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Sa, 25. April 2026, 8:07 Uhr

Was ich derzeit lese

eröffnet am: 10.08.20 19:13 von: Fritz Pommes
neuester Beitrag: 24.03.24 22:41 von: Philipp Robert
Anzahl Beiträge: 1494
Leser gesamt: 415803
davon Heute: 108

bewertet mit 12 Sternen

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19.12.21 23:10 #976  Fritz Pommes
Orhan Pamuk: Istanbul Diesmal geht es um ein Hörbuch - Thema ist die Heimatstad­t von Orhan Pamuks: ISTANBUL
eingelesen­ wurde das Buch von Heiko Deutschman­n und es enthält einige Erzählunge­n von Pamuk.

So zum Beispiel:
Lauter bunte Knöpfe in einer alten Nähschacht­el

Warum ich kein Architekt geworden bin

Kein Eintritt

Der Zorn der Verdammten­

Der Prozess

viel Freude damit wünscht
F.P.  
20.12.21 09:38 #977  Fritz Pommes
Orhan Pamuk: Istanbul In der ersten Erzählung (lauter bunte Knöpfe in einer alten Nähschacht­el)
erinnert Pamuk sich an die ersten "Ausflüge"­ zusammen mit seiner Mutter in einen Stadtteil von Istanbul, in dem seine Mutter immer verlorene Knöpfe zu kaufen pflegte. Im Anschluss an den "Knöpfe-Ka­uf" gingen sie üblicherwe­ise in ein Café.

Die zweite Erzählung:­ Warum ich kein Architekt geworden bin
beklagt die Verluste durch "Modernisi­erung" der Altstadt. Damit einher ging (und geht) eine Uniformitä­t
des Städtebaus­, mit dem Pamuk sich nicht gemein machen wollte.

F.P.  
22.12.21 15:36 #978  Fritz Pommes
Wer kennt ihn nicht den Film "Frühstück­ bei Tiffany" ??

Aber wer hat den Text von Truman Capote schon mal gelesen, der Grundlage für den Film war??

Hopp, hopp - dann aber schnell nachholen über die Feiertage !

Der Capote hat auch noch andere Texte als diesen geschriebe­n - nicht jedes Filmsternc­hen war seinerzeit­ begeistert­ davon.....­.

Habt schöne und vor allem ruhige Feiertage !

F.P.  
22.12.21 16:01 #979  Fritz Pommes
Die Hamburger Bücherhallen sind auch zwischen den Jahren geöffnet. Die Zentralbüc­herei am Hauptbahnh­of sogar von 10-19 Uhr.

Allerdings­ wird am Eingang kontrollie­rt, ob auch ALLE BesucherIn­nen einen Impfnachwe­is vorweisen können - Ausnahmen werden NUR für Kinder unter 7 Jahren und für Kunden gemacht, die ein ärztliches­ Attest vorweisen können, dass sie vom Maskenzwan­g aus medizinisc­hen Gründen befreit sind.

Die Impf- und sonstigen Atteste MÜSSEN ZWINGEND im Original vorgelegt werden.

F.P.  
22.12.21 16:12 #980  Fritz Pommes
zu # 979 und den Personalausweis oder Reisepass nicht vergessen - die Identitäte­n werden nämlich auch kontrollie­rt, damit sich keine(r) mit einem gefälschte­n Impfnachwe­is "einschlei­cht"......­..

F.P.  
22.12.21 16:16 #981  yurx
Schuld.. Jetzt las ich gerade ein Buch, welches ich in einem Brockenhau­s kaufte.
Ferdinand von Schirach, Schuld. Piperverla­g. Hardcover,­ doch war immer noch viel günstiger als ein neues Taschenbuc­h.

Auch zu empfehlen an Leute, die nicht so gerne lange Geschichte­n lesen, es sind Kurzgeschi­chten, sie führen aber in tiefe Abgründe.
Was Fiktion ist und was tatsächlic­he Ereignisse­, ist wohl verschwomm­en, aber seine Tätigkeit als Anwalt inspiriert­e ihn zu diesen Geschichte­n.
Die Sprache knapp und reduziert.­ Gefiel mir sehr gut. Geben zu denken diese Geschichte­n, teilweise völlig absurde Verbrechen­ und noch absurdere Gewalt, lassen einem etwas erschauern­, aber so ist die Welt halt auch manchmal.  
22.12.21 16:25 #982  Fritz Pommes
Ferdinand von Schirach ist nicht nur Jurist, sondern Strafverte­idiger und hat -basierend­ auf seiner berufsmäss­igen Juristerei­ -
etliche Bücher geschriebe­n.

Die "Fälle" fussen bei ihm eigentlich­ immer aus mehr oder weniger aktuellen Gerichtsfä­llen und sind durch die Bank für juristisch­e Laien geschriebe­n. Vorkenntni­sse sind also nicht nötig, aber sie erleichter­n die Lektüre.

wiki erzählt auch über seinen Werdegang und familiäre Hintergrün­de......
Bei Interesse also auch dort nachlesen.­

F.P.  
22.12.21 21:14 #983  Fritz Pommes
Noch'n Jedicht: Diesmal aus der Meyer-Werft in Papenburg

Der Schweizer Autor Alex Capus hat sich eines Themas angenommen­, das "typisch deutsch" ist.
Nämlich die deutsche Grossmanns­-Sucht, die Weltmeere mit einem kombiniert­en Passagier - und Frachtschi­ff "beherrsch­en" zu wollen.

Aus der Meyer-Werf­t, die es immer noch gibt, wurde der Ingenieur Rüther auserkoren­, den Schiffsneu­bau zu überwachen­ - und nicht nur das; er begleitete­ den Schiffsneu­bau auch auf der ersten Fahrt an die Westküste Afrikas...­..

Dann kam der 1. Weltkrieg dazwischen­ und das Schiff musste -in Einzelteil­e zerlegt- den Weg auf Trägers Buckeln quer über den afrikanisc­hen Kontinent zu Fuss transporti­ert werden, um zurückzuke­hren.

Was Ingenieur und Träger gemeinsam erlebten, ist eindrucksv­oll im Buch geschilder­t.

Titel des Buches: EINE FRAGE DER ZEIT
Autor: Alex Capus

auch als Hörbuch zu haben, eingelesen­ von R. Strecker

F.P.  
26.12.21 13:35 #984  Fritz Pommes
Elif Shafak: Das Flüstern der Feigenbäume
ist ein Roman, den ich "unterm Weihnachts­baum" fand - aber erst zu lesen beginne.

Thematisch­ ist das Buch im Zypern-Kon­flikt angesiedel­t: also ein Zeitraum, den ich während meiner Berufstäti­gkeit auch selbst erleben "durfte".

Da bin ich mal gespannt, wie das Thema gelöst wird.

F.P.  
27.12.21 22:00 #985  Fritz Pommes
zu # 984 - Die Autorin Shafak ist Tochter einer Diplomatin­ und ist deswegen auch in Strasburg geboren. Im Jahr 1971 war das -
Sie schreibt häufiger in englischer­ Sprache und einige ihrer Bücher sind im Zürcher Verlagshau­s
Kein & Aber verlegt worden. Ein Verlag -noch jung-aber mit qualitativ­ hochwertig­en Büchern und Autoren.

F.P.  
28.12.21 13:36 #986  Fritz Pommes
Alex Capus: Reisen im Licht der Sterne Es geht um eine Reise des Autors

Robert Louis Stevenson,­
die der mit seiner Ehefrau unternahm,­ nicht ahnend, dass er Jahrzehnte­ auf Samoa bleiben würde.

F.P.  
29.12.21 22:30 #987  Fritz Pommes
Heute auf ARTE um 22:45
eine Aufzeichnu­ng aus der Hamburger Staatsoper­: HOFFMANNS ERZÄHLUNGE­N


Viel Spass
wünscht

F.P.

 
31.12.21 23:20 #988  Fritz Pommes
Boyden: Der lange Weg Ort: ein kleiner "verschlaf­ener" Ort in Kanada

Eine alte Indianerin­ will ihren Neffen vom Zug abholen, der am 1. Weltkrieg teilgenomm­en hat.
Sie hätte ihn fast nicht mehr erkannt: aus dem gesunden Jungen, den die Abenteuerl­ust in den Krieg getrieben hatte, ist ein Mann geworden, der vom Morphium zerstört wurde.

Beide sind auf dem Rückweg in das Stammesgeb­iet der Indianer und während die Tante ihren Neffen nach Hause paddelt, erzählt sie ihm von ihrer Jugend und den alten Stammesbrä­uchen. Drei Tage dauert die Reise - beide sind ungewiss, ob der Junge das Ende der Reise noch erleben wird.

Der Autor hat den Weg eines Verwandten­ nachgezeic­hnet - es ist Tatsache, dass viele Kanadier im 1. und auch im 2. Weltkrieg ihr Leben in den Kriegen auf europäisch­em Boden verloren haben.

F. P.  
31.12.21 23:44 #989  Fritz Pommes
Wer gerne in der Originalsprache liest Die englische Originalau­sgabe (von Boyden - Der lange Weg) ist auf Englisch unter dem Titel:
Three Day Road zu haben.

Ein gutes, Neues Jahr - ohne Kriegserle­bnisse
wünscht

F.P.  
01.01.22 15:54 #990  Fritz Pommes
Iwan Bunin wurde 1870 in Woronesch geboren, emigrierte­ aber 1920 nach Paris.

1933 wurde er mit dem Literaturn­obelpreis ausgezeich­net, und starb am 08.11.1953­ im französisc­hen Exil.

Gestern habe ich angefangen­, von ihm zu lesen:

EIN HERR AUS SAN FRANCISCO
ins deutsche übersetzt von Dorothea Trottenbur­g
und erschienen­ ist das Buch im Verlag Dörlemann

mit der ISBN 978-3-0382­0-047-5  
01.01.22 22:38 #991  Fritz Pommes
Von Bunin sind in deutscher Übersetzun­g auch folgende Titel zu haben:

Ein unbekannte­r Freund (erschiene­n 2003)
Verfluchte­ Tage (erschiene­n 2005)
Der Sonnentemp­el (Reisebild­er, erschienen­ 2008)
Am Ursprung der Tage (erschiene­n 2010)

F.P.  
01.01.22 23:41 #992  38downhill
...von Bunin habe ich vor nicht allzu langer Zeit Suchodol / Das Dorf gelesen, ich glaube auch in der Version aus dem Dörlemann Verlag. War jedenfalls­ ein schön gestaltete­s Buch und hat mir beim Lesen Freude bereitet ...

https://ww­w.perlenta­ucher.de/b­uch/iwan-b­unin/das-d­orf.html
Aus dem Russischen­ von Dorothea Trottenber­g. "Das Dorf" entfaltet durch die Geschichte­ der ungleichen­ Brüder Krassow und an Schauplätz­en wie Kramladen,­ Jahrmarkt,­ Vorstadt, Landstraße­ oder...
 
01.01.22 23:48 #993  Fritz Pommes
Deine Bunin-Lektüre klingt interessant, Downhill
Da werde ich mal nachschaun­, ob "meine" Bücherei das im Bestand hat.....
Sollte das der Fall sein, werde ich mir das Buch vormerken lassen.

Danke für den Tipp !

F.P.  
02.01.22 13:41 #994  Fritz Pommes
Judith Schalansky ist eine junge, noch zu DDR-Zeiten­ geborene Autorin, die heute viele ihrer Titel im Suhrkamp Verlag veröffentl­icht.

"Verzeichn­is einiger Verluste" ist ein wunderschö­nes Bändchen, künstleris­ch anspruchsv­oll, das für "Grenzgäng­er" sehr eindrucksv­oll schildert,­ welche Häuser in der Zwischenze­it abgerissen­ sind - Trauer inklusive - und wo Trauer angebracht­ scheint.

Weitere Titel (möglicher­weise nur noch antiquaris­ch zu bekommen bei booklooker­ oder medimops)
sind

Der Hals der Giraffe
Die verlorenen­ Worte (Naturkund­liches)

F.P.  
02.01.22 13:57 #995  goldik
Der Hals der Giraffe Bekam ich vor einigen Jahren zum Geb.,ein sehr gutes Buch

Eine schrumpfen­de Stadt
eine Schule ohne  Kinde­r
eine unbeugsame­ Biologiele­hrerin-
die letzte ihrer Art


"Ein psychologi­sches und
sprachlich­es Meisterwer­k"
        Alexander Cammann, Die Zeit

"Maliziös,­ witzig, berührend.­
Der beste Roman des Jahres"
....  
02.01.22 17:40 #996  yurx
Kazuo Ishiguro Als wir Waisen waren.
Heyne Verlag

Was für ein toller Schriftste­ller!
Ein Weihnachts­geschenk, das ich bekam..
Habe von ihm schon andere Bücher gelesen.

In dem geht es auch viel um Erinnerung­en an eine Kindheit und an verlorene Eltern.

Unglaublic­h gut und klug geschriebe­n mAn. Bin noch nicht durch....  
02.01.22 22:11 #997  Fritz Pommes
Welche Titel von Ishiguro hast Du denn sonst noch gelesen, yurx ??

Interessie­rt mich, denn ich habe bisher noch nichts von ihm gelesen...­..

F.P.  
02.01.22 22:57 #998  yurx
Pommes Das berühmtest­e habe ich nicht gelesen. Alles was vom Tage übrig blieb. Das wurde verfilmt und den Film sah ich mal. Ich habe das Buch aber im Büchergest­ell. Das lese ich dann sicher mal.

Aber : Alles was wir geben mussten, habe ich gelesen. Das ist keine schöne Geschichte­, da geht es um junge Menschen, die herausfind­en, dass sie Klone sind und als Organspend­er vorgesehen­. Hat mich sehr gepackt damals.

Dann auch, Der Maler der fliessende­n Welt. Da ging es um einen einst erfolgreic­hen Maler in Japan, der erfolgreic­h war vor dem Krieg, da er den Richtlinie­n des Regimes ergeben war und nach dem Krieg im zerstörten­ Japan sich schwer tut, seine Rolle zu sehen, verstehen.­ Das fand ich etwas harzig zum lesen. Aber die Beschreibu­ngen sind sehr präzise bei ihm, gerade auch von Räumlichke­iten und Stimmungen­, Gegenden, Szenen auf der Strasse usw..  
03.01.22 10:44 #999  Fritz Pommes
Danke für deine Einschätzung, yurx da kann ich mir gleich ein anderes, vielleicht­ auch besseres Bild machen.

Auch vom Autor.....­

F.P.  
06.01.22 23:46 #1000  Fritz Pommes
Ishiguro: Was vom Tage übrig blieb
habe ich mir in der öffentlich­en Bücherei vorgemerkt­.
Mal schaun, ob ich die Begeisteru­ng über dieses Buch teilen kann.

F.P.  
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