Im DAX droht ein Doppeltop
15.06.23 10:57
Feingold-Research
Zuckerbrot und Peitsche gab es gestern für die Investoren von der US-Notenbank. Pause ja, aber das Ende des Zinserhöhungszyklus sieht Fed-Chef Powell noch nicht gekommen. Im Gegenteil, zwei weitere Schritte nach oben sind mehr als der Markt bislang erwartet hat. Das Thema Zinssenkungen noch in diesem Jahr ist spätestens seit gestern endgültig vom Tisch.
Wir stellen den Marktkommentar von Jürgen Molnar, Kapitalmarktstratege bei Robomarkets, vor.
Die Stabilität sowohl der Wall Street nach der Pressekonferenz als auch des Deutschen Aktienindex heute Morgen kann nur so interpretiert werden, dass die Anleger der Fed einmal mehr nicht glauben, so wie sie schon seit einigen Monaten in ihrer Zinssenkungseuphorie Aktien kaufen. Während auf der einen Seite also keine Verkaufsbereitschaft aufkommt, müssen mehr und mehr Anleger auf den fahrenden Zug aufspringen, um nicht noch mehr Performance zu verpassen.
Aus technischer Sicht droht im DAX allerdings nun ein Doppeltop, nachdem der Markt gestern genau bis an das vor vier Wochen erreichte Hoch herangelaufen ist. Sollten also die Investoren in New York heute Nachmittag ihr Vertrauen in die Verlässlichkeit der Geldpolitik wiederfinden, könnten die Argumente für Aktienkäufe auch in Frankfurt schwinden.
Zudem tagt am Nachmittag die Europäische Zentralbank, die ihrerseits die Zinsen um weitere 25 Basispunkte erhöhen dürfte. Alles andere wäre eine faustdicke Überraschung. Nichtsdestotrotz dürften auch die in der Eurozone weiter steigenden Zinsen langfristig nicht ohne Folgen für den Aktienmarkt bleiben.
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