Union Pacific Aktie: Kampf gegen die Bären
03.08.25 10:14
Börse Global
Die Aktie des nordamerikanischen Bahnriesen Union Pacific steckt in der Zange – während eine Rekordwelle an Leerverkäufen den Kurs drückt, versucht das Unternehmen mit einer spektakulären Übernahme und höheren Dividenden gegenzusteuern. Doch können diese Schritte die skeptischen Investoren überzeugen?
Leerverkäufe explodieren
Ein alarmierendes Signal für Anleger: Die Leerverkäufe von Union Pacific sind im Juli um sagenhafte 12.572% gestiegen. Aktuell sind 5,88 Millionen Aktien leer verkauft – das entspricht etwa 1% aller ausstehenden Aktien. Mit einem "Days-to-Cover"-Verhältnis von nur 1,8 Tagen könnte bereits ein leichter Kursanstieg zu hektischen Rückkäufen führen. Offenbar setzt eine wachsende Zahl von Investoren auf weitere Kursverluste.
Analysten gespalten
Die Expertenmeinungen könnten kaum unterschiedlicher sein:
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Union Pacific?
- Citigroup stufte von "Strong Buy" auf "Hold" herab und senkte das Kursziel von 270 auf 250 Dollar
- Wells Fargo erhöhte dagegen das Kursziel von 250 auf 260 Dollar und bestätigte das "Overweight"-Rating
- Der Konsens unter 27 Analysten bleibt bei "Moderate Buy" mit einem mittleren Kursziel von 258,21 Dollar
Großoffensive gestartet
Union Pacific kontert die Skepsis mit einer dreifachen Strategie:
- Dividendenboost: Die Quartalsdividende steigt von 1,34 auf 1,38 Dollar (Jahresrendite: 2,5%)
- Mega-Übernahme: Geplanter 85-Milliarden-Dollar-Kauf von Norfolk Southern würde den ersten US-weiten Bahnkonzern schaffen
- Operative Stärke: Letztes Quartal übertraf man mit 3,03 Dollar EPS die Erwartungen (2,84 Dollar erwartet)
Doch die Herausforderungen bleiben gewaltig: Die geplante Fusion könnte zwei Jahre regulatorische Prüfungen erfordern, während die jüngsten Arbeitsverträge mit 3% Lohnanpassung die Margen belasten. Die Aktie notiert derzeit nur knapp über dem 52-Wochen-Tief – wird die Offensive des Managements die Bären überraschen?
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