PostNL Aktie: Absturzgefahr!
18.11.25 19:50
Börse Global
Die PostNL Aktie setzt ihren Abwärtstrend fort und notiert bei 0,96 Euro. Verantwortlich sind die enttäuschenden Quartalszahlen, die tiefere operative Verluste offenbaren.
Düstere Quartalsbilanz
Im dritten Quartal 2025 verbuchte PostNL einen normalisierten EBIT-Verlust von 21 Millionen Euro - eine Verschlechterung gegenüber dem Vorjahresverlust von 18 Millionen Euro. Der negative Free Cash Flow belief sich auf 18 Millionen Euro, während der Umsatz marginal auf 762 Millionen Euro stieg.
Die Geschäftsbereiche entwickelten sich unterschiedlich:
* Paketvolumen: +1,0% (international stärker als national)
* Briefvolumen: -5,0% (fortlaufende Substitutionseffekte)
Die anhaltende Erosion im Kerngeschäft zeigt: Der strukturelle Wandel im Postsektor setzt dem Unternehmen weiterhin zu.
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Zweifel an der Prognose
PostNL bekräftigte zwar seine Jahresprognose, doch Analysten zeigen sich skeptisch. Kann das Unternehmen nach dem schwachen dritten Quartal die Erwartungen wirklich erfüllen? Das vierte Quartal wird zur alles entscheidenden Bewährungsprobe.
Die langfristige "Breakthrough 2028"-Strategie mit einem EBIT-Ziel von über 175 Millionen Euro wirkt vor diesem Hintergrund ambitioniert. Doch zunächst muss PostNL die aktuelle Talfahrt stoppen.
Preiserhöhung als Rettungsanker?
Ab 1. Januar 2026 erhöht PostNL den Briefmarkenpreis auf 1,40 Euro. Diese Maßnahme soll den rückläufigen Briefvolumen und steigenden Kosten entgegenwirken. Doch reicht das aus?
Gleichzeitig drängt das Unternehmen auf angepasste Postregulierung. Der Jahresverlust im niederländischen Briefgeschäft von 43 Millionen Euro unterstreicht die Dringlichkeit. Eine Berufungsentscheidung steht bevor.
Pension stärker - Aktie schwächer
Trotz operativer Herausforderungen zeigt der Pensionsfonds Stärke: Die Deckungsquote stieg von 132,7% auf 133,3%. Auch die aktuelle Deckungsquote verbesserte sich von 137,3% auf 138,3%.
Die Dividendenzusage für 2025 soll Anleger beruhigen. Doch bei einem Jahresminus von etwa 8% fragen sich Investoren: Wann dreht sich der Trend?
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