FACC Aktie: Doppelschlag in Hamburg
14.04.26 22:20
Börse Global
Rekordumsatz, Auftragsbestand von über sechs Milliarden Dollar — und jetzt präsentiert sich der oberösterreichische Luftfahrtzulieferer auf der Aircraft Interiors Expo in Hamburg. Der Zeitpunkt ist kein Zufall.
Starkes Fundament, klare Zahlen
Das Geschäftsjahr 2025 lief für FACC besser als je zuvor. Der Umsatz stieg um über elf Prozent auf 984,4 Millionen Euro. Das operative Ergebnis kletterte auf 42,3 Millionen Euro. Noch markanter: Der Free Cashflow sprang auf 59,1 Millionen Euro — ein Wert, der die finanzielle Basis für die nächsten Wachstumsschritte deutlich verbreitert.
Dahinter steckt das Effizienzprogramm „CORE", das FACC seit Herbst 2024 umsetzt. Mehr Automatisierung, optimierte Prozesse, höhere Marge. Das Ziel: eine EBIT-Marge von acht bis zehn Prozent bis 2027.
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350 Millionen Euro bis 2030
FACC baut aus. Bis 2030 plant das Unternehmen Investitionen von rund 350 Millionen Euro. Das Kernprojekt ist ein neues Hochtechnologiewerk im oberösterreichischen St. Martin. Kostenpunkt: rund 120 Millionen Euro. Baubeginn ist für Ende 2026 geplant. Das Werk soll die Kapazitäten im Bereich Aerostructures verdoppeln und rund 300 neue Jobs schaffen.
Die Nachfrage kommt vor allem von Airbus und Boeing. Beide OEMs treiben ihre Produktionsraten hoch — und brauchen verlässliche Zulieferer für Leichtbaukomponenten. FACC liefert genau das: Verbundwerkstoffe, die Gewicht sparen und Treibstoffkosten senken.
Kurs mit Rückenwind
An der Börse spiegelt sich die operative Stärke wider. Die Aktie hat seit ihrem Tief im Juni 2025 mehr als 127 Prozent zugelegt und notiert aktuell bei 14,50 Euro — rund 25 Prozent im Plus seit Jahresbeginn. Der Kurs liegt klar über dem 200-Tage-Durchschnitt von 10,35 Euro, was die mittelfristige Aufwärtsbewegung unterstreicht.
Für 2026 erwartet das Management ein Umsatzwachstum zwischen fünf und 15 Prozent. Im Mai folgen der Quartalsbericht für Q1 sowie die ordentliche Hauptversammlung. Dort will das Management konkrete Details zur Wachstumsstrategie 2030 und zum Stand der Kapazitätserweiterungen vorlegen — ein Termin, den Anleger im Blick haben sollten.
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