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Mo, 27. April 2026, 16:34 Uhr

DAX

WKN: 846900 / ISIN: DE0008469008

DAX stößt an Widerstand an


11.01.23 10:39
Feingold-Research

Der Deutsche Aktienindex läuft heute Morgen den ersten starken Widerstand bei 14.800 Punkten an. Darüber wäre der Weg zunächst frei bis zur psychologischen Barriere 15.000. Dazwischen stehen allerdings die Inflationsdaten aus den USA morgen Nachmittag im Terminkalender, weshalb sich ein Großteil der Anleger heute eher zurückhalten dürfte. Zudem sind die Kurse in den ersten sieben Handelstagen des Jahres bereits um sieben Prozent gestiegen – schwer vorstellbar, dass es in diesem Tempo weiter geht.


Wir stellen den Marktkommentar von Jürgen Molnar, Kapitalmarktstratege bei Robomarkets, vor.


Während der Aktienkauf eigentlich eine Art Marathon sein sollte, sprechen jüngste Zahlen zum Anlageverhalten eine andere Sprache. Laut einer Studie der New Yorker Börse liegt die durchschnittliche Haltedauer von Aktien nur noch bei knapp einem halben Jahr. In den 1960er Jahren lag diese noch bei acht Jahren. Für diesen Trend gibt es zwei Gründe: Zum einen läuft immer mehr Geschäft über den computergestützten automatischen Handel, der eigenständig Positionen eingeht und diese auch wieder auflöst. Zum anderen ist der Marktzugang für Privatanleger in den vergangenen Jahren durch diverse Trading-Apps immer einfacher und schneller geworden. Ein Klick auf dem Smartphone genügt und die Aktie ist wieder verkauft. Schattenseite der Entwicklung ist, dass Kursbewegungen, egal in welche Richtung, heute viel extremer ausfallen als dies früher der Fall war.


Für die Startup-Branche dürften die nächsten Jahre eher schwieriger werden. War es vor zwei Jahren noch einfach, Kapital für eine Gründungsidee einzusammeln, ist dies mittlerweile deutlich schwerer. Die Finanzierungssumme für Startups ist im Jahr 2022 um 40 Prozent eingebrochen. Das Geld für Risikoanlagen sitzt wegen steigender Zinsen und hoher Inflation nicht mehr so locker wie in den vergangenen Jahren. Alternative Anlagen ohne viel Risiko werden so für Investoren attraktiver. Und bei einer hohen Inflation ist es für Unternehmen, die sich erst einmal am Markt platzieren müssen, deutlich schwerer, höhere Preise durchzusetzen als ursprünglich kalkuliert.



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