China schiebt den DAX an
01.03.23 11:23
Feingold-Research
Neuer Monat, neues Glück, und vor allem frisches Geld – zum Monatsanfang gilt es für die Fondsmanager, dass regelmäßige Geld aus den Sparplänen ihrer Anleger am Kapitalmarkt unterzubringen. Dieser kleine Sondereffekt könnte dem Deutschen Aktienindex heute helfen, den Widerstand bei 15.500 Punkten anzulaufen und die Bärenfalle vom Freitag vergangener Woche vergessen zu machen. Mit der Konsolidierung des Markets in der vergangenen Woch ist auch der extreme Optimismus verschwunden, der sich unter anderem im Fear & Greed Index von CNN mit 80 gezeigt hatte. Die Stimmung hat sich wieder merklich abgekühlt, die extrem gierigen Hände wurden aus dem Markt geschüttelt. Der Index liegt aktuell eher im neutralen Bereich.
Wir stellen den Marktkommentar von Jürgen Molnar, Kapitalmarktstratege bei Robomarkets, vor.
Ein Grund, warum sich der DAX so erstaunlich gut gegen die Sogwirkung fallender Kurse an der Wall Street behaupten kann, könnte auch darin liegen, dass die US-Investoren selbst nicht mehr an ihre eigenen Aktien glauben, sondern in Europa verstärkt auf Einkaufstour gehen. So waren bei der Bilanzvorlage von Unternehmen wie der Münchener Rück, Allianz, und Adidas in den vergangenen Tagen nach guten Zahlen verstärkt Gewinnmitnahmen am Vormittag zu beobachten. In der zweiten Tageshälfte machten all diese Aktien ihre Verluste wieder weitgehend wett. Das spricht für ein starkes Interesse aus Übersee bei günstigeren Einstiegskursen. Heute nun legte Beiersdorf Zahlen vor, die Aktie zum Handelsstart im Minus. Mal schauen, was im Tagesverlauf passiert.
Apropos passieren. Passieren tut wieder viel in der chinesischen Wirtschaft. Die heute veröffentlichten Einkaufsmanagerindizes stehen wieder auf Expansion, nach Stillstand durch die Corona-Zwangspause. Nachholeffekte treiben die Stimmung in den Unternehmen auf ein Zwölf-Jahres-Hoch. Es ist auch ein positives Signal, dass die Börse diese Zahlen honoriert und etwaige Zinsangst durch noch mehr Wachstumsimpulse ignoriert. Anleger haben sich scheinbar an höhere Zinsen gewöhnt, nur müssen die Wirtschaft weiterlaufen und so die Unternehmensgewinne sprudeln.
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