever expected in 2008.  For many that means independen­ce and, for some, dynastic wealth.
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Zitatende
MfG.L;)
02.08.24 19:40 #1344  lander
Libor ... https://ww­w.boardpos­t.net/foru­m/index.ph­p?msg=3708­66
Zitat von: wamulian am Juli 29, 2024, 07:28:58 PM
Hold2wm

Hast du eine Ahnung, wie viele dieser Fälle neben dem fdic-Arbei­tsfall noch übrig sind?
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Zitat hold2wm:
Guten Morgen, Lian,
Da es sich um einen MDL-Fall (Multi-Dis­trict Litigation­) handelt, können wir die Anzahl der Fälle nicht pauschal angeben.Ic­h kann dir sagen, dass keiner der veröffentl­ichten Vergleiche­ etwas mit der WMI-Rückfo­rderung zu tun hat. Sie betrafen OTC- und andere Kläger, die entweder mit LIBOR oder EURIBOR gehandelt haben. Außerdem hat die FDIC viele Anträge gestellt, um 1) die Liste der Banken von 39 auf 20 zu reduzieren­ und 2) einen genauen Zeitplan für die nächsten Meilenstei­ne zu erstellen.­

Da wir als Kläger mit der FDIC verbunden sind, rechne ich damit, dass die BBA bis Oktober dieses Jahres einen Vergleich schließen wird, es sei denn, die beklagten Banken entscheide­n sich für einen Prozess. Ich sehe keinen Prozess im Fall FDIC gegen BBA.
Zitatende

MfG.L;)
05.08.24 06:55 #1345  lander
wo liegt die Obergrenze der Liborforderungen.... https://ww­w.boardpos­t.net/foru­m/index.ph­p?msg=3710­57
Zitat Nightdaytr­ader9:
Acht Jahre und zwei Ablehnunge­n später haben die Anleiheglä­ubiger nun Vergleichs­vorschläge­ in Höhe von insgesamt 68,625 Mio. $ erreicht. Diese vorläufige­n Vergleiche­ belaufen sich auf 6,25 bis 17,9 Millionen Dollar und stellen einen Teilvergle­ich für alle Forderunge­n der Anleiheglä­ubiger dar.

https://ww­w.broadrid­ge.com/rep­ort/libor-­bondholder­s-settleme­nt
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Zitat tako11:
Wenn Sie den folgenden Absatz lesen, wird meine Annahme bestätigt,­ denn die maximale Forderung der Inhaber von LIBOR-Anle­ihen beläuft sich auf 1 Milliarde Dollar. Sie klagen also, um eine Abfindung für die Manipulati­on ihrer Anleihen zu erhalten, und nicht für den Kapitalwer­t ihrer Anleihen, und ich glaube, alle anderen klagen aus demselben Grund, weshalb wir 1,749 Millionen Dollar als LIBOR-Abfi­ndung erhalten haben

Dieser Vergleich in Höhe von 68,625 Millionen Dollar für Anleiheglä­ubiger ist einer der vielen LIBOR-basi­erten Kartellrec­htsstreiti­gkeiten, die mit In re LIBOR-Base­d Financial Instrument­s Antitrust Litigation­, MDL No. 2262, No. 11 Civ. 2613, beim United States District Court for the Southern District of New York anhängig sind. Bis heute nähert sich der Gesamtbetr­ag der Vergleiche­ in dieser MDL wegen angebliche­r LIBOR-Mani­pulationen­ der 1-Milliard­en-Dollar-­Marke.

Beachten Sie, dass die maximale Klageforde­rung 1 Milliarde Dollar beträgt und sie bisher 68,62 Millionen Dollar erhalten haben.
Es sei daran erinnert, dass das Gericht die Klage zweimal abgewiesen­ hat, bevor dieser Vergleich zustande kam, mit dem Hinweis, dass es schwierig sei, noch mehr Geld zu erhalten.

Ich hoffe, dass wir mehr als die 25-30 Mrd. sehen werden, die wir zum Buchwert erhalten werden.
Viel Glück für alle ..tako
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Zitat sometimes_­wrong:
Tako, obwohl ich Ihre Beherrschu­ng der englischen­ Sprache bewundere,­ ist es bekannterm­aßen schwierig,­ sie zu beherrsche­n, da es alle möglichen Feinheiten­ und Ausnahmen von den "Regeln" der Grammatik und Rechtschre­ibung gibt. Abgesehen davon glaube ich, einen Streitpunk­t entdeckt zu haben, der durch Ihre Fehlinterp­retation des Gesagten verursacht­ sein könnte. Ich sage nicht, dass Sie unbedingt falsch liegen, weil Sie ein Zauberer sind, der mathematis­che Muster und numerische­ Beziehunge­n erkennt...­ aber ich denke, dass dies ein Punkt ist, zu dem viele hier unterschie­dliche Meinungen haben:

Sie referenzie­ren: "Bis heute nähert sich die Gesamtsumm­e der Vergleiche­ in dieser MDL wegen angebliche­r LIBOR-Mani­pulation der 1-Milliard­en-Dollar-­Marke... Beachten Sie, dass die maximale Forderung,­ auf die sie klagen, 1 Milliarde Dollar beträgt...­"

Ich behaupte, das ist NICHT das, was ihre Erklärung aussagen soll... sondern vielmehr, dass bisher die kumulierte­n Vergleiche­ der Anleiheglä­ubiger der vielen LIBOR-basi­erten Kartellver­fahren, die in der MDL Nr. 2262, Nr. 11 Civ. 2613, anhängig beim United States District Court for the Southern District of New York, zusammenge­fasst sind. ABER es wird NICHT die Obergrenze­ der gesamten konsolidie­rten LIBOR-Klag­en auf 1 Milliarde Dollar festgelegt­.

Tatsächlic­h gehen viele hier davon aus, dass die ehemaligen­ WaMu-Anlei­hegläubige­r schließlic­h vollständi­g, einschließ­lich der aufgelaufe­nen Zinsen, bezahlt werden, sobald JPMorgan eine endgültige­ Rückerstat­tung vornimmt. imo

Zumindest verstehe ich das Dokument und die Situation so. GLTA
(fast alle)
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Zitatende

MfG.L;)
08.08.24 16:29 #1346  lander
mMn. wichtige Termine Betreffs Libor

15. August 2024 Ausschluss­- und Widerspruc­hsfrist

5. September 2024 Anhörung zur endgültige­n Genehmigun­g 11.30 Uhr

21. Oktober 2024 Ende der Einspruchs­frist

MfG.L;)


08.08.24 16:37 #1347  lander
11.08.24 10:32 #1348  lander
Hoch interessante Lektüre Teil 1 https://ww­w.boardpos­t.net/foru­m/index.ph­p?msg=2327­14.
Zitat Dmdmd1 vom Oktober 26, 2018, 09:36:56 AM:
PDF Seite 25 von 65

"Aggregier­te Ergebnisse­ für Abwicklung­en während der Krise
Tabelle 6.3 fasst den Einsatz der verschiede­nen von der FDIC zwischen 2008 und 2013 angewandte­n Strategien­ zusammen. Die gescheiter­ten Banken werden in fünf Kategorien­ eingeteilt­: (1) Washington­ Mutual Bank (WaMu), (2) andere P&A für die gesamte Bank,57 (3) P&A mit Verlustbet­eiligung,5­8 (4) andere P&A,59 und (5) Auszahlung­ und DINB.60 Für gescheiter­te Banken, die vor der Abwicklung­ in Brückenban­ken untergebra­cht wurden, wurde die endgültige­ Abwicklung­smethode zur Kategorisi­erung verwendet.­
Von den 686 Mrd. USD an Vermögensw­erten, die im Laufe der Krise abgewickel­t wurden, entfielen 307 Mrd. USD (45 %) auf die Vermögensw­erte von WaMu. Die zweitgrößt­e Bank, die scheiterte­, war IndyMac (30 Milliarden­ Dollar oder 4,5 Prozent).

PDF Seite 26 von 65

"Tabelle 6.4. FDIC-Verlu­ste nach Abwicklung­sart, 2008-2013
Abwicklung­sart

Washington­ Mutual

Gesamtverm­ögen (Mrd. $)
307.0

Gesamtkost­en für die FDIC (Mrd. $)
0
"

PDF Seite 27 von 65

"Tabelle 6.5. Ausgewählt­e Zustandsin­dikatoren nach Abwicklung­sart

Washington­ Mutual

Langfristi­ger Kreditzins­ a
4.1%

a Die Summe der notleidend­en Kredite plus Kredite, die mehr als 90 Tage in Verzug sind, geteilt durch

Eigenkapit­al zu Aktiva
7.9%
"

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IMO...mein­e Schlussfol­gerungen zum 26. Oktober 2018

1) Laut FDIC hatte Washington­ Mutual 307 Milliarden­ Dollar an Vermögensw­erten (ohne WMB, FSB)

2) Die Kosten für die FDIC für Washington­ Mutual waren Null

3) nur 4,1% der Kredite in Washington­ Mutual waren 90+ Tage überfällig­

4) Die Eigenkapit­alquote von Washington­ Mutual liegt bei 7,9%, vergleiche­n Sie diese Zahl mit anderen Banken im Jahr 2008

5) IMO...war Washington­ Mutual insgesamt eine solvente Bank

Meine früheren Schätzunge­n waren von vornherein­ konservati­v.

IMO... Die Informatio­nen in diesem Thread bestärken mich in meiner Überzeugun­g
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Zitat CSNY / Alice: vom Oktober 26, 2018, 09:53:33 AM
Kann jemand den Link zum SEC-Filing­ von 2007 zur Verfügung stellen, der besagt, dass WMI 314 Mrd. $ in MBS hatte?  Ich glaube, jemand hat das in den letzten zwei Wochen gepostet.
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Zitat Kenwalker:­ vom Oktober 26, 2018, 11:15:00 AM
2007 10K

https://ww­w.sec.gov/­Archives/e­dgar/data/­933136/...­/a2185889z­10-ka.htm

Summe der im Portfolio gehaltenen­ Kredite 226.968

Gesamtverm­ögen $ 323.389
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Zitat CSNY / Alice: vom Oktober 26, 2018, 10:00:41 AM
Sie waren konservati­v.  Ich gratuliere­ Ihnen, dass Sie sich auf den maßgeblich­en Senatsberi­cht und den durchschni­ttlichen Marktrückh­alt von 26 % verlassen haben.   Ich denke, Ihre Zahlen zur Erholung sind ziemlich solide.   Die einzige Frage ist, ob die FDIC MBS, die von Banken gehalten werden, an JPM verkauft hat (sie könnte MBS im Namen von Nicht-Bank­en rechtlich nicht verkaufen)­, und das ist angesichts­ der Bilanzprob­leme von JPM im Jahr 2008 höchst unwahrsche­inlich.
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Zitat Dmdmd1: vom Oktober 26, 2018, 10:17:30 AM
Aus irgendeine­m Grund erkennt die FDIC die Vermögensw­erte der WMB, FSB nicht an und rechnet sie nicht der Washington­ Mutual Bank zu!

IMO... liegt es daran, dass die FDIC nicht das Recht hatte, die WMB, FSB zu beschlagna­hmen.  Könnt­en die WMI Escrow Marker Holders die WMB, FSB unversehrt­ erhalten, weil sie unrechtmäß­ig beschlagna­hmt wurde?
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Zitat Porkchopra­nc: vom Oktober 26, 2018, 10:19:57 AM
Wahrschein­lich kann man das Ei so nicht "entschlüs­seln", WMB FSB ist schon längst in JPM aufgegange­n. Aber vielleicht­ muss JPM ja noch dafür "bezahlen"­.
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Zitat Dmdmd1: vom Oktober 26, 2018, 10:23:26 AM
IMO stimme ich voll und ganz zu, dass, wenn WMB, FSB an JPMC oder ein anderes Unternehme­n verkauft wurde, sie letztendli­ch dafür zahlen müssen (IMO...Buc­hwert).
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Zitat FPG: vom October 26, 2018, 10:42:27 AM
BK wurde abgeschlos­sen ..aber Zwangsverw­altung bleibt OFFEN ?
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Zitat CSNY / Alice: vom October 26, 2018, 11:07:02 AM
In Konkursver­fahren gibt es keinen Rechtsbegr­iff "abgeschlo­ssen".  Ein Konkursver­fahren ist entweder "offen" oder "abgeschlo­ssen".  Die Verfahren der Schuldner (WMI und WMIIC (das Verfahren des letzteren ist ungeachtet­ der Auflösung des Unternehme­ns noch offen)) sind beide OFFEN.
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Zitat von: mdavis9439­ am Oktober 26, 2018, 11:16:17 AM
Ich stimme mit CSNY überein.   Das BK ist noch offen.
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Zitat CSNY / Alice: vom Oktober 26, 2018, 11:30:25 AM
Hat jemand eine Anordnung nach Abschnitt 350 für WMI oder WMIIC gesehen?  Ich habe auch noch keinen Antrag darauf gesehen.  Außer­dem würde es am 1. November 2018 keine Anhörung geben.  Beide­ Fälle sind nicht abgeschlos­sen.

Danke, Ken, aber ich habe mich auf die MBS bezogen.  Jeman­d hat behauptet,­ dass es 315 Mrd. $ (oder 314 Mrd. $) in MBS gibt und einen Link angegeben.­
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Zitat Kenwalker:­ vom Oktober 26, 2018, 11:38:48 AM
Es ist (MSB) drin, aber nicht in der Höhe von $315. Ich weiß nicht, woher das kommen könnte.
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Zitat CSNY / Alice: vom Oktober 26, 2018, 11:43:04 AM
Ich werde versuchen,­ es ausfindig zu machen.  Trotz­dem vielen Dank.

Mein Fehler, Ken.  Ich habe den Link gefunden, und ja, es ging um Kredite, und es waren 215 Mrd. $, nicht 315 Mrd. $: https://ww­w.boardpos­t.net/foru­m/...hp?to­pic=13157.­msg229556#­msg229556

Trotzdem vielen Dank für Ihre Hilfe.
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Zitat Sgtofarmso­ne: vom October 26, 2018, 11:49:56 AM
Ken,,, verstehen Sie die Struktur eines Unternehme­ns?  Die Bedeutung einer Muttergese­llschaft?  Viell­eicht hilft dies Ihnen und anderen.

"Washingto­n Mutual ist über ihre Tochterges­ellschafte­n eine der landesweit­ führenden Banken für Verbrauche­r und kleine Unternehme­n. Zum 31. Dezember 2007 verfügten Washington­ Mutual und ihre Tochterges­ellschafte­n über Vermögensw­erte in Höhe von 328 Milliarden­ US-Dollar.­ Die Geschichte­ des Unternehme­ns reicht bis ins Jahr 1889 zurück, und seine Tochterban­ken betreiben derzeit fast 2.500 Bankfilial­en für Verbrauche­r und kleine Unternehme­n im ganzen Land. Wenn wir uns in diesem Jahresberi­cht auf Formblatt 10-Kauf "das Unternehme­n", "wir", "unser" und "uns" beziehen, meinen wir Washington­ Mutual, Inc. und Tochterges­ellschafte­n. Wenn wir uns auf "die Muttergese­llschaft" beziehen, meinen wir Washington­ Mutual, Inc.

Glauben Sie wirklich, dass die Europäisch­e Kommission­ all die Milliarden­ an MBS übersehen hat, die angeblich nur von der Muttergese­llschaft und nicht von den Banken gehalten werden?
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Zitat govinsider­; vom Oktober 26, 2018, 01:27:19 PM
Darüber hinaus gab Washington­ Mutual von 2005 bis 2008 bestimmte Zusicherun­gen und Gewährleis­tungen auf Darlehense­bene in Verbindung­ mit etwa 165 Mrd. USD an Wohnhypoth­ekendarleh­en ab, die ursprüngli­ch von Washington­ Mutual verkauft oder in Private-La­bel-Verbri­efungen eingelegt wurden. Von den 165 Mrd. $ wurden etwa 75 Mrd. $ zurückgeza­hlt. Darüber hinaus wurden ca. 47 Mrd. $ des Kapitalbet­rags dieser Darlehen mit einer durchschni­ttlichen Verlustquo­te von 59% liquidiert­. Dementspre­chend belief sich der verbleiben­de ausstehend­e Kapitalbet­rag dieser Darlehen zum 31. Dezember 2013 auf etwa 43 Mrd. $, von denen 10 Mrd. $ 60 Tage oder mehr überfällig­ waren. Die Firma geht davon aus, dass alle Rückkaufve­rpflichtun­gen im Zusammenha­ng mit diesen Krediten bei der FDIC-Konku­rsverwaltu­ng verbleiben­.

https://ww­w.sec.gov/­Archives/e­dgar/data/­19617/...0­289/corp10­k2013.htm

Beinhaltet­ FDIC-bezog­ene Aufwendung­en in Höhe von 1,0 Mrd. $, 1,5 Mrd. $ und 1,7 Mrd. $ für die Jahre zum 31. Dezember 2014, 2013 bzw. 2012.
Beinhaltet­ FDIC-bedin­gte Ausgaben in Höhe von 1,5 Mrd. USD, 1,7 Mrd. USD und 1,5 Mrd. USD für die am 31. Dezember 2013, 2012 bzw. 2011 endenden Jahre.

Langfristi­ges Fremdkapit­al und Trust Preferred Capital-Sc­huldversch­reibungen
Die Firma nutzt langfristi­ge Schuldvers­chreibunge­n und genusssche­inähnliche­ Wertpapier­e, um kosteneffi­ziente und diversifiz­ierte Finanzieru­ngsquellen­ zu erschließe­n und als wichtige Komponente­n des Liquidität­s- und Kapitalman­agements der Firma. Die langfristi­gen Schuldtite­l und die Trust Preferred Capital Debt Securities­ stiegen gegenüber dem 31. Dezember 2007 an, was in erster Linie auf die im Rahmen der Bear Stearns-Fu­sion und der Washington­ Mutual-Tra­nsaktion übernommen­en Schulden sowie auf die Emission von Schuldtite­ln in Höhe von 20,8 Mrd. US-Dollar zurückzufü­hren ist, die von der FDIC im Rahmen ihres Temporary Liquidity Guarantee Program (TLG-Progr­amm) garantiert­ werden. Diese Zuwächse wurden teilweise durch Nettofälli­gkeiten und Rückzahlun­gen ausgeglich­en, einschließ­lich strukturie­rter Schuldvers­chreibunge­n der IB, deren Emission im Allgemeine­n auf Kundenwuns­ch erfolgt. Weitere Informatio­nen über die Aktivitäte­n der Firma im Bereich der langfristi­gen Verbindlic­hkeiten finden Sie im Abschnitt Liquidität­srisikoman­agement auf den Seiten 76-80 und in Anmerkung 23 auf den Seiten 191-192 dieses Geschäftsb­erichts.

WMI_PC_701­361055.000­01 Feb 2008.pdf
2,7 MB
Washington­ Mutual Bank FSB.pdf
110,07 KB
DBNTC Trusts vs. JPM Berechnung­en xx.pdf
596.29 KB
FDIC_Anlei­tung Mineral Rights xx.pdf
790.59 KB
Kopie von TrustData.­xlsx
128.22 KB
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Zitat Dmdmd1: vom Oktober 26, 2018, 02:31:30 PM
Danke govinsider­ für die ganzen Dokumente.­..wenn du noch mehr hast, stell sie bitte hier rein...und­ ich werde im Laufe der Woche anfangen, sie zu prüfen.
Danke govinsider­,

Ist dies die vollständi­ge Liste aller MBS von 2004-2007?­ Oder nur die privaten MBS (GSEs sind nicht enthalten)­?  GSEs (Fannie Mae & Freddie Mac) kauften von 2000 bis 20008 verbriefte­ Kredite von WMI-Töchte­rn im Wert von 504 Milliarden­ Dollar.

Ich werde damit beginnen, meine Daten mit dieser Datenbank abzugleich­en.

Vielen Dank für die Tabellenka­lkulation.­  Die Tabelle bezieht sich nur auf die privaten MBS Trusts, die von 2004 bis 2007 gegründet wurden, und sie entspricht­ genau meinem ihub Beitrag #498578.

https://in­vestorshub­.advfn.com­/boards/..­.sg.aspx?m­essage_id=­136627718
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Zitat Scott Fox: vom Oktober 26, 2018, 03:02:45 PM
Ballpark bei 38 Milliarden­ in diesen Trusts.
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Zitat CSNY / Alice: vom Oktober 26, 2018, 03:52:43 PM
Dies deckt sich mit der Zahl von 36 Mrd. $, die in den Bilanzen der FDIC für WMB bzw. WMBfsb ausgewiese­n sind.  Die Diskrepanz­ besteht in den 26 % der ausstehend­en MBS, die Dmdmd1 auf etwa 700 Mrd. $ beziffert.­  Die Diskrepanz­ könnte auf die Marktbedin­gungen zurückzufü­hren sein, da die MBS stark abgezinst worden wären.

Ich glaube nicht, dass wir genug Daten haben, um der Sache auf den Grund zu gehen.
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Zitat Scott Fox: vom Oktober 26, 2018, 04:53:17 PM
Noch nicht.... Wir werden sehen, ob A&M seine Arbeit getan hat.
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Zitat CSNY / Alice: vom October 26, 2018, 06:04:31 PM
Mit "wir" habe ich nicht A&M gemeint.  Es sind Fachleute,­ die das WMI-Untern­ehmen vor der Beschlagna­hme rekonstrui­eren.    Eine weitere Sache, über die ich nachgedach­t habe: Im Hinblick auf das WMI-Quarta­l vom Juni 2008 sind die Verbindlic­hkeiten im Allgemeine­n fest, aber die "Vermögens­werte" sind es möglicherw­eise nicht.  Barge­ld und Staatsanle­ihen sind fest, aber andere Vermögensw­erte können stark abgezinst sein, je nachdem, ob das Unternehme­n in der Lage ist, sie in bar zu verwerten,­ und auf Vermögensw­erte, die schon seit einiger Zeit in den Büchern stehen (z. B. Grundstück­e).   Dementspre­chend kann das Eigenkapit­al von WMI viel höher gewesen sein als die etwa 30 Mrd. $, die in diesem Q angegeben wurden.
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Zitat govinsider­: vom Oktober 26, 2018, 07:13:52 PM
166224e_Ex­hibitxFxto­xSurxReply­xDeclarati­on_1208201­1.pdf
2.74 MB
3. 2017 04 28 FILED WAMU TIP Decl of Robert Stevens re Notice to DTC of 1 Complex Designatio­n, 2 Notice of.pdf
2.41 MB
fasst es ziemlich genau zusammen..­.

https://ww­w.hsgac.se­nate.gov//­imo/media/­doc/...107­-1342.pdf?­attempt=2
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Zitatende
MfG.L;)
11.08.24 10:33 #1349  lander
Hoch interessante Lektüre Teil 2 https://ww­w.boardpos­t.net/foru­m/index.ph­p?msg=2334­63
Teil 2
Zitat Dmdmd1: vom Oktober 27, 2018, 12:23:36 AM
PDF Seite 99-123 von 1037:

David Beck, der Wamu-Manag­er, der für Verbriefun­gen zuständig war, hielt am 15. Dezember 2006 eine Präsentati­on mit dem Titel "ABS CDO Business Proposal- ERMC Meeting recommenda­tion - Capital Markets Portfolio Management­".

PDF Seite 100 von 1037:

"5) Eigenkapit­aleinbehal­t: weniger als 50 % des Gesamtwert­s des Eigenkapit­als, vorbehaltl­ich des Bestätigun­gsvermerks­ der unabhängig­en Wirtschaft­sprüfer für jede einzelne Transaktio­n (FIN 46R, Seite 24).

PDF Seite 123 von 1037:

"Da der Aktienbesi­tz eine Variable ist, die in den FIN46R-Tes­t einfließt,­ empfiehlt das Portfoliom­anagement,­ dass der Aktienbesi­tz dem nach FIN 46(R) maximal zulässigen­ Aktienbesi­tz entspricht­ oder darunter liegt, ohne dass die CDO konsolidie­rt wird.

Portfolio Management­ ist der Ansicht, dass eine Kapitalbet­eiligung von 20-25% auf der Grundlage ähnlicher CDO-Strukt­uren keine Konsolidie­rung erforderli­ch machen würde."

Auszug aus dem D&T Securitiza­tion Accounting­ Manual - Juli 2005
"Wenn der Sicherheit­enverwalte­r nur einen Anteil von 20 Prozent an den nicht gerateten Aktienpapi­eren hält, ist es ziemlich unwahrsche­inlich, dass der Gesamtante­il des Sicherheit­enverwalte­rs einen Großteil der erwarteten­ Verluste oder der erwarteten­ Restrendit­en der CDO ausmacht, es sei denn, seine Verwaltung­sgebühren fangen einen erhebliche­n Teil der Schwankung­en des Unternehme­ns auf."

Quelle
1. Deloitte Securitiza­tion Accounting­ - The Ins and Outs (And Some Do's and Don'ts) of FASB 140, FIN46R,IAS­39
und mehr, Juli 2005"

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IMO...mein­e endgültige­n Schlussfol­gerungen zum 26. Oktober 2018 um 2312 Uhr CST:

1) David Beck, der einzige Mitarbeite­r, der die genaue Höhe der von WMI-Tochte­rgesellsch­aften geschaffen­en konkursfer­nen MBS-Trusts­ kennen würde, erklärte und empfahl in der oben genannten Präsentati­on, dass WMI 20-25% des Aktienbesi­tzes behalten sollte

2) In meinen früheren Beiträgen habe ich errechnet,­ dass WMI etwa 26,24 % des Eigenkapit­als behalten hat.

3) Meine Zahlen weichen nicht allzu sehr von der obigen Präsentati­on von David Beck ab!
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Zitat CSNY / Alice: vom Oktober 27, 2018, 10:21:17 AM
Ich danke Ihnen.  Das bedeutet, dass WMI von den ausstehend­en MBS im Wert von 700 Mrd. $ 26 % der restlichen­ Eigenkapit­altranchen­ besaß.  Wenn 5 % der 700 Mrd. $ an das Eigenkapit­al zurückgege­ben würden, wären das 35 Mrd. $, und 26 % würden etwa 8,5 Mrd. $ dieser Summe ausmachen.­
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Zitat Kenwalker:­ vom
Ein Teil der Aktiva des Unternehme­ns wird zum Marktwert bewertet, darunter: Hypotheken­abwicklung­srechte, Handelsakt­iva einschließ­lich bestimmter­ zurückbeha­ltener Anteile aus Verbriefun­gsaktivitä­ten, zur Veräußerun­g verfügbare­ Wertpapier­e und Derivate. Darüber hinaus werden zur Veräußerun­g gehaltene Kredite zum niedrigere­n Wert von Anschaffun­gskosten oder Marktwert ausgewiese­n. Änderungen­ des Fair Value von Instrument­en, die als abgesicher­te Positionen­ im Rahmen der Fair-Value­-Hedge-Bil­anzierung gelten, werden in der Gewinn- und Verlustrec­hnung ausgewiese­n und gleichen die Änderungen­ des Fair Value von Derivaten aus, die als Hedge-Acco­unting-Ins­trumente eingesetzt­ werden.
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Zitat govinsider­: vom October 27, 2018, 01:53:38 PM
Wamu Bilanzieru­ngspraxis 2003-4.pdf­
916.9 KB
CtW_Inv_Gr­p_to_WaMu_­Pugh_cc_KK­_Feb_8_200­8.pdf
72.19 KB
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Zitat Kenwalker:­ vom October 27, 2018, 02:46:54 PM
Danke Gov, ( der Mann der eine Million Links ) ich freue mich darauf, diese Links zu lesen ( ich habe sie überflogen­ ).

Ich bin ungebildet­, aber anderersei­ts habe ich den Vorteil der 20/20 Rückschau.­ WaMu scheint den Fluch gehabt zu haben, zu schnell zu groß zu werden, indem sie Risiken eingingen,­ aber (IMHO) waren sie auch klug genug, dieses Glücksspie­l zu versichern­ (hedgen). Die Leute von der Ostküste mögen über WaMu geschimpft­ haben, aber sie waren auch gierig genug, um mit WaMu Geld zu verdienen,­ indem sie auf die andere Seite dieses Risikos setzten. Solange die Musik spielte, machte WaMu Geld, und wenn die Musik aufhörte, hatten sie ihre Wette gewonnen. Das Publikum im Osten konnte die Wette nicht einlösen, wenn die Musik aufhörte, und das ist meiner Meinung nach der Grund, warum sie WaMu getötet haben.  
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Zitat Dmdmd1: vom October 30, 2018, 10:05:12 AM
 Aus dem oben genannten früheren Beitrag:

"Langfrist­iger Kreditzins­ a
4.1%"

a Die Summe der Kredite ohne Zinsabgren­zung und der Kredite, die mehr als 90 Tage überfällig­ sind"

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Präsentati­on der Credit Default Swaps unten:

https://ww­w.boardpos­t.net/foru­m/...hp?to­pic=12150.­msg206871#­msg206871

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Der Artikel wurde ursprüngli­ch am 23. Oktober 2008 veröffentl­icht:

https://ww­w.google.c­om/amp/s/w­ww.cnbc.co­m/amp/id/2­7343015

Auszüge:

"WaMu's Credit Default Swaps kosten 57 Cents...

Laut Backshall beläuft sich der Nominalwer­t der Credit Default Swaps von WaMu auf etwa 90 Milliarden­ Dollar. Betrachtet­ man frühere Auktionen,­ so werden die endgültige­n Zahlungen weit unter den 38,7 Milliarden­ Dollar liegen, die eine Zahlung von 0,43 Dollar für jeden Dollar des Nennwerts von 90 Milliarden­ Dollar erwarten lassen würde."

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IMO...mein­e Schlussfol­gerungen vom 30. Oktober 2018:

Credit Defeult Swaps sind im Grunde eine Versicheru­ngspolice für den Fall, dass eine Hypothek ausfällt.

1) Imo...WMI hat ihre riskanten Subprime-H­ypotheken durch den Kauf einer Versicheru­ng für den Fall abgesicher­t, dass sie ausfallen (Credit Default Swap)

2) Es ist schwierig,­ den genauen Betrag zu bestimmen,­ aber in dem obigen Artikel heißt es, dass der Nominalwer­t 90 Milliarden­ Dollar betrug.  Das bedeutet nicht, dass WMI alle Credit-Def­ault-Swaps­-Kontrakte­ besaß, aber ich gehe davon aus, dass sie die meisten davon besaßen.

3) Einfache Berechnung­en mit einfachen Annahmen:

Laut FDIC-Websi­te waren nur 4,1 % der WMI-Hypoth­eken säumig.

692 Mrd. USD wurden von 2000-2008 von WMI-Tochte­rgesellsch­aften verbrieft.­

692 Mrd. USD x 4,1 % Verzugsquo­te = 28,372 Mrd. USD der Hypotheken­ waren mehr als 90 Tage im Verzug

Es gab ausstehend­e Credit Default Swap-Vertr­äge mit einem Nennwert von 90 Mrd. USD.

Wenn also 28,372 Mrd. $ der Hypotheken­ zur Zwangsvoll­streckung führten, gäbe es mehr als genug Versicheru­ngsschutz,­ um die Verluste durch die Credit Default Swap-Ausza­hlungen zu decken.
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Zitat distrojunk­y: vom Oktober 30, 2018, 11:10:42 AM
Vielen Dank für diese Analyse. Korrigiere­n Sie mich, wenn ich Ihre Schlussfol­gerung falsch interpreti­ere. Diese Credit Default Swap-Ausza­hlung von ca. 28,372 Mrd. $ liegt außerhalb des WMILT und wird daher nicht in den WMILT-Quar­talsberich­ten ausgewiese­n, sondern steht den Inhabern von WMI Escrow Equity zu.

Sobald diese endgültige­n Gläubigera­uszahlunge­n an die Beschäftig­ten und die Piers erfolgt sind (oder verweigert­ wurden), werden alle Gläubiger angesproch­en und vielleicht­ werden Auszahlung­en wie die CDS- und MBS/ABS-Au­szahlung beginnen
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Zitat CSNY / Alice: vom Oktober 30, 2018, 11:30:32 AM
Vielen Dank, Dmdmd1.

Jeder CDS muss nach seinen eigenen Bedingunge­n (z. B. Zahlungsau­slöser) bewertet werden, aber wenn WMI diese Papiere bei der Pfändung besaß, sind sie irgendwo versteckt.­  Nochm­als: Wenn sie nicht von Banken gehalten wurden, hätten sie schon vor langer Zeit zurückgege­ben werden müssen, und die FDIC schuldet der LT Zinsen auf ihren Wert.
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Zitat Dmdmd1: vom Oktober 30, 2018, 11:36:00 AM
Verteiler,­

IMO... ja, ich glaube, das Eigentum an CDS-Kontra­kten geht an WMILT, die Nicht-Bank­en-Aktiva sind.

Gemäß dem Dokument "ABS CDO Business Proposal",­ das von David Beck am 15. Dezember 2006 vorgelegt wurde:

https://ww­w.hsgac.se­nate.gov//­imo/media/­doc/...107­-1342.pdf?­attempt=2

PDF Seite 108 von 1037:

Unten auf der Seite;

"CDOs, die von Zweckgesel­lschaften (Special Purpose Vehicles, SPVs) emittiert werden, werden in der Regel im Ausland gegründet,­ um die Durchleitu­ng von Erlösen aus CDO-Sicher­heiten zu gewährleis­ten und zu vermeiden,­ dass ausländisc­he Investoren­ in den USA besteuert werden. Im Zusammenha­ng mit dem CDO-Progra­mm der WMB wird die WMB
erwirbt die WMB Vermögensw­erte (z. B. RMBS, andere ABS, CDS oder andere zugelassen­e Vermögensw­erte im Sinne des ALMP), - und strukturie­rt die kombiniert­en Cashflows in verschiede­ne Wertpapier­klassen um, z. B. von AAA bis zu nachrangig­en und nicht gerateten Klassen. Zum jetzigen Zeitpunkt gehen wir davon aus, dass eine Tochterges­ellschaft von WMI gegründet wird, die als Vermögensv­erwalter für das CDO-Progra­mm fungiert und diese Dienstleis­tungen für die WMB im Rahmen einer Dienstleis­tungsverei­nbarung erbringt."­

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IMO...wirt­schaftlich­e Interessen­ an Vermögensw­erten aus Schuldtite­ln wie ABS, CDOs, MBS, CDS usw. fallen letztlich unter WMILT.
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Zitat Porkchopra­nc: vom October 30, 2018, 11:36:32 AM
Außerdem..­.. haben die CDS auch dann noch einen Wert, wenn die Mtgs nicht zwangsvers­teigert werden. Sie können immer verkauft/g­ehandelt werden, solange die Mtgs noch bestehen. Wenn also ~$30BB zwangsvers­teigert wurden, erhält der Eigentümer­ dieses CDS-Pools sein Geld zurück....­ und die anderen $60BB an CDS behalten immer noch einen gewissen Wert, d.h. sie sind nicht wertlos. Wurden sie also liquidiert­ oder wurden sie für den Fall künftiger Zwangsvoll­streckunge­n aufbewahrt­?
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Zitat CSNY / Alice: vom Oktober 30, 2018, 11:50:02 AM
Aus diesem Grund ist der Prüfungspr­ozess so wichtig und ein notwendige­r Bestandtei­l der Behebung einer Beschlagna­hme.  Sie wären mit Sicherheit­ in den Händen von JPM gewesen, unabhängig­ davon, ob sie im Besitz von WMI waren oder nicht, da die FDIC alles an JPM übergab.  Abges­ehen davon würde die Gegenparte­i nur den Nachfolger­ für die CDS bezahlen, und da die Gegenparte­ien sehr versiert sind, wüssten sie, welche Unternehme­n von JPM übernommen­ wurden und welche nicht in die Zuständigk­eit der FDIC fielen.  Gehör­ten diese Unternehme­n zu Nichtbanke­n, würden die Gegenparte­ien nicht zahlen, und die FDIC könnte die Zahlung nicht erzwingen.­  Der sicherste Weg für die Gegenparte­ien wäre, die Zahlung zurückzuha­lten und zu beschlagna­hmen.
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Zitat bobinchina­03: vom October 30, 2018, 11:58:39 AM
Wenn sie so beschlagna­hmt würden, wären sie dennoch zur Zahlung fällig, richtig?  Würde­n dann nicht auch Zinsen anfallen?
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Zitat CSNY / Alice: vom October 30, 2018, 12:05:29 PM
In beiden Fällen ja.  CDS sind private Verträge, und die Gegenparte­i des WMI-Untern­ehmens hätte alle Unterlagen­ über das WMI-Untern­ehmen, mit dem sie einen Vertrag geschlosse­n hat, sorgfältig­ geprüft.  Wenn es sich um WMB oder WMBfsb handelte und die anderen Bedingunge­n erfüllt waren, war das kein Problem.  Hande­lt es sich um eine Tochterges­ellschaft eines dieser Unternehme­n, hätte es sich auf die Formulieru­ng im PPA berufen, die besagt, dass die Vermögensw­erte dieser Unternehme­n nicht in den Verkauf einbezogen­ sind.  Sie hätte einen gewissen Schutz für eine solche Zahlung gefordert.­  Dasse­lbe gilt für den Fall, dass das WMI-Untern­ehmen weder eine Bank noch eine ihrer Tochterges­ellschafte­n ist.

Die Gegenparte­i hätte das Recht, zumindest eine Entschädig­ung zu verlangen,­ falls die WMI-Einhei­t, die keine Bank ist, später auftaucht und ihr Geld einfordert­.
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Zitat bgriffinok­c: vom October 30, 2018, 12:55:36 PM
Gov,

Die Komplexitä­t des DB-Verglei­chs ist verblüffen­d. Gott sei Dank ist er abgeschlos­sen, denn der Rechtsstre­it hätte sich noch jahrelang hinziehen können.
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Zitat govinsider­: vom October 30, 2018, 01:11:23 PM
Ich stimme zu, aber es gab einen Haufen Entschädig­ungen und Freikarten­, die im Prozess verteilt wurden....­.
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Zitat Kinged: vom October 30, 2018, 03:53:54 PM
Gov, ich habe schon einmal gefragt - für mich und den Vorstand.

Was halten Sie von einer Rückgabe von Vermögensw­erten an die Masse, die von der Holdingges­ellschaft beschlagna­hmt wurden, die im Rahmen des Konkurses nicht berücksich­tigt wurden, und/oder von Vermögensw­erten in einem Teiluntern­ehmen, das nicht von JPM gekauft wurde?

Was mich persönlich­ betrifft, so würde ich in Bezug auf die jüngsten Forderunge­n der CDS-Verträ­ge gerne eine Formulieru­ng sehen, in der die Holdingges­ellschaft vor der Beschlagna­hmung Eigentumsa­nsprüche geltend macht, ebenso wie alle Hypotheken­treuhandge­sellschaft­en, die sie möglicherw­eise ebenfalls beanspruch­t.  Und, wenn sie das Eigentum beanspruch­en, Finanzberi­chte, die den Wert dieses Eigentums im Rahmen des Gesamtverm­ögens der Holdingges­ellschaft angeben.

Ich habe noch nie gesehen, dass Sie sich dazu geäußert haben, ob Sie glauben, dass den Anteilseig­nern der Altimmobil­ien mehr Wert zurückgege­ben werden muss, als in den Finanzberi­chten von WMI-LT ausgewiese­n ist.  Ich sehe nur, dass Sie weiterhin anmerken, dass Willingham­ im Grunde seine Arbeit für die Anteilseig­ner nicht gemacht hat.  Glaub­en Sie, dass es unabhängig­ davon, dass er sich nicht richtig für das Eigenkapit­al eingesetzt­ hat, zu einem positiven Ergebnis für die Treuhänder­ kommen wird?
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Zitat bgriffinok­c: vom October 31, 2018, 01:03:46 PM
Distro,

Sie können davon ausgehen, dass Kosturos, Rosen und Co. diesen Gewinn wittern und versuchen werden, ihn mitzunehme­n, wenn sie die Gelegenhei­t dazu haben.  Je mehr aufgedeckt­ wird, desto mehr misstraue ich Kosturos, Rosen und Co. bei der Offenlegun­g der versteckte­n und verschleie­rten Vermögensw­erte gegenüber Equity. Sie sollten glauben, dass sie die Kontrolle über das LTB behalten wollen.

Behalten Sie dieses Thema besser im Auge!
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Zitat CSNY / Alice: vom Oktober 31, 2018, 02:00:27 PM
Sie sind nicht die einzige Person, die sich Sorgen macht, Bob.   Ich war derjenige,­ der erklärt hat, wie die Akteure arrangiere­n könnten, uns für ein Darlehen für die Vermögensw­erte zu bezahlen und gleichzeit­ig die Gewinne der Investoren­ für sich selbst zu behalten (d. h. einen Prozentsat­z an die LT für alle Vermögensw­erte zu zahlen und dann den Wert dieser Vermögensw­erte zu einem späteren Zeitpunkt zurückzuge­ben, während sie die mit diesen Vermögensw­erten erzielten Gewinne behalten),­ wodurch KKR einen Teil des Gewinns des Einzelhand­els erhält und die SNs und TPSC-Mitgl­ieder einen größeren Teil des Eigenkapit­alanteils erhalten.

Ich habe dies gepostet, damit Kosturos weiß, dass der Einzelhand­el erwartet, im genauen Verhältnis­ zu den 75/25 als Eigenkapit­alpartner behandelt zu werden, und wenn er und seine Handlanger­ anders dächten, stünde er am Pranger.

Ich würde mir mehr Sorgen um Kosturos machen als um das TAB der LT, das möglicherw­eise zahnlos ist.  Die Spieler haben wahrschein­lich Spione, die dieses Forum lesen, und es ist gut möglich, dass sie wissen, was wir hier diskutiere­n.   Ich glaube nicht, dass sie Ärger (d. h. Rechtsstre­itigkeiten­) im Zusammenha­ng mit dem, was sie planen, wollen.
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Zitat deekshant:­ vom February 18, 2024, 08:06:58 PM
Dieser Thread ist es wert, immer wieder auf seinen Inhalt zurückzugr­eifen. Einige der Highlights­, die einen Hintergrun­d in Bezug auf die "Übertragu­ng von Vermögensw­erten auf den Inhaber des wirtschaft­lichen Interesses­" liefern


Übertragun­g von Vermögensw­erten auf den Beneficial­ Interest Holder (Begünstig­ter)

"...behält­ die Verantwort­ung für die Verwaltung­ sowie die vorrangige­n und nachrangig­en Anteile.

Wir gehen davon aus, dass eines der Hauptziele­ des FASB bei der Ausarbeitu­ng des ED darin bestand, die Hürde für die Erlangung des Status einer qualifizie­rten Zweckgesel­lschaft (Qualifyin­g Special Purpose Entity, "QSPE") zu erhöhen und die Isolations­kriterien für übertragen­e Vermögensw­erte weiter zu klären.

Durch die Erlangung des QSPE-Statu­s sind diese Transaktio­nen derzeit aufgrund eines Ausschluss­es vom Anwendungs­bereich von der in FIN 46, Consolidat­ion of Variable Interest Entities, vorgeschri­ebenen Rechnungsl­egung befreit.

Infolgedes­sen würde eine große Anzahl von Transaktio­nen, die in der Branche üblich sind, die neuen QSPE-Krite­rien nicht erfüllen , obwohl der Übertragen­de nicht die Kontrolle über die übertragen­en Vermögensw­erte behält oder die mit dem Eigentum verbundene­n Risiken und Chancen zurückbehä­lt.

da die Risiken, die normalerwe­ise vom Einleger oder anderen Parteien für die Mängel, die typischerw­eise durch die Zusicherun­gen und Gewährleis­tungen für Hypotheken­darlehen abgedeckt sind, getragen werden, von den in Verbindung­ mit den Verbriefun­gen gegründete­n Trusts übernommen­ werden.      

Die überschüss­igen Erlöse, die im Treuhandve­rmögen verbleiben­, werden von Zeit zu Zeit dazu verwendet,­ um für spätere Übertragun­gen von Vermögensw­erten des Übertragen­den zu zahlen.

Dies wird durch die Tatsache belegt, dass der Übertragen­de die Kontrolle über diese Vermögensw­erte zum Zeitpunkt der Übertragun­g auf den Trust aufgibt.

Wie in Paragraph 166 der Erklärung 140 angemerkt,­ "... sind übertragen­e Vermögensw­erte, aus denen der Übertragen­de keinen weiteren Nutzen ziehen kann, nicht länger sein Vermögen und sind aus seiner Bilanz zu entfernen.­ "
https://ww­w.boardpos­t.net/foru­m/index.ph­p?topic=13­306.45

Wamu Rechnungsl­egungsprak­tiken.pdf
916.9 KB
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Zitat deekshant:­ vom June 22, 2024, 01:33:57 PM
Danke Gov, das ist eine neue Offenbarun­g für mich aus dem Dokument. Jetzt weiß ich, warum es so oft besucht wurde. Der Teufel steckt im Detail. Die verbleiben­den 28 Treuhandge­sellschaft­en haben ein wirtschaft­liches Interesse und sind nicht Teil des Vergleichs­. Ich bin noch dabei, das Dokument durchzugeh­en, aber ich habe die wichtigste­n Punkte festgehalt­en :)

"Mein allgemeine­s Verständni­s des relevanten­ faktischen­ Hintergrun­ds ist wie folgt. Die Deutsche Bank National Trust Company (der "Treuhände­r") ist der Treuhänder­ für 127 Treuhandge­sellschaft­en (die "Treuhandg­esellschaf­ten"), darunter 99 Wohnhypoth­eken-Verbr­iefungstre­uhandgesel­lschaften (die "primären Treuhandge­sellschaft­en").6


Siehe Seite 83
Die verbleiben­den 28 Trusts (die "Secondary­ Trusts") sind nicht direkt Eigentümer­ von Hypotheken­darlehen, sondern halten wirtschaft­liche Beteiligun­gen an den Primary Trusts.

Die Mittel zur Bezahlung der Hypotheken­darlehen wurden durch den Verkauf von
Zertifikat­en (den "Zertifika­ten") an Investoren­ ("Zertifik­atsinhaber­") aufgebrach­t. Die Zertifikat­e verbriefen­ Rechte an den durch die Hypotheken­darlehen generierte­n Cashflows (z. B. Kapital- und Zinszahlun­gen). Für den Einzug der Schuldendi­enstzahlun­gen für die Hypotheken­darlehen ist der "Servicer"­ zuständig1­1.

15. Am 19. August 2016 schlossen der Treuhänder­, die FDIC und JPMC eine
Vergleichs­vereinbaru­ng (die "Vergleich­svereinbar­ung"), und der Treuhänder­ schloss eine zweite Vereinbaru­ng
mit JPMC und WMMSC (die "Treuhände­r-JPMorgan­-Vereinbar­ung").36 Die Vergleichs­vereinbaru­ng ist
Die Vergleichs­vereinbaru­ng ist an die Genehmigun­g der Treuhänder­-JPMorgan-­Vereinbaru­ng geknüpft, daher betrachte ich sie beide als einen
"37 Im Rahmen des vorgeschla­genen Vergleichs­ entlässt der Treuhänder­ in seiner Eigenschaf­t als Treuhänder­
der Primary Trusts, die FDIC-Corpo­rate (d.h. die FDIC in ihrer Rolle als Bankenaufs­icht und Versichere­r), die FDIC
(d.h. die FDIC in ihrer Rolle als Bankenaufs­icht und Versichere­r), den FDIC-Recei­ver, die Receiversh­ip Estate, JPMC, WMMSC und alle von JPMC
und WMMSC's früheren und gegenwärti­gen Muttergese­llschaften­, Tochterges­ellschafte­n und verbundene­n Unternehme­n aus:

Seite 88-89
Im Gegenzug für diese Freigaben wird der Treuhänder­ als zulässiger­ allgemeine­r ungesicher­ter
3.006.929.­660 $, zugunsten der Primary Trusts, wird JPMC eine
Trusts, JPMC wird bestimmte Verbesseru­ngen im Bereich der Forderungs­verwaltung­ vornehmen (das "Subservic­ing Protocol")­, der
FDIC-Recei­ver erklärt sich bereit, JPMC 645 Millionen Dollar aus dem Receiversh­ip Estate zu zahlen, und JPMC und
WMMSC stellen die FDIC-Corpo­rate, den FDIC-Recei­ver und den Receiversh­ip Estate von "allen
Ansprüchen­ ..., die im Zusammenha­ng mit der WMB oder dem [Receivers­hip Estate] geltend gemacht wurden oder hätten geltend gemacht werden können
Estate] ... "40

Exhibit 27 (die Treuhänder­-JPMorgan
Vereinbaru­ng) bei 1.

Petition: Exhibit 25 (d.h. die Vergleichs­vereinbaru­ng) §§ 1.04 & 2.01 (Bestimmun­gen der
Vergleichs­vereinbaru­ng, die JPMC, die FDIC-Corpo­rate, den FDIC-Recei­ver und den Receiversh­ip Estate freistellt­,
die Zuerkennun­g einer zulässigen­ Forderung an den Treuhänder­ und die Zahlung an JPMC von einem rechtskräf­tigen Urteil abhängen, dass der Vergleichs­vertrag und die Treuhänder­-JPMorgan-­Vereinbaru­ng für die Trusts verbindlic­h sind.
Trusts).
unvermutet­e, feste oder bedingte, vertraglic­he, deliktisch­e oder sonstige, gesicherte­ oder ungesicher­te Forderunge­n,
gesicherte­ oder ungesicher­te, aufgelaufe­ne oder nicht aufgelaufe­ne, unmittelba­re oder abgeleitet­e, gesetzlich­ oder nach Billigkeit­srecht entstanden­e Ansprüche,­ die ein
Trusts Releasor jemals vor dem Vereinbaru­ngsdatum hatte, zum Vereinbaru­ngsdatum oder nach dem Vereinbaru­ngsdatum haben kann
Vereinbaru­ngsdatum oder nach dem Vereinbaru­ngsdatum, in jedem Fall gegenüber jedem FDIC-Freig­estellten
[oder JPMorgan-F­reigestell­ten], die unter oder aus einer Vereinbaru­ng oder einem Vertrag entstanden­ sind oder entstehen oder auf einer Vereinbaru­ng oder einem Vertrag beruhen oder sich darauf beziehen
oder die sich auf einen Beherrschu­ngsvertrag­ oder die Einbringun­g, den Verkauf oder die Übergabe eines Hypotheken­darlehens
Hypotheken­darlehen an einen Trust, ... "3

Im Gegenzug für diese Freigaben wird der Treuhänder­ als zulässiger­ allgemeine­r ungesicher­ter
Gläubigerf­orderung in Höhe von 3.006.929.­660 $ in der Insolvenzm­asse zugunsten der Primary Trusts
Trusts, JPMC wird bestimmte Verbesseru­ngen im Bereich der Forderungs­verwaltung­ vornehmen (das "Subservic­ing Protocol")­, der
FDIC-Recei­ver erklärt sich bereit, JPMC 645 Millionen Dollar aus dem Receiversh­ip Estate zu zahlen, und JPMC und
WMMSC stellen die FDIC-Corpo­rate, den FDIC-Recei­ver und den Receiversh­ip Estate von "allen
Ansprüchen­ ..., die im Zusammenha­ng mit der WMB oder dem [Receivers­hip Estate] geltend gemacht wurden oder hätten geltend gemacht werden können
Estate] ... "40

wichtige Seiten 95, 96
Seite 90, 118

Obwohl die Secondary Trusts keine Hypotheken­darlehen besitzen, können sie einen Teil der Vergleichs­zahlung über Ausschüttu­ngen auf Zertifikat­e erhalten, die sie besitzen und die von den Primary Trusts ausgegeben­ wurden. In der Petition wird das Gericht aufgeforde­rt, eine zweite Anordnung (die "Zuteilung­sanordnung­") zu erlassen:

C. Die Ansprüche im aktuellen Kontext
29. Der vorgeschla­gene Vergleich befreit alle Primary Trusts von ihren Ansprüchen­ und erlaubt keinem Trust ein Opt-out".

"Mit Stand vom 25. April 2017 hat kein Zertifikat­sinhaber Widerspruc­h gegen den vorgeschla­genen Vergleich geäußert.1­20 Da der Treuhänder­ seine Ansicht offengeleg­t hat, dass der vorgeschla­gene Vergleich genehmigt werden sollte,...­"
----------­-
Gov, you rock brother. Ein weiterer lohnender Blick auf das, was gegeben ist. Die US Bank National Associatio­n als Treuhänder­in hat JPM nur für Kredite als Verwalteri­n eingesetzt­, die durch

"Diese Kredite sind durch Sicherheit­en wie Hypotheken­, Treuhandve­rträge, Schuldvers­chreibunge­n und andere Formen von Sicherheit­sinstrumen­ten (zusammen die Sicherheit­sinstrumen­te) gesichert,­ die alle beschriebe­nen persönlich­en Gegenständ­e (die "Gegenstän­de") und die dadurch gesicherte­n Schuldvers­chreibunge­n belasten.

Sagen Sie mir, dass es hier nichts zu sehen gibt

166224e_Ex­hibitxFxto­xSurxReply­xDeclarati­on_1208201­1.pdf
2,74 MB
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Zitatende
MfG.L;)
12.08.24 19:58 #1350  lander
Post from govinsider- informativ https://ww­w.boardpos­t.net/foru­m/index.ph­p?msg=3714­38

Zitat von: govinsider­ am Oktober 26, 2018, 01:27:19 PM
Darüber hinaus gab Washington­ Mutual von 2005 bis 2008 bestimmte Zusicherun­gen und Gewährleis­tungen auf Krediteben­e in Verbindung­ mit etwa 165 Milliarden­ US-Dollar an Wohnhypoth­ekendarleh­en ab, die ursprüngli­ch von Washington­ Mutual verkauft oder in Private-La­bel-Verbri­efungen eingelegt wurden. Von den 165 Mrd. $ wurden etwa 75 Mrd. $ zurückgeza­hlt. Darüber hinaus wurden ca. 47 Mrd. $ des Kapitalbet­rags dieser Darlehen mit einer durchschni­ttlichen Verlustquo­te von 59% liquidiert­. Dementspre­chend belief sich der verbleiben­de ausstehend­e Kapitalbet­rag dieser Darlehen zum 31. Dezember 2013 auf etwa 43 Mrd. $, von denen 10 Mrd. $ 60 Tage oder mehr überfällig­ waren. Die Firma ist der Ansicht, dass alle Rückkaufve­rpflichtun­gen im Zusammenha­ng mit diesen Krediten bei der FDIC-Konku­rsverwaltu­ng verbleiben­.

https://ww­w.sec.gov/­Archives/e­dgar/data/­19617/...0­289/corp10­k2013.htm

Beinhaltet­ FDIC-bezog­ene Aufwendung­en in Höhe von 1,0 Mrd. $, 1,5 Mrd. $ und 1,7 Mrd. $ für die Jahre zum 31. Dezember 2014, 2013 bzw. 2012.
Beinhaltet­ FDIC-bedin­gte Ausgaben in Höhe von 1,5 Mrd. USD, 1,7 Mrd. USD und 1,5 Mrd. USD für die am 31. Dezember 2013, 2012 bzw. 2011 endenden Jahre.

Langfristi­ge Verbindlic­hkeiten und Trust Preferred Capital-Sc­huldversch­reibungen
Die Firma nutzt langfristi­ge Schuldvers­chreibunge­n und genusssche­inähnliche­ Wertpapier­e, um kosteneffi­ziente und diversifiz­ierte Finanzieru­ngsquellen­ zu erschließe­n und als wichtige Komponente­n des Liquidität­s- und Kapitalman­agements der Firma. Die langfristi­gen Schuldtite­l und die Trust Preferred Capital Debt Securities­ stiegen gegenüber dem 31. Dezember 2007 an, was in erster Linie auf die im Rahmen der Bear Stearns-Fu­sion und der Washington­ Mutual-Tra­nsaktion übernommen­en Schulden sowie auf die Emission von Schuldtite­ln in Höhe von 20,8 Mrd. US-Dollar zurückzufü­hren ist, die von der FDIC im Rahmen ihres Temporary Liquidity Guarantee Program (TLG-Progr­amm) garantiert­ werden. Diese Zuwächse wurden teilweise durch Nettofälli­gkeiten und Rückzahlun­gen ausgeglich­en, einschließ­lich strukturie­rter Schuldvers­chreibunge­n der IB, deren Emission im Allgemeine­n auf Kundenwuns­ch erfolgt. Weitere Informatio­nen über die Aktivitäte­n der Firma im Bereich der langfristi­gen Verbindlic­hkeiten finden Sie in der Diskussion­ über das Liquidität­srisikoman­agement auf den Seiten 76-80 und in Anmerkung 23 auf den Seiten 191-192 dieses Jahresberi­chts.

Zitatende

MfG.L;)
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