Rieter Aktie: Synergie-Wette läuft!
19.04.26 05:45
Börse Global
Rieter stellt die Weichen für einen Neuanfang. Nach einem herben Verlustjahr verzichtet der Textilmaschinenbauer auf die Dividende. Das Management setzt stattdessen alles auf die Integration von Barmag und das Wachstum in Asien.
Die Aktionäre stimmten auf der 135. Generalversammlung allen Vorschlägen zu. Das Vertrauen in den Verwaltungsrat unter Thomas Oetterli bleibt trotz der roten Zahlen bestehen. Für das Geschäftsjahr 2025 gibt es keine Ausschüttung. Grund dafür ist der Reinverlust von rund 63 Millionen CHF.
Parallel dazu treibt das Unternehmen den Stellenabbau voran. Weltweit fallen bis zu 900 Jobs weg. Die Konzernstruktur soll schlanker werden.
Integration als Wachstumstreiber
Das Jahr 2026 gilt intern als Übergangsphase. Durch den Zukauf von Barmag will Rieter technologisch aufholen. Die Umsatzziele liegen zwischen 1,3 und 1,5 Milliarden CHF.
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Im besten Fall hält der Vorstand sogar Erlöse von 2,2 Milliarden CHF für möglich. Entscheidend wird die Realisierung der Synergien sein. Diese sollen mindestens 20 Millionen CHF einsparen.
Hoffnungsträger Indien und China
Die Erholung hängt massiv von den asiatischen Märkten ab. In Indien könnte das Marktvolumen für Textilmaschinen bis Ende 2026 auf 3,5 Milliarden US-Dollar steigen. Rieter spürt dort bereits Rückenwind im Service-Geschäft.
Der Auftragseingang im Bereich After Sales legte zuletzt um sechs Prozent zu. Indes bremsen geopolitische Spannungen das Geschäft mit Neumaschinen. Die Investitionszurückhaltung vieler Spinnereien bleibt ein Risikofaktor.
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Analysten bewerten die Aktie derzeit vorsichtig optimistisch. Das mittlere Kursziel liegt bei 3,65 CHF. Damit trauen Experten dem Papier ein moderates Aufwärtspotenzial zu.
Die operative Marge soll 2026 zwischen null und drei Prozent liegen. Im Juli liefert der Halbjahresbericht neue Daten zu den Synergieeffekten.
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