FactSet Research Systems Inc
WKN: 901629 / ISIN: US3030751057FactSet Aktie: Institutionelle Neuausrichtung
12.03.26 11:00
Börse Global
FactSet Research erlebt derzeit eine Phase deutlicher Umschichtungen durch institutionelle Investoren. Während einige Großanleger ihre Positionen massiv abbauen, setzen andere auf die tiefe Integration des Finanzdatenanbieters in professionelle Arbeitsprozesse als Schutz gegen KI-Risiken. Die Aktie geriet zuletzt in einem schwachen Branchenumfeld unter Druck, findet jedoch Halt in soliden Fundamentaldaten.
Divergenz bei Großanlegern
Jüngste Meldungen zeigen ein gespaltenes Bild unter den institutionellen Investoren. PFG Advisors reduzierte seinen Anteil an FactSet drastisch um 97,3 Prozent und verkaufte 186.827 Aktien. Auch Natixis Advisors verringerte seine Position leicht um 6,2 Prozent. Demgegenüber steht der Ariel Appreciation Fund, der seine Beteiligung zuletzt aufstockte.
Die Fondsmanager von Ariel argumentieren, dass die Sorgen vor einer Verdrängung durch künstliche Intelligenz im Finanzdatensektor übertrieben seien. Sie verweisen auf die hohen Wechselkosten für Kunden und die tiefe Einbettung der Daten in komplexe Finanz-Workflows als zentrale Wettbewerbsvorteile. Insgesamt befinden sich rund 91,24 Prozent der ausstehenden Aktien in institutioneller Hand.
Solide Zahlen in unruhigem Umfeld
Der Aktienkurs sank zuletzt von rund 221,04 US-Dollar am Montag auf 212,08 US-Dollar am Dienstagabend. Dieser Rückgang verlief parallel zu einer allgemeinen Marktschwäche im Fintech- und Datensektor, die auch Wettbewerber wie Verisk oder FICO belastete. Auslöser waren unter anderem geopolitische Spannungen im Nahen Osten, die zu einer allgemeinen Risikoaversion führten.
Operativ überzeugte FactSet im vierten Quartal 2025 mit einem Gewinn je Aktie (EPS) von 4,51 US-Dollar, was die Erwartungen von 4,36 US-Dollar übertraf. Der Umsatz stieg im Jahresvergleich um 6,8 Prozent auf 607,62 Millionen US-Dollar. Kann das Unternehmen diesen Wachstumskurs trotz der Sektor-Unsicherheit beibehalten?
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Ausblick und Aktionärsrendite
Für das Geschäftsjahr 2026 prognostiziert das Management ein EPS zwischen 16,90 und 17,60 US-Dollar. Zur Unterstützung des Kurses setzt FactSet auf ein genehmigtes Aktienrückkaufprogramm im Volumen von 600 Millionen US-Dollar. Dies entspricht etwa 5,4 Prozent der Marktkapitalisierung. Zusätzlich schüttet das Unternehmen eine stabile Quartalsdividende von 1,10 US-Dollar aus, was einer annualisierten Rendite von rund 2,1 Prozent entspricht.
Trotz der operativen Stärke bleibt der Analystenkonsens mit einem „Reduce“-Rating vorsichtig, wobei das mittlere Kursziel mit 291,62 US-Dollar deutlich über dem aktuellen Niveau liegt. In den kommenden Wochen wird entscheidend sein, ob die geplanten Aktienrückkäufe eine Bodenbildung unterstützen können, während der Markt die langfristigen Auswirkungen der KI-Transformation im Datensektor neu bewertet.
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