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Fr, 24. April 2026, 4:56 Uhr

DAX

WKN: 846900 / ISIN: DE0008469008

DAX stabilisiert sich weiter


08.04.24 12:22
Feingold-Research

Mit den erneut starken Arbeitsmarktdaten aus den USA für den Monat März wackelt der Juni-Termin für eine erste Zinssenkung durch die Fed noch ein bisschen stärker und mit ihm die gesamte Wall Street. Und wackelt die Wall Street erst richtig, fällt der Deutsche Aktienindex um – so war es immer und so dürfte es auch in diesem Fall sein, ganz gleich, ob sich eine Europäische Zentralbank in Sachen Zinswende von der US-Notenbank emanzipiert und im Juni handelt. Wir stellen den Marktkommentar von Jürgen Molnar, Kapitalmarktstratege bei Robomarkets, vor.


Einziger Hoffnungsschimmer in den Zahlen vom Freitag war die Tatsache, dass das Lohnwachstum in den USA abnimmt und damit auch der Druck auf die Preise, über den wir in dieser Woche mit den nächsten Inflationsdaten informiert werden. Zeichnet sich hier keine Fortsetzung des Abwärtstrends in Richtung Notenbankziel ab, droht der nächste kleine Ausverkauf in New York wie bereits am Donnerstag gesehen. Die Anleger werden nervös ob der Tatsache, dass ihre Zinssenkungsfantasie jetzt schmilzt wie das erste Eis in der viel zu warmen April-Sonne in diesen Tagen.


Der Reisekonzern TUI entscheidet sich zur Abwechslung mal für den Finanzplatz Deutschland und holt seine Aktien aus London nach Frankfurt zurück. Ziel ist eine Aufnahme in den MDax am 24. Juni und damit ein höheres Investoreninteresse an den nicht zuletzt von der Corona-Krise schwer gebeutelten Aktien. Über acht Euro könnte es aus technischer Sicht bei entsprechender Nachfrage schnell in den Bereich von 9,50 bis zehn Euro gehen. Für die Aktionäre einer Aktie, die vor vier Jahren noch dreistellig war und seitdem durch mehrere Kapitalerhöhungen gehen musste, sicherlich nur ein schwacher Trost.


Neben der Geldpolitik geht es ab Freitag auch wieder um harte Fakten zu Umsätzen, Gewinnen und Ausblicken der Unternehmen. Die Berichtssaison startet an der Wall Street traditionell mit den großen Banken, die durch die weiter hohen Zinsen und ausbleibende Hiobsbotschaften über Rettungen wie vor einem Jahr eigentlich ganz gut verdient und deshalb auch viel Positives zu vermelden haben sollten. Der Startschuss könnte die schwindenden Zinssenkungshoffnungen im Markt also durchaus etwas kompensieren.



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