QVC Group Aktie: Gläubigerschutz beantragt
17.04.26 00:32
Börse Global
Die Ära des klassischen Teleshoppings stößt an ihre finanziellen Grenzen. Die QVC Group, Muttergesellschaft der Sender QVC und HSN, hat beim US-Konkursgericht in Texas einen Antrag auf Gläubigerschutz nach Chapter 11 gestellt. Damit reagiert der Konzern auf eine massive Schuldenlast, die den Handlungsspielraum zuletzt fast vollständig einschränkte.
Der Druck der Milliarden-Schulden
Die finanzielle Schieflage verschärfte sich zuletzt drastisch. Das operative Ergebnis brach im dritten Quartal 2025 um 61 Prozent ein. Ende September beliefen sich die Schulden bereits auf rund 6,6 Milliarden US-Dollar.
Parallel dazu kämpft das Unternehmen mit dem Wandel im Konsumverhalten. Immer mehr Kunden wandern vom klassischen Fernsehen zu digitalen Plattformen und Social-Media-Commerce ab. Das Management sieht sich gezwungen, die Bilanz radikal zu entlasten, um die Existenz des Konzerns zu sichern.
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Operativer Betrieb läuft weiter
Trotz des rechtlichen Schritts sollen die Verkaufssender und Online-Plattformen vorerst erreichbar bleiben. Das Management plant, das Insolvenzverfahren innerhalb von etwa 90 Tagen abzuschließen. Die Bilanz für das vierte Quartal 2025 unterstreicht die Dringlichkeit: Der Umsatz sank um rund neun Prozent auf 2,68 Milliarden US-Dollar.
In diesem Zeitraum verbuchte das Unternehmen einen Verlust von 5,27 US-Dollar je Aktie. Die gesamten Verbindlichkeiten summierten sich zuletzt auf 10,66 Milliarden US-Dollar. Dem stehen Barreserven von knapp zwei Milliarden US-Dollar gegenüber.
Die Märkte reagierten mit einem massiven Abverkauf, das Papier verlor im frühen Handel zeitweise 68 Prozent an Wert. Die Führungsebene räumte ein, dass die Fortführung des Unternehmens ohne die Restrukturierung gefährdet sei. Ob die vorhandenen liquiden Mittel ausreichen, um die hohen Verfahrenskosten und den laufenden Betrieb parallel zu decken, ist derzeit nicht garantiert.
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