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So, 26. April 2026, 4:12 Uhr

DAX

WKN: 846900 / ISIN: DE0008469008

DAX fällt unter 15.000 Punkte


04.10.23 11:27
Feingold-Research

Weiter steigende Renditen an den Anleihemärkten drücken den deutschen Aktienindex zum heutigen Handelsstart unter die 15.000er Marke. Die Tiefs der Vorwoche haben nicht gehalten, das technische Bild bleibt zerstört und die Börsenampel damit ganz klar auf Rot. Sollte der Index die psychologische Unterstützungszone um die runde Marke nicht verteidigen können, dürfte die Suche nach einem belastbaren Boden erst noch einige hundert Punkte tiefer starten. Die Anleger sind stark verunsichert, was sich auch im Fear & Greed-Index äußert, der bei 18 von 100 Punkten liegt, es ist der Bereich „extremer Angst“.


Wir stellen den Marktkommentar von Jürgen Molnar, Kapitalmarktstratege bei Robomarkets, vor.  


Das Chaos im US-Kongress nach dem Putsch der Republikaner gegen ihren Sprecher im Repräsentantenhaus, ein anhaltend starker Arbeitsmarkt in den USA einerseits, der die Fed zu einer weiteren Zinserhöhung zwingt, auf der anderen Seite dennoch Rezessionsangst treiben die Investoren weltweit in die sicheren Anlagen im Anleihe- und Geldmarkt. Fast fünf Prozent Rendite für zehnjährige Papiere in den USA, fast drei für Bundesanleihen, warum soll man da unnötige Risiken am Aktienmarkt eingehen. Da kann auch der Euro auf Jahrestief gegenüber dem US-Dollar den deutschen Aktien nicht auf die Beine helfen, im Gegenteil: Auch er spiegelt die Unsicherheit und die Flucht in den vermeintlich sicheren Hafen Dollar eindrucksvoll wider. Anleger sollten sich auf eine schwierige Zeit an der Börse einstellen, die Jahrendrally könnte in diesem Jahr ausfallen.


Die Social Media Welt könnte sich in Zukunft stark verändern. Während Plattformen wie Netflix billigere Einstiegsangebote anbieten, in denen Sie Werbung zulassen, erwägt Meta für Instagram und Facebook einen Aufpreis von zehn Euro pro Monat, um diese auszublenden. Ein Plan, der zunächst funktionieren und die Einnahmen des Konzerns kurzfristig steigern könnte. Auf der anderen Seite lauert jedoch das Risiko, dass Werbeeinnahmen wegbrechen. Sollte das Unternehmen dennoch diesen Schritt wagen, dürfte es die Art und Weise, wie im Internet Werbung angeboten wird, revolutionieren.



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