Exor Aktie: Totalabsturz!
29.10.25 22:14
Börse Global
Die Exor-Aktie steckt in einer tiefen Krise. Der Titel notiert klar im Abwärtstrend und zeigt technisch wie fundamental alarmierende Signale. Mit einem Kurs von 77,15 Euro liegt die Holding deutlich unter allen wichtigen Marken.
Düstere technische Aussichten
Exor handelt aktuell rund 10,38% unter seinem 200-Tage-Durchschnitt von 86,09 Euro. Diese technische Konstellation signalisiert eine eindeutig bärische Ausrichtung für die kommenden Monate. Seit Jahresbeginn verlor der Titel bereits 13,89%, über zwölf Monate sogar 23,48%. Noch dramatischer fällt der Vergleich mit dem FTSE Global All Cap Index aus: Hier liegt Exor im Jahresentwicklung um 29,41% zurück.
Strategische Manöver ohne Kurswirkung
Trotz massiver Kapitalmaßnahmen zeigt der Kurs keine Erholung. Im ersten Halbjahr 2025 generierte Exor 4,1 Milliarden Euro durch Verkäufe von Ferrari- und Iveco-Anteilen. Parallel dazu lief ein Aktienrückkaufprogramm über 1 Milliarde Euro – die Aktien wurden im April zu durchschnittlich 81,60 Euro erworben. Doch selbst diese Hebel verpufften wirkungslos.
Kernzahlen des ersten Halbjahrs 2025:
* Nettoverlust von 624 Millionen Euro
* 4,1 Milliarden Euro Cashflow aus Asset-Verkäufen
* 1 Milliarde Euro Aktienrückkäufe
* Lingotto-Investmentarm mit 11% Rendite
Portfolio unter Druck
Wo liegen die wahren Probleme? Die Halbjahresverluste resultieren primär aus Wertminderungen bei Kernbeteiligungen wie Stellantis, CNH und Juventus. Bei Juventus eskaliert der Konflikt: Das Exor-geführte Board drängt Aktionäre, gegen die Anträge des neuen Großaktionärs Tether zu stimmen. Zuvor hatte Exor dem Klub bereits 30 Millionen Euro vorgeschossen.
Auch Ferrari als wichtige Beteiligung sorgt für Kopfzerbrechen. Der Sportwagenhersteller korrigierte seine Elektro-Ambitionen nach unten und strebt nun nur noch 20% E-Autos bis 2030 an – just als das erste vollelektrische Modell "Elettrica" präsentiert wurde.
Kann Exor den Abwärtstrend noch stoppen? Die strategischen Manöver zeigen bisher keine Wirkung, während die Kernbeteiligungen weiter unter Druck stehen.
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