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Sa, 25. April 2026, 6:56 Uhr

DAX

WKN: 846900 / ISIN: DE0008469008

DAX mit eher müdem Wochenstart


13.11.23 12:50
Feingold-Research

Schon beinahe trotzig haben die Anleger an der Wall Street am Freitag die mahnenden Worte von Fed-Chef Powell vom Vortag wieder abgeschüttelt und bei Aktien zugegriffen. Die alles entscheidende Frage ist, wer am Ende in diesem eher ungleichen Duell als Sieger vom Platz gehen wird: der Markt, der nicht an weitere Zinserhöhungen glaubt und schon Zinssenkungen im kommenden Jahr in Erwägung zieht, oder die Notenbank, die zumindest verbal ihrer restriktiven Linie treu bleibt und eine Lockerung der Finanzierungsbedingungen um alles in der Welt verhindern will. Die Anleger sollten also nicht allzu euphorisch und zu schnell ins Risiko gehen. Sich gegen die Fed zu stellen, war in der Vergangenheit meist nicht die richtige Strategie.


Wir stellen den Marktkommentar von Jürgen Molnar, Kapitalmarktstratege bei Robomarkets, vor.


Auch deshalb bleibt man in Frankfurt vorsichtig und es sieht nach einem eher verhaltenen Wochenstart für den Deutschen Aktienindex aus. Vor den Inflationsdaten aus den USA am morgigen Tag bleiben viele Investoren in der Deckung und lassen den heutigen Handelstag erst einmal passieren. Denn mit den Verbraucherpreisdaten, je nachdem welchen Trend sie zeigen, werden die Punkte in dem oben beschriebenen Duell gemacht.


Mehr Bewegung könnte es im Wochenverlauf bei einzelnen Aktien geben. Infineon und Siemens Energy öffnen am Mittwoch und schließlich Siemens am Donnerstag ihre Bücher. Gerade letztere sind mit der jüngst diskutierten staatlichen Unterstützung für die Siemens-Tochter besonders interessant. Gute Nachrichten haben das Potenzial, die Erholung der Aktie von Siemens Energy nach dem Schock am Leben zu halten. Andererseits könnten weitere Hiobsbotschaften auch die Mutter Siemens mit in die Tiefe reißen.


Die Forderungen der IG Metall in der aktuellen Tarifverhandlung sind deutlich: 8,5 Prozent mehr Lohn und eine Reduzierung der Arbeitszeit auf 32 Stunden ohne Lohnabzug. Damit rückt auch eine mögliche Vier-Tage-Woche in den Fokus. In der aktuell bereits angespannten wirtschaftlichen Situation dürften die Arbeitgeber dazu unter keinen Umständen bereit sein. Sollte sich hier allerdings wider Erwarten doch etwas bewegen, würde dies die deutsche Wirtschaft grundlegend verändern. Denn dann dürften Rufe danach auch in anderen Industrien lauter werden, mit jetzt noch schwer abschätzbaren Effekten auf die Kostenstrukturen und damit die Bilanzen der entsprechenden Unternehmen. Anleger sollten die Verhandlungen also genau verfolgen.



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