Jagenberg neues Leben?
04.12.03 16:38
SdK AktionärsNews
Als im letzten September in der Presse die Nachricht erschien, dass beim Spezialmaschinenbauer Jagenberg die Hälfte des Grundkapitals vernichtet ist, waren viele Börsenbeobachter der Meinung, dass nun die "Todesstunde" für dieses Unternehmen eingeläutet sei, so die Experten von "SdK AktionärsNews".
Denn schon auf der Hauptversammlung im Sommer diesen Jahres habe Jagenberg diese Mitteilung nur aufgrund des Verzichts auf Forderungen seitens der Muttergesellschaft Rheinmetall knapp vermieden.
Um so überraschter seien die Besucher der außerordentlichen Hauptversammlung am 13. November 2003 gewesen, als sie erfahren hätten, dass die Reste der Jagenberg AG (es handele sich im Wesentlichen um die Beteiligungsgesellschaft Kampf) von dem bekannten Unternehmer Kleinewefers in eine neue Zukunft geführt werden sollten. Kleinewefers, der 93,7% der Jagenberg-Aktien von Rheinmetall übernommen habe, habe auch bereits einen neuen Vorstand bestellt. Gleichzeitig habe er mit Rheinmetall vereinbaren können, dass der Restbesitz von Jagenberg von allen Altrisiken freigestellt worden sei. Damit verfüge die neue Gesellschaft jetzt über ein Eigenkapital von 40%.
Als erste Maßnahme sei die zur Kleinewefers-Unternehmensgruppe gehörende Firma KKA auf die Kampf-Gruppe verschmolzen worden. Zudem sollten Synergie-Effekte mit der Kleinewefers-Gruppe erzielt werden. Es werde für 2004 ein Umsatz von 80 Mio. Euro angepeilt. Kleinewefers, der gleichzeitig auch Aufsichtsratsvorsitzender der neuen Jagenberg sei, möchte auch noch weitere passende Firmen dazu kaufen. Es bestehe also die Hoffnung, dass die Jagenberg AG als kleinere, aber feinere Gesellschaft weiter bestehe.
Negativ sei indessen, dass Kleinewefers den wenigen außenstehenden Aktionären (ca. 6% Streubesitz) kein Übernahmeangebot machen wolle und daher eine Ausnahmegenehmigung bei der BaFin beantragt habe. Als Grund nenne er weiteren Sanierungsbedarf bei Kampf. Eine Entscheidung darüber habe zur Hauptversammlung noch nicht vorgelegen.
Denn schon auf der Hauptversammlung im Sommer diesen Jahres habe Jagenberg diese Mitteilung nur aufgrund des Verzichts auf Forderungen seitens der Muttergesellschaft Rheinmetall knapp vermieden.
Als erste Maßnahme sei die zur Kleinewefers-Unternehmensgruppe gehörende Firma KKA auf die Kampf-Gruppe verschmolzen worden. Zudem sollten Synergie-Effekte mit der Kleinewefers-Gruppe erzielt werden. Es werde für 2004 ein Umsatz von 80 Mio. Euro angepeilt. Kleinewefers, der gleichzeitig auch Aufsichtsratsvorsitzender der neuen Jagenberg sei, möchte auch noch weitere passende Firmen dazu kaufen. Es bestehe also die Hoffnung, dass die Jagenberg AG als kleinere, aber feinere Gesellschaft weiter bestehe.
Negativ sei indessen, dass Kleinewefers den wenigen außenstehenden Aktionären (ca. 6% Streubesitz) kein Übernahmeangebot machen wolle und daher eine Ausnahmegenehmigung bei der BaFin beantragt habe. Als Grund nenne er weiteren Sanierungsbedarf bei Kampf. Eine Entscheidung darüber habe zur Hauptversammlung noch nicht vorgelegen.
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