Was ich derzeit lese
| eröffnet am: | 10.08.20 19:13 von: | Fritz Pommes |
| neuester Beitrag: | 24.03.24 22:41 von: | Philipp Robert |
| Anzahl Beiträge: | 1494 | |
| Leser gesamt: | 414701 | |
| davon Heute: | 150 | |
bewertet mit 12 Sternen |
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10.10.22 09:45
#1276
Fritz Pommes
Meine An-Erkennung gilt Deiner Belesenheit
und war gemeint als pure An-Erkennung, nicht als Kritik....... oder plumpe "Anmache"....
Mfg
F.P.
Mfg
F.P.
11.10.22 13:59
#1277
Fritz Pommes
Büchner und sein "Lenz" hab ich mir vorgemerkt.
Dauert aber noch ein Weilchen, weil der "Zu - lesen - Stoss" schneller wächst, als ich lese und "verarbeite"
F.P.
Dauert aber noch ein Weilchen, weil der "Zu - lesen - Stoss" schneller wächst, als ich lese und "verarbeite"
F.P.
12.10.22 22:16
#1278
Fritz Pommes
Claudio Magris: Donau
und zwar von der Quelle bis zur Mündung....
beschreibt der Italiener (mit Studium der deutschen Literatur) Claudio Magris. So ganz nebenbei erzählt er auch Geschichten und Geschichtchen von rechts und links der Donau.
von der Quelle bis zur Mündung.....
und zwar von der Quelle bis zur Mündung....
beschreibt der Italiener (mit Studium der deutschen Literatur) Claudio Magris. So ganz nebenbei erzählt er auch Geschichten und Geschichtchen von rechts und links der Donau.
von der Quelle bis zur Mündung.....
15.10.22 21:18
#1279
Fritz Pommes
Der Claudio Magris mit seiner "Donau"
ist übrigens nicht auf meinem "Mist" gewachsen, sondern wurde mir von quiwwi (einem weiteren belesenen Ariva Nutzer ans Herz gelegt....)
Das darf fairerweise schon gesagt und geschrieben werden......
F.P.
Das darf fairerweise schon gesagt und geschrieben werden......
F.P.
16.10.22 02:22
#1280
qiwwi
Minkmar unterbrochen....stattdessen H.Mann
Band I seines "Henri Quatre"
16.10.22 12:38
#1281
Philipp Robert
btw. Ich lese gerade,
nachdem ich bei der Konkurrenz auf einen mir unbekannten Jahrhundertdichter gestoßen bin, in folgendem Zeitschriftenband das eine oder andere quer:
Lauter Vigoleisiaden oder der zweite Blick auf Albert Vigoleis Thelen.
Band 199 der Literaturzeitschrift „die horen“,
zusammengestellt von Jürgen Pütz. Redaktion: Johann P.Tammen. Edition die horen im Wirtschaftsverlag für neue Wissenschaft, 440 Seiten,
Lauter Vigoleisiaden oder der zweite Blick auf Albert Vigoleis Thelen.
Band 199 der Literaturzeitschrift „die horen“,
zusammengestellt von Jürgen Pütz. Redaktion: Johann P.Tammen. Edition die horen im Wirtschaftsverlag für neue Wissenschaft, 440 Seiten,
16.10.22 17:50
#1282
Fritz Pommes
Von dem Thelen hab ich lesend abgebrochen
..... das war mir denn doch zu viel....
Soweit ich weiss, lebte er für einige Jahre auf Mallorca.
Seine Gedankenwelt blieb mir allerdings weitgehend fremd.....
F.P.
Soweit ich weiss, lebte er für einige Jahre auf Mallorca.
Seine Gedankenwelt blieb mir allerdings weitgehend fremd.....
F.P.
16.10.22 18:03
#1283
Fritz Pommes
Statt dessen lese ich
Magris: Blindlings
aus dem Hanser Verlag,
und übersetzt von Ragni Maria Gschwend
mit der ISBN 978-3-446-20825-4
F.P.
aus dem Hanser Verlag,
und übersetzt von Ragni Maria Gschwend
mit der ISBN 978-3-446-20825-4
F.P.
16.10.22 18:55
#1285
goldik
Ist ja vermutlich allgemein bekannt ?
Sie war 2018 unter den 80 Erstunterzeichnern eines Boykottaufrufs zu einer israelisch-französischen Kulturwoche.[40] 2019 wandte sie sich gegen die Übertragung des Eurovision Song Contest im staatlichen französischen Fernsehen, da dieser in dem Jahr in Israel veranstaltet wurde.[41]
Die französische Schriftstellerin Annie Ernaux unterstützt BDS. In offenen Briefen protestierten sie und rund 80 andere französische Kulturschaffende 2018 gegen die interkulturelle Zusammenarbeit zwischen Israel und Frankreich, forderten die Freilassung eines lebenslang verurteilten Mörders eines US-Militärattachés und eines israelischen Diplomaten, riefen 2019 zum Boykott des Eurovision Song Contest in Tel Aviv auf. 2021 nannte Ernaux den damaligen Israel-Gaza-Konflikt „Kampf gegen die Apartheid“ der „kolonisierenden Macht“, ohne die Terrorangriffe der Hamas auf Israel zu erwähnen. Darum stieß die Vergabe des Literaturnobelpreises an sie im Oktober 2022 auf Kritik.[22
Link:https://de.wikipedia.org/wiki/Boycott,_Divestment_and_Sanctions
Die französische Schriftstellerin Annie Ernaux unterstützt BDS. In offenen Briefen protestierten sie und rund 80 andere französische Kulturschaffende 2018 gegen die interkulturelle Zusammenarbeit zwischen Israel und Frankreich, forderten die Freilassung eines lebenslang verurteilten Mörders eines US-Militärattachés und eines israelischen Diplomaten, riefen 2019 zum Boykott des Eurovision Song Contest in Tel Aviv auf. 2021 nannte Ernaux den damaligen Israel-Gaza-Konflikt „Kampf gegen die Apartheid“ der „kolonisierenden Macht“, ohne die Terrorangriffe der Hamas auf Israel zu erwähnen. Darum stieß die Vergabe des Literaturnobelpreises an sie im Oktober 2022 auf Kritik.[22
Link:https://de.wikipedia.org/wiki/Boycott,_Divestment_and_Sanctions
16.10.22 20:04
#1286
Fritz Pommes
Die Hintergründe zu Annie Ernaux
waren mir nicht bekannt.....
F.P.
F.P.
24.10.22 17:22
#1287
Fritz Pommes
Nochmal Theweleit
Knapp 10 Jahre nach Erscheinen ist Klaus Theweleits Faschismuskritik zu einem Klassiker geworden, auch und vor allem, weil er sich nicht nur mit dem Nazistaat von 39-45 befasst. "Männerphantasien" , das sind Gedanken und Wünsche, die Männer nicht haben durften, um nicht abgelenkt zu werden von den grossen Männeraufgaben Arbeiten, Forschen, Erobern. Körperwünsche und Sehnsüchte wurden unterdrückt um wiederzuerstehen im Kampf für Grösse und Vaterland.
Band 1 beschreibt die Frauenbilder, die entstanden sind als Männerphantasien von der Frau.
Band 2 untersucht die Gegenbilder zu der alles verschlingenden erotischen Frau: den harten Mann, eingegeossen in feste Blöcke wie Heer, Nation Rassengemeinschaft und arbeitet die zentralen Wahrnehmungsformen des faschistischen Rausches heraus: "leerer Platz" "blutiger Brei" und "Blackout" in der tötenden Körperverschmelzung. (Zur Psychanalyse des weißen Terrors).
Möglicherweise "nur" noch antiquarisch zu bekommen.
Band 1 beschreibt die Frauenbilder, die entstanden sind als Männerphantasien von der Frau.
Band 2 untersucht die Gegenbilder zu der alles verschlingenden erotischen Frau: den harten Mann, eingegeossen in feste Blöcke wie Heer, Nation Rassengemeinschaft und arbeitet die zentralen Wahrnehmungsformen des faschistischen Rausches heraus: "leerer Platz" "blutiger Brei" und "Blackout" in der tötenden Körperverschmelzung. (Zur Psychanalyse des weißen Terrors).
Möglicherweise "nur" noch antiquarisch zu bekommen.
25.10.22 22:48
#1288
Fritz Pommes
Robert Menasse
mit seinem Titel "Hauptstadt" (eingelesen vom Schauspieler Bürkel)
kann mich nicht überzeugen.....
Brüssel ist gemeint - warum sagt Robert Menasse das dann nicht ??
Er eiert herum mit anti- Brüssel "Argumenten" die seit Jahren bekannt und durch alle Zeitungen "geistern", ohne Neues zu bieten.....
F.P.
kann mich nicht überzeugen.....
Brüssel ist gemeint - warum sagt Robert Menasse das dann nicht ??
Er eiert herum mit anti- Brüssel "Argumenten" die seit Jahren bekannt und durch alle Zeitungen "geistern", ohne Neues zu bieten.....
F.P.
26.10.22 01:31
#1289
qiwwi
"St. Cripin's Day Speech", Shakespeare, Henry V
Enter the KING
WESTMORELAND. O that we now had here
But one ten thousand of those men in England
That do no work to-day!
KING. What's he that wishes so?
My cousin Westmoreland? No, my fair cousin;
If we are mark'd to die, we are enow
To do our country loss; and if to live,
The fewer men, the greater share of honour.
God's will! I pray thee, wish not one man more.
By Jove, I am not covetous for gold,
Nor care I who doth feed upon my cost;
It yearns me not if men my garments wear;
Such outward things dwell not in my desires.
But if it be a sin to covet honour,
I am the most offending soul alive.
No, faith, my coz, wish not a man from England.
God's peace! I would not lose so great an honour
As one man more methinks would share from me
For the best hope I have. O, do not wish one more!
Rather proclaim it, Westmoreland, through my host,
That he which hath no stomach to this fight,
Let him depart; his passport shall be made,
And crowns for convoy put into his purse;
We would not die in that man's company
That fears his fellowship to die with us.
This day is call'd the feast of Crispian.
He that outlives this day, and comes safe home,
Will stand a tip-toe when this day is nam'd,
And rouse him at the name of Crispian.
He that shall live this day, and see old age,
Will yearly on the vigil feast his neighbours,
And say 'To-morrow is Saint Crispian.'
Then will he strip his sleeve and show his scars,
And say 'These wounds I had on Crispian's day.'
Old men forget; yet all shall be forgot,
But he'll remember, with advantages,
What feats he did that day. Then shall our names,
Familiar in his mouth as household words-
Harry the King, Bedford and Exeter,
Warwick and Talbot, Salisbury and GloucesterBe in their flowing cups freshly rememb'red.
This story shall the good man teach his son;
And Crispin Crispian shall ne'er go by,
From this day to the ending of the world,
But we in it shall be rememberedWe few, we happy few, we band of brothers;
For he to-day that sheds his blood with me
Shall be my brother; be he ne'er so vile,
This day shall gentle his condition;
And gentlemen in England now-a-bed
Shall think themselves accurs'd they were not here,
And hold their manhoods cheap whiles any speaks
That fought with us upon Saint Crispin's day.
WESTMORELAND. O that we now had here
But one ten thousand of those men in England
That do no work to-day!
KING. What's he that wishes so?
My cousin Westmoreland? No, my fair cousin;
If we are mark'd to die, we are enow
To do our country loss; and if to live,
The fewer men, the greater share of honour.
God's will! I pray thee, wish not one man more.
By Jove, I am not covetous for gold,
Nor care I who doth feed upon my cost;
It yearns me not if men my garments wear;
Such outward things dwell not in my desires.
But if it be a sin to covet honour,
I am the most offending soul alive.
No, faith, my coz, wish not a man from England.
God's peace! I would not lose so great an honour
As one man more methinks would share from me
For the best hope I have. O, do not wish one more!
Rather proclaim it, Westmoreland, through my host,
That he which hath no stomach to this fight,
Let him depart; his passport shall be made,
And crowns for convoy put into his purse;
We would not die in that man's company
That fears his fellowship to die with us.
This day is call'd the feast of Crispian.
He that outlives this day, and comes safe home,
Will stand a tip-toe when this day is nam'd,
And rouse him at the name of Crispian.
He that shall live this day, and see old age,
Will yearly on the vigil feast his neighbours,
And say 'To-morrow is Saint Crispian.'
Then will he strip his sleeve and show his scars,
And say 'These wounds I had on Crispian's day.'
Old men forget; yet all shall be forgot,
But he'll remember, with advantages,
What feats he did that day. Then shall our names,
Familiar in his mouth as household words-
Harry the King, Bedford and Exeter,
Warwick and Talbot, Salisbury and GloucesterBe in their flowing cups freshly rememb'red.
This story shall the good man teach his son;
And Crispin Crispian shall ne'er go by,
From this day to the ending of the world,
But we in it shall be rememberedWe few, we happy few, we band of brothers;
For he to-day that sheds his blood with me
Shall be my brother; be he ne'er so vile,
This day shall gentle his condition;
And gentlemen in England now-a-bed
Shall think themselves accurs'd they were not here,
And hold their manhoods cheap whiles any speaks
That fought with us upon Saint Crispin's day.
26.10.22 03:40
#1290
sue.vi
J.M.R. Lenz 17:27
Jakob Michael Reinhold Lenz wrote the two most politically subversive dramas of the Sturm und Drang: Der Hofmeister und Die Soldaten
— wir drehen uns eine Zeitlang in diesem Platz herum ..das ist … unsere Biographie.« L. fragt: »Heißt das gelebt? heißt das seine Existenz gefühlt, seine selbständige Existenz, den Funken von Gott?«
https://link.springer.com/chapter/10.1007/978-3-476-03720-6_265
— wir drehen uns eine Zeitlang in diesem Platz herum ..das ist … unsere Biographie.« L. fragt: »Heißt das gelebt? heißt das seine Existenz gefühlt, seine selbständige Existenz, den Funken von Gott?«
https://link.springer.com/chapter/10.1007/978-3-476-03720-6_265
26.10.22 10:29
#1291
Fritz Pommes
.... und ICH lese: Damm-Vögel, die verkünden Land
noch zum ersten mal... weil das zu meiner Schulzeit (nicht) im Lehrplan stand....
Mfg
F. P.
noch zum ersten mal... weil das zu meiner Schulzeit (nicht) im Lehrplan stand....
Mfg
F. P.
26.10.22 11:48
#1292
Fritz Pommes
Ich zitiere aus Seite 155 der o.e. Ausgabe:
"Lenz will damit eine zu starke Einfühlung in seine Hauptfiguren verhindern, will von ihnen als Einzelpersonen ablenken und den Punkt zeigen, wo das Verlangen des Individuums nach innerer persönlicher Erfahrung mit dem Druck der unpersönlich gewordenen Gesellschaft kollidiert."
Zitatende aus "Die Soldaten"
Zitatende aus "Die Soldaten"
26.10.22 13:28
#1293
Fritz Pommes
... und weiter heisst es auf Seite 156:
""Die Soldaten sind ein realistisches Zeitstück, ein Klassendrama, in dem in grosser Weise soziale Kritik geübt wird. Zugleich sind sie durch die schicksalhafte Konstellation der Klassen, Umstände und Charaktere ein existentielles Drama, das zu allen Zeiten geschehen könnte. Die Menschen sind einem Geschehen unterworfen, im Grunde unschuldig, dem sie nicht entfliehen können."
Zitatende.
MfG
F.P.
Zitatende.
MfG
F.P.
28.10.22 16:44
#1294
Fritz Pommes
Zu Stefan Zweig gibt es einen detaillierten
Artikel bei wikipedia.....
Ebenso zu Magellan
.... Interessant ist doch eher die Tatsache, dass auch zu früheren Zeiten sowohl die Eifersüchteleien als auch das Herrschafts"Denken" schon weit verbreitet waren....
(siehe zu Magellan und seinen Schwierigkeiten, was die Königshäuser dann allerdings "unter sich" ausmachen mussten.)
F.P.
Ebenso zu Magellan
.... Interessant ist doch eher die Tatsache, dass auch zu früheren Zeiten sowohl die Eifersüchteleien als auch das Herrschafts"Denken" schon weit verbreitet waren....
(siehe zu Magellan und seinen Schwierigkeiten, was die Königshäuser dann allerdings "unter sich" ausmachen mussten.)
F.P.
30.10.22 10:28
#1295
Fritz Pommes
Peter Nadash ist ein ungarischer Schriftsteller,
der vor einigen Wochen in einem ZEIT - Magazin deutschen LeserInnen vorgestellt wurde (ganau gesagt, von Iris Radisch Ende Oktober 1922 )
Aufleuchtende Details,
Buch der Erinnerung (erschienen 1991)
Parallelgeschichten (erschienen 2012)
Die Prallelgeschichten liegen vor mir
F.P.
Aufleuchtende Details,
Buch der Erinnerung (erschienen 1991)
Parallelgeschichten (erschienen 2012)
Die Prallelgeschichten liegen vor mir
F.P.
30.10.22 11:29
#1296
Fritz Pommes
Damm: "Vögel, die verkünden Land"
"Wenn wir- sagt Lenz, in die Häuser unserer sogenannte gemeinen Leute gingen, auf ihr Interesse, ihre Leidenschaften acht gäben, und da lernten, wie sich die Natur bei gewissen erheischenden Anlässen ausdrückt, die weder in der Grammatik, noch im Wörterbuch stehen: wie unendlich könnten unsere gebildete Sprache bereichern..... Und hundert eingeschlichene Wörter fremder Sprachen könnten verrufen werden."
Zitat, zu finden auf Seite 168 des Titels
Sigrid Damm: Vögel, die verkünden Land
Verlag Insel-Raschenbuch
Zitat, zu finden auf Seite 168 des Titels
Sigrid Damm: Vögel, die verkünden Land
Verlag Insel-Raschenbuch
01.11.22 22:52
#1298
Fritz Pommes
Den Hamburger Bücherhallen entliehen
habe ich (nach einem Hinweis von Iris Radisch, deren Kolumnen ich verfolge),
Peter Nadash:
Parallel Geschichten (Rowohlt-Verlag)
Nadash ist ungarischer Staatsbürger und der ungarische Titel ist: Parhuzamos törtenetek,
die dazugehörende ISBN ist 978-3-04695-8
Peter Nadash:
Parallel Geschichten (Rowohlt-Verlag)
Nadash ist ungarischer Staatsbürger und der ungarische Titel ist: Parhuzamos törtenetek,
die dazugehörende ISBN ist 978-3-04695-8
02.11.22 21:10
#1299
Fritz Pommes
Die Parallel-Geschichten
haben was mit der deutschen Vergangenheit zu tun (daran kommt auch ein ungarischer Autor nicht vorbei) - und es beginnt mit einem Mord im Westberliner Miljöh.....
Die Geschichte geht weiter mit der Geschichte der ungarischen Familie Demen und ihrer Freunde, die verbunden wird mit der ungarischen Revolution 1956, die nachrevolutionäre Zeit; der ungarische Nationalfeiertag am 15. März 1961 und die Vertreibung ungarischer Juden 1941-45 und die Vorkriegszeit im Berlin der 40-er und 1945......
Zeitsprünge sind durchaus "drin" in diesem Roman..... Aber Zeitsprünge haben unsere Leben ja auch im Jahresverlauf......
F.P.
Die Geschichte geht weiter mit der Geschichte der ungarischen Familie Demen und ihrer Freunde, die verbunden wird mit der ungarischen Revolution 1956, die nachrevolutionäre Zeit; der ungarische Nationalfeiertag am 15. März 1961 und die Vertreibung ungarischer Juden 1941-45 und die Vorkriegszeit im Berlin der 40-er und 1945......
Zeitsprünge sind durchaus "drin" in diesem Roman..... Aber Zeitsprünge haben unsere Leben ja auch im Jahresverlauf......
F.P.
04.11.22 21:09
#1300
Fritz Pommes
Julian Barnes: Der Lärm der Zeit
Inhaltlich "beschäftigt" sich das Buch mit der Einkesselung Leningrads im 2. Weltkrieg. Das Leningrader Musikleben wurde mit der Verlagerung des Orchesters in den Ural schwer getroffen, und wer auch immer in der Stadt verblieb, ernährte sich von Ratten, Mäusen und toten Katzen.....
Der zurückgebliebene Dirigent des Orchesters überlebte. Schostakovitch schrieb eine Oper - sie wurde verboten und zu Lebzeiten von Stalin nicht aufgeführt.
Eingelesen wurde Julian Barnes' Buch von Frank Arnold - es ist zu entleihen in den Bücherhallen der Stadt Hamburg.
F.P.
Der zurückgebliebene Dirigent des Orchesters überlebte. Schostakovitch schrieb eine Oper - sie wurde verboten und zu Lebzeiten von Stalin nicht aufgeführt.
Eingelesen wurde Julian Barnes' Buch von Frank Arnold - es ist zu entleihen in den Bücherhallen der Stadt Hamburg.
F.P.

