Rolls-Royce Holdings plc
WKN: A1H81L / ISIN: GB00B63H8491Rolls-Royce: PWR3+ Reaktor Design-Review bestanden
24.04.26 15:45
Börse Global
Operativer Rückenwind trifft auf geopolitischen Druck. Bei Rolls-Royce klaffen die langfristigen Perspektiven und die aktuelle Kursentwicklung spürbar auseinander. Die Aktie hat seit Jahresbeginn knapp fünf Prozent auf 13,15 Euro nachgegeben. Analysten lassen sich von dieser Schwäche allerdings nicht beirren.
Analysten bleiben optimistisch
J.P. Morgan bekräftigte erst kürzlich die Kaufempfehlung für den britischen Luftfahrt- und Rüstungskonzern. Analyst David H. Perry sieht das Kursziel weiterhin bei 1.500 Pence. Er steht mit dieser Einschätzung nicht allein da. Von 18 Experten raten aktuell 13 zum Kauf der Papiere. Kein einziger Analyst empfiehlt den Verkauf.
Atomkraft treibt das Wachstum
Das Vertrauen der Experten fußt auf handfesten Fortschritten im Kerngeschäft. Rolls-Royce profitiert von der Nachfrage nach kleinen Atomkraftwerken. Im gleichen Schritt stärkt der Konzern seine Rolle im Rüstungssektor. Das Design für den neuen U-Boot-Reaktor hat die kritische Prüfphase bestanden. Diese Technologie treibt künftig die Flotte des AUKUS-Programms an. Die Folge: langfristig gesicherte Aufträge.
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Gewinnziele früher erreicht
Finanziell zahlt sich diese Strategie aus. Das Management erwartet für 2026 einen bereinigten Betriebsgewinn von bis zu 4,2 Milliarden Pfund. Damit erreicht Rolls-Royce seine mittelfristigen Profitabilitätsziele voraussichtlich zwei Jahre früher als geplant.
Am Aktienmarkt sorgt das derzeit nur bedingt für Euphorie. Auf Jahressicht steht zwar noch ein sattes Plus von rund 50 Prozent auf der Kurstafel. Die jüngsten geopolitischen Spannungen haben den Kurs jedoch belastet. Die Volatilität der Aktie ist mit über 60 Prozent hoch.
Dividende auf der Agenda
Am 30. April versammeln sich die Aktionäre zur Hauptversammlung in Derby. Auf der Tagesordnung steht unter anderem die Abstimmung über die Gewinnbeteiligung. Der Vorstand schlägt eine Schlussdividende von 5,0 Pence je Aktie vor. Das hebt die Gesamtdividende für das abgelaufene Jahr auf 9,5 Pence. Stimmen die Anteilseigner zu, schüttet der Konzern rund ein Drittel seines bereinigten Gewinns aus.
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