DAX scheitert am Allzeithoch
08.10.25 09:27
Martin Utschneider
Der „finale“ Ausbruch lässt noch auf sich warten. Dem deutschen Leitindex gelang es zuletzt, innerhalb seines übergeordneten chart- und markttechnischen Seitwärtstrends einen deutlichen Schub nach oben zu vollziehen. Nun wird allerdings das Obere Bollinger-Band zur markanten Hürde. Ein immens wichtiger Schritt für die kurzfristige Richtungsfindung war aber vor allem das Überhandeln der 23.991´er Hürde und somit auch der psychologisch wichtigen 24.000. Dies war auch für das Sentiment ein sehr gutes Zeichen. Das bisherige Allzeithoch bei 24.639 Indexzählern scheint aber nun vorerst noch nicht wieder „Thema“ zu werden.
- Nächste charttechnische Widerstände: 24.524, 24.536, 24.639
- Nächste wichtige charttechnische Unterstützungen: 24.162, 23.882, 23.667
- Oberes Bollinger-Band: 24.492, Mittleres Bollinger-Band: 23.809, Unteres Bollinger-Band: 23.125
- 100-Tage-Linie: 23.950, 200-Tage-Linie: 22.952, 38-Tage-Linie: 23.911
- MACD: positiv | Slow-Stochastik: überkauft | Momentum: positiv
- Ichimoku Kinko Hyo: positiv | Volumen: unterdurchschnittlich | RSI: neutral
- Die Eröffnung um 09:00 Uhr wird bei rund 23.390 erwartet
- (Trailing-) Stopp-Loss: 24.162, 23.882, 23.667 (je nach persönlicher Risikoaffinität)
Der deutsche Leitindex befindet sich weiterhin im übergeordneten Seitwärtstrend. Der DAX konnte allerdings seine für die Trendfolge wichtige Ichimoko-Wolke nach oben verlassen. Dies gibt dem DAX weiterhin die nötige chart- und markttechnische Stabilität und zum anderen auch eine gewisse Hoffnung auf nun weiter steigende Notierungen. Allerdings scheint der „finale“ Schritt, nämlich das Erreichen und Überhandeln des bisherigen Allzeithochs bei 24.639 noch nicht auf der heutigen Tagesordnung zu stehen.
Die Markttechnik ist übergeordnet positiv – kurzfristig dagegen überkauft. Der Trendfolgeindikator MACD zeigt sich positiv. Der zweite Trendfolger, der Ichimoku-Indikator, ist nun ebenfalls wieder als positiv anzusehen. Die Slow-Stochastik zeigt sich dagegen überkauft. Ein akutes Verkaufssignal sendet sie aber vorbörslich nicht. Das Obere Bollinger-Band (24.492) fungiert nach wie vor als „Deckel“. Das Mittlere Bollinger-Band (23.809) dreht seit einigen Tagen nach oben und fungiert zusammen mit der 38-Tage-Linie (23.911) als markttechnische Unterstützungsmarke. Das Sentiment und die Stimmung haben sich nach dem Übersteigen der 23.911 / 24.000 deutlich ins Positive gedreht. Nun scheint aber seit drei Handelstagen die „eigene Courage“ zu fehlen. Eine deutlich rote Tageskerze vom Freitag sowie zwei darauffolgende „Doji“-Formationen lassen diesen Schluss zu. Die heutige Tagesbandbreite lässt sich zwischen 24.524 und 24.162 Punkten beziffern.
Fazit:
Angst vor „eigener Courage“?
Tagesbandbreite: 24.524 bis 24.162

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