Global Fashion Group SA
WKN: A2PLUG / ISIN: LU2010095458Global Fashion Group AG - Thread!
| eröffnet am: | 20.06.19 23:11 von: | BorsaMetin |
| neuester Beitrag: | 22.04.26 10:15 von: | Netfox |
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bewertet mit 20 Sternen |
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07.11.25 11:48
#6776
trustone
nur zur Klarstellung
ich hab am Ende meines Beitrags nix erwähnt und kein Fazit gezogen, dass man nicht investieren soll,
was ich zu Beginn mit Seitenlinie geschrieben hatte war die Entscheidung im Frühjahr, das hatte aber auch rein persönliche Gründe bei mir wie du weißt,
was ich zu Beginn mit Seitenlinie geschrieben hatte war die Entscheidung im Frühjahr, das hatte aber auch rein persönliche Gründe bei mir wie du weißt,
07.11.25 11:53
#6777
trustone
Kursrutsch,
der Kursrutsch vorhin fand definitiv schon ein paar Minuten vor meinem Posting hier statt,
das kann damit nix zu tun haben, und so stark sehe ich meine Marktmacht auch überhaupt nicht,
ich selbst hab heute auch keine einzige Aktie ge oder verkauft................
das kann damit nix zu tun haben, und so stark sehe ich meine Marktmacht auch überhaupt nicht,
ich selbst hab heute auch keine einzige Aktie ge oder verkauft................
07.11.25 11:58
#6778
Katjuscha
Okay, dann hab ich es falsch verstanden bzw
möglicherweise der Verkäufer falsch verstanden.
Aber letztlich ist es wohl offenbar eh egal.
Denn wenn ich die 7 Aktien auf meiner Watchlist anschaue, die gestern oder heute Zahlen rausbrachten, ging der Kurs entweder sofort abwärts oder nach zuerst guter Reaktion dann nach ein paar Stunden. Eigentlich hat kein Unternehmen wirklich operativ enttäuscht, aber die Kurse dieser Nebenwerte sind trotzdem gefallen. Kein einziger dieses 7 Werte hat letztlich dann positiv reagiert, obwohl die News und die Bewertungen das locker hergeben würden.
Scheint also kein GFG Problem zu sein. Wahrscheinlich wird schlicht aus Nebenwerten Geld direkt abgezogen oder indirekt durch Abflüsse aus Fonds und Wikifolios, die diese Aktien beinhalten.
Aber letztlich ist es wohl offenbar eh egal.
Denn wenn ich die 7 Aktien auf meiner Watchlist anschaue, die gestern oder heute Zahlen rausbrachten, ging der Kurs entweder sofort abwärts oder nach zuerst guter Reaktion dann nach ein paar Stunden. Eigentlich hat kein Unternehmen wirklich operativ enttäuscht, aber die Kurse dieser Nebenwerte sind trotzdem gefallen. Kein einziger dieses 7 Werte hat letztlich dann positiv reagiert, obwohl die News und die Bewertungen das locker hergeben würden.
Scheint also kein GFG Problem zu sein. Wahrscheinlich wird schlicht aus Nebenwerten Geld direkt abgezogen oder indirekt durch Abflüsse aus Fonds und Wikifolios, die diese Aktien beinhalten.
07.11.25 12:02
#6779
Katjuscha
Ist doch schon gut trustone
War doch weder ein Vorwurf noch eine konkrete Aussage meinerseits. War nur eine erste schnelle These neben anderen Thesen.
Ich würde dein Posting eher so werten, dass der Inhalt zeigt wie kritische oder vorsichtige Menschen zu GFG denken. Und das könnte eben auch Verkäufe erklären, ohne das jemand dein Posting gelesen haben muss. Chaecka schlägt ja in die gleiche Kerbe wie du. Ist ja auch alles völlig okay und nachvollziehbar.
Mein Punkt ist ja nur, dass all diese berechtigten Bedenken keinen Börsenwert von 60 Mio rechtfertigen.
Ich würde dein Posting eher so werten, dass der Inhalt zeigt wie kritische oder vorsichtige Menschen zu GFG denken. Und das könnte eben auch Verkäufe erklären, ohne das jemand dein Posting gelesen haben muss. Chaecka schlägt ja in die gleiche Kerbe wie du. Ist ja auch alles völlig okay und nachvollziehbar.
Mein Punkt ist ja nur, dass all diese berechtigten Bedenken keinen Börsenwert von 60 Mio rechtfertigen.
07.11.25 12:31
#6780
trustone
ich
ich fasse es nochmals ganz kurz zusammen warum ich aktuell nicht investiert bin, wie ich als Laie denke,
vielleicht denkt der Markt ja ähnlich plump,
Kennzahlen bei GFG verbessern sich seit einiger Zeit deutlich, das Unternehmen hat die Intensiv-Station verlassen, das steht außer frage, Aktienkurs steht jetzt ja auch 50% höher als am Tief in 2024
aber das nicht Handeln bei der Asien Tochter zeigt halt klar, dass es womöglich noch längere Zeit keine großen Schritte geben könnte,
der Markt sagt dann, dadurch wird die GFG auch 2027 - 2030 noch 5-15 Mio. Cash pro Jahr verbrennen,
und deshalb bewerten wir das operative Geschäft weiterhin eher mit Null und den Cashberg auch nur mit der Hälfte weil ja weiter leicht sinkend,
und gibts eigentlich genaue Prognosen ab welchem Jahr man den Cashburn definitiv gestoppt haben will, falls nicht wär sowas für den Markt halt auch wichtig,
bzw. hat irgend jemand eine Erklärung einen Ansatz dafür warum man aus Aktionärssicht an Asien weiter festhält ?
Diskutieren wir darüber,
vielleicht denkt der Markt ja ähnlich plump,
Kennzahlen bei GFG verbessern sich seit einiger Zeit deutlich, das Unternehmen hat die Intensiv-Station verlassen, das steht außer frage, Aktienkurs steht jetzt ja auch 50% höher als am Tief in 2024
aber das nicht Handeln bei der Asien Tochter zeigt halt klar, dass es womöglich noch längere Zeit keine großen Schritte geben könnte,
der Markt sagt dann, dadurch wird die GFG auch 2027 - 2030 noch 5-15 Mio. Cash pro Jahr verbrennen,
und deshalb bewerten wir das operative Geschäft weiterhin eher mit Null und den Cashberg auch nur mit der Hälfte weil ja weiter leicht sinkend,
und gibts eigentlich genaue Prognosen ab welchem Jahr man den Cashburn definitiv gestoppt haben will, falls nicht wär sowas für den Markt halt auch wichtig,
bzw. hat irgend jemand eine Erklärung einen Ansatz dafür warum man aus Aktionärssicht an Asien weiter festhält ?
Diskutieren wir darüber,
07.11.25 12:36
#6781
trustone
weil
weil es sich der Vorstand womöglich einfach "leisten" kann noch Jahrelang einen kleinen Cashbetrag pro Jahr zu verbrennen, ein großer Druck von einem Hauptaktionär oder so ist mir zumindest nicht bekannt,
07.11.25 13:09
#6782
Katjuscha
Allerdings berücksichtigst du dabei nicht, weshalb
Ja GFG derzeit Umsatz verliert aber die Marge steigert.
Das liegt ja hauptsächlich am höheren Anteil von Eigenmarken. Wenn das so weitergehen sollte, kann es durchaus sein, dass man 2027 und Folgejahre auch bei stagnierenden Umsätzen den breakeven nicht nur erreicht, sondern dann auch ab 2028 profitabel wird.
Insofern kann ich zwar deine Denkweise folgen, aber es gibt halt Optionen, sowohl durch mehr Eigenmarken mit höheren Unsatzanteil als auch durch Teilverkäufe, wie in der Region SEA. Auch da muss man ja vielleicht gar nicht zwingend den gesamten Bereich schließen/verkaufen. Vielleicht gibt es ja 1-2 Metropolen, in der es sich rechnet. Hab jetzt selbst nicht auf dem Schirm, wo GFG genau in Südostasien aktiv ist, aber einzelne Grossstadträume gibt es da ja genug.
Das liegt ja hauptsächlich am höheren Anteil von Eigenmarken. Wenn das so weitergehen sollte, kann es durchaus sein, dass man 2027 und Folgejahre auch bei stagnierenden Umsätzen den breakeven nicht nur erreicht, sondern dann auch ab 2028 profitabel wird.
Insofern kann ich zwar deine Denkweise folgen, aber es gibt halt Optionen, sowohl durch mehr Eigenmarken mit höheren Unsatzanteil als auch durch Teilverkäufe, wie in der Region SEA. Auch da muss man ja vielleicht gar nicht zwingend den gesamten Bereich schließen/verkaufen. Vielleicht gibt es ja 1-2 Metropolen, in der es sich rechnet. Hab jetzt selbst nicht auf dem Schirm, wo GFG genau in Südostasien aktiv ist, aber einzelne Grossstadträume gibt es da ja genug.
07.11.25 14:06
#6783
Scansoft
Der Grund für die Margensteigerungen
sind m.E. nicht die Eigenmarken sondern der immer höhere Anteil des Markplatzes.
07.11.25 14:39
#6784
trustone
Asien
laut Chatgpd ist die GFG in Asien in folgenden Ländern aktiv,
Indonesien
Philippinen
Singapur
Malaysia
Hong Kong
das is halt das nächste Problem,
pro Land macht man dort wohl wahrscheinlich recht wenig Umsatz und hat auch nur geringen Marktanteil, so einen Handel alternativ nur in Großstädten oder Regionen zu betreiben halte ich für ausgeschlossen dass man da so regional mit den großen Playern mithalten kann,
wurde denn im Conference Call nix zu Asien gesagt, wann stoppt der starke Umsatzrückgang, welche Strategie dort mittelfristig ? keinerlei Verkaufs/Schließungsabsichten ?
wurden von Analysten keine solchen Fragen gestellt ?
Indonesien
Philippinen
Singapur
Malaysia
Hong Kong
das is halt das nächste Problem,
pro Land macht man dort wohl wahrscheinlich recht wenig Umsatz und hat auch nur geringen Marktanteil, so einen Handel alternativ nur in Großstädten oder Regionen zu betreiben halte ich für ausgeschlossen dass man da so regional mit den großen Playern mithalten kann,
wurde denn im Conference Call nix zu Asien gesagt, wann stoppt der starke Umsatzrückgang, welche Strategie dort mittelfristig ? keinerlei Verkaufs/Schließungsabsichten ?
wurden von Analysten keine solchen Fragen gestellt ?
07.11.25 15:30
#6785
Börsentrader200.
Szenarien - mehr positiv als hier geschrieben.
Ich habe eine andere Meinung. Solange der NetCash so hoch ist können diverse positive Szenarien für die Anleger eintreffen. Insbesondere bei einer Stabilisierung des laufenden Geschäfts. Was interessiert mich was in 2027 passiert?
Bis dahin kann so viel passieren, da ich kaufe ich doch kein Pennystock dieser Art.
Die Geschichte wird sich wiederholen - schaut mal auf den März des letzten Jahres.
Bis dahin kann so viel passieren, da ich kaufe ich doch kein Pennystock dieser Art.
Die Geschichte wird sich wiederholen - schaut mal auf den März des letzten Jahres.
07.11.25 16:44
#6786
Börsentrader200.
Fast wieder grün
Haben die pennyzocker die Nachrichten gelesen?
07.11.25 19:31
#6788
Börsentrader200.
Pennyzocker unter 30 Cent
Alleine das hier Leute über 2027ff schreiben. Sehr witzig in dieser turbulenten Börsenphase.
Sollen ihre Depots lieber mal 2026 überstehen. GFG hat zumindest ein dickes Polster und genügend Cash was bei vielen Hype Aktien NICHT der Fall ist.
Sollen ihre Depots lieber mal 2026 überstehen. GFG hat zumindest ein dickes Polster und genügend Cash was bei vielen Hype Aktien NICHT der Fall ist.
08.11.25 11:38
#6789
JanOliver
Meine Erwartungen
Ich sehe GFG als Emerging Markets Play. Meine Erwartungen sind: SEA wird als Fulfilment Center verkauft, da sie moderne KI unterstützte Software zu haben scheinen. Brasilien ist sehr attraktiv. Australien auch. Währungen haben sich stabilisiert. Debt ist machbar. Kosten im Headquarters müssen weiter gesenkt werden. CEO bekommt 600.000 Aktien, wenn er adj. Ebitda und normalzed cash flow positiv Ende nächsten Jahres schafft.
08.11.25 21:23
#6790
Chris7x7
Call Transcript Infos - SEA fokus
Hier aus dem Transkript einige Punkte zu SEA:
1. SEA Turnaround: In Südostasien läuft ein Turnaround-Programm mit klarer Fokussierung des Geschäfts. GFG konzentriert sich auf die Top-Marken und Kernkategorien und hat das zuvor sehr breite Sortiment („Long Tail“) deutlich eingedampft. Man kuratiert verstärkt die wichtigsten ~30 Marken (viele globale Fashion-Brands), um Relevanz und Exklusivität für die Kunden zu steigern. Erste Ergebnisse zeigen, dass diese großen Marken deutlich besser performen.
2. SEA Sortiment & Strategie: Durch Abverkauf von Altware und vorsichtigere Einkaufspolitik (für 2026 geringere Vororder-Verpflichtungen, Fokus auf umsatzstarke Brands) liegt der Anteil älterer Lagerware konstant bei nur ~14%. Auch Marketplace-Partner werden angehalten, aktuelle Saisonware anzubieten (früher war auf dem Marktplatz teils ältere Ware online), um die Attraktivität des Angebots zu erhöhen.
3. SEA Fokus auf "wertvolle Kunden": Statt teurer Massenakquise richtet GFG in SEA den Marketingfokus auf loyale Bestandskunden mit höherem Warenkorb. CRM-Maßnahmen und das VIP-Programm wurden angepasst, um die Kaufhäufigkeit und Ausgaben der Top-Kunden zu erhöhen – selbst wenn dadurch die absolute Kundenzahl kurzfristig leicht sinkt, soll der Customer Lifetime Value steigen.
4. SEA Marketing: Eine größere Marketingkampagne zur Markenauffrischung in SEA ist für 2026 in Planung, sobald das Angebot überarbeitet wurde und die operativen Kennzahlen stabil genug sind. (Zum Vergleich: In ANZ zeigte die Kampagne „Got You Looking“ erfolgreich, dass man mit kreativer Werbung sowohl inaktive Kunden reaktivieren als auch die Wahrnehmung der Marke auffrischen kann.) Solche Initiativen in SEA könnten temporär erhöhte Marketingkosten bedeuten, werden aber im Rahmen des üblichen Budgets geplant und zielen klar auf Wachstum bei Kernkunden ab.
5. SEA Finanzielles Profil: Trotz Umsatzrückgang hält GFG die Verlustbelastung in SEA gering. Laut Management lag das EBITDA in SEA auf LTM-Basis (12 Monate bis Juni 2025) nur bei knapp unter –1 Mio. € – dank Kostensenkungen und höherer Bruttomarge ist die Region operativ fast ausgeglichen. Strukturhilfen: Über 50% des SEA-Umsatzes stammen aus dem Marktplatzmodell (Provisionserlöse ohne Wareneinkauf), was Kapitaleinsatz und Lagerrisiken reduziert.
6. SEA B2B-Geschäft: GFG betreibt in SEA ein signifikantes B2B-Geschäft, indem es für Marken deren eigenen Online-Verkauf/logistische Abwicklung übernimmt. Dieses nutzt freie Lagerkapazitäten, bringt zusätzliches Volumen und verbessert die Kostendeckung. Diese Faktoren stützen das SEA-Ergebnis und schonen den Cashflow, während das Kerngeschäft neu ausgerichtet wird.
7. SEA Exit: Keine Kurzfrist-Pläne. Auf Investorennachfrage betonte der CEO, dass es keinen Plan gibt, Südostasien aufzugeben, im Gegenteil setzt man auf die Umsetzung der genannten Maßnahmen über einen mehrjährigen Horizont (mit erwarteter Besserung ab 2026/27). Zwar ist das zweistellige Umsatzminus in SEA weiterhin unbefriedigend, jedoch sieht das Management eine loyale Kernkundenbasis und Nachfrage nach den Kernmarken, die ein lohnendes Geschäftsmodell ermöglichen. Wichtig: Selbst in der aktuellen Schwächephase belastet SEA den Konzern nur minimal (EBITDA nahe Breakeven). Einen Marktaustritt hält GFG daher derzeit nicht für nötig. Wie immer werde man strategische Optionen prüfen, falls sie sich bieten. Primär gilt aber, dass man dem neuen SEA-Managementteam vertraut und ihm Zeit gibt, den Turnaround analog zu früheren erfolgreichen Restrukturierungen in ANZ und LatAm umzusetzen.
1. SEA Turnaround: In Südostasien läuft ein Turnaround-Programm mit klarer Fokussierung des Geschäfts. GFG konzentriert sich auf die Top-Marken und Kernkategorien und hat das zuvor sehr breite Sortiment („Long Tail“) deutlich eingedampft. Man kuratiert verstärkt die wichtigsten ~30 Marken (viele globale Fashion-Brands), um Relevanz und Exklusivität für die Kunden zu steigern. Erste Ergebnisse zeigen, dass diese großen Marken deutlich besser performen.
2. SEA Sortiment & Strategie: Durch Abverkauf von Altware und vorsichtigere Einkaufspolitik (für 2026 geringere Vororder-Verpflichtungen, Fokus auf umsatzstarke Brands) liegt der Anteil älterer Lagerware konstant bei nur ~14%. Auch Marketplace-Partner werden angehalten, aktuelle Saisonware anzubieten (früher war auf dem Marktplatz teils ältere Ware online), um die Attraktivität des Angebots zu erhöhen.
3. SEA Fokus auf "wertvolle Kunden": Statt teurer Massenakquise richtet GFG in SEA den Marketingfokus auf loyale Bestandskunden mit höherem Warenkorb. CRM-Maßnahmen und das VIP-Programm wurden angepasst, um die Kaufhäufigkeit und Ausgaben der Top-Kunden zu erhöhen – selbst wenn dadurch die absolute Kundenzahl kurzfristig leicht sinkt, soll der Customer Lifetime Value steigen.
4. SEA Marketing: Eine größere Marketingkampagne zur Markenauffrischung in SEA ist für 2026 in Planung, sobald das Angebot überarbeitet wurde und die operativen Kennzahlen stabil genug sind. (Zum Vergleich: In ANZ zeigte die Kampagne „Got You Looking“ erfolgreich, dass man mit kreativer Werbung sowohl inaktive Kunden reaktivieren als auch die Wahrnehmung der Marke auffrischen kann.) Solche Initiativen in SEA könnten temporär erhöhte Marketingkosten bedeuten, werden aber im Rahmen des üblichen Budgets geplant und zielen klar auf Wachstum bei Kernkunden ab.
5. SEA Finanzielles Profil: Trotz Umsatzrückgang hält GFG die Verlustbelastung in SEA gering. Laut Management lag das EBITDA in SEA auf LTM-Basis (12 Monate bis Juni 2025) nur bei knapp unter –1 Mio. € – dank Kostensenkungen und höherer Bruttomarge ist die Region operativ fast ausgeglichen. Strukturhilfen: Über 50% des SEA-Umsatzes stammen aus dem Marktplatzmodell (Provisionserlöse ohne Wareneinkauf), was Kapitaleinsatz und Lagerrisiken reduziert.
6. SEA B2B-Geschäft: GFG betreibt in SEA ein signifikantes B2B-Geschäft, indem es für Marken deren eigenen Online-Verkauf/logistische Abwicklung übernimmt. Dieses nutzt freie Lagerkapazitäten, bringt zusätzliches Volumen und verbessert die Kostendeckung. Diese Faktoren stützen das SEA-Ergebnis und schonen den Cashflow, während das Kerngeschäft neu ausgerichtet wird.
7. SEA Exit: Keine Kurzfrist-Pläne. Auf Investorennachfrage betonte der CEO, dass es keinen Plan gibt, Südostasien aufzugeben, im Gegenteil setzt man auf die Umsetzung der genannten Maßnahmen über einen mehrjährigen Horizont (mit erwarteter Besserung ab 2026/27). Zwar ist das zweistellige Umsatzminus in SEA weiterhin unbefriedigend, jedoch sieht das Management eine loyale Kernkundenbasis und Nachfrage nach den Kernmarken, die ein lohnendes Geschäftsmodell ermöglichen. Wichtig: Selbst in der aktuellen Schwächephase belastet SEA den Konzern nur minimal (EBITDA nahe Breakeven). Einen Marktaustritt hält GFG daher derzeit nicht für nötig. Wie immer werde man strategische Optionen prüfen, falls sie sich bieten. Primär gilt aber, dass man dem neuen SEA-Managementteam vertraut und ihm Zeit gibt, den Turnaround analog zu früheren erfolgreichen Restrukturierungen in ANZ und LatAm umzusetzen.
09.11.25 14:41
#6791
JanOliver
Quelle meiner Aussage zu den 600000 Aktien für CEO
Annual Report 2023, Seite 23.
09.11.25 19:05
#6792
Börsentrader200.
Übersetzung
Es besteht besondere Motivation gute Zahlen rauszuhauen.
Geschichte wird sich wiederholen....der Run ebenfalls.
Geschichte wird sich wiederholen....der Run ebenfalls.
09.11.25 20:34
#6793
Katjuscha
Also normalisierter FreeCashflow positiv in 2026
ist wirklich ne Ansage.
Wenn das wirklich geschafft wird, kann der Vorstand gerne die 600T € haben. Dann steht der Aktienkurs wesentlich höher als heute.
Leider glaub ich, dass das nichts wird. Ist wohl ein Jahr zu früh.
Aber wer weiß … wenn man SEA in 2026 tatsächlich ins Laufen bekommt, dann ist es vielleicht doch möglich.
Wenn das wirklich geschafft wird, kann der Vorstand gerne die 600T € haben. Dann steht der Aktienkurs wesentlich höher als heute.
Leider glaub ich, dass das nichts wird. Ist wohl ein Jahr zu früh.
Aber wer weiß … wenn man SEA in 2026 tatsächlich ins Laufen bekommt, dann ist es vielleicht doch möglich.
09.11.25 23:34
#6794
Scansoft
Ist nicht unmöglich
zumal Sea jetzt auch nicht massiv Geld verbrennt. Das sah in Latam viel schlimmer aus.
11.11.25 13:13
#6795
Gipfel71
Insgesamt muss man aber konstatieren
dass die auch meiner Meinung ganz guten Zahlen den Kurs nicht im Geringsten angetriggert haben.
Im Gegenteil...
Verbesserte Marge,AEbitda zum Vorjahr deutlich verbessert und jetzt sogar in einem 3.Quartal positiv und trotzdem erwartet der potentielle Anleger inzwischen mehr wie es scheint und die dümpelnden Umsätze und der Kundenschwund scheinen den Markt nun doch zu stören.
Wir stehen im Moment gerade mal 2 cent höher im Kurs als genau ein Jahr zuvor! Das ist nach den enormen Fortschritten eigentlich ziemlich enttäuschend.
Im Gegenteil...
Verbesserte Marge,AEbitda zum Vorjahr deutlich verbessert und jetzt sogar in einem 3.Quartal positiv und trotzdem erwartet der potentielle Anleger inzwischen mehr wie es scheint und die dümpelnden Umsätze und der Kundenschwund scheinen den Markt nun doch zu stören.
Wir stehen im Moment gerade mal 2 cent höher im Kurs als genau ein Jahr zuvor! Das ist nach den enormen Fortschritten eigentlich ziemlich enttäuschend.
11.11.25 15:00
#6796
Drilledopp
Ist kein Einzelfall
siehe Hypoport. Nebenwerte sind momentan Ladenhüter.
11.11.25 16:02
#6797
Katjuscha
Oder Einhell oder Medios
Alle gute Zahlen heute, die den Kurs stark hätten anschieben müssen. Aber Nix.
Die Tage davor auch bei anderen Nebenwerten zu beobachten gewesen. Es gab zwar hin und wieder am Tag der Zahlen 5-10% Kursplus, aber erstens auf eh ausgebombten Kursniveau und zweitens ging es dann nicht weiter hoch, teilweise bröckelt es wieder weg.
Das gibt schon echt zu denken, wenn selbst im normalerweise starken Q4, wo Nebenwerte traditionell stark sind, auf gute Zahlen und trotz sehr günstiger Bewertung nicht positiv reagiert wird.
Die Tage davor auch bei anderen Nebenwerten zu beobachten gewesen. Es gab zwar hin und wieder am Tag der Zahlen 5-10% Kursplus, aber erstens auf eh ausgebombten Kursniveau und zweitens ging es dann nicht weiter hoch, teilweise bröckelt es wieder weg.
Das gibt schon echt zu denken, wenn selbst im normalerweise starken Q4, wo Nebenwerte traditionell stark sind, auf gute Zahlen und trotz sehr günstiger Bewertung nicht positiv reagiert wird.
11.11.25 21:43
#6798
Börsentrader200.
Kat
Es wird schon fast dramatisiert in deinen Beiträgen.
Die Umsätze an der Börse sind weiterhin lächerlich gering. Lass die Pennyzocker verkaufen - viele machen das alleine wg der Steuer.
Sobald die Zahlen für die Weihnachtszeit draußen sind, kann man auch besser urteilen.
Die Umsätze an der Börse sind weiterhin lächerlich gering. Lass die Pennyzocker verkaufen - viele machen das alleine wg der Steuer.
Sobald die Zahlen für die Weihnachtszeit draußen sind, kann man auch besser urteilen.
11.11.25 22:25
#6799
Chris7x7
Kann der Marketplace
und die Platformservices als entscheidender Hebel funktionieren?
Im Q3 2025 lag der Anteil des Marketplace am NMV bei 39 Prozent, nach 37 Prozent im Vorjahr:
- Marketplace ermöglicht Margensteigerung da keine Einkaufskosten, kein Lager und kaum variable Kosten entstehen.
- Bereits heute erklärt GFG die gestiegene Bruttomarge (46,1 Prozent in Q3) explizit mit höherem Marketplace-Anteil und Plattformservices (Q3/2025 Ergebnisbericht).
- Je höher der Marketplace-Anteil, desto skalierbarer wird das Geschäft, da ein höherer Umsatz bei sinkender Kapitalbindung und weniger operativem Risiko möglich ist.
Die Verbindung von Marketplace und Platformservices ist interessant weil:
- Je mehr Händler den Marketplace nutzen, desto größer ist der Markt für Platform Services.
- Beide Bereiche skalieren kapitalarm und verbessern die Margenstruktur.
- Auch wenn der Warenumsatz stagniert, steigen die Einnahmen aus Fulfillment, Werbung, Tools etc. da Platformservices wiederkehrende und margenstarke Einnahmen sind (Stabilisierung des Gesamtumsatz)
Wie ist eure Meinung dazu?
Im Q3 2025 lag der Anteil des Marketplace am NMV bei 39 Prozent, nach 37 Prozent im Vorjahr:
- Marketplace ermöglicht Margensteigerung da keine Einkaufskosten, kein Lager und kaum variable Kosten entstehen.
- Bereits heute erklärt GFG die gestiegene Bruttomarge (46,1 Prozent in Q3) explizit mit höherem Marketplace-Anteil und Plattformservices (Q3/2025 Ergebnisbericht).
- Je höher der Marketplace-Anteil, desto skalierbarer wird das Geschäft, da ein höherer Umsatz bei sinkender Kapitalbindung und weniger operativem Risiko möglich ist.
Die Verbindung von Marketplace und Platformservices ist interessant weil:
- Je mehr Händler den Marketplace nutzen, desto größer ist der Markt für Platform Services.
- Beide Bereiche skalieren kapitalarm und verbessern die Margenstruktur.
- Auch wenn der Warenumsatz stagniert, steigen die Einnahmen aus Fulfillment, Werbung, Tools etc. da Platformservices wiederkehrende und margenstarke Einnahmen sind (Stabilisierung des Gesamtumsatz)
Wie ist eure Meinung dazu?
12.11.25 01:17
#6800
JanOliver
Wertvolles SEA Fulfilment Center
As new shareholder of your parent Global Fashion Group, I like your most modern #fulfilmentcenter within the group. So, I expect a focus on the higher margin less risk marketplace model here or even a sale of it eventually. In the end, #aiagents might render traditional online retail platforms obsolete but physical assets like your fulfilment center will increase in value as complement good of #ai agents.

