DAX kurz vor Alarmstufe Rot
02.03.23 14:33
Feingold-Research
Gelb leuchtet die Börsenampel für den Deutschen Aktienindex schon, heute Morgen versuchen noch einige Anleger aus dem Markt zu kommen, bevor sie unter 15.000 Punkten auf Rot springen würde. Gestern die Daten der Statistiker zur deutschen Inflation – heute folgen nun Zahlen und Ausblick von den Chemiekonzernen Covestro, Merck und Evonik. Alle drei warnen vor der hohen Inflation, der zunehmende Kostendruck zwingt sie zu enttäuschenden Prognosen für das laufende Jahr. Um 11 Uhr wird heute die Inflationsrate für die Eurozone veröffentlicht. Auch wenn die Erwartungen diesbezüglich nach den einzelnen Länderdaten nicht wirklich optimistisch sind, die harten Fakten könnten in zwei Stunden zum Nackenschlag für den DAX werden.
Wir stellen den Marktkommentar von Jürgen Molnar, Kapitalmarktstratege bei Robomarkets, vor.
Als wäre die Inflation nicht schon Problem genug für den Aktienmarkt, verdunkeln sich nun mehr und mehr die Wolken über den Beziehungen zwischen den USA und China. Da sind zum einen die weiter schwelenden Diskussionen und Vorwürfe über den Ursprung des Coronavirus und zum anderen die latente Gefahr von Sanktionen im Falle einer Unterstützung Russlands durch China mit Waffenlieferungen. Hier kann jederzeit ein kleiner Funke einen Wirtschaftskrieg zwischen den beiden größten Volkswirtschaften entfachen, mit entsprechenden Folgen für die globalen Aktienmärkte.
Vor diesem Hintergrund gehen die Nachrichten von Tesla und der nachbörsliche Kursrutsch um fünf Prozent in der Aktie beinahe unter. Masterplan Teil drei sollte es auf dem gestrigen Investorentag werden, eine ambitioniertes Kostensenkungsversprechen beim Bau der Autos ist es geworden. Das dürfte nicht reichen, um das im vergangenen Jahr verlorengegangene Vertrauen bei den Investoren wieder zurückzugewinnen. Zu wage waren die Ankündigungen, um die beinahe Kursverdopplung in der Aktie seit ihrem Tief zu rechtfertigen.
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