Apple, Amazon, Alphabet - US-Big-Techs enttäuschen auf ganzer Linie
03.02.23 14:29
Feingold-Research
Waren die Anleger nach den starken Zahlen der Facebook-Mutter Meta in ihrer Euphorie noch kaum zu bremsen, wurden sie gestern Abend von der bitteren Realität, einer Kombination aus schwächerer Nachfrage, steigenden Kosten und einem daraus resultierenden Sparzwang bei den einst hochgeflogenen Big-Techs, wieder eingeholt. Apple, Amazon und die Google-Mutter Alphabet enttäuschten alle mit ihren gestern nach US-Börsenschluss vorgelegten Zahlen. Wenn auch im Detail aus unterschiedlichen Gründen wie temporären Effekten aus der Pandemie und Lockdowns in China, Zahlen und Ausblick haben den Anlegern vor Augen geführt, wie unsicher die wirtschaftliche Zukunft in Zeiten hoher Inflation und Rezessionsgefahren ist.
Wir stellen den Marktkommentar von Jürgen Molnar, Kapitalmarktstratege bei Robomarkets, vor.
Damit ist der Schwung aus der Notenbank-Rally auch im Deutschen Aktienindex erst einmal raus. Mit inzwischen mehr als 30 Prozent Plus seit Anfang Oktober bewegt sich der Markt in einer gefährlichen Fallhöhe. Ob der DAX nun die letzten 800 Punkte zum Allzeithoch in Angriff nimmt oder doch erst einmal Gewinnmitnahmen ihn wieder Richtung 15.000 drücken, dürften die am Nachmittag anstehenden US-Arbeitsmarktdaten mitbestimmen. Auch die Erzeugerpreise der in der Eurozone sollten Investoren heute auf dem Schirm haben.
Der Online-Händler Amazon konnte seinen Umsatz im vierten Quartal zwar noch leicht steigern, verdiente aber vor Steuern 800 Millionen US-Dollar weniger. Die hohen Kosten, die derzeit zu Buche schlagen, sind die Abfindungen an Mitarbeiter. Da man während der Pandemie die Belegschaft auf ein Mindestmaß reduziert hatte, wurde nun zu viel Personal eingestellt, um den Mehraufwand zu stemmen. Zudem musste wegen der Beteiligung am Elektrofahrzeughersteller Rivian eine massive Wertkorrektur vorgenommen werden.
Bei Apple sieht die Welt nicht viel besser aus. Der Umsatzträger schlechthin, das Weihnachtsgeschäft, hat im vergangenen Jahr nicht wie erwartet die Kassen gefüllt. Grund dafür war aber nicht wie man annehmen könnte, die mangelnde Nachfrage, sondern tatsächlich das Angebot. Durch die Lockdowns in China war Apple nicht in der Lage, die iPhones zu liefern. Ein ebenfalls riesiges Problem für den global aktiven Konzern ist der starke Dollar. Allein die Wechselkursverluste drückten das Jahresergebnis um acht Prozent.
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