X-FAB Silicon Foundries SE
WKN: A2DNYG / ISIN: BE0974310428X-FAB Aktie: Sparprogramm gestartet
06.02.26 02:10
Börse Global
Der Halbleiter-Spezialist X-FAB Silicon Foundries blickt auf ein Jahr des Wachstums zurück, reagiert jedoch mit einem deutlichen Sparprogramm auf die aktuelle Marktschwäche. Trotz eines Umsatzplus im Gesamtjahr 2025 drückten Einmaleffekte im vierten Quartal auf die Profitabilität. Kann der anstehende Wechsel an der Unternehmensspitze in Kombination mit Millionenförderungen für den Standort Erfurt das Vertrauen der Anleger festigen?
- Umsatz 2025: 870,3 Mio. USD (+7 %)
- EBITDA 2025: 196,8 Mio. USD (+4 %)
- Q4 EBITDA-Marge: 19,0 % (bereinigt: 23,6 %)
- Staatshilfe Erfurt: 128 Mio. Euro
Margendruck durch Einmaleffekte
Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2025 steigerte X-FAB seinen Umsatz um 7 % auf 870,3 Millionen USD. Das Kerngeschäft in den Bereichen Automotive, Industrie und Medizin trug mit 814,2 Millionen USD den Löwenanteil dazu bei. Während das operative Ergebnis (EBITDA) leicht zulegte, sank das EBIT um 11 % auf 76,4 Millionen USD.
Besonders das vierte Quartal war von Sondereffekten geprägt. Die EBITDA-Marge sank auf 19,0 %, was primär an einer Belastung von insgesamt 9,3 Millionen USD lag. Grund hierfür waren neu verhandelte Verträge für Siliziumkarbid-Wafer (SiC) sowie Abwertungen auf Lagerbestände zu den neuen, niedrigeren Preisen. Ohne diese Faktoren hätte die Marge bei 23,6 % gelegen.
Sparmaßnahmen und Personalabbau
Als Reaktion auf die geringe Markttransparenz und kurzfristige Herausforderungen verschärft das Unternehmen seinen Sparkurs. Für das laufende Jahr 2026 ist ein Stellenabbau im hohen einstelligen Prozentbereich geplant. Zudem sollen die operativen Kosten schrittweise gesenkt werden.
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Gleichzeitig steht ein Generationenwechsel an: Ab morgen übernimmt Damien Macq offiziell den Chefposten von Rudi De Winter. Dieser Führungswechsel markiert einen strategischen Neuanfang in einem schwierigen makroökonomischen Umfeld.
Ausblick und Standortsicherung
Für das erste Quartal 2026 erwartet die Konzernführung einen Umsatz zwischen 190 und 200 Millionen USD bei einer EBITDA-Marge von 18 bis 21 %. Eine Prognose für das gesamte Geschäftsjahr gibt das Management aufgrund der begrenzten Visibilität derzeit nicht ab.
Positive Nachrichten gibt es für den Standort Deutschland: Die Europäische Kommission genehmigte staatliche Fördergelder in Höhe von 128 Millionen Euro. Diese Mittel sind für den Bau einer neuen Fertigungsstätte in Erfurt vorgesehen, was die europäische Halbleiter-Lieferkette stärken soll.
Am 31. März wird X-FAB den vollständigen Jahresbericht 2025 vorlegen. Die Ergebnisse für das laufende erste Quartal 2026 sowie die Jahreshauptversammlung folgen am 30. April.
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