Was ich derzeit lese
| eröffnet am: | 10.08.20 19:13 von: | Fritz Pommes |
| neuester Beitrag: | 24.03.24 22:41 von: | Philipp Robert |
| Anzahl Beiträge: | 1494 | |
| Leser gesamt: | 415739 | |
| davon Heute: | 44 | |
bewertet mit 12 Sternen |
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07.01.22 09:00
#1001
yurx
Pommes
Wie geschrieben, dieses habe ich noch nicht gelesen.
Als wir Waisen waren, entpuppte sich als viel komplexer, als ich es weiter oben beschrieb. Ich könnte es gar nicht in wenigen Worten zusammenfassen, so viele Themen kommen darin vor.
Es geht auch um die Situation in den späten dreissiger Jahren allgemein und speziell auch in China, wohin der Protagonist im zweiten Teil reist, auf der Suche nach seinen einst dort verschwundenen Eltern.
Es hat Längen. Ich denke der schreibt drauflos und die Geschichte entwickelt sich auch beim schreiben.
Als wir Waisen waren, entpuppte sich als viel komplexer, als ich es weiter oben beschrieb. Ich könnte es gar nicht in wenigen Worten zusammenfassen, so viele Themen kommen darin vor.
Es geht auch um die Situation in den späten dreissiger Jahren allgemein und speziell auch in China, wohin der Protagonist im zweiten Teil reist, auf der Suche nach seinen einst dort verschwundenen Eltern.
Es hat Längen. Ich denke der schreibt drauflos und die Geschichte entwickelt sich auch beim schreiben.
07.01.22 18:51
#1002
Fritz Pommes
Das soll ja verschiedenen Autoren so
gegangen sein, dass sie mit dem Schreiben anfingen - sogar ein Skript-Konzept hatten; aber dann beim
Schreiben feststellten, dass sich ihre einzelnen Figuren "in eine andere Richtung" als vorher gedacht, entwickelten......
Das finde ich gar nicht schlimm - im Gegenteil; das birgt Überraschungen beim Lesen.
F.P.
Schreiben feststellten, dass sich ihre einzelnen Figuren "in eine andere Richtung" als vorher gedacht, entwickelten......
Das finde ich gar nicht schlimm - im Gegenteil; das birgt Überraschungen beim Lesen.
F.P.
07.01.22 19:01
#1003
Fritz Pommes
Aus der Bibliothek entliehen:
Brigitte Reimann: Franziska Linkerhand
eine Buchempfehlung aus den "Neuen Bundesländern"
F.P.
eine Buchempfehlung aus den "Neuen Bundesländern"
F.P.
08.01.22 09:55
#1004
yurx
Pommes
Ich denke Ishiguro hat schon eine klare Vorstellung, der er folgt, ein Skript, aber webte da viele Nebengeschichten und Begebenheiten mit ein, die vielleicht beim Schreiben entstanden.
Ich las das Buch während den Feiertagen, das Buch hat doch über 400 Seiten und braucht die nötige Aufmerksamkeit, damit man den Faden nicht verliert. Er ist ein Genie mAn., wie er das alles erzählt, ineinander schachtelt und es in sich stimmt. Er schafft eine Realität.
Was auch ein Thema ist in , Als wir Waisen waren, die Erinnerung. Der Protagonist erinnert sich oft an seine frühe Kindheit in Shanghai, als er schon lange in England lebt und reflektiert darüber, an was man sich erinnert und an was nicht und wie man das wertet. Und das tut er sehr glaubwürdig, denn oft sind es ja banale Dinge, Ereignisse an die man sich erinnert und anderes hat man vergessen.
Das hat vielleicht auch autobiografische Elemente drin, er wurde 1954 in Nagasaki!!! geboren und kam dann als 6-jähriger nach England.
Im Buch kommt sein Freund aus Kindertagen aus Nagasaki, aber das spielt sich alles vor dem Krieg ab.
Ich las das Buch während den Feiertagen, das Buch hat doch über 400 Seiten und braucht die nötige Aufmerksamkeit, damit man den Faden nicht verliert. Er ist ein Genie mAn., wie er das alles erzählt, ineinander schachtelt und es in sich stimmt. Er schafft eine Realität.
Was auch ein Thema ist in , Als wir Waisen waren, die Erinnerung. Der Protagonist erinnert sich oft an seine frühe Kindheit in Shanghai, als er schon lange in England lebt und reflektiert darüber, an was man sich erinnert und an was nicht und wie man das wertet. Und das tut er sehr glaubwürdig, denn oft sind es ja banale Dinge, Ereignisse an die man sich erinnert und anderes hat man vergessen.
Das hat vielleicht auch autobiografische Elemente drin, er wurde 1954 in Nagasaki!!! geboren und kam dann als 6-jähriger nach England.
Im Buch kommt sein Freund aus Kindertagen aus Nagasaki, aber das spielt sich alles vor dem Krieg ab.
09.01.22 15:55
#1005
Fritz Pommes
Mit den eigenen Erinnerungen
ist die Sache ja auch schwierig. Das kann "man" gut zwischen Geschwistern beobachten.... Jede(r) erinnert sich an bestimmte Begebenheiten - vorzugsweise lang zurückliegende; wenn man die dann unter Geschwistern vergleicht, dann sind doch immer wieder die gleichen (oder ähnliche) Diskrepanzen zu beobachten.....
Noch schwieriger wird die Sache für Ishiguro sein - denn da spielt ja die Weltpolitische Entwicklung auch noch rein..... Wenn ich nicht irre, war China ja teilweise unter japanischer Besatzung.
F.P.
Noch schwieriger wird die Sache für Ishiguro sein - denn da spielt ja die Weltpolitische Entwicklung auch noch rein..... Wenn ich nicht irre, war China ja teilweise unter japanischer Besatzung.
F.P.
10.01.22 14:23
#1006
Fritz Pommes
Heute abend auf ARTE
um Viertel nach 8
RAT MAL, WER ZUM ESSEN KOMMT
mit dem kürzlich verstorbenen Sidney Poitiers als Schwiegersohn.
F.P.
RAT MAL, WER ZUM ESSEN KOMMT
mit dem kürzlich verstorbenen Sidney Poitiers als Schwiegersohn.
F.P.
10.01.22 20:37
#1008
Fritz Pommes
Radl: Das stand leider nicht im "Tagesprogramm"
... dass der Film wegen Urheberrechten nicht im Streaming gezeigt werden darf.....
der Sturm aufs Capitol durfte in voller Länge gezeigt werden !
Traurig !
F.P.
der Sturm aufs Capitol durfte in voller Länge gezeigt werden !
Traurig !
F.P.
11.01.22 10:33
#1009
Fritz Pommes
Hervé le Tellier: Anomalie
.... das gibt es auch als Hörbuch.
Und das Hörbuch habe ich mir aus der Stadtbibliothek geholt.....
Ein Flugzeug auf dem "Weg" nach New York gerät in Wetter-Turbulenzen und fliegt weiter. Das einzige "Unglück" dabei ist, dass dieses Fluzeug ein zweites mal fliegt...und die Perlentaucher sich fast überschlagen mit ihren Kritiken.
An mir ist das Hörerlebnis fast spurlos vorübergezogen. Ich konnte mit dem Hörbuch nichts anfangen- der Perlentaucher-Begeisterung zum Trotz.
Sachen gibts !
F.P.
Und das Hörbuch habe ich mir aus der Stadtbibliothek geholt.....
Ein Flugzeug auf dem "Weg" nach New York gerät in Wetter-Turbulenzen und fliegt weiter. Das einzige "Unglück" dabei ist, dass dieses Fluzeug ein zweites mal fliegt...und die Perlentaucher sich fast überschlagen mit ihren Kritiken.
An mir ist das Hörerlebnis fast spurlos vorübergezogen. Ich konnte mit dem Hörbuch nichts anfangen- der Perlentaucher-Begeisterung zum Trotz.
Sachen gibts !
F.P.
11.01.22 10:38
#1010
qiwwi
Barack Obama "Ein verheißenes Land"
Penguin Verlag
Was man halt so zu Weihnachten geschenkt bekommt...
Ob ich es mir gekauft hätte ?
Was man halt so zu Weihnachten geschenkt bekommt...
Ob ich es mir gekauft hätte ?
11.01.22 10:43
#1011
Fritz Pommes
...qiwwi: das glaub ich nicht,
obwohl es derzeit in fast JEDER Buchhandlung zu liegen scheint....
Präsidentschaft verpflichtet.... Mehr fällt mir dazu auch nicht ein.
Einen schönen Tag wünsch ich - trotz Lektüre.
F.P.
Präsidentschaft verpflichtet.... Mehr fällt mir dazu auch nicht ein.
Einen schönen Tag wünsch ich - trotz Lektüre.
F.P.
12.01.22 10:04
#1013
yurx
Nochmals China
Nachdem ich von Ishiguro durch die komplizierte Situation in China, vor der Invasion Japans, geführt wurde, mit den Engländern als Opiumhändler, um koloniale Ansprüche geltend zu machen, mit regionalen Warlords, die da mitmischten, mit einem Chinesischen Regime welches gegen die Kommunisten kämpfte und die drohende Invasion Japans vernachlässigte, lese ich nun ein Buch, welches weiter zurück führt, als noch ein unumstrittener Kaiser an der Spitze stand, dieses grossen Landes.
Ein englischer Uhrmacher, Cox, wird mit Gehilfen eingeladen nach China und bezieht Quartier, auch mit seiner Werkstatt, in der verbotenen Stadt. Sehr unterhaltsam aber auch irritierend, wird diese seltsame Welt beschrieben, in der ein Menschenleben nicht viel zählt, ausser das des Allmächtigen, alles ist ihm untergeordnet, wie einem Gott.
Christoph Ransmayr, Cox oder: Der Lauf der Zeit. Fischer Taschenbuch. Ein Autor von dem ich noch nie was gelesen habe aber noch was lesen werde, gefällt mir sehr gut. Es ist auch sehr spannend. Bin noch nicht durch.
Das Buch orientiert sich auch an historischen Dingen, so bezieht es sich auf den Kaiser Qianlong, der 1711-1799 lebte und über 40 Ehefrauen hatte und 3000 Konkubinen, er habe komplizierte Uhren gesammelt. Auch den Uhrmacher Cox gab es, aber er war nie in China.
Ein englischer Uhrmacher, Cox, wird mit Gehilfen eingeladen nach China und bezieht Quartier, auch mit seiner Werkstatt, in der verbotenen Stadt. Sehr unterhaltsam aber auch irritierend, wird diese seltsame Welt beschrieben, in der ein Menschenleben nicht viel zählt, ausser das des Allmächtigen, alles ist ihm untergeordnet, wie einem Gott.
Christoph Ransmayr, Cox oder: Der Lauf der Zeit. Fischer Taschenbuch. Ein Autor von dem ich noch nie was gelesen habe aber noch was lesen werde, gefällt mir sehr gut. Es ist auch sehr spannend. Bin noch nicht durch.
Das Buch orientiert sich auch an historischen Dingen, so bezieht es sich auf den Kaiser Qianlong, der 1711-1799 lebte und über 40 Ehefrauen hatte und 3000 Konkubinen, er habe komplizierte Uhren gesammelt. Auch den Uhrmacher Cox gab es, aber er war nie in China.
12.01.22 10:46
#1014
Fritz Pommes
Ransmayr ist ein interessanter Autor
... von ihm habe ich vor längerer Zeit gelesen:
"Die Schrecken des Eises und der Finsternis"
Da geht es um eine Nordpol-Expedition (Amundsen ??) deren Wettlauf Deutschland verliert.
Der Wettlauf zwischen Nationalstolz, "Mannesstolz" und der Realität wird eindringlich geschildert.
F.P.
"Die Schrecken des Eises und der Finsternis"
Da geht es um eine Nordpol-Expedition (Amundsen ??) deren Wettlauf Deutschland verliert.
Der Wettlauf zwischen Nationalstolz, "Mannesstolz" und der Realität wird eindringlich geschildert.
F.P.
12.01.22 17:04
#1015
yurx
Pommes
Ransmayrs Sätze schienen mir anfangs etwas überladen, manche musste ich zwei mal lesen, dachte die seien falsch formuliert, doch jetzt habe ich mich daran gewöhnt und sie sind nicht falsch formuliert, sondern oft ziemlich raffiniert.
12.01.22 22:19
#1016
Fritz Pommes
Ransmayr ist Österreicher von Geburt
... da ist der Satzbau manches mal ein bißchen anders - aber trotzdem finde ich seine Recherchen gut.
F.P.
F.P.
12.01.22 22:38
#1017
Fritz Pommes
So - jetzt muss ich wieder etwas lesen
meine vorbestellten Bücher lagen heute abholbereit in der Bücherei:
Hermann Broch: Der Tod des Vergil
H. Broch arbeitete 1936/37 an einer ersten Version des Romans - und diesen Roman hat offensichtlich Thomas Mann gelesen, denn er äusserte sich: "Brochs "Vergil" ist eines der ungewöhnlichsten Experimente, das jemals mit dem flexiblen Medium des Romans unternommen wurde."
Erschienen bei Suhrkamp als Taschenbuch
und im Original bei Pantheon Books 1945
F.P.
Hermann Broch: Der Tod des Vergil
H. Broch arbeitete 1936/37 an einer ersten Version des Romans - und diesen Roman hat offensichtlich Thomas Mann gelesen, denn er äusserte sich: "Brochs "Vergil" ist eines der ungewöhnlichsten Experimente, das jemals mit dem flexiblen Medium des Romans unternommen wurde."
Erschienen bei Suhrkamp als Taschenbuch
und im Original bei Pantheon Books 1945
F.P.
13.01.22 22:55
#1018
Fritz Pommes
Hörbuch: Wenedikt Jerofejew
"Die Reise nach Petruschki"
eingelesen von Harry Rowohlt
Zeitpunkt: Als die Russische Staatsbahn noch im Linienverkehr fuhr, da sassen mal "normale" Passagiere in einem Abteil, Richtung Petruschki....
Russen sollen ja trinkfeste Menschen sein, und so ist es nicht weiter verwunderlich, dass nach kurzer Zeit die verschiedenen Lebensläufe ausgetauscht wurden, und der Schaffner - der eigentlich die Fahrkarten zu kontrollieren hatte- eingeladen wurde, ein kleines Schlückchen mitzutrinken.....
Und der Verlauf der Geschichte? Steht in den Stenen.....
Aber die 4 CD's sind sehr erheiternd.
F.P.
"Die Reise nach Petruschki"
eingelesen von Harry Rowohlt
Zeitpunkt: Als die Russische Staatsbahn noch im Linienverkehr fuhr, da sassen mal "normale" Passagiere in einem Abteil, Richtung Petruschki....
Russen sollen ja trinkfeste Menschen sein, und so ist es nicht weiter verwunderlich, dass nach kurzer Zeit die verschiedenen Lebensläufe ausgetauscht wurden, und der Schaffner - der eigentlich die Fahrkarten zu kontrollieren hatte- eingeladen wurde, ein kleines Schlückchen mitzutrinken.....
Und der Verlauf der Geschichte? Steht in den Stenen.....
Aber die 4 CD's sind sehr erheiternd.
F.P.
13.01.22 23:20
#1019
goldik
Glaub ' ich sofort, Fritzi..., wurde vor etlichen
Jahren in der Titanic Humorkritik über den grünen Klee gelobt..
14.01.22 22:14
#1020
Fritz Pommes
Und mal wieder: Harry Rowohlt
passt ausgezeichnet zum Text !
Das kann man wahrlich nicht von allen Rezitatoren behaupten......
lacht F.P.
Das kann man wahrlich nicht von allen Rezitatoren behaupten......
lacht F.P.
17.01.22 17:13
#1021
Fritz Pommes
Ishiguro: "Was vom Tage übrig blieb"
Heute waren wir zu Besuch in der Bücherhalle und haben mitgenommen_
Ishiguro: "Was vom Tage übrig blieb" (in der Hörbuch Version)
eingelesen von Gerd Heidenreich
Sobald ich hörend "durch" bin, werde ich berichten - so es interessiert.
F.P.
Ishiguro: "Was vom Tage übrig blieb" (in der Hörbuch Version)
eingelesen von Gerd Heidenreich
Sobald ich hörend "durch" bin, werde ich berichten - so es interessiert.
F.P.
17.01.22 17:22
#1022
Radelfan
#17:13 Ich las vor langer Zeit
"Alles, was wir geben mussten" von Ishiguro und fand es sehr depremierend und habe mich daher nicht an andere Bücher von ihm herangetraut....
18.01.22 12:41
#1023
Fillorkill
Suzanne O'Sullivan: The Sleeping Beauties
...the Sleeping Beauties could be summed up with the following quote: ‘The quality of a person’s experience is changed by others’ reactions to it.’
The same observation could describe human lived experience – something author Suzanne O’Sullivan manages to interweave elegantly with her own scientific curiosity and desire to better diagnose her neurological patients dealing with psychosomatic or ‘functional’ disorders, that is, those that cannot be explained by any recognisable biological change, that are tied to the stresses of life but present real physical disabilities, and that have left many people with lifelong health issues.
The Sleeping Beauties reads like a compilation of case studies and of scribbled personal reflections filled with self-doubt – a careful look at culture and society, often followed by a tearing down of some aspect of the ‘all-knowing’ Westernised medical institutions many of us have come to know and accept.
‘We in the West also live in a culture that prizes happiness so highly that anything less risks being classed as abnormal.’
Groups of otherwise unconnected people, in places as far apart as Sweden, Nicaragua and Guyana, help to illustrate how our internal worlds (both psychologically and biologically) are equal parts fragile and resilient, and often at the mercy of social and cultural environments. O’Sullivan delves into this as a doctor trying to follow the rules of her training, and as someone both well-travelled and ever-evolving, always asking ‘what else could it be?’ when confronted with a patient suffering from something deemed mysterious....
https://writersmosaic.org.uk/reviews/the-sleeping-beauties/
weiteres review: https://sciencebasedmedicine.org/...re-bound-psychosomatic-syndromes/
Two sisters are bedridden with ‘resignation syndrome’ in Horndal, Sweden, 2017YouTube Video
The same observation could describe human lived experience – something author Suzanne O’Sullivan manages to interweave elegantly with her own scientific curiosity and desire to better diagnose her neurological patients dealing with psychosomatic or ‘functional’ disorders, that is, those that cannot be explained by any recognisable biological change, that are tied to the stresses of life but present real physical disabilities, and that have left many people with lifelong health issues.
The Sleeping Beauties reads like a compilation of case studies and of scribbled personal reflections filled with self-doubt – a careful look at culture and society, often followed by a tearing down of some aspect of the ‘all-knowing’ Westernised medical institutions many of us have come to know and accept.
‘We in the West also live in a culture that prizes happiness so highly that anything less risks being classed as abnormal.’
Groups of otherwise unconnected people, in places as far apart as Sweden, Nicaragua and Guyana, help to illustrate how our internal worlds (both psychologically and biologically) are equal parts fragile and resilient, and often at the mercy of social and cultural environments. O’Sullivan delves into this as a doctor trying to follow the rules of her training, and as someone both well-travelled and ever-evolving, always asking ‘what else could it be?’ when confronted with a patient suffering from something deemed mysterious....
https://writersmosaic.org.uk/reviews/the-sleeping-beauties/
weiteres review: https://sciencebasedmedicine.org/...re-bound-psychosomatic-syndromes/
Two sisters are bedridden with ‘resignation syndrome’ in Horndal, Sweden, 2017YouTube Video
18.01.22 12:47
#1024
Fillorkill
* resignation syndrome
Resignation syndrome (also called traumatic withdrawal syndrome or traumatic refusal or abandonment syndrome; Swedish: uppgivenhetssyndrom) is a catatonic condition that induces a state of reduced consciousness, first described in Sweden in the 1990s. The condition affects predominately psychologically traumatized children and adolescents in the midst of a strenuous and lengthy migration process.[1]
Young people reportedly develop depressive symptoms, become socially withdrawn, and become motionless and speechless as a reaction to stress and hopelessness. In the worst cases, children reject any food or drink and have to be fed by feeding tube;[1] the condition can persist for years.[2] Recovery ensues within months to years and is claimed to be dependent on the restoration of hope to the family.
https://en.wikipedia.org/wiki/Resignation_syndrome
Young people reportedly develop depressive symptoms, become socially withdrawn, and become motionless and speechless as a reaction to stress and hopelessness. In the worst cases, children reject any food or drink and have to be fed by feeding tube;[1] the condition can persist for years.[2] Recovery ensues within months to years and is claimed to be dependent on the restoration of hope to the family.
https://en.wikipedia.org/wiki/Resignation_syndrome


