DAX gewinnt Momentum
06.03.23 09:40
Feingold-Research
Der Deutsche Aktienindex hat wieder Aufwind. Am Freitag hat es der Index endlich geschafft, über der Marke von 15.500 Punkten zu schließen und damit seine wochenlange Seitwärtsspanne nach oben verlassen. Jetzt wartet bei 15.659 Punkten zunächst das Jahreshoch. Aus charttechnischer Sicht ist dann allerdings der Bereich um 15.800 Zähler interessanter, da dort die letzten Widerstände vor dem Allzeithoch liegen.
Wir stellen den Marktkommentar von Jürgen Molnar, Kapitalmarktstratege bei Robomarkets, vor.
Am Ende der Woche werden die US-Arbeitsmarktdaten veröffentlicht. Die letzten Zahlen aus dem Januar dürften den Investoren noch gut in Erinnerung sein. Die über 500.000 neu geschaffenen Stellen waren der Auftakt für eine ganze Reihe weiterer Indikatoren, die eine robuste US-Wirtschaft mit hartnäckigem Inflationsdruck und so gar keine Rezessionssignale zeigten, die die Notenbanken zu einer langsameren Gangart bewegen könnten. Die Frage ist jetzt, ob der Jahresstart nur ein Ausrutscher aufgrund des milden Wetters in den USA war oder ein konstant robuster Arbeitsmarkt zwangsläufig die Lohn-Preis-Spirale in Gang setzt, die Inflation und damit auch die Zinsen noch lange auf einem hohen Niveau belassen wird.
Die Schweizer Nationalbank bestätigte heute Morgen den größten Verlust ihrer 115-jährigen Geschichte. Die Notenbank stütze die eigene Landeswährung im vergangenen Jahr durch massive Kaufprogramme anderer Währungen sowie Aktien und Anleihen in Fremdwährungen, meist in Euro. Die Bestände wurden so stark abgewertet, dass unter dem Strich ein Minus von 131 Milliarden Schweizer Franken stand. Die Notenbank hat damit faktisch die Rechnung für einen stabilen Frankenkurs auf dem Tisch. Besonders bitter ist dies für den Schweizer Staatshaushalt. Dieser hatte 2021 noch sechs Milliarden Franken bekommen, die nun völlig ausblieben. Für die Zukunft stellt sich die Frage, ob es sich die Notenbank weiterhin leisten können wird, den Kurs des Franken so vehement zu verteidigen. Noch ein paar Jahre mit Fehlbeträgen dieser Größenordnung kann sich selbst eine Notenbank nicht lange erlauben.
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