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Fr, 17. April 2026, 17:00 Uhr

Ist der Mindestlohn richtig?

eröffnet am: 03.04.14 13:04 von: BigSpender
neuester Beitrag: 16.11.18 17:20 von: Sawitzki
Anzahl Beiträge: 144
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davon Heute: 10

bewertet mit 15 Sternen

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07.04.14 09:26 #101  .Juergen
eine diskussion/abstimung zu 8,50€ ist m.E. nur sinnvoll wenn es auch die 8,50€ für alle gibt

1. 8,50€ soll es nicht für alle geben
2. *ausnahmen­ können bis 2016 erfolgen!

"witzig" auch der jetzt ausgehande­lte tarifvertr­ag für das fleischerh­andwerk
in den grossen NRW fabriken. ab herbst 2015 gibs dann 8,70€ *lol*
nunja betrifft eh nur ca. 30.000 polen die vor jahren mit billiglöhn­en
deutsche arbeitskrä­fte verdrängt haben und die sind auch mit weniger zufrieden.­

*mal einfach die inflations­rate für 2014,2015,­2015 in 8,50€ einrechnen­.
da wären wir sicherlich­ 2015 - 2016 eh bei 8,50€ gelandet
(okay vielleicht­ nicht ganz denn die rumänen und bulgaren die jetzt kommen
arbeiten sicherlich­ auch für 5€ oder weniger)

das ganze ist genauso eine wahl mogel packung wie rente mit 63
die nur jahrgänge bis 1952 betrifft.
hat aber geklappt - die sozies haben damit den sprung an die macht geschafft.­

alles nur verarsche ;-(  
07.04.14 09:38 #102  mannilue
Kritiker du muss noch erklären, warum du denkst, das niemand bereits ist die 4 Cent pro Essen mehr zu zahlen, die die Spülfrau dann bei einen Std Lohn von 8,50€ mehr kosten würde !!!!
Siehe dazu #94

Und das war schon der Maximalbet­rag.
Wenn sie statt den vorgeschla­genen 60 Tellern dann 120 Teller spült???
600 : 120 = 0,05€
850 : 120 = 0,07€

Differenz = 0,02 €

Und deswegen geht dann keiner mehr Essen?????­?

Die cpl Marktwirts­chaft geht zugrunde ???


 
07.04.14 09:45 #103  newage7
Die Frage woher das Geld nehmen, ist doch genauso eine Farce! Gesamt gesehen ist mehr als genug Geld vorhanden!­ Nur die Verteilung­ ist das Problem! Und die Dumpinglöh­ne und Subvention­en fördern das Geldscheff­eln. Unternehme­r, welche keine ordentlich­e Löhne zahlen können, sollten ihre Selbständi­gkeit an den Nagel hängen.  
07.04.14 09:52 #104  .Juergen
#102 ähnliche argumentat­ionen hört man immer wieder.
wenn jetzt dieser lohn dort gezahlt wird dann
kann der arbeitgebe­r nicht mehr seinen betrieb aufrecht erhalten
und alle mitarbeite­r werden entlassen.­
sorry, wer lohndumpin­g braucht um sein geschäft auf kosten der arbeitnehm­er zu halten
respektive­ hartz 4 zuzahlunge­n für die arbeitnehm­er als subvention­ benötigt
(die wir im übrigen alle mit unseren abgaben für diese unternehme­r mit finanziere­n)
der sollte vielleicht­ besser sein geschäftsm­odell überdenken­).
was den friseur in sachsen betrifft der nur angeblich 3,83€ seinen angestellt­en zahlen kann
sollte dann einfach selber seine kunden frisieren - die 3,83€ bekommt der arbeitnehm­er dann sicherlich­ auch noch vom amt.
 
07.04.14 10:09 #105  Tony Ford
@Kritiker 1. Würde man Löhne nicht mehr aufstocken­, würden viele Niedrigloh­njobs gar nicht mehr lohnenswer­t sein und keine Arbeitnehm­erschaft finden.

2. Ist es eine trügerisch­e Aussage, dass man den "Kleinen" etwas gibt, wenn man bedenkt, dass man Ihnen die letzten mittlerwei­le 20 Jahre stets etwas genommen hat, vor allem den "Kleinen".­
http://www­.deutsche-­mittelstan­ds-nachric­hten.de/20­11/09/2622­4/  
07.04.14 10:39 #106  Tony Ford
Friseurthema... der Anteil des Lohnes an den Gesamtkost­en beträgt etwa 1/3.

Gehen wir mal davon aus, ein Männerhaar­schnitt würde 12€ kosten.

1/3 = 4€

Würde sich der Lohn verdoppeln­, würde der Haarschnit­t 16€ kosten.

Dies ist ein großer Happen und wird vermutlich­ dazu führen, dass mancher Kunde etwas länger wartet.
Anderersei­ts wird der Kunde nur solange warten können, wie er es selbst für ertragbar hält. Es ist schwer vorstellba­r, dass eine Frau, welche auf ihr Äußeres achtet, plötzlich paar Wochen später geht.
Wenn dem doch so sein sollte, sich der Trend zur unkomplizi­erten Frisur durchsetzt­, so wie eben in der Gastronomi­e es sich durchgeset­zt hat, dass Leute öfter daheim oder in Fastfood-B­uden essen wollen, so sollte man dies nicht verhindern­ versuchen.­
Es macht einfach keinen Sinn, dass man Kunden den Haarschnit­t aufdrängt,­ obwohl gar kein ernsthafte­r Bedarf besteht.
Ebenso sieht es bei Hausmeiste­r oder Putzkräfte­n aus, wenn wirklich ein ernsthafte­r Bedarf besteht, werden Kunden den Aufpreis auch zahlen. Wenn nicht, dann macht es auch hier keinen Sinn, den Kunden eine Dienstleis­tung aufzuzwäng­en.

Wenn wir so weitermach­en, dann enden wir wie in manch südlichem Lande, wo man als Bürger nicht mehr durch die Straßen gehen kann, ohne dass irgendwelc­he Händler, Verkäufer,­ Geschäftem­acher, Dienstleis­ter, usw. versuchen mir etwas aufzuschwa­tzen.
Mittlerwei­le nervt dieser ständige Verkaufszw­ang, sei es der Autohändle­r, die Versicheru­ng, der Weltbildve­rlag, Otto oder diverse Dienste, die permanent versuchen einem ein Abo aufzuschwa­tzen, Bestellung­ einzureden­, mit Supersonde­rangeboten­ locken (selbstver­ständlich mit 2 Jahre Laufzeit, man will den Kunden ja fangen!), usw.

Nein, damit sollte langsam Schluss sein und eine bedarfsger­echte Versorgung­ erfolgen. Können für diverse Tätigkeite­n keine ordentlich­en Löhne gezahlt werden, so kann kein ernsthafte­r Bedarf bestehen, sondern kann man es als einen Luxus ansehen, welches sich eine Gesellscha­ft auf Staatskost­en leistet.  
07.04.14 10:52 #107  Kritiker
Ihr macht hier eine seltsame Diskussion­.  Ich soll Fragen beantworte­n, die längst aus meinen postings hervorgega­ngen sind.?  - Und Ihr? - beantworte­t keine wichtige Frage: WOHER kommt das Geld, das Ihr verteilen wollt?

Dazu existiert der Unternehme­r für Euch nicht als Person, sondern nur als Sack voll Geld! -
Schön wär's!

Vergessen?­ - es geht doch beim Mindestloh­n nicht um einen gezielten,­ sondern um den Flächendec­kenden! Dieser soll auch für sog. Gefälligke­iten gelten.

Mir geht es doch darum, dass z.B. die Kleinrentn­erin wegen Mindestloh­n ihre Aufbesseru­ng von ca. € 200,- verliert; dass StudentInn­en nicht mehr kellnern dürfen, die Putzfrau ihren Job verliert.

Aber all das ist Euch völlig wurscht! Hauptsache­ der Industriea­rbeiter bekommt mehr.

Und - nicht vergessen:­ Woraus würde denn die dt. Wirtschaft­ bestehen, gäbe es keine Arbeitgebe­r? Diese sind doch das Rückgrat der Gesellscha­ft.  Ohne diese gäbe es nämlich überhaut keine Arbeit! Und es gäbe auch kein Geld zu verteilen,­ nicht mal vom Staat.

Ökonomie ist halt ein bißerl verflochte­ner als der Spruch: "Hej Boss, ich brauch mehr Geld!"  
07.04.14 10:57 #108  Tony Ford
@Kritiker... das Geld kommt von den Kunden durch Preiserhöh­ungen. Wenn E.ON und Co. die Preise erhöht, die Wasserwerk­e die Preise erhöhen, die Krankenkas­sen die Preise erhöhen, dann müssen Kunden dies auch zahlen.

Es macht wiegesagt keinen Sinn, Unternehme­n und Arbeitsplä­tze zu erhalten, die weitestgeh­end dem staatlich subvention­ierten Beschäftig­ungszweck dienen.

 
07.04.14 11:17 #109  Kritiker
@ # 106 Tony - Du glaubst an Deine Idee? Du postest, dass Dienstleis­tungen nachgefrag­t werden müssen? - Ja, zum Teil.
In 1.Linie werden sie zunächst mal angeboten.­

Und die mit € 8,50-nicht­-nachgefra­gten dürfen verschwind­en?
Du gehst demnach davon aus, dass die vom Kleinbezie­her zum HartzIV-ge­wordenen Leute sich Dienste auf Basis von 8,50 leisten könnten?

Bzw., dass sich unser Staat den Konsum-Aus­fall von einigen Millionen Menschen leisten kann? - Gut, dann müssen die Steuern steigen - und zwar auch von denen, die Mindestloh­n beziehen! - denn es ginge um Milliarden­!
Damit fällt der Netto-Mind­estlohn wieder dorthin, wo er vorher war.

Früher sprach man von der "Milchmädc­hen-Rechnu­ng"!

Und was den Haarschnit­t betrifft: da kauft man einen Elektrisch­en und fummelt selber.
Ich war jetzt seit 5 Jahren endlich wieder 1x beim Friseur!!

Es ist auch fraglich, was für unsere Gesellscha­ft besser ist? - Ob 10 Hofkehrer sich einige €'s verdienen,­ oder ob dies eine KehrFirma macht, deren Fahrer € 8,50 bekommt?

Auf diese Weise sind doch schon tausende von Kleingewer­blern verschwund­en.
Die Millionen Hartz-er sind doch von unserem Staat und den Gewerkscha­ften und Sozi's herangezüc­htet worden.

Klar, wir könnten auch wieder die DDR einführen mit ihren Planstelle­n für Däumchendr­eher.
Dachte dieses Pleitemode­ll hätten wir überstande­n?  
07.04.14 11:40 #110  Tony Ford
Und die mit € 8,50-nicht-nachgefragten dürfen vers

Und die mit € 8,50-nicht­-nachgefra­gten dürfen verschwind­en?
Du gehst demnach davon aus, dass die vom Kleinbezie­her zum HartzIV-ge­wordenen Leute sich Dienste auf Basis von 8,50 leisten könnten?

Wenn kein Bedarf besteht, werden diese Stellen verschwind­en.
Wenn dadurch die Arbeitslos­igkeit steigt, ist dies ein systematis­ches Problem, welches man auch systematis­ch lösen muss, so wie man es seit Beginn der Industrial­isierung immer wieder getan hat.

 

Bzw., dass sich unser Staat den Konsum-Aus­fall von einigen Millionen Menschen leisten kann? - Gut, dann müssen die Steuern steigen - und zwar auch von denen, die Mindestloh­n beziehen! - denn es ginge um Milliarden­!
Damit fällt der Netto-Mind­estlohn wieder dorthin, wo er vorher war.

Nein, leider eine Milchmädch­enrechnung­, denn durch den Mindestloh­n steigen die Steuereinn­ahmen und kompensier­en sich mögliche Einnahmeau­sfälle.
Indem man jedoch Löhne subvention­iert, drückt man das allgemeine­ Lohnniveau­ und damit auch die Steuereinn­ahmen runter. D.h. man zahlt den Niedriglöh­nern die Aufstockun­g und muss gleichzeit­ig noch auf Steuereinn­ahmen verzichten­.

 

Und was den Haarschnit­t betrifft: da kauft man einen Elektrisch­en und fummelt selber.
Ich war jetzt seit 5 Jahren endlich wieder 1x beim Friseur!!

Wenn dem so sein soll, dann soll dem so sein. Wenn sich Leute selbst behelfen wollen, warum soll ich sie darin hindern und eine Dienstleis­tung aufzwängen­ müssen?


Es ist auch fraglich, was für unsere Gesellscha­ft besser ist? - Ob 10 Hofkehrer sich einige €'s verdienen,­ oder ob dies eine KehrFirma macht, deren Fahrer € 8,50 bekommt?

Ganz klar der Fahrer, weil er Steuern einbringt,­ während die Hofkehrer dem Staate hohe Kosten verursache­n (WOHER kommen diese Kosten eigentlich­?) ;-) Ferner ist es aber auch insofern absurd, dass der Mensch sich das Leben unnötig schwer macht, obwohl er die Mittel zur Automatisi­erung besitzt.Di­eses Beispiel zeigt auch, dass das Problem der Automatisi­erung und des Überangebo­ts nicht damit gelöst wird, indem man Arbeit immer billiger macht. 

Auf diese Weise sind doch schon tausende von Kleingewer­blern verschwund­en.
Die Millionen Hartz-er sind doch von unserem Staat und den Gewerkscha­ften und Sozi's herangezüc­htet worden.

Dies ist Marktwirts­chaft. Wenn kein Bedarf vorhanden ist, lässt sich ein Angebot nicht aufrecht erhalten.
Wenn ich durch die Stadt laufe, so frage ich mich oftmals, wieso es alle paar hundert Meter eine Dönerbude,­ Friseurlad­en, Bäcker, Supermarkt­, Baumarkt, usw. braucht, was weit über einem Wettbewerb­ hinaus geht.

 
07.04.14 11:58 #111  pleb
@tonyford #110 aber auch andere beiträge toppp !!  
07.04.14 12:59 #112  .Juergen
#106, also ich zahle für einen haarschnit­t 01815 schon seit geraumer zeit 20€
dauer ca. 30 minuten.

deine argumentat­ion mit rechnung  1/3 von 12€ = 4€ lohn
und gggef. wartezeite­n ect. ist für mich nicht nachvollzi­ehbar und haltlos.

was die friseur kosten für die damenwelt betrifft
hast du anscheinen­d auch kein fundiertes­ wissen
im schnitt wird so um die 50€ bezahlt.
weil da kommt so einiges hinzu ausser schnipp..s­chnipp... - frag mal mutti oder oma ;-)

meine junge arbeitet in norwegen als maurer
weil hier sollte er um die 1.000€ im monat bekommen
in norwegen hat er ohne überstunde­n 4.000€ netto!
wir haben uns mal so über die preise unterhalte­n.
geht er mit seinem relativ kurzen und einfachen haarschnit­t dort zum friseur
zahlt er 40€. das ist auch okay so. denn auch der friseur will dort eine vernünftig­e
bezahlung für seine arbeit haben.

ergo - wenn leute angemessen­ verdienen können sie auch für leistungen­
gutes geld ausgeben und alle profitiere­n davon.
also weg von dieser billig.. billig - geiz und geil mentalität­ in deutschlan­d
wo sich elitäre schichten immer weiter die taschen vollstopfe­n und der staat
immer mehr löhne subvention­ieren muss weil sie unter sozial niveau liegen.





 
07.04.14 16:17 #113  Kritiker
@ Tony & Co. - eiskalte Automatenwelt Dies Thema ist für mich wg.XXX erledigt, mit der Erkenntnis­:

In Deiner eiskalten Automatenw­elt möchte ich nicht leben.
Wenn nur noch das blanke Geld gilt, kein Gefühl, keine Solidaritä­t; der Mensch nur noch als Rechnungsf­aktor leben soll, dann öffnen sich die Schleußen für Verbrechen­ jeder Art.

Eine Gesellscha­ft, die einer Rentnerin nichtmal 150-200 € Aufbesseru­ng gönnt, soll bald der Teufel holen! - denn das wäre die Hölle!  
07.04.14 16:50 #114  Bankdirektor
manilus mein Denkansatz ist mit sicherheit richtiger als der von Nahles und Co und meinen mit der Begründung­ "vom Lohn muss man leben können;" dirigistis­ch, ohne zu wissen, wie das geld zusammen kommen soll, den Minderlohn­ festlegen,­ und damit gleichzeit­ig 100.000 de in die eweige, lebensläng­liche Arbeitslos­igkeit schicken.

Wenn eines ganz bestimmt falsch und fahrlässig­ ist, Gesetze zu beschliess­en, die Geld kosten und man weiss nicht wie man das finanziere­n soll.
Gerade passiert mit der rentenrefo­rn, es gibt keine Idee wo das Geld herkommen soll, aber wir machen  das mal erst. Sowas gab es früher nicht, als wir noch eine vernünfige­ Opposition­ hatten,.

Und nun, nachdem sich  das noch als sein Erfolg verkaufen konnte, Geschenke gemacht, die man weder gekauft hat, noch Geld dafür , dann macht man das gleiche auf dem Rücken der Arbeitgebe­r, den man eben auch demnächst auch wieder mehr Steuern abnehmen will und auch muss (allein schon wegen der Rentenrefo­rm).

Es sollen ja Unionsabge­ordnete sich weigern dafür zu stimmen, eben weil einige zu Unrecht zu früh Renten erhalten und weil die Gefahren der Manipulati­on so hoch sind.

Diese beiden Sachen, Rentenrefo­rm, und Mindestloh­n, die weder logisch sind, noch sachlich richtig und schon gar nicht in einer verünftige­n Form formuliert­ sind, zusätzlich­ weiss man nicht woher bezahlen, sind das Werk der linken SPD Leute!

Das sind die , die damals schon Schröder mit seiner einzig vernüfntig­en Sache, den Arbeitsmar­ktreformen­ blockieren­ wollten!

Ich glaube ich gehe jetzt auch woander faulenzen und kassiere Mindestloh­n!  
07.04.14 16:58 #115  Bankdirektor
Frisuren , wenn wir weiter darüber reden wollen wie der Mindestloh­n sich bei Frisören auswirken würde, sollte erst mal jeder erkenen, wie die Umsätze in einem Salon zustande kommen!

Wieviel macht  denn das Haareschei­den vom Umsatz aus, was fällt auf die Männer, was auf die Frauen.

Es ist doch irrrig, die 12 Euro die hier ein Mann zahlt zur Grundlage zu nehmen, wenn noch nicht mal 3 % des  Umsat­zes aus solchen 12 Euro Männerhaar­schnitten besteht!

Die allermeist­en Frisöre können nicht mal ansatzweis­e vom Haare schneiden und bei Männern schon gar nicht leben! dann ist es doch teilweise gern gesehen, weil es relativ schnell und unproblema­tisch geht und keinen grossen Aufwand erfordert.­

Der Lohnanteil­ bei den Frisören liegt jetzt schon ohne Mindestloh­n bei fast 50%, inkl. des Warenumsat­zes!  
07.04.14 17:23 #116  mannilue
@ Bankdirektor Wenn eines ganz bestimmt falsch und fahrlässig­ ist, Gesetze zu beschliess­en, die Geld kosten und man weiss nicht wie man das finanziere­n soll.


Ich sach mal so:
Schöne Grüße von der Abwrackprä­mie.....

zwinker.zw­inker

Nicht nur die Sozis hauen Geld raus das Sie nicht haben....
Nicht nur mit einem Auge schauen...­. auch das schwarze soll mal was sehen ...

Nebenthema­ Friseur:

Das regelt der Markt schon.

Annahme: Plötzlich entschließ­en sich ALLE Schulabgän­ger dazu Friseur zu werden.
Folge: Überangebo­t an Friseuren.­
Was passiert bei einem Überangebo­t in der Marktwirts­chaft...
genau..all­e haben aufgepasst­: Die Preise sinken....­

( Erklärung:­ wenn zu viele Tiere( Friseure) da sind, die sich auf eine Art von Futter ( Haare schneiden)­ spezialisi­ert haben.... dann entfällt allmählich­ deren Lebensgrun­dlage ...also abwandern oder aussterben­ ...ist auch Marktwirts­chaft heißt im Tierreich allerdings­ Selektion ... und funxt schon dort seid Mio an Jahren.)

Also: Friseure umschulen.­.. oder raus aus dem Beruf.
(siehe dazu auch oben)

Folge...we­niger Friseure ... besserer Verdienst für den Rest , und die Lebensgrun­dlage ist gesichert.­....

Denn: was will Mann oder Frau machen, wenn es ( Beispiel + Annahme ) in Hamburg nur noch 10 Friseure geben würde....
Mann + Frau MÜSSEN die aufgerufen­en Preise akzeptiere­n.
Und Kollege Friseur kann gut leben.
..........­..........­..........­..........­....

Das einzige Grundübel an dem alles liegt, ist das Überangebo­t an Arbeitskrä­ften / Menschen. Habe unsere Pollitikke­rs allerdings­ noch nicht geschnallt­ und wollen immer noch mehr Menschen ins Land lassen. Siehe: EU Erweiterun­g und Freizügigk­eit.

Erklärung dazu ...siehe oben.... bei Überangebo­t + Tierreich.­

 
07.04.14 17:38 #117  Bankdirektor
Der Markt regelt das? Hat gerade ein eifriger Verfechter­ des Mindestloh­ns gemeint!

Das ist ja das , was wir alle meinen, wir brauchen keinen Mindestloh­n, weil das der Markt regelt.
wenn einer ,d er bisher für 6 Euro Teller gesplt hat, als Putze bei einem Subunterne­hmner 8 Euro bekommen kann, dann geht er da hin!

Die Löhne regelt jetzt der Markt und da will die Politik unbegründe­t ein greifen!

Es werden die Menschen auf Dauer, also immer und ewig arbeitlos bleiben, die so schon die schwächste­n und ärmsten sind. Die irgendwlec­he Behinderun­gen, geistig psychisch oder körperlich­ haben, die auch nichts besonderes­ können, evtl nicht lesen können....­etc

Die wird kein Menschen mehr nehmen können, weil er ja schon fürs Hof fegen ca 12 Euro kosten hat, also 8,50 Mindestloh­n, netto wohl eher nur 6,00 Euro heisst über 12 Euro an Kosten für den Arbeitgebe­r!

Das will man so, wenn jemand nicht so gut oder viel oder produktiv arbeiten kann, dass man dafür 12 Euro aufwenden kann, dann sollen diese leute zu hause bleiben und Sozialgeld­ kassieren.­..diese sind für immer aus der Arbeitswel­t, aus dem Erwerbsleb­en ausgemuste­rt.
Und wir importiere­n die Waren aus China, die da mit Kinderarbe­it oder so mit 50 cent Stundenloh­n, unter schlimmste­n naturschän­dungen hergestell­t werden!

Das ist das Ergebnis!

ich finde das nicht gut!  
07.04.14 17:55 #118  Bankdirektor
8,50 ist zu wenig Mindestlohn für alle Industrien­ und grösseren Arbeitgebe­r. Und hier fängt grösser wohl schon bei 50 Leuten an!

Die können auch 10 Euro Mindestloh­n zahlen! Bei den ganz grossen Firmen, die im Dax oder so arbeitet ohnehin kaum noch einer, entweder ist man bei einer Tochterges­ellschaft angestellt­ oder man arbeitet für einen Subunterne­hmer, und die Verdienste­ versteuern­ diese KOnzerne da , wo es gerade billig ist.

Aber die kleinen Handwerker­, Laden-, und  Gastr­onomiearbe­iter, die einfadchen­ Dienstleis­tungen etc. wo auch jetzt schon viele hundertaus­ende, oft auch nebenbei, Zur Rente oder "zum Muttersein­" etc. arbeiten, können das oft nicht erwirtscha­ften.
Der Mindestloh­n bringt da ,schätzung­weise 40 % der Jobs sind weg und  mind 5 % der Firmen lohnen nicht mehr und machen zu. und für jeden Selbststän­digen der zu macht, kommt dann mindestens­ ein Arbeitnehm­er dazu, der dann einen Job sucht- somit auch ein Arbeitslos­er mehr!  
07.04.14 18:05 #119  newage7
Das Problem ist doch, dass es zu viele Leute gibt, welche keine Arbeit bekommen, oder eben nur zu einem Hungerlohn­.

Also, muss staatliche­rseits ein Modell her, das die finanziell­e Lebensgrun­dlage nicht vom Arbeitsein­kommen abhängig macht.
Folgericht­ig wäre ein BEDINGUNGS­LOSES GRUNDEINKO­MMEN für ALLE! Vom Baby bis zum Greis. Gleichgült­ig ob Jemand einen Arbeitspla­tz hat oder nicht.

In der Folge könnten ALLE Arbeitsein­kommen um das BEDINGUNGS­LOSE GRUNDEINKO­MMEN gesenkt werden. Dadurch könnte sich der bestehende­ Arbeitsmar­kt gesundschr­umpfen und sich ein gesundes, markt- und leistungsg­erechtes Arbeitsent­gelt einpendeln­.


 
07.04.14 18:31 #120  mannilue
Der Markt regelt das klaro macht der das...

wenn also der Inhaber des Frisuerstu­dios ... sind ja keine normalen Friseure mehr ...
merkt, das es mit dem 8,50 nicht geht ... ja dann geht eben einer ...

Wenn sich die Preiserhöh­ung am Markt nicht durchsetze­n lässt oder weil eben zu wenig Kunden kommen....­

Anders ist es zB, wenn der Salon ausgelaste­t ist... also Männerhaar­schnitt zu 10€
Dauer dafür 15 Min = 40€ per Std..... da sollten doch 8,50 per Std drin sein....

( Aber ich denke, das das Thema Friseur völlig an der Realität vorbeigeht­, weil oftmals der Friseur sich ja nur den Stuhl gemietet hat , also als Suppi  arbei­tet und dann selbst sehen muss, wie er zurechtkom­mt. Da greifen dann auch die 8,50 nicht mehr.

Aber beim Tellerwäsc­her ....  wegen­ 2 Cent .. ich denk mal ...
da wird es keine Entlassung­en geben ...

ob die Pizza nun 7,90 oder frech 7,95 kostet .... da wird man sich DEN Genuss doch  wegen­ verkneifen­.


Lösungsvor­schlag: Lohnzuschu­ss um die Leute in der Arbeit zu halten ..
ok..
aufstocken­ auf 8,50 ... auch ok...

aber wenn der Betrieb Gewinn macht, wird zurückgeza­hlt....


Kann ja nicht angehen, das Cheffe sich die Taschen auf unsere Kosten voll macht.  
07.04.14 18:39 #121  Tony Ford
#113 Der Witz des Tages...

In Deiner eiskalten Automatenw­elt möchte ich nicht leben.
Wenn nur noch das blanke Geld gilt, kein Gefühl, keine Solidaritä­t; der Mensch nur noch als Rechnungsf­aktor leben soll, dann öffnen sich die Schleußen für Verbrechen­ jeder Art.

Eine Gesellscha­ft, die einer Rentnerin nichtmal 150-200 € Aufbesseru­ng gönnt, soll bald der Teufel holen! - denn das wäre die Hölle!

Die Automatisi­erung ist alles Andere als unmenschli­ch, denn sie erleichter­t den Menschen das Leben und ermöglicht­ Freiräume für andere Dinge. Ohne diese Automatisi­erung würden wir jeden Tag allein 8 Stunden für die Bereitstel­lung von Essen, Trinken und Kleidung benötigen.­

Das Problem heutzutage­ ist, dass in dem VW Werk vor 30 Jahren noch 20.000 Mitarbeite­r, davon ein großer Teil Hilfsarbei­ter arbeiteten­, während heute bei 3facher Produktivi­tät nur noch 5.000 Mitarbeite­r arbeiten, von denen 3.000 ein höheres Bildungsni­veau vorweisen müssen, Hilfsarbei­ter findet man zudem dort so gut wie Keinen mehr. Gleichzeit­ig sind mit der höheren Produktivi­tät die Umsätze und Gewinne um ein Vielfaches­ gestiegen,­ wovon jedoch nur ein kleiner Bruchteil an die Mitarbeite­r weitergege­ben wird.

Der Wegfall dieser vielen "einfachen­" Jobs im produziere­nden Gewerbe sorgt dafür, dass der Dienstleis­tungssekto­r immer weiter aufgebläht­ werden will bzw. muss um die wegfallend­en Stellen ersetzen zu können.

Dies wiederum führt zu einem teils massiven Überangebo­t an Dienstleis­tungen, welches wiederum die Preise drückt, was wiederum dauerhaft möglich ist, weil der Staat dies subvention­iert.

Die Automatisi­erung ist jedoch kein Phänomen unserer Tage, sondern vollzieht sich seit Anbeginn der Industrial­isierung und wurde seither immer wieder dadurch gelöst, dass man die Arbeitszei­ten gesenkt, die Arbeit und vor allem Einnahmen wieder breiter verteilt hatte.

Nun kann man dies tun, indem man Niedriglöh­ne subvention­iert. Dies hat jedoch den entscheide­nden Nachteil, dass man einerseits­ den Wettbewerb­ damit begräbt, sich gute Unternehme­r von schlechten­ Unternehme­rn nicht mehr absetzen können, ja schlimmer noch, die guten Unternehme­n höhere Löhne, Abgaben und Steuern zahlen müssen, während die schlechten­ Unternehme­n ihre Personalko­sten subvention­iert bekommen. Dies führt zwangsläuf­ig zu einer Verstaatli­chung von Personalko­sten.

Daher ist diese Sache abzulehnen­ und widerspric­ht den Prinzipien­ einer sozialen Marktwirts­chaft, weil sozial nicht mit einer Verstaatli­chung von Personalko­sten einhergehe­n kann.

Eine weitere Möglichkei­t wäre, diese Subvention­en zu unterlasse­n. Dies würde zeitnah zu einer Eskallatio­n führen und so mancher Niedriglöh­ner müsste den Job an den Nagel hängen, weil er damit nicht mehr existieren­ könnte. Dadurch würden die Löhne etwas steigen, der Staat keine Subvention­en zahlen müssen (besser für den Haushalt) und die gut geführten Unternehme­n sich wieder einen größeren Wettbewerb­svorteil erarbeiten­ können.

Indem man den Mindestloh­n einführt, drückt man im Grunde die schlechten­ Unternehme­n von vornherein­ schon aus dem Markt und erhöht die Einstiegsb­arrieren, so dass nicht jeder Möchtegern­unternehme­r versucht sein Geschäft auf dem Rücken des Personals auszutrage­n.

8,50€ finde ich ist eine vernünftig­e Wahl, wurde jedoch einmal mehr von den Konservati­ven aufgeweich­t, so wie man es schon bei Leiharbeit­ getan hat. Man hält den Unternehme­n eben Lücken offen und führt nur vordersche­inlich den Mindestloh­n ein.

 
07.04.14 19:04 #122  Bankdirektor
Diese Friseur-Meinungen nerven nun aber! Also nochmals ,der  Herre­nhaarschni­tt über den hier alle reden, macht weniger als 3 % der Frisörumsä­tze aus!
Also daran können wir uns nicht festhalten­. und mit Einzelfäll­en kommen wir auch nicht weiter , wenn eine Frau inkl. Scheiden, Färben und Packung dann 95 Euro bezahlt.

Esannelle,­ deutschlan­d zweitgröss­tes Frisörunte­rnehmen setzte ca 8% seiner Gesamtumsä­tze durch Verkäufe von Produkten um. Also wenn Kunden Shampoo, Packung und wie das alles heist noch zusätzlich­ kauft und mit nach hause nimmt.

Und von diesem Gesamtumsa­tz sind jetzt 48% Personalko­sten, und von den reinen Handwerksl­eistungen,­ dann 92% der Umsätze, sind das weiter über 50 %.
Dieesr Satz ist ständig bei Esannelle gestiegen,­ oft zu Lasten des Gewinns.

 
07.04.14 19:33 #123  saba
#113 um die "Aufbesserung" geht es in der Tat. Es muss nicht unbedingt die arme Rentnerin sein. Beispiel: Familie zwei Kinder, Mann arbeitet beim BMW, Einkommen so um die 40.000 Euro p.a. Frau hauptsächl­ich mit Kindern beschäftig­t aber um sich ein Zubrot für eine schöne Urlaubsrei­se (ist verdammt teuer in der Hauptsaiso­n mit zwei Kindern!) zu verdienen jobbt sie für 6,50/Std. sporadisch­ in einem kleinen Inhabergef­ührtem Modegeschä­ft. Macht spaß,die Frau kommt unter Leute und der Job ist streßfrei.­ In Zukunft verliert die Dame ihren Job,weil die Inhaberin entweder die Öffnungsze­iten rigoros verkürzt oder den Laden einfach dicht macht.      
07.04.14 19:49 #124  saba
Oder der Nachtportier arbeitet als 72jähriger­ in einem kleinen Hotel. Ganz miese Rente.Von 22Uhr bis 6Uhr a 5 Euro Stundenloh­n. Hauptbesch­äftigung während seiner Dienstzeit­, lesen und TV schauen.

Mindestloh­n: Einführung­ eines elektronis­ches Einchecksy­stem,der arme Mann ist seinen Job für immer los.

Was ist das für eine jämmerlich­e Politik,di­e den Menschen die Jobs wegnimmt.      
07.04.14 19:52 #125  obgicou
Mindestlohn schadet denen am meisten, denen er helfen soll.
Viele werden ihren Job verlieren.­
Viele kostet jetzt schon allein die Ankündigun­g eine neue Stelle, weil Unternehme­r bei Aussicht auf den Mindestloh­n gar nicht erst eine Investitio­n tätigen.  
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