Ultrasonic-Aktie: Hier passieren merkwürdige Dinge! Totalverlustrisiko bleibt bestehen - Aktienanalyse
24.09.14 09:18
Lohmer Research LR
Weiding (www.aktiencheck.de) - Ultrasonic-Aktienanalyse von Aktienanalyst Christian Lohmer von Lohmer Research LR:
Christian Lohmer, Aktienanalyst von Lohmer Research LR, rät in seiner aktuellen Aktienanalyse die Aktie der Ultrasonic AG (ISIN: DE000A1KREX3, WKN: A1KREX, Ticker-Symbol: US5) nur zu beobachten.
Lange Zeit sei es ruhig um die chinesische Gesellschaft gewesen. Losgegangen sei es dann vor wenigen Wochen: Vorstandschef und COO seien offenbar verschwunden. Allein zurückgelassen worden sei Finanzchef Chi Kwong Clifford Chan. Aber es gehe noch weiter: Auch große Teile der liquiden Mittel in China und Hongkong seien verschwunden. Über die genaue Summe würden keine Angaben gemacht. Die Buchhaltung habe aber herausgefunden, dass das Geld offenbar transferiert worden sei. Transferiert, also nicht mehr zugänglich für Ultrasonic.
Die deutsche Holding habe noch Zugriff auf einen Betrag im sechsstelligen Eurobereich. Dadurch seien die Zahlungsverpflichtungen zunächst abgedeckt. Nun, hätte man da nicht schon Erfahrungen mit Youbisheng Green Paper gemacht: Auch hier seien die Manager und das Geld verschwunden. Die Insolvenz habe nicht lange auf sich warten lassen. Die Kursentwicklung bei Ultrasonic entspreche dem überraschend negativen Newsflow: Der Kurs sei kurzzeitig von 7 Euro auf 1 Euro eingebrochen. In den letzten Tagen sei es allerdings zu einer Kursverdreifachung auf 3 Euro gekommen.
Der Grund: Der verschwundene Vorstandschef Wu, der angeblich große Geldsummen unterschlagen haben solle, sei wieder aufgetaucht. Der CEO habe "Sina" aus China ein längeres Video-Interview gegeben, das angeblich in seiner Heimatstadt im Süden Chinas aufgezeichnet worden sei. Darin bestreite Wu jede kriminelle Intention, er habe kein Geld entwendet. Er habe sich in Hongkong sowie auf den Philippinen aufgehalten. Sein Handy habe er verloren und sei daher über die Vorfälle nicht informiert gewesen. Allerdings sei weiterhin ungeklärt, wo sich die transferierten Millionen befinden würden.
Allein das Auftauchen des CEO rechtfertige nach Meinung der Analysten keinen Kursaufschlag auf 3 Euro. Sollten tatsächlich die Gelder wieder auftauchen, würde der Analyst die Aktie nur mit 4 Euro preisen. Denn selbst hier bliebe die Frage offen, wie sich der Vorfall auf das operative Geschäft auswirken werde, also auf die Geschäftskunden, Mitarbeiter, etc. Das heiße, selbst für hartgesottene Zocker werde die Luft nach oben dünn. Das Totalverlustrisiko bleibe allerdings bestehen.
Christian Lohmer, Aktienanalyst von Lohmer Research LR, empfiehlt daher, die Ultrasonic-Aktie bestenfalls zu beobachten. (Analyse vom 24.09.2014)
Börsenplätze Ultrasonic-Aktie:
XETRA-Aktienkurs Ultrasonic-Aktie:
2,70 EUR -20,59% (23.09.2014, 17:36)
Tradegate-Aktienkurs Ultrasonic-Aktie:
2,15 EUR -18,71% (24.09.2014, 08:06)
ISIN Ultrasonic-Aktie:
DE000A1KREX3
WKN Ultrasonic-Aktie:
A1KREX
Ticker-Symbol Ultrasonic-Aktie:
US5
Kurzprofil Ultrasonic AG:
Die Ultrasonic AG (ISIN: DE000A1KREX3, WKN: A1KREX, Ticker-Symbol: US5) ist die deutsche Holdinggesellschaft der Ultrasonic Gruppe. Ultrasonic entwickelt, produziert und vertreibt Sandalen, Slipper und Schuhsohlen und hat eine eigene "Urban Footwear" Markenkollektion von hochwertigen Markenschuhen für den chinesischen Markt kreiert. Diese unter der eigenen Marke Ultrasonic vertriebene Urban Footwear Kollektion ist speziell für die Bedürfnisse der anspruchsvollen Mittelschicht in Chinas Großstädten konzipiert. Das Markenschuhsortiment reicht von einer "Casual" über eine "Outdoor" bis hin zu einer "Business" Linie, die in Ultrasonic Markenshops zusammen mit ausgewählten Accessoires angeboten werden. Die Produktionsanlagen befinden sich in der chinesischen Provinz Fujian. (24.09.2014/ac/a/nw)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
Christian Lohmer, Aktienanalyst von Lohmer Research LR, rät in seiner aktuellen Aktienanalyse die Aktie der Ultrasonic AG (ISIN: DE000A1KREX3, WKN: A1KREX, Ticker-Symbol: US5) nur zu beobachten.
Lange Zeit sei es ruhig um die chinesische Gesellschaft gewesen. Losgegangen sei es dann vor wenigen Wochen: Vorstandschef und COO seien offenbar verschwunden. Allein zurückgelassen worden sei Finanzchef Chi Kwong Clifford Chan. Aber es gehe noch weiter: Auch große Teile der liquiden Mittel in China und Hongkong seien verschwunden. Über die genaue Summe würden keine Angaben gemacht. Die Buchhaltung habe aber herausgefunden, dass das Geld offenbar transferiert worden sei. Transferiert, also nicht mehr zugänglich für Ultrasonic.
Die deutsche Holding habe noch Zugriff auf einen Betrag im sechsstelligen Eurobereich. Dadurch seien die Zahlungsverpflichtungen zunächst abgedeckt. Nun, hätte man da nicht schon Erfahrungen mit Youbisheng Green Paper gemacht: Auch hier seien die Manager und das Geld verschwunden. Die Insolvenz habe nicht lange auf sich warten lassen. Die Kursentwicklung bei Ultrasonic entspreche dem überraschend negativen Newsflow: Der Kurs sei kurzzeitig von 7 Euro auf 1 Euro eingebrochen. In den letzten Tagen sei es allerdings zu einer Kursverdreifachung auf 3 Euro gekommen.
Der Grund: Der verschwundene Vorstandschef Wu, der angeblich große Geldsummen unterschlagen haben solle, sei wieder aufgetaucht. Der CEO habe "Sina" aus China ein längeres Video-Interview gegeben, das angeblich in seiner Heimatstadt im Süden Chinas aufgezeichnet worden sei. Darin bestreite Wu jede kriminelle Intention, er habe kein Geld entwendet. Er habe sich in Hongkong sowie auf den Philippinen aufgehalten. Sein Handy habe er verloren und sei daher über die Vorfälle nicht informiert gewesen. Allerdings sei weiterhin ungeklärt, wo sich die transferierten Millionen befinden würden.
Allein das Auftauchen des CEO rechtfertige nach Meinung der Analysten keinen Kursaufschlag auf 3 Euro. Sollten tatsächlich die Gelder wieder auftauchen, würde der Analyst die Aktie nur mit 4 Euro preisen. Denn selbst hier bliebe die Frage offen, wie sich der Vorfall auf das operative Geschäft auswirken werde, also auf die Geschäftskunden, Mitarbeiter, etc. Das heiße, selbst für hartgesottene Zocker werde die Luft nach oben dünn. Das Totalverlustrisiko bleibe allerdings bestehen.
Christian Lohmer, Aktienanalyst von Lohmer Research LR, empfiehlt daher, die Ultrasonic-Aktie bestenfalls zu beobachten. (Analyse vom 24.09.2014)
XETRA-Aktienkurs Ultrasonic-Aktie:
2,70 EUR -20,59% (23.09.2014, 17:36)
Tradegate-Aktienkurs Ultrasonic-Aktie:
2,15 EUR -18,71% (24.09.2014, 08:06)
ISIN Ultrasonic-Aktie:
DE000A1KREX3
WKN Ultrasonic-Aktie:
A1KREX
Ticker-Symbol Ultrasonic-Aktie:
US5
Kurzprofil Ultrasonic AG:
Die Ultrasonic AG (ISIN: DE000A1KREX3, WKN: A1KREX, Ticker-Symbol: US5) ist die deutsche Holdinggesellschaft der Ultrasonic Gruppe. Ultrasonic entwickelt, produziert und vertreibt Sandalen, Slipper und Schuhsohlen und hat eine eigene "Urban Footwear" Markenkollektion von hochwertigen Markenschuhen für den chinesischen Markt kreiert. Diese unter der eigenen Marke Ultrasonic vertriebene Urban Footwear Kollektion ist speziell für die Bedürfnisse der anspruchsvollen Mittelschicht in Chinas Großstädten konzipiert. Das Markenschuhsortiment reicht von einer "Casual" über eine "Outdoor" bis hin zu einer "Business" Linie, die in Ultrasonic Markenshops zusammen mit ausgewählten Accessoires angeboten werden. Die Produktionsanlagen befinden sich in der chinesischen Provinz Fujian. (24.09.2014/ac/a/nw)
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Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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