Börsenampel im DAX springt auf Gelb
22.06.23 11:26
Feingold-Research
Mit dem Rutsch des Deutschen Aktienindex unter die 16.000er Marke springt die Börsenampel auf Gelb, der dreifache Verfall am vergangenen Freitag könnte wieder einmal den Wendepunkt am Aktienmarkt markiert haben. Noch dürften viele Anleger dem Modus der vergangenen Monate vertrauen und auch diesen Rücksetzer zum Einstieg nutzen. Nur sollten es vor dem tendenziell eher schwachen Börsensommer immer weniger werden. Und ob diese dann ausreichen, die sich fortsetzenden Gewinnmitnahmen zu kompensieren, muss abgewartet werden. Eine stärkere Korrektur könnte den DAX bis auf seine 200-Tage-Linie führen, die bei rund 14.700 Punkten verläuft. Erst dann würde die Börsenampel auf Rot springen.
Wir stellen den Marktkommentar von Jürgen Molnar, Kapitalmarktstratege bei Robomarkets, vor.
Fed-Chef Powell ist auch gestern seiner Linie treu geblieben und hat noch einmal deutlich gemacht, dass es sich nur um eine Pause und keinesfalls um das Ende des Zinserhöhungszyklus handelt. Aber auch wenn, für Anleger sollte nicht wirklich die Frage entscheidend sein, wie hoch die Zinsen noch steigen, sondern eher, wie lange sie auf dem hohen Niveau bleiben werden. Und dieser Zeitraum dürfte sehr viel länger sein, als die Mehrheit derzeit glaubt. Damit bleiben Anleihe- und Geldmarkt eine gute Wahl für diejenigen, denen sichere vier Prozent lieber sind als das Spiel mit dem Feuer, das viele jetzt mit den US-Technologieaktien spielen.
Und die, die im Geschäft mit Aktien und Anleihen ihr Geld verdienen, verlieren jetzt womöglich ihren Job. Die Entlassungswelle bei den großen Finanzhäusern reißt nicht ab. Bis zu 15.000 Jobs dürften laut Schätzungen im Finanzsektor allein in den USA zur Disposition stehen. Während Banker und Broker mit ihren Kunden derzeit also auf alles springen, was mit Künstlicher Intelligenz zu tun hat, kostet einie von ihnen alles das, was mit technologischem Fortschritt zu tun hat, den Job.
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