Boss Energy Aktie: Ziel verfehlt!
15.04.26 10:00
Börse Global
Boss Energy muss bei seinem Vorzeigeprojekt Honeymoon in Südaustralien den Fuß vom Gas nehmen. Unerwartet starke Regenfälle und Verzögerungen bei der Inbetriebnahme wichtiger Anlagen bremsen die Uran-Produktion aus. Das Management korrigierte die Prognose für das Geschäftsjahr 2026 nun nach unten.
Das neue Ziel liegt zwischen 1,40 und 1,45 Millionen Pfund Uranoxid (U3O8). Zuvor hatte der Konzern noch 1,6 Millionen Pfund angepeilt. Der Rückschlag kommt zur Unzeit. Im dritten Quartal produzierte das Unternehmen lediglich 203.000 Pfund. Das lag spürbar unter den eigenen Erwartungen.
Wetter und Technik bremsen aus
Heftige Regenfälle im März verwandelten die Zufahrtswege zur Mine in Schlammpisten. Das verhinderte die Lieferung wichtiger Chemikalien und blockierte den Zugang zum Gelände. Parallel dazu stockte der Ausbau der Infrastruktur. Insbesondere bei den Pumpen und den sogenannten NIMCIX-Säulen gab es Verzögerungen. Diese Anlagen sind entscheidend für den reibungslosen Prozessablauf und die geplante Steigerung der Fördermengen.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Boss Energy?
Um die neuen Jahresziele noch zu erreichen, muss Boss Energy im vierten Quartal massiv aufholen. Das Unternehmen strebt nun eine Produktion von 356.000 bis 406.000 Pfund an. Das wäre die höchste Quartalsleistung des laufenden Geschäftsjahres. Die technische Zuverlässigkeit der neuen Pumpensysteme wird hierbei zum kritischen Faktor.
Kosten am oberen Limit
Trotz der geringeren Fördermenge passte das Unternehmen seine Kostenschätzungen an. Die Cash-Kosten (C1) liegen nun voraussichtlich bei 36 bis 40 US-Dollar pro Pfund. Die Gesamtkosten (AISC) beziffert das Management auf 60 bis 64 US-Dollar. Zwar liegen diese Werte unter den ursprünglichen Prognosen vom Jahresanfang, allerdings warnt Boss Energy bereits vor einer Tendenz zum oberen Ende dieser Spannen.
Höhere Treibstoffkosten und teure Logistik-Charter während der Regenperiode belasten die Bilanz zusätzlich. Das Management konzentriert sich nun darauf, die Chemie der Laugungslösung zu stabilisieren und die Kapazitäten zu erweitern. Bis zum Ende des Geschäftsjahres 2026 sollen die NIMCIX-Säulen 1 bis 5 vollständig in Betrieb sein. Diese Infrastruktur bildet die Voraussetzung für einen stabilen Betrieb im Folgejahr 2027.
Boss Energy-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Boss Energy-Analyse vom 15. April liefert die Antwort:
Die neusten Boss Energy-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Boss Energy-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 15. April erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Boss Energy: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...
Boss Energy muss bei seinem Vorzeigeprojekt Honeymoon in Südaustralien den Fuß vom Gas nehmen. Unerwartet ...
Schwere Regenfälle bremsten zuletzt den Betrieb am australischen Vorzeigeprojekt Honeymoon aus. Nun steht Boss Energy ...
Boss Energy schärft sein Profil in Südaustralien. Mit einer deutlichen Anhebung der Ressourcenschätzungen ...
