Southern Aktie: Milliarden-Investitionen
20.02.26 01:18
Börse Global
Southern Company hat am Donnerstag für 2026 eine Gewinnprognose unterhalb der Analystenerwartungen vorgelegt – und gleichzeitig massive Investitionen angekündigt. Der zweitgrößte US-Energieversorger erhöht sein Fünfjahres-Investitionsprogramm um sieben Prozent auf 81 Milliarden Dollar. Grund ist die explodierende Nachfrage nach Strom, getrieben durch Rechenzentren und Industriekunden.
Das Unternehmen hat bereits Verträge über zehn Gigawatt mit Großkunden wie Google, Meta, Microsoft und Compass Datacenters abgeschlossen. Zum Vergleich: Ein Gigawatt versorgt rund 750.000 Haushalte. Weitere Rechenzentren mit einer kombinierten Nachfrage von 75 Gigawatt haben Interesse an einem Anschluss bekundet. CEO Chris Womack sprach von einem "Wendepunkt für die Energiebranche".
Quartalszahlen enttäuschen
Im vierten Quartal 2025 verdiente Southern 0,55 Dollar je Aktie – bereinigt um Sondereffekte. Analysten hatten mit 0,57 Dollar gerechnet. Die Betriebskosten sprangen um 14,7 Prozent nach oben, während der Umsatz nur um zehn Prozent auf sieben Milliarden Dollar wuchs. Für das Gesamtjahr 2025 lag der bereinigte Gewinn bei 4,30 Dollar je Aktie, verglichen mit 4,05 Dollar im Vorjahr.
Die Prognose für 2026 fällt mit 4,50 bis 4,60 Dollar je Aktie verhalten aus. Der Mittelwert liegt leicht unter der Konsensschätzung von 4,56 Dollar. Als berichteten Jahresgewinn 2025 wies das Unternehmen 3,94 Dollar je Aktie aus – belastet durch Sonderbelastungen bei Bauprojekten und beschleunigte Abschreibungen bei Windkraft-Anlagen.
Stromhunger treibt Ausbau
Um die Nachfrage zu decken, plant Southern bis 2030 etwa 1.000 Megawatt an Gaskraftwerkskapazität umzuwidmen. Weitere 700 Megawatt sollen durch Leistungssteigerungen der bestehenden Gasflotte entstehen. Rund die Hälfte der 81 Milliarden Dollar fließt in neue Erzeugungskapazitäten.
Die Aktie reagierte zunächst positiv und legte im nachbörslichen Handel über vier Prozent zu. Analysten sehen das Unternehmen gut positioniert, um vom Boom bei Rechenzentren zu profitieren. Evercore-Analyst Nicholas Amicucci lobte die "umsichtige Kapitalisierung der Wachstumschancen". Southern versorgt neun Millionen Kunden in Alabama, Georgia, Illinois, Mississippi, Tennessee und Virginia.
Neben der KI-getriebenen Stromnachfrage belasten auch Extremwetterereignisse die Netze. Ein Wintersturm im Januar verursachte die zweithöchste Winter-Spitzenlast in der Unternehmensgeschichte. Der Druck auf die Infrastruktur wächst – und damit der Investitionsbedarf.
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